Montag, 20.02.2017

 

     

Smudo und Olaf Scholz

Smudo und Olaf Scholz spielen an der Binnenalster (Höhe Lombardsbrücke) gegeneinander Schach.

Foto: FoTe-Press

 

Olaf Scholz und Smudo spielen Schach an der Alster

(mr). Es dauert nicht mehr lange, dann beginnt Hamburgs traditionelles Schulschachturnier "Rechtes Alsterufer gegen Linkes Alsterufer" (9. Mai 2017). In der vergangenen Woche wurde die Werbetrommel für dieses Ereignis gerührt und ein außergewöhnlicher Fototermin stand auf dem Programm: Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz traf am Schachbrett auf Smudo (Sänger der Gruppe "Fanta Vier". Das Schulschachturnier "Rechtes Alsterufer gegen Linkes Alsterufer" bricht nach Angaben des Veranstalters in diesem Jahr alle Rekorde: Zum ersten Mal werden 4.000 Teilnehmer erwartet. Deshalb wird der Wettkampf auch in der Barclaycard Arena stattfinden. 
Smudo, selber passionierter Schachspieler, verrät: „Schach ist das ultimative Spiel. Als Schach-Fan und Wahlhamburger seit 20 Jahren finde ich es herausragend, dass ein derartiger Rekordversuch ins Auge gefasst wird und das Alsteruferturnier dieses Jahr in die Barclaycard Arena geht. Ich bin selber kürzlich dort aufgetreten: Ihr könnt euch auf ein fantastisches Turnier freuen – das Arena-Gefühl ist nur schwer zu toppen!“

     

Feuerwehreinsatz in Hamburg 2014

 

Gaffen und filmen statt helfen

(mr). Ob Brände oder schwere Verkehrsunfälle: Menschen schleppen sich teils schwerverletzt aus ihren Häusern oder Autowracks auf die Straße. Doch anstatt dass vorbeilaufende Passanten die Lage erkennen und sofort helfen, gehen sie einfach weiter oder umfahren dreist die Unfallstelle. Kaum jemand hält an und fragt die Betroffenen, ob sie Hilfe gebrauchen können. Stattdessen zücken immer mehr Passanten ersteinmal ihre Fotohandys und machen Fotos oder nehmen ganze Szenen als Video auf. Auch in Hamburg haben die Retter, unter ihnen Feuerwehr und Polizei, immer häufiger mit dem Phänomen Smartphone-Gaffer zu tun. Diese Personengruppe ist zu einem alltäglichen Problem geworden... Lesen Sie hier...

     

Olivia Jones

Olivia Jones

"Beim kleinsten Verdacht 110 wählen"

(mr). „Bei mir in der Straße lungerten mal vor einiger Zeit zwei junge Mäner herum. Das kam mir irgendwie verdächtig vor. Ich war mir allerdings nicht sicher, ob ich die Polizei rufen soll", sagt Olivia Jones. Hamburgs schrillster Vogel und Ex-Dschungel-Bewohnerin ist das Gesicht eines Plakates, dass im Rahmen der Kampagne zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität der Polizei Hamburg ab sofort in der ganzen Stadt insgesamt 100 Mal aushängt. Olivia Jones ist es dabei ein Anliegen, die Polizei in ihrem Kampf gegen die Einbruchskriminalität zu unterstützen. Die Bewohner der Hansestadt sollen mit dieser Kampagne sensibilisiert werden, schon bei kleinstem Verdacht einer möglicherweise bevorstehenden Einbruchstat die Polizei über den Notruf 110 zu alarmieren." Unser Foto links zeigt Olivia Jones mit ihrem Plakat in klein. Rechts hat Olivia Jones ihr Telefon in der Hand. Jones zögert keine Sekunde und ruft beim kleinsten Verdacht die Polizei an. Vorbildlich – genau so sollten es alle Hamburger machen.

     

LKW Sperre in Rothenburgsort

 

LKW-Sperre in Rothenburgsort witzlos

(mr). Früher war es die Ausnahme, dass die damaligen Schranken defekt waren. Seitdem die neuen Poller da sind, ist es die Ausnahme, dass sie funktionieren“, sagt Andreas Holznagel. Der 54-jährige gelernte Datenverarbeitungskaufmann und Anwohner in Rothenburgsort (lebt seit elf Jahren in dem Stadtteil) dokumentiert laufend die Geschehnisse an der LKW-Sperre in der Ausschläger Allee. In diesem Bereich dürfen nur Fahrzeuge mit weniger als zwei Meter Breite durchfahren. Links und rechts von dieser Sperre ist eine Busspur – wie der Name schon sagt, dürfen nur Busse diesen Fahrstreifen benutzen. Damit es auch so ist, waren dort jahrelang Schranken, die von den Busfahrern geöffnet und geschlossen wurden. Nachdem der Bezirk Hamburg-Mitte in diesem Jahr an der LKW-Sperre versenkbare Poller installiert hat, gibt es dort LKW-Chaos. Lesen Sie hier...