Montag, 20.02.2017

 

     

Kinderarzt

I. Foto: FoTe-Press

 

Warteschleife bei der Feuerwehr sorgt für Ärger

(mr). „Wenn mein sechsjähriger Sohn krank ist, fahre ich immer nach Altona zu einem Kinderarzt“, sagt Christina Siggelkow. Die 47-Jährige lebt im Stadtteil Rothenburgsort. Dort allerdings gibt es keinen Kinderarzt – sehr zum Leidwesen der dort lebenden Eltern. „Der nächst gelegene Kinderarzt ist im Droopweg in Hamm. Aber mit mehrmaligem Umsteigen brauche ich fast eine halbe Stunde. Dann kann ich auch nach Altona fahren“, sagt Siggelkow. Für viele Rothenburgsorter Eltern sind neben der Fahrzeit auch die Kosten ein Faktor für Verärgerung: Der Anteil der Hamburger, die Sozialhilfe empfangen, ist in Rothenburgsort und Billbrook am höchsten, wie es aus einem Bericht des Statistikamts Nord hervor geht.

Auch die bislang in dem Stadtteil niedergelassenen Allgemeinärzte bekommen die Problematik mit. „Seit 1993 bin ich in Rothenburgsort tätig. Viele Familien haben drei oder vier Kinder. Ich merke schon seit einigen Jahren, dass mehr Kinder zu mir in die Praxis kommen“, sagt Allgemeinmedizinerin Andrea Ibing, die zuvor im Altonaer Kinderkrankenhaus gearbeitet hat. „Mehr Kinder, mehr Arbeit – aber wir bekommen nicht mehr Ärzte“, bedauert die 57-Jährige. Vor kurzem wurde eine Sonderzulassung für einen Kinderarzt bei der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung beantragt: ohne Erfolg. Der Zulassungsausschuss, der als eigenständiges Gremium paritätisch besetzt mit Vertretern der Krankenkassen und Ärzten über die Sonderbedarfszulassung entscheidet, gab kein grünes Licht für einen Kinderarzt in Rothenburgsort.

„In Hamburg ist schon eine deutlich dichtere Mindestversorgung als andernorts gewährleistet.
Eine gleichmäßig dichte Versorgung über diesen Mindestbedarf hinaus kann mit den Vorgaben des SGB V nicht erreicht werden“, teilt Melanie Vollmert, Sprecherin der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg mit und ergänzt: „In Rothenburgsort war kein Sonderbedarf zu gewähren. Umliegende Kinderärzte, nominell aber in anderen Stadtteilen, haben darüber hinaus ausreichende freie Kapazitäten gemeldet. Das mag im Zulassungsausschuss die ausschlaggebende Rolle gespielt haben.“

 

 

 

 

 

Circus Happy
Zirkus mit Herz

Ein kleiner Junge hatte den Wunsch, einen Tag lang Zirkusdirektor zu sein. Diesen Traum haben wir ihm erfüllt“, sagt Jenefer Heinen. Die 40-Jährige leitet zusammen mit Ehemann Michael den „Circus Happy“. Zum Familienzirkus gehören zudem fünf Kinder: Die Töchter Justine (19), Janet (13) und Estefania (11), sowie die Brüder Brandon (17) und Sergo (15) helfen tatkräftig mit. Lesen Sie hier weiter...

Spanner

Hafengeburtstag, Schlagermove oder sonstige Stadtfeste – wo gefeiert und viel getrunken wird, muss auch viel wieder ausgeschieden werden. Öffentliche Toiletten sind in Hamburg Mangelware und die mobilen Toiletten, die anlässlich von Großveranstaltungen extra aufgestellt werden, sind schnell überlastet. Aber der nächste Vorgarten oder Park mit Gebüsch ist ja nicht weit und wird schnell angelaufen, um sich zu erleichtern. Lesen Sie hier bitte weiter...


 

Promi-Radar Wer wohnt wo
Promi-Radar

Die Freie und Hansestadt Hamburg ist mit ihren über 1,75 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Hamburg hat sieben Bezirke, die wiederum insgesamt 104 Stadtteile implizieren. Und wo 1,75 Millionen Menschen leben, sind Promis aus Funk- und Fernsehen natürlich nicht weit. Mike Krüger, Mary Roos, Johannes B. Kerner... Lesen Sie hier, welcher Promi wo in Hamburg wohnt...

 

Satirischer Polizeireport
Polizei-Report

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