Montag, 20.02.2017

 

     

LKW Sperre in Rothenburgsort

Andreas Holznagel (54) an der LKW-Sperre in der Ausschläger Allee. Derzeit benutzen unerlaubter Weise mehrmals täglich tonnenschwere LKW die Busspur.

Foto: FoTe-Press

LKW Sperre in Rothenburgsort

Stein des Anstoßes: Der defekte Poller auf der Busspur. Momentan lässt er sich aus technischen Gründen nicht hochfahren, so dass LKW unerlaubt auf der Busspur fahren können.

 

LKW-Sperre in Rothenburgsort witzlos

(mr). "Früher war es die Ausnahme, dass die damaligen Schranken defekt waren. Seitdem die neuen Poller da sind, ist es die Ausnahme, dass sie funktionieren“, sagt Andreas Holznagel. Der 54-jährige gelernte Datenverarbeitungskaufmann und Anwohner in Rothenburgsort (lebt seit elf Jahren in dem Stadtteil) dokumentiert laufend die Geschehnisse an der LKW-Sperre in der Ausschläger Allee. In diesem Bereich dürfen nur Fahrzeuge mit weniger als zwei Meter Breite durchfahren. Links und rechts von dieser Sperre ist eine Busspur – wie der Name schon sagt, dürfen nur Busse diesen Fahrstreifen benutzen. Damit es auch so ist, waren dort jahrelang Schranken, die von den Busfahrern geöffnet und geschlossen wurden. Nachdem der Bezirk Hamburg-Mitte in diesem Jahr an der LKW-Sperre versenkbare Poller installiert hat, gibt es dort LKW-Chaos. „Jeden Tag fahren Fahrzeuge auf der Busspur, obwohl sie dort nichts zu suchen haben: Geldtransporter, Abschleppfahrzeuge, große LKW“, moniert Holznagel. Bereits auf der vergangenen Sitzung des Stadtteilsrates Rothenburgsort haben Anwohner darüber berichtet, dass die Poller in der Erde versenkt blieben. Das federführende Fachamt Management des öffentlichen Raums teilte schon damals mit, dass die Programmierung der Poller noch fehlen würde. Die LKW-Sperre solle aber in den nächsten Wochen fertiggestellt werden.

Damit wollen sich die Anwohner aber nicht zufrieden geben. Sie erinnern daran, dass die Sperre immer noch nicht an die alte Stelle versetzt und die Durchfahrtsbreite nicht wie vereinbart wieder auf das alte Maß reduziert worden sei.

Der Stadtteilrat befindet, dass die Betonsperrelemente wieder im ursprünglichen Abstand zueinander stehen und dass eine Schranke auf lange Sicht wirksamer ist als die aufgestellten Poller. Bereits im Jahr 2014 befürchtete der Stadtteilrat, dass bei Fehlfunktionen der Poller diese einfach unsichtbar im Boden versenkt bleiben auf unbestimmte Zeit. Eine Schranke ist, selbst wenn sie außer Funktion ist, ein sichtbares Zeichen einer Regulierung des Verkehrs an dieser Stelle. Die Befürchtungen aufgrund schlechter Erfahrungen mit der Pflege des Stadtteils durch das Bezirksamt (wurde vom Stadtteilrat alles protokolliert) haben sich offenbar bewahrheitet.

 

 

 

 

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