Montag, 20.02.2017

 

     

Smartphone

Ein Smartphone in der Hand einer Person.

Foto: FoTe-Press

 

 

Smartphones: Fluch und Segen zugleich

Glosse von Matthias Röhe

Kaum zu glauben, aber früher war ein Date richtig kompliziert. Entweder ging man in die örtliche Discothek oder in eine Kneipe. Um dahin zu kommen, wurden gedruckte Buspläne studiert, persönlich mit Freunden ein vorheriger Treffpunkt vereinbart und über eine gelbe Telefonzelle ein Taxi gerufen. Dann mussten wir in der meist überfüllten Disco oder Kneipe warten, bis alle da waren. Heute regelt das alles das Smartphone – alles Alleskönner. Über die Dating-Apps "Loovoo" oder "Tinder" ist bereits vorher geklärt, wer sich mit wem wann und wie trifft. Wenn etwas Aufregenderes kurzfristig dazwischen kommt, wird mal eben per Facebook-Messanger oder Whatsapp-Nachricht abgesagt. Früher musste Mut aufgebracht werden, um mit dem anderen Geschlecht ins Gespräch zu kommen. Heute werden Fotos wildfremder Personen geliked und eindeutige Kommentare verfasst. Beruhlt das Liken auf Gegenseitigkeit, so sind die Ziele definiert und es geht zur Sache. Unkompliziert, schnell und ohne große Überwindung. Ähnlich mit einem Videodreh: früher wurde eine Videokamera gebraucht, um Aufnahmen zu machen. Heute zückt man das Smartphone und macht eine gestochen scharfe Aufnahme in HD. Abends wurde nach den Nachrichten der Wetterbericht geschaut, um zu wissen, was einen am nächsten Tag erwartet. Heute werden nach Tageszeit sortiert genaueste Wetterprognosen aufgezeigt. Smartphones sindin unserer heutigen Konsumgesellschaft selbstverständlich. So entwickeln sie für den Benutzer einen sehr hohen Stellenwert in ihrem Leben. Smartphones dienen nicht mehr nur der Kommunikation allein, sondern wachsen vielmehr zu Prestigeobjekten heran: Wer eines hat, der ist angesagt. Posten, an welchem Strand gerade Urlaub gemacht wird. Einen Arzt- oder Behördentermin per Online-Formular vereinbaren – alles ist möglich, immer und überall. Die neuesten Entwicklungen zeigen allerdings, dass diese mobilen Geräte das Sozialverhalten verändern, weil ihre Benutzung immer mehr den Umgang mit Menschen ersetzt. Sicher haben wir auch früher Computerspiele gespielt. Aber das war dann bei einem Kumpel Zuhause vor einem Fernseher. Heute dattelt jeder vor sich hin – in der U-Bahn, im Zug, im Bus. Selbst wenn es in der Diskothek mit dem Kennenlernen nicht klappt, wird verzweifelt aufs Display des Smartphones geschaut. Kommt dann allerdings ein Tanzpartner hinzu, wird schnell ein Selfie gemacht und gleich im sozialen Netzwerk geteilt. Wahnsinn. Ehrlich gesagt ist es mir wichtiger, eine Cola mit jemandem zu teilen. Auch ein Bett gehört dazu. Wichtig ist doch, sich persönlich in die Augen zu schauen und sich Komplimente zu machen. Ja, es war früher kompliziert. Nach Frauen Ausschau zu halten, den Mut aufzubringen, sie anzusprechen. Heute ist es einfacher: Bilder anzuklicken und zu entscheiden: ja oder nein. Aber früher wurde nach dem Charakter geschaut, das Verhalten beobachtet. Ist es ein fröhlicher oder eher introvatierter Mensch? Ich mag es kompliziert.

