Montag, 20.02.2017
 
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Promi-Interview

Interview

Mit Titeln wie "Granada", "Tausend Rosen für Dich" oder beispielsweise "Einmal Ja gesagt – für immer Ja gesagt" bezaubert er sein Publikum: Schlagersänger Semino Rossi. Sein Werdegang ist grandios. Er war ganz unten, steht nun ganz oben. Hier gibt's das ausführliche Interview.

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Stadtplan

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Linda Hesse

 

 

Linda Hesse stellt fest: "Ich bin doch kein Mann"

(mr) Mit dem Titel "Ich bin doch kein Mann" wurde sie bekannt: Linda Hesse. Die junge Sängerin kam kürzlich zu einer Autogrammstunde ins City Center Bergedorf (CCB) und gab drei ihrer Songs zum Besten – plus Zugabe. Glücklicherweise waren nicht allzu viele Kinder und Jugendliche vor der Bühne, denn gleich ihr erster Song hatte es in sich und ging um ein "Arschloch".

"Damit meine ich aber nicht Sie, sondern meinen Ex-Freund", sagte die Schlagersängerin und wirkte etwas verschämt. Es folgten weitere Stimmungslieder und zu guterletzt ihr Erfolgstitel aus dem Jahr 2012: "Ich bin doch kein Mann", der für eine super Stimmung sorgte. Die etwa 50 Zuhörer freuten sich im Anschluss über eine ausgiebige Autogrammstunde. Und einige Fans machten sogar Erinnerungsfotos mit ihrem Star. "Es war mein erster Auftritt in Hamburg", sagte Linda Hesse. Foto: FoTe-Press

Fahrrad-Großkontrolle der Polizei Hamburg

(ha) Die Fahrradstaffel der Hamburger Polizei wieder eine Großkontrolle in der Innenstadt durchgeführt. Vorrangiges Ziel polizeilicher Großkontrollen ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen. Radfahrer sind unverändert häufig Opfer von Verkehrsunfällen. Dies spiegelt sich regelmäßig in den Unfallzahlen wider. Etwa 40 Prozent der Radfahrunfälle werden nach Angaben der Polizei von den Radfahrern selbst verursacht. Häufigster Fehler bei Radfahrern ist die falsche Straßenbenutzung, gefolgt von Rotlichtfahrten. Bei der Großkontrolle haben die Beamten gerade dieses Fehlverhalten vorrangig kontrolliert. Insgesamt stellten die 28 eingesetzten Beamten 133 Fahrradverstöße fest. 52 Radfahrer fuhren bei Rot über die Ampel und 53 auf der falschen Radwegseite. 24 Radfahrer befuhren die Fußgängerzone und zwei telefonierten während der Fahrt. Ein Fahrradfahrer versuchte vor der Kontrolle zu flüchten, ein weiterer gab falsche Personalien an. Weiterhin wurde bei einem Fahrrad eine defekte Bremseinrichtung festgestellt. Diesem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt.

"Falscher Staatsanwalt": Täter wird nicht bestraft

(as) In Zeitungsmeldungen wird oft über falsche Polizisten gewarnt. Nun kam es zu einem Fall, in dem sich ein Geschäftsmann als Staatsanwalt ausgab, obwohl er keiner ist. Aber anstatt dass die "echte" Staatsanwaltschaft diesem Mann mittels eines saftigen Bußgeldes aufzeigt, dass es so nicht geht, veranlasst sie über das Amtsgericht Hamburg, den Zeugen und Anzeigenden Stefan F. (Name geändert) einen Strafbefehl über knapp 300 Euro zukommen zu lassen. Zum Fall: Ein Autofahrer soll provozierend langsam gefahren und mehrfach abgebogen sein, ohne den Blinker zu setzen. Dann käme es zu einem Beinahunfall wegen des Nichtblinkens. Zu guter letzt soll der Autofahrer seinen Mittelfinger und das "Arschloch"-Zeichen gezeigt haben. "Grund genug, gegen den Autofahrer vorzugehen", sagt Stefan F., der mit seinem Kumpel im nachfolgenden PKW saß. Dann hielt der Geschäftsmann plötzlich auf einem Mittelstreifen an. "Meine Chance, den Fahrer zu Beweiszwecken zu fotografieren", sagt Stefan F.. Dann habe der Fahrer seine Fensterscheibe gesenkt und Stefan F. mit den Worten "Ich bin Staatsanwalt, ihr bekommt mächtig Ärger. Ihr legt euch mit einem Staatsanwalt an" angesprochen haben. Stefan F. und sein Kumpel stellten Strafantrag wegen Beleidigung und Nötigung und erbrachten gleichzeitig den Hinweis, dass sich der Autofahrer einer Amtsanmaßung schuldig gemacht hat. Am 3. Januar 2013 die Entscheidung zu diesem Fall von der Staatsanwaltschaft Hamburg: Das Ermittlungsverfahren ist gemäß § 153 der Strafprozessordnung mit Zustimmung des Gerichts eingestellt worden, weil die Schuld als gering anzusehen ist und kein öffentliches Interesse an der Verfolgung besteht. Was nun folgte, haut den Zeugen Stefan F. fast um. "Wenige Wochen später flatterte mir ein Strafbefehl über knapp 300 Euro ins Haus – wegen Beleidigung", sagt Stefan F. "Unglaublich, dass sich das Blatt hier unbegründet gewendet hat", sagt Stefan F.. Grund des Strafbefehls: Stefan F. soll in einer ehrverletzenden Art lautstark die Schimpfwörter "Drecksau", "Arsch" und "Idiot" benutzt haben. Das behauptet jedenfalls der Geschäftsmann – und zwar so überzeugend, dass selbst ein Richter diesem Mann Glauben schenkte. "Der Beschuldigte war zuvor bislang strafrechtlich noch in keiner Weise in Erscheinung getreten", begründet Oberstaatsanwältin Nana Frombach, Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft Hamburg, die Einstellung des Verfahrens und ergänzt: "Soweit es den Vorwurf der Beleidigung gegen Stefan F. betrifft, beruht dieser auf dessen eigenen Angaben gegenüber der Polizei und nicht darauf, dass den Angaben des Geschäftsmanns mehr Glauben geschenkt worden ist als denen des Herrn F." Merkwürdig: erst nachdem Stefan F. Einspruch gegen den Strafbefehl einlegte und es daraufhin zu einer Hauptverhandlung kam, wurde das Verfahren eingestellt. Der Staatsanwaltschaft sind im Gerichtsaal Ungereimtheiten aufgefallen.

     

Tauchergruppe Feuerwehr

 

Benjamin Swyter (29) und Christoph Bodmann (28) stehen vor dem Sonderfahrzeug der Tauchergruppe. In wenigen Wochen fällt die Entscheidung, ob die Tauchergruppe aufgelöst und an andere Rettungsdienste überlassen wird. Foto: Röhe

 

 

Tauchergruppe vor dem Aus?

(mr) Im Alarmfall wählen Bürger die 112. Jetzt ist es die Feuerwehr selbst, die Alarm schlägt. Denn aufgrund von Sparmaßnahmen des Senats werden etwa 140 Stellen bis Juni 2013 umgeschichtet. Auch in der Feuerwache F 25 in der Wöhlerstraße 28 in Billstedt, die für die Bereiche Horn, Billstedt, Rothenburgsort, Billbrook, Moorfleet, Tatenberg, Spadenland und Ochsenwerder zuständig ist, dreht sich das Personalkarussell. „Bis jetzt sind es nur Pläne, aber es könnte sein, dass wir die Tauchgruppe auflösen“, sagt Henrik Fresse, Sprecher der Feuerwehr Hamburg. „DLRG, Polizei und weitere Rettungsdienste sind mit ihren Tauchergruppen gut aufgestellt. Wenn uns nichts anderes übrig bleibt, könnte die Auflösung unserer Spezialeinsatzgruppe (SEG) umgesetzt werden“, ergänzt der 39-Jährige. 1816 Feuerwehrleute sorgen derzeit für die Sicherheit in der Hansestadt. Ob Brandbekämpfung, Höhen- oder Tierrettung oder beispielsweise Hilfeleistung im Rettungswesen – insgesamt gibt es 2400 Mitarbeiter, die für knapp 1,8 Millionen Menschen im Einsatz sind. „Das ist zu wenig. Jetzt sollen bis Juni 2013 auch noch 140 Stellen umgeschichtet werden“, sagt Daniel Dahlke, Feuerwehrmann und Landesvorsitzender des Berufsverbands der Feuerwehr. In einem offenen Brief (www.bv-feuerwehr.eu) findet Dahlke deutliche Worte an Bürgermeister Scholz und fragt: „Muss es erst Tote geben? Statt die Feuerwehr vernünftig auszustatten, kann seit Januar 2013 eine Wache personell nicht mehr besetzt werden. Viele Fahrzeuge können nicht mehr verlässlich besetzt werden, sondern nur noch in Doppelfunktion. Also wenn gerade kein anderer Einsatz stattfindet“, sagt der Landesvorsitzende. In der Feuerwache Billstedt arbeiten derzeit 114 Personen, inklusive Wachführer. „Wir rechnen damit, dass sechs Stellen in dieser Wache umgeschichtet werden“, sagt Daniel Dahlke.

Der wachsenden Stadt, den zusätzlichen Aufgaben und vor allem den jährlich neuen Rekordeinsatzzahlen sei in den vergangenen Jahren, abgesehen von einnahmefinanzierten Stellen für zusätzliche Aufgaben im Rettungsdienst und der Leitstelle, nicht mit der erforderlichen Anpassung der Personalstärke begegnet worden. Stattdessen habe die Politik immer wieder die Einsparung von Sachausstattung und Personal bei der Feuerwehr gefordert. „Das Ergebnis ist eine kaputt gesparte Feuerwehr Hamburg. Damit hat sich die Sicherheitslage für alle Bürger dieser Stadt dramatisch verschlechtert“, empört sich Daniel Dahlke. „Die Kritik teilen wir nicht. Wir haben eine Ausbildungsinitiative gegründet und bilden im Jahr 80 Feuerwehrmänner aus. Natürlich braucht die Feuerwehr mehr Personal. Aber das ist nicht von heute auf morgen machbar“, sagt Frank Reschreiter, Sprecher der Innenbehörde. Auf Grundlage des „Strategiepapiers 2010“ (wurde von der Innenbehörde in Auftrag gegeben, um Probleme und Lösungsvorschläge der Feuerwehr zu finden) fehlen in Hamburg 200 Stellen an den Wachen. „Es werden keine neuen Stellen geschaffen, sondern nur Stellen umgeschichtet. Das kann nicht die Lösung sein“, sagt Daniel Dahlke.

     
Niki Lauda  

Größter Miniatur Flughafen der Welt eröffnet

(mr) Nach sechs Jahren Bau- und Entwicklungszeit, 150.000 Arbeitstunden, 40.000 von Hand angeschlossenen LEDs, 100 km Kabel, 15.000 Minifiguren, 1000 Metern Gleis, gut 50.000 Programmierzeilen und 3,5 Millionen zur Miniatur geworden Euros, war es so weit – der Airport Knuffingen wurde eröffnet.
Vor den Augen von 100 geladenen Journalisten wurde der Abschnitt feierlich vom ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg Olaf Scholz, Niki Lauda, sowie den Zwillingsbrüder und Wunderlandgründern Frederik und Gerrit Braun eingeweiht. Gemeinsam drückten die Vier einen Schubhebel nach vorne und der Betrieb des Airport Knuffingen begann Sekunden später.
„Was für ein Moment! Auf diesen Tag haben wir sechs Jahre hingearbeitet und häufig gezweifelt, ob wir dieses Miniaturmammutprojekt jemals abschließen werden“, erklärt Gerrit Braun Gründer und Flughafenleiter des Miniatur Wunderlandes und fügt hinzu:“ Die größte Herausforderung war die Alleinstellung. Es gibt nirgends auf der Welt etwas Vergleichbares, von dem wir hätten lernen können. Wir mussten alles selbst entwickeln, von der Steuerung eines kleinen Cateringfahrzeugs bis hin zum Satellitensystem zur Steuerung von 40 Flugzeugen und 90 Fahrzeugen. Da ging es häufig nur noch nach dem Prinzip „Try and Error“ Nicht allzu effektiv, aber beim Anblick des fertigen Flughafens war es jede Mühe wert“.
Ab sofort wird der Knuffingen Airport 365 Tage im Jahr geöffnet sein und sich zum wahrscheinlich wichtigsten Miniaturdrehkreuz der Welt entwickeln. Täglich wird es rund 360 Starts und Landungen geben und jährlich werden knapp 30.000.000 Miniaturpassagiere von Knuffingen aus die Welt bereisen. Ob Innsbruck oder Islamabad – von Knuffingen geht es per Direktflug auf alle fünf Kontinente. „Ich bin total überrascht“, sagt Niki Lauda überwältigt. „Ich habe in meinem ganzen Leben so etwas noch nicht gesehen." Foto: FoTe Press

Mit spektakulärer Kampagne warnt die Krebshilfe vor Solarien

(ha) Mit einer außergewöhnlichen Kampagne will die Deutsche Krebs-hilfe verhindern, dass sich insbesondere junge Menschen den gefährlichen Strahlen im Solarium aussetzen. Im Internet konnte ein vermeintliches Experiment beobachtet werden, bei dem ein Schwein im Labor mit UV-Strahlen verbrannt wird. Viele Menschen waren so empört, dass die Aktion im Internet vorzeitig abgebrochen wurde. Doch: „Menschliche Haut reagiert mindestens genauso empfindlich auf UV-Strahlen wie die Haut eines Schweines“, erklärt Professor Dr. Eckhard Breitbart, Medizinisches Fachausschussmitglied der Deut-schen Krebshilfe und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP). Das Risiko, am besonders aggressiven schwarzen Hautkrebs, dem malignen Melanom, zu erkranken, verdoppelt sich, wenn Solarien bis zu einem Alter von 35 Jahren regelmäßig genutzt werden. Etwa 224.000 Menschen erkranken derzeit bundesweit jährlich neu an Hautkrebs, 26.000 davon am ma-lignen Melanom. Tendenz steigend. „Dennoch bräunen sich etwa 3,5 Millionen Menschen dieser Altersgruppe hierzulande im Solarium, darunter immer noch 167.000 Jugendliche“, sagt Eckhard Breitbart. Das vermeintliche Experiment: Über mehrere Tage wird ein Schwein in einem For-schungslabor mit ultraviolettem Licht bestrahlt. Das Schwein leidet zunehmend.

Auf eine leichte Rötung der Schweinehaut folgt im Verlauf des „Experiments“ ein schwerer Sonnenbrand. Schließlich sind Brandblasen und Entzündungen zu erkennen. Die wissenschaftlich anmutende Webseite, die angeblich von Forschern zur Dokumentation des streng geheimen Tierversuchs erstellt wurde, sorgte in den vergangenen Tagen für eine Welle der Empörung im Internet. Hundertausen-de Internetnutzer – insbesondere junge Menschen – diskutierten das Experiment. Doch dann kommt die Entwarnung im Rahmen der Sendung stern TV: Der Labor-versuch war nur gespielt, dem Schwein geht es gut. Hinter dieser provozierenden Kampagne steckt die Deutsche Krebshilfe, die mit den drastischen Bildern vor allem junge Menschen wachrütteln will. „Solarien sind eine vor allem von jungen Menschen stark unterschätzte Gefahr“, betont Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. „Wir können gar nicht genug davor warnen: Wenn ich regelmäßig ins Solarium gehe oder mich stundenlang in die Sonne lege, gefährde ich meine Gesundheit, riskie-re Hautkrebs und bringe vielleicht sogar mein Leben in Gefahr.“
Wie groß der Handlungsbedarf ist, zeigen die Ergebnisse der SUN STUDY 2012: Solariennutzer sind jung. Vor allem Menschen bis zu einem Alter von einschließ-lich 35 Jahren setzen sich besonders häufig künstlichen UV-Strahlen aus. Derzeit sind dies etwa 3,5 Millionen Bundesbürger. Schockierend: „Etwa 167.000 der derzeitigen Solariennutzer sind minderjährig. Nach geltendem Recht müssen Betreiber von Sonnenstudios Jugendlichen den Zugang zu Solariengeräten aber verweigern“, erklärt Breitbart. „Angesichts von jährlich 224.000 Hautkrebsneuerkrankungen in Deutschland und etwa 3.000 Menschen, die jedes Jahr an Hautkrebs sterben, müssen wir vor allem die junge Bevölkerung noch deutlicher über die Risiken der Solariennutzung aufklären“, fasst Nettekoven zusammen.
Ein Schicksal, dass dem Schwein Rosi erspart geblieben ist. Rosi heißt eigentlich Smarty und hat bereits in vielen Filmen und Werbespots mitgespielt. Sonnen-brand und Wunden sind das Werk professioneller Maskenbildnerinnen, die For-scher im wirklichen Leben Schauspieler, die UV-Strahlen blaues Licht und das Forschungslabor ein Filmkrankenhaus in Berlin. Innerhalb von knapp zwei Tagen wurden Filme und Fotos erstellt, die auf der Forscher-Webseite einen Versuchsver-lauf von acht Tagen simulieren, auch die auf der Webseite veröffentlichten Vitalparameter scheinen einem realen Versuchsverlauf zu entsprechen. In enger Zusammenarbeit mit einem Veterinärmediziner wurde während der Filmarbeiten der Gesundheitszustand des Filmschweins am Set permanent überprüft.
Weitere Informationen gibt es auf der Aktionsseite www.rosi-hat-schwein-gehabt.de sowie auf www.krebshilfe.

Mit den Freien Christlichen Pfadfindern auf Tour gehen

(mr) Singen, Spielen, Kochen, Wimpel basteln, Pfadfinder-ABC und Morsezeichen auswendig lernen. Dies sind nur wenige Beispiele für die Vielseitigkeit der Pfadfinder. Die Freie Christliche Pfadfinderschaft Hamburg (FCP) ist eines von vielen Pfadfinderteams und gliedert sich in mehreren Gruppen: zwei Meuten (7-11 Jahre) und drei Sippen (11-16 Jahren), sowie weitere für ältere Pfadfinder. Neben dem Singen traditioneller Volkslieder („Gehe nicht, oh Gregor“, „Du machst Kleinholz“ oder dem Sippenlied „Es war an einem Sommertag“) stehen auch viele Fahrten kreuz und quer durch Deutschland auf dem Programm. Birthe Hauzinski leitet die Sippe „Wildkatzen“, die aus sechs Mädchen zwischen 11 und 16 Jahren besteht. „Wir bereiten gerade unsere nächste Fahrt ins Sauerland vor, die demnächst bevorsteht“, ergänzt die Pfadfinderin. Mit der Bahn geht’s auf die Reise: mit Pfadfinderkluft, Rucksack, Reiseproviant und natürlich den Jurten und Kohten (schwarze Pfadfinderzelte). Übernachtet wird selbstverständlich draußen in der Natur – bei Regen und Wind. „Naturverbundenheit gehört einfach dazu“, sagt Birthe Hauzinski. Meist fragen sie Bauern, ob sie für eine Nacht auf deren Koppel übernachten dürfen. Ansonsten wird sich in einem Waldgebiet ein nettes Plätzchen gesucht. Jedes Teammitglied (Neuling, Wölfling, Pfadfinder, Rover oder Späher) hat einen eigenen „Pfadfindernamen“. „Je nach Charaktereigenschaften und lustigen Erlebnissen bekommt jeder von uns einen Spitznamen“, sagt Jacklyn Reschke. „Dabei wird derjenige mit allen möglichen Flüssigkeiten getauft – ganz nach Pfadfindertradition.“ Pfadfinderarbeit bedeutet, Jungen und Mädchen ab 6 Jahren einen Weg zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu weisen, der sie zu weltoffenen, selbstständig denkenden, naturnahen und verantwortungsbewusst handelnden Menschen werden lässt. Bei den regelmäßigen Treffen werden als Mittel der pfadfinderischen Erziehung unter anderem die zehn Pfadfindergebote, verschiedene Versprechen, die gemeinsame Kluft, die Erlebnisse in freier Natur (Schnitzeljagd, Waldspiele) und vor allem die Gemeinschaft, in der jeder Aufgaben und Verantwortung übernimmt, eingesetzt. Jeder darf mitmachen, auch ohne Konfession. „Wir vermitteln allerdings christliche Werte. Damit sollte ein jeder umgehen können“, sagt Birthe Hauzinski.

Gruppenstunden: „Luise“ im Luisenweg 16a, 20537 Hamburg. Montags von 16.30 Uhr bis 18 Uhr (Jungen und Mädchen von 7-10 Jahren), montags von 18 bis 19.30 Uhr (Jungen und Mädchen von 10-14 Jahren), donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr (Mädchen von 12-16 Jahren).

„PhiRi, Philippus-Rimbert Gemeinde, Manshardtstraße 105b, 22119 Hamburg. Dienstags von 17.30 Uhr bis 19 Uhr (Mädchen von 14-16 Jahren), freitags von 16 bis 18.30 Uhr (Jungen und Mädchen von 7-12 Jahren). www.fcp-hamburg.de

   

Alexandra

"Alexandra-Stieg", benannt nach der Sängerin Alexandra, in Hamburg-Rothenburgsort.

Alexandra

 

Sängerin Alexandra wohnte in Rothenburgsort

(mr) „Accordéon“, „Mein Freund, der Baum“, „Zigeunerjunge“ oder „Zwei Gitarren“ – mit diesen Liedern verzauberte Alexandra bis Ende der 1960er Jahre Millionen von Deutschen. Im damals zum Deutschen Reich gehörenden Memelland wurde sie geboren, wohnte eine Zeit lang in Kiel. Alexandra hatte entscheidende Jahre ihres Lebens allerdings in Rothenburgsort verbracht. Auf einem damaligen Schrottplatz auf der gegenüber liegenden Straßenseite, campierten damals Zigeuner, die sie zu dem Titel „Zigeunerjunge“ inspirierte. Dort entstanden auch erste Fotoaufnahmen der Sängerin Alexandra, die mit bürgerlichem Namen Doris Nefedov hieß. 1961 zog sie mit ihrer Mutter und den beiden Schwestern aus Kiel nach Rothenburgsort. Dort begann sie ihre Ausbildung und arbeitete fleißig, jobbte und kellnerte, um ihren Lebenstraum, Sängerin und Schauspielerin zu werden, zu verwirklichen.

In dem Hochhaus am Rothenburgsorter Marktplatz 5 (Foto links) lebte die erfolgreiche Sängerin zu Zeiten ihres Erfolgs. 1963 brachte sie ihren Sohn Alexander in Hamburg zur Welt. Erst drei Jahre später gelang ihr der Durchbruch zu einer steilen Karriere. Am 31. Juli 1969 dann das traurige Ende einer beispielhaften Karriere: sie verunglückte tödlich bei einem Verkehrsunfall in der Nähe von Albersdorf und Tellingstedt (Kreis Dithmarschen). Ihr zu Ehren wurde im Mai 2007 die Straße Am Harken in „Alexandra-Stieg“ umbenannt.

 

Informatikunterricht als Brutstätte für Ideen

(ha) Über das Kursangebot im Fach Informatik im Kurt-Körber-Gymnasium in Billstedt kann er nur Schmunzeln: Cemre Cankaya. Der 17jährige Schüler, der normalerweise auf das Matthias-Claudius-Gymnasium in Wandsbek geht, absolviert seit Beginn des Schuljahres zweimal in der Woche den Informatikunterricht in Billstedt. Während der Lehrer vorne an der Tafel den Lehrstoff vermittelt, grübelt Cemre Cankaya über neue Programme oder Softwareentwicklung. „Seit der achten Klasse habe ich im Fach Informatik 15 Punkte“, sagt der 17jährige stolz und ergänzt: „Mir macht das Programmieren unheimlich viel Spaß.“ Einige Male hat Cemre Cankaya an dem Wettbewerb „Jugend forscht“ teilgenommen und bereits vier Mal den ersten Platz gewonnen. Seine besten ausgezeichneten Projekte waren bisher in der neunten und zehnten Klasse der "One-Click-Installer – mit nur einem Mausklick mehrere Softwares installieren, sowie in der siebten und achten Klasse eine Hausaufgabensoftware (Schülerorganizer) mit der Schüler ideal ihren Schulalltag verwalten können. Mehrere Monate lang entwickelte der junge Informatiker den speziellen „One-Click-Installer“, mit dem der Benutzer viel Zeit und Stress sparen kann. "Die Idee kam mir beim Formatieren meines Computers", sagt der Schüler der elften Klasse. „Jede einzelne meiner Software musste ich erst runterladen und danach mühsam auf den PC installieren." – Das muss auch anders und schneller zu schaffen sein, dachte sich Cemre Cankaya. Gesagt, getan. Das Ergebnis: ein Programm, bei dem der Benutzer nur noch die gewünschte Software auswählen muss, den Rest erledigt dann das Programm. Damit gewann er den ersten Platz bei „Jugend forscht“. Aber auch mit dem Schülerorganizer schaffte es der Gymnasiast an die Spitze. Dieses Jahr hat Cemre Cankaya erfolgreich die erste Runde des 30. Bundeswettbewerbs Informatik (BwInf) absolviert. Im Januar absolvierte er ein Wochenend-Informatik-Camp in Potsdam, bei dem die etwa 40 besten Informatiker Deutschlands teilnahmen. Dort hörte er sich Vorträge von unterschiedlichen Professoren an und erweiterte seine Kenntnisse in Sachen Informatik. Zudem machte er sich dort für die kniffligen Aufgaben einer weiteren Wettbewerbsrunde fit. Dies qualifizierte den Schüler als Repräsentant des Bundeslandes Hamburg zum Erlebnistag auf der CeBIT, der wichtigsten Messe der digitalen Welt, an dem er auf Einladung des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts (HPI) teilnahm. Diesen richtete das HPI zusammen mit dem Bundeswettbewerb am letzten CeBIT-Tag als eine spezielle Art der Förderung von jungen deutschen Nachwuchsinformatikern aus. Studierende des renommierten Instituts organisierten das besondere Messeerlebnis für Schüler. Zusammen mit dem Hamburger Informatik-Talent Cemre Cankaya bekamen weitere elf erfolgreiche Absolventen der Bundeswettbewerb-Erstrunde besonders interessante Messestände gezeigt und diskutierten mit den Studenten über ein mögliches späteres Informatikstudium. „Am HPI ist es uns sehr wichtig, begabte Schülerinnen und Schüler für das Studium der Informatik zu begeistern und sie darauf vorzubereiten. Mit der Unterstützung des Bundeswettbewerbs Informatik schlagen wir dafür erste Brücken zwischen Schule und Hochschule“, erklärte Christoph Meinel, HPI-Direktor. Wo Cemre Cankaya tatsächlich studieren will, steht momentan noch nicht fest. Insbesondere denkt er über ein Studium in Großbritannien nach. Aber weiterforschen will er auf jeden Fall und viele zahlreiche Programme entwickeln.

Rettungshubschrauber des ADAC geht 1.345 mal in die Luft

(ha) In Hamburg startete der ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph Hansa“ vom Typ Eurocopter EC 135 im Jahr 2011 zu 1.345 Einsätzen. Gegenüber 2009 waren dies 152 weniger Flüge. Gründe waren viele Schlechtwetterphasen, bei denen nicht gestartet wurde sowie fehlende Hitzeperioden mit weniger internistischen Notfällen. Trotzdem versorgte die Besatzung, bestehend aus Pilot, Notarzt und Rettungssanitäter 1.058 Patienten im Großraum Hamburg. Neben dem Haupteinsatzgebiet Hamburg mit 945 Einsätzen, führten 207 Flüge nach Niedersachsen, 188 nach Schleswig-Holstein und fünf nach Mecklenburg-Vorpommern. Stationiert ist der gelbe ADAC-Rettungshubschrauber am Hamburger Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus (BUK) Boberg, das auch das medizinische Personal stellt. 121 Mal am Tag stiegen die ADAC-Rettungshubschrauber in Deutschland im vergangenen Jahr zu meist lebensrettenden Einsätzen auf. Insgesamt mussten die 45 gelben Helikopter der ADAC-Luftrettung 44.083 Missionen absolvieren. Dabei konnten 40.303 Patienten von den fliegenden Intensivstationen versorgt werden. Bei über der Hälfte aller Luftrettungseinsätze (50,7 Prozent) handelte es sich um internistische Notfälle wie akute Herzerkrankungen oder Schlaganfälle. Bei über 16 Prozent wurden die Gelben Engel zu Unfällen gerufen, die sich bei der Arbeit, in der Schule, in der Freizeit oder im häuslichen Umfeld ereigneten. Zehn Prozent der Einsätze erfolgten nach Verkehrsunfällen, zwölf Prozent aufgrund neurologischer Notfälle. Mit der Übernahme der Station „Christoph 18“ in Ochsenfurt erweiterte die ADAC-Luftrettung, die im vergangenen Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feierte, ihr Netz auf 34 Standorte. Bisher hat der ADAC als einer der Wegbereiter der Luftrettung in Deutschland und als größter ziviler Anbieter rund 250 Millionen Euro in den Ausbau der Luftrettung investiert. Die gemeinnützige ADAC Luftrettung GmbH beschäftigt derzeit mehr als 180 Mitarbeiter und arbeitet dabei mit Ärzten und Rettungsassistenten der verschiedenen Standortkliniken und Hilfsorganisationen zusammen.

Filmbeiträge informieren über weltweite Projektarbeit

(ha) SOS-Kinderdörfer weltweit und TV-Wartezimmer, Anbieter audiovisueller Patientenkommunikation im medizinischen Wartezimmer, haben im März einen Kooperationsvertrag geschlossen: SOS-Kinderdörfer wird mit Filmbeiträgen im TV-Wartezimmer-Programm mehr Aufmerksamkeit und Spendenbereitschaft generieren. Und das in Freising ansässige Unternehmen TV-Wartezimmer kommt mit der Kooperation einmal mehr seiner unternehmerischen Gesellschaftsverantwortung nach. „Die Glaubwürdigkeit und Reputation des medizinischen Umfelds von TV-Wartezimmer war mit ausschlaggebend für die Kooperation. Bundesweit strahlt TV-Wartezimmer künftig nicht nur unsere Imagespots sondern vor allem auch redaktionelle Beiträge über die weltweite Projektarbeit der SOS-Kinderdörfer aus.“, erklärt Dr. Christian Grünler, Geschäftsführer der SOS-Kinderdörfer Global Partner GmbH München, einer 100%igen Tochter von SOS-Kinderdörfer weltweit und zuständig für solche Corporate Social Responsibilty (CSR)-Projekte. Dank dieser Kooperation kann SOS-Kinderdörfer für ihre Aufgabe – l angfristig stabile Lebens- und Entwicklungsräume für Kinder und Jugendliche zu gestalten – die Aufmerksamkeit verstärken und die Spendenbereitschaft steigern. Denn die Einnahmen der Non-Profit-Organisation setzen sich aus Spenden, Patenbeiträgen, Schenkungen, Erbschaften und Unternehmenskooperationen zusammen. „Kaum eine Marke in Deutschland verfügt über einen höheren Bekanntheitsgrad und eine größere Glaubwürdigkeit, daher sind wir besonders stolz auf unsere neue Partnerschaft mit SOS-Kinderdörfern!“, freut sich Markus Spamer, Geschäftsführer von TV-Wartezimmer, und verweist auf die Kernbotschaft des von ihm 2003 gegründeten Unternehmens: „Wir leisten einen wesentlichen Beitrag zur Patienteninformation und -aufklärung und wollen so zum Gesundheitsbewusstsein und zur Gesundheitsentwicklung der Bevölkerung beitragen. Zudem ist nachhaltiges, soziales Engagement wichtiger Teil unserer langfristigen Unternehmensstrategie. Daher war es für uns naheliegend, eine Kooperation mit SOS-Kinderdörfern zu realisieren. Diese Art Gütesiegel für das Aufwachsen von Kindern in einer Familie und Gemeinschaft trägt schlussendlich ebenso zur Gesundheitsentwicklung der Bevölkerung bei.“ Eine im TV-Wartezimmer Programm eingeblendete standortindividuelle Urkunde wird zudem den Patienten in der Praxis kommunizieren, dass ihr Arzt mit der Nutzung von TV-Wartezimmer ebenfalls die Arbeit der SOS-Kinderdörfer unterstützt.

Schluck für Schluck mit Wasser Kalorien verbrennen

(ha) Nach den kalorienreichen Schlemmertagen zwischen den Jahren erreichen die guten Vorsätze traditionell ihren Höhepunkt: Immerhin ein Drittel der Deutschen hat sich für 2011 laut einer Forsa-Studie vorgenommen, Gewicht zu verlieren. Besonders gute Karten haben diejenigen, die über die Weihnachtszeit kurzfristig zwei bis drei Kilo zugelegt haben und zum vorherigen Gewicht zurückkehren wollen. „Pfunde, die man in kurzer Zeit zugenommen hat, verliert man in der Regel auch schnell wieder“, so die gute Nachricht von Dr. Michael Boschmann, Stoffwechselexperte vom Clinical Research Center der Franz-Volhard-Klinik der Berliner Charité.Wer sein altes Gewichtsniveau wieder erreichen möchte und zur gewohnten Nahrungsaufnahme zurückkehrt, kann durch einen einfachen Trink-Trick schneller zum Ziel kommen: „Thermogenese“ heißt das Zauberwort. Dahinter verbirgt sich ein simpler Effekt. Trinkt man kühles Wasser, wendet der Körper zur Erwärmung mehr Energie auf, als ihm zugeführt wird – bei Wasser, das keine Kalorien hat, liegt die Energiezufuhr bei Null. Die einfache Regel lautet also: Wasser enthält keine Kalorien, verbraucht aber welche, wenn es getrunken wird. Gut geeignet und zudem mit 0,2 Cent pro Liter die preiswerteste Möglichkeit, den Kalorienverbrauch anzukurbeln, ist Trinkwasser. Es sprudelt in stets hoher Qualität direkt aus dem Hahn. Die Experten vom Forum Trinkwasser und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfehlen Erwachsenen, eineinhalb bis zwei Liter pro Tag zu trinken.

Glosse: "Autokennzeichen und deren Vorurteile"

(mr) Szene an einer Autobahnraststätte. Ein Provinzidiot (PI) schreit einen orientierungslosen Dummen (OD) an. "Können Sie nicht leise sein?. Neben Ihnen schläft doch einer!" Tatsächlich liegt da jemand in seinem Auto: Trottel schläft (TS). Auf einmal ein Feuerball: Auto brennt ganz (ABG). Schaulustige denken nur, der Fahrer käme aus HEI (Hilfe ein Idiot) beziehungsweise aus IZ (Idiotenzentrum). Gegenüber vom brennenden Wagen donnert jemand gegen eine Laterne. Wo kommt der Fahrer her? Natürlich aus LWL (lenkt willkürlich lädierend). Er hätte auch aus RÜG (rast überall gegen), WAF (westfälischer Amok-Fahrer) oder RAS (Rambo am Steuer) kommen können. Mittlerweile haben sich auf dem Rastparkplatz wilde Landwirte (WL), bereifte Mörder (BM), frei rasende Idioten (FRI) und nicht Fahrtüchtige (NF) versammelt. Zum Glück sind auf Deutschlands Straßen nicht nur wildgewordene Rowdys (WR) und wilde Fahrer (WF) unterwegs. Auch langsame Zeitgenossen treffen wir: Oma hat Zeit (OHZ), nur müde Schleicher (NMS), sehr Langsame (SL), Kraftfahrer übt noch (KÜN), ruhe sanft (RS) und Sonntagsfahrer (SON). Auch Tiere scheinen unterwegs zu sein: Ochse am Lenker (OAL), Wildschwein auf Futtersuche (WAF), dämlicher Esel (DE), besengte Sau (BS), wilder Affe fährt (WAF), saarländische Lenkradsau (SLS), hessisches Rindvieh (HR), Hängebauchschwein (HBS) oder beispielsweise kleines lebendes Erdferkel (KLE). Der Platz füllt sich: es stoßen ein dummer Dresdner (DD), ein Straßentrottel (ST), ein Superidiot (SI) sowie ein richtiger Dussel (RD) dazu. Wir müssten alle das Kennzeichen GG haben, denn wir befinden uns in großer Gefahr (GG) unter all den verrückten Spinnern (VRS). Ein Autofahrer blickt ständig auf den Boden. Naja: er sucht Inteligenz (SI). Nehmen Sie diese Glosse bitte nicht zu ernst. Autofahrer aus dem bayerischen Neustadt a. d. Saale sehen sie bestimmt so: Nur ein Scherz (NES). Weitere Glossen finden Sie hier.

Gelbe Karte für Falschparker 

(ha) Die „gelbe Karte“ zeigt der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter  jetzt Falschparkern auf Behindertenparkplätzen. „Wir appellieren an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer, die Behindertenparkplätze für betroffene Menschen mit einer entsprechenden Parkberechtigung freizuhalten“, betont Ulf-D. Schwarz, Geschäftsstellenleiter beim BSK.  Mit einem witzigen aber eindeutigen Cartoon von TAZ-Karikaturist TOM werden Falschparker ermahnt. Die Polizei hat übrigens weniger Verständnis für dieses Fehlverhalten und belangt Verkehrssünder mit einem Bußgeld und hohen Abschleppkosten. 10 Kärtchen können gegen Einsendung eines mit 90 Cent frankierten und adressierten Briefumschlages beim BSK e.V., Postfach 20, 74238 Krautheim, bestellt werden.

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Oliver Pocher

Negativ-Preis für Oliver Pocher

(ds) Oliver Pocher wurde vor kurzem mit dem "Preis der beleidigten Zuschauer" ausgezeichnet. Der Negativpreis wurde bereits zum 19. Mal verliehen. Pocher hatte bei der Empfangsfeier der deutschen Nationalelf am Brandenburger Tor in Berlin in gebückter Haltung das Lied "So gehen die Spanier" gesungen. Hier lesen Sie weitere Meldungen aus der Kategorie Promischnack. Was machen die Schönen und Reichen unserer Gesellschaft? Wer bekommt ein Kind, wer ist umgezogen? Dies und mehr lesen Sie Monat für Monat in unserem Promi-Schnack.

 

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Die Schulferien im Überblick.

Hamburger Allgemeine Rundschau

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Welthungerhilfe ruft zum Spenden auf

(ha) Die Welthungerhilfe bereitet erste Hilfslieferungen in der Dominikanischen Republik vor, um sie auf dem Landweg nach Haiti zu bringen. Der erste Lastwagen wird mit Nahrungsmitteln beladen werden - Reis, Bohnen, Öl und Salz -, damit können 5000 Personen drei Wochen überleben. Außerdem werden Decken, Kochgeschirr, Planen und Schaufeln sowie Hygieneartikel wie Seifen und Toilettenpapier beschafft.  "Viele Menschen haben wirklich alles verloren", sagt Michael Kühn, Regionalkoordinator der Welthungerhilfe in Haiti. "Wir müssen sie so schnell wie möglich mit dem Nötigsten versorgen. Jeder Euro wird dringend benötigt."Die Welthungerhilfe wird ihren Hilfseinsatz voraussichtlich auf die ländlichen Gebiete konzentrieren, wo sie seit langem mit einheimischen Partnerorganisationen zusammenarbeitet. "Diese Organisationen kennen sich in ihrer Region gut aus, deshalb können wir sicher sein, dass die Hilfe auch da ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird." Die Welthungerhilfe ist seit 1974 in Haiti tätig und arbeitet dort zurzeit mit sechs deutschen und 105 haitianischen Mitarbeitern.  Projektleiter Rainer Schmid berichtet aus Jean Rabel im Norden des Landes, dass sich viele Menschen nach Port-au-Prince aufgemacht haben, um dort nach Familienangehörigen zu suchen. In umgekehrter Richtung sind viele Leichenzüge unterwegs von Menschen, die ihre Toten in der Heimat beerdigen wollen. "Eine gespenstische Szenerie", sagt Schmid. Die Organistaion bittet um Spenden für die Opfer des Erdbebens in Haiti:  Welthungerhilfe Kontonummer 1115 Sparkasse KölnBonn BLZ 370 501 98 Stichwort: Nothilfe Haiti.

Glosse zum Thema Praxisgebühr

(mr) Schon fast in Vergessenheit geraten: Die Praxisgebühr. Kaum eine Zeitung schreibt, kaum ein Rundfunksender berichtet mehr darüber. Aber so ist das oft. Egal ob die Gaspreise in Höhe schnellen, die Ökosteuer erhöht wird, Fahrkarten für den Nahverkehr teuerer werden oder gar die Mieten steigen. Erst gibt es laute Proteste, die aber schnell wieder verstummen, weil sie so oder so nichts ändern. Auch mit der Praxisgebühr war es so. Eigentlich schade, denn nach wie vor sorgt sie für spannende Erlebnisse in der Praxis: "Muss ich zehn Euro bezahlen oder nicht?" Pech, wenn der Schnupfen gerade zum Quartalsende eintritt und möglicherweise zwei Arztbesuche fällig werden. Schade, dass das Portemonnaie zweimal gezückt werden muss, aber nachzuvollziehen. Anders hingegen beim Zahnarzt, wenn es dort Probleme mit der neuen Füllung gibt und sich über das nächste Quartal hinziehen. Dann muss der Patient wieder zehn Euro berappen. Der Einwand, es handele sich doch um eine Reklamation, weil die neue Füllung Schmerzen verursacht, ist den meisten Sprechstundenhilfen plausibel. Dennoch bitten sie um Verständnis: Bean standungen oder Garantieansprüche sähen das Abrechnungsverfahren nicht vor. Tipp: Füllungen also nur zum Quartalsbeginn verpassen lassen, dann bleibt mehr Zeit für kostenfreie Nachbesserungen.

Wie sich doch die Zeiten ändern: Früher habe ich den Zahnarzt gedanklich verdrängt – bis zuletzt. Heute muss ich schon, um Kosten zu sparen, an Bohrungen und Nachbesserungen im Voraus denken...


Glosse: "Autokennzeichen und deren Vorurteile"

(mr) Autokennzeichen geben Auskunft über den Charakter des Autofahrers? Die Kennzeichen haben alle eine Bedeutung? Unsere Glosse zum Thema "Autokennzeichen und ihre Vorurteile" lesen Sie hier! Auf der selben Seite finden Sie übrigens weitere interessante Glossen – wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung!

Der Spruch des Monats

"Lieber Schweißperlen im Gesicht, als gar keinen Schmuck tragen."

Grabstätte

Die prominente Grabstätte des Monats

(ds) Während viele Zeitungen regelmäßig über aktuelle Todesfälle in Form von Todeanzeigen berichten, stellt Ihnen Ihre Hamburger Allgemeine Rundschau darüber hinaus Monat für Monat eine ausgewählte Grabstätte eines Prominenten vor: Politiker, Schauspieler, Sänger, Sportler. Auch in diesem Monat war unser Fotograf auf einem Friedhof unterwegs und spürte eine prominente Grabstätte auf. Die prominente Grabstätte des Monats finden Sie hier.

Unser Service für Sie

Der Jahreskalender für 2015/2016

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Reisetipp

Der Reisetipp Ihrer Hamburger Allgemeinen Rundschau

(mr) "Urlaub, mach mal Urlaub” – ganz nach dem Motto des Schlagers von Ulla Norden ist es ein Leichtes, mal eben einen Abstecher in Schwedens drittgrößte Stadt zu machen: nach Malmö. Möglichkeiten gibt es viele. Ob mit dem Zug, Auto, Flugzeug oder mit der Fähre. Wir haben uns für die Fähre von Lübeck-Travemünde entschieden. Hier lesen Sie unseren ausführlichen Reistipp. Unser Foto links zeigt die große Öresundbrücke kurz vor Schwedens drittgrößte Stadt Malmö.

"Yes, we can" – ein neuer Präsident auf St. Pauli

(ha) Im Hamburger Panoptikum am Spielbudenplatz auf St. Pauli wurde kürzlich die Wachsfigur von Barack Obama enthüllt. Neun Monate arbeiteten die Bildhauerin Saskia Ruth und ihr Team an der Figur. Nach mehreren Jahrzehnten zieht wieder einmal ein amerikanischer Präsident als Wachsfigur in das Panoptikum ein und leistet dort John F. Kennedy Gesellschaft. Barack Obama hat wie John F. Kennedy mit seinem jugendlich optimistischen Auftreten und seinem Charisma in den USA für eine Aufbruchstimmung gesorgt und die ganze Welt begeistert. Inzwischen ist auch dieser Präsident in der Realität angekommen. Unsere Bildhauerin Saskia Ruth hat ihn daher bewusst nicht in strahlender Siegerpose, sondern mit ernstem Gesichtsausdruck bei einer Rede dargestellt, in der er versucht, seine Zuhörer zu überzeugen. Das Panoptikum ist die älteste Wachsfigurenausstellung in Deutschland. Seit seiner Gründung vor über 130 Jahren befindet es sich im Besitz der Familie Faerber, inzwischen in der vierten Generation.

 

Erste Zahnarztpraxis am Hamburg Airport eröffnet

(ha) Auf 350 Quadratmetern stehen ab sofort im öffentlichen Bereich oberhalb der Airport Plaza unter anderem fünf Räume für Behandlungen, Prophylaxe und zahnärztliche Chirurgie zur Verfügung. Ein eigenständiges Studio für Kosmetik und Hautpflege ergänzt den Service. Dr. Andreas Herold und Zahnarzt Wolfgang Friedheim bieten am Hamburg Airport ab sofort gemeinsam mit ihrer Kollegin Dr. Tatjana Kuzmanovic ihre langjährige zahnärztliche Erfahrung an. „Täglich sind am Flughafen so viele Menschen als Reisende unterwegs und als Mitarbeiter des Airports, der Airlines sowie der Geschäfte tätig, dass ihre Zahl den Einwohnern einer Kleinstadt entspricht. Dazu kommen die Flughafen-Nachbarn", erläutert Dr. Andreas Herold die Entscheidung für diesen besonderen Standort. „Wir bieten ihnen eine sichere zahnmedizinische Versorgung mit einem großen Leistungsportfolio auf dem neuesten Stand der Zahnheilkunde sowie umfassende Sprechzeiten an." Die Praxis ist Montag bis Samstag von 6 bis 22 Uhr und für Notfälle nach Vereinbarung auch sonntags geöffnet. Unterstützt werden die Zahnärzte durch Spezialisten für Implantologie, Wurzelkanal- und Zahnfleischbehandlung, Oralchirurgie, Vorsorge und Prophylaxe sowie Kieferorthopädie mit einem Schwerpunkt für Erwachsene. Ein Zahntechniker und