 

Gedicht: Das Smartphone 

Ein wichtiges Schreiben verschickt per Fax, 
Börseninfos eingeholt, wie steht der Dax?
Wie ist das Wetter, die Temperatur? 
Stets minutengenau: die weltweite Uhr.
Mal eben gekauft ein modisches Shirt,
kurz gechattet für einen abendlichen Flirt. 
E-Mails erhalten und `ne Antwort verschickt, 
kurz telefoniert und geklärt, wie der andere tickt.
Während der Zugfahrt ein Video gedreht, 
im Internet geschaut, wie ein Unwetter entsteht. 
Wie ist die Nachrichtenlage in der Welt? 
Wo schlafe ich heute Nacht? Im Hostel oder Zelt? 
Ein Blick auf das Navi, ich erfahre den Weg. 
Mal eben per Whats App erfragt, wie`s dem anderen geht. 
Mit dem Taschenrechner einen Preis eruiert, 
ein Online-Spiel gespielt. Zu zweit, zu dritt oder zu viert.
Ein paar Fotos gemacht zu Erinnerung, 
nebenbei Musiktitel gehört im Hörfunk. 
Ein Smartphone ersetzt quasi 30 Geräte, 
es ist kein Messer, auch keine Machete. 
Es ist ein praktisches Allround-Talent: 
Radio, Telefon, Fax, Videokamera – alles äquivalent. 
In der U-Bahn, Einkaufszentren oder in der Schule, 
im Zoo, im Auto oder einer Baggerkuhle. 
Das Smartphone ist aktiv an fast jedem Ort. 
Niemand, fast niemand, wünscht es sich wieder fort... 

 

     

Tagesschau-Studio

Jan Hofer (links, Chefsprecher der Tagesschau) und Kai Gniffke (Erster Chefredakteur von ARD-aktuell) beid er Eröffnung des nachrichtenstudios.

Foto: FoTe-Press

Tagesschau-Studio

Jan Hofer.

Tagesschau-Studio

 

Mini-Hightech-Studio in größter Modellanlage

(mr). Deutschlands erfolgreichste TV-Nachrichtensendung, die "Tagesschau", hat nun auch im Hamburger Miniatur Wunderland in der Speicherstadt ein Studio. "Tagesschau"-Sprecher Jan Hofer präsentiert darin Themen und Nachrichten aus der Modell-Ausstellung. Monatelang haben drei Mitarbeiter des Touristen-Magnets an dem Modell des Hightech-Studios und der täuschend echten Projektionsfläche gearbeitet. Die Ausstellungsmacher haben den maßstabsgerechten Nachbau des Fernseh-Studios beim NDR in Hamburg-Lokstedt realitätsnah neben der Anlage von Hagenbecks Tierpark platziert.

Zur feierlichen Eröffnung des neuen Funkhauses (mit Satelliten-Antennen auf dem Dach) kamen heute Chefsprecher Jan Hofer und Dr. Kai Gniffke, Erster Chefredakteur von ARD-aktuell, persönlich in die Speicherstadt.
Die Nachrichten, die die Besucher der Modell-Ausstellung auf Monitoren zu sehen bekommen, beginnen gewohnt. „Hier ist das Erste Deutsche Fernsehen mit der Tagesschau“, sagt die Stimme im Off. Dann erscheint Jan Hofer:und begrüßt die Zuschauer mit den Worten: „Herzlich Willkommen zu der Tagesschau aus dem Miniatur Wunderland“.

Umgesetzt wurde das Modell von den Wunderland-Brüdern Gerrit und Frederik Braun und ihrem Team. Wie die Brüder mitteilten, leben im Miniatur Wunderland über 230.000 Mini-Einwohner. In der Miniatur-Tagesschau werden diese nun mit den wichtigsten Nachrichten aus Knuffigen (dem fiktiven Ort der Modell-Ausstellung) und den sieben anderen Welten versorgt. In drei Monaten und etwa 1.000 Arbeitsstunden haben mehrere Modellbauer am Nachrichtenstudio mit täuschend echter Projektionsfläche und vielen liebevollen Details (Kameras, Scheinwerfer) gearbeitet.

 

 

 

Circus Happy
Zirkus mit Herz

Ein kleiner Junge hatte den Wunsch, einen Tag lang Zirkusdirektor zu sein. Diesen Traum haben wir ihm erfüllt“, sagt Jenefer Heinen. Die 40-Jährige leitet zusammen mit Ehemann Michael den „Circus Happy“. Zum Familienzirkus gehören zudem fünf Kinder: Die Töchter Justine (19), Janet (13) und Estefania (11), sowie die Brüder Brandon (17) und Sergo (15) helfen tatkräftig mit. Lesen Sie hier weiter...

Spanner

Hafengeburtstag, Schlagermove oder sonstige Stadtfeste – wo gefeiert und viel getrunken wird, muss auch viel wieder ausgeschieden werden. Öffentliche Toiletten sind in Hamburg Mangelware und die mobilen Toiletten, die anlässlich von Großveranstaltungen extra aufgestellt werden, sind schnell überlastet. Aber der nächste Vorgarten oder Park mit Gebüsch ist ja nicht weit und wird schnell angelaufen, um sich zu erleichtern. Lesen Sie hier bitte weiter...


 

Promi-Radar Wer wohnt wo
Promi-Radar

Die Freie und Hansestadt Hamburg ist mit ihren über 1,75 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Hamburg hat sieben Bezirke, die wiederum insgesamt 104 Stadtteile implizieren. Und wo 1,75 Millionen Menschen leben, sind Promis aus Funk- und Fernsehen natürlich nicht weit. Mike Krüger, Mary Roos, Johannes B. Kerner... Lesen Sie hier, welcher Promi wo in Hamburg wohnt...

 

Satirischer Polizeireport
Polizei-Report

"Wer seinen Mannschaftswagen liebt, der schiebt". Vielleicht hätten diese Hamburger Polizisten vorher tanken sollen, bevor es auf große Tour durch Hamburg geht. Satire gefällig? Über Raubdelikte, Überfälle oder Einbrüche berichten, kann jede Zeitung. Dies machen auch wir! Aber darüber hinaus berichten wir auch über lustige Ereignisse mit unseren Polizisten. Lesen Sie hier weiter...


     

Udo Walz

Star-Friseur Udo Walz auf dem Wandsbeker Marktplatz in Hamburg am 9. Juni 2016 .

Fotos: FoTe-Press

 

Kampagne zur Impfaufklärung für Erwachsene „Unverhofft kommt oft“

(ha/mr). "Ich habe mich gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Kinderlähmung, Pneumokokken, Masern und gegen Grippe impfen lassen. Zuletzt im Jahr 2010, bevor ich in einen längeren Urlaub fuhr", sagt Udo Walz. Der Starfriseur aus Berlin rührt zurzeit die Werbetrommel fürs Impfen im Erwachsenenalter. Während sich viele Menschen allen ernstes fragen "Impfen im Erwachsenenalter? Ich bin doch bis jetzt auch gut ohne ausgekommen" lässt sich Udo Walz regelmäßig impfen. Was viele nicht wissen: Menschen ab 60 Jahren oder mit chronischen Erkrankungen wie Asthma, der Lungenkrankheit COPD, Diabetes (Udo Walz leidet unter Diabetes) oder chronischen Herzerkrankungen haben in der Regel ein geschwächtes Immunsystem und sind damit stärker gefährdet, unverhofft an einer schweren Infektionskrankheit wie einer Lungenentzündung zu erkranken – oft mit langwierigen Folgen. Um Erwachsene über die Bedeutung von Impfungen aufzuklären, veranstaltet das pharmazeutische Unternehmen Pfizer aktuell eine Roadshow durch Deutschland: Von April bis Juni 2016 tourt ein Impf-Truck durch zehn Großstädte, um Menschen vor Ort über Impfungen zu informieren und Beratungsmöglichkeiten anzubieten. Mit an Bord ist jeweils ein lokaler Impfexperte, der im Impf-Truck alle Fragen rund ums Impfen beantwortet und einen kostenlosen Impfpass-Check anbietet. In Hamburg machte der Truck am Wandsbeker Marktplatz Station – mit Udo Walz zur Unterstützung. Für ihn ist Vorbeugung besonders wichtig, weshalb er sich für die Kampagne engagiert.Den ganzen Tag stand Udo Walz für Gespräche zu seinem Engagement für die Kampagne zur Verfügung und gab zahlreiche Autogramme. Hier geht`s zum Artikel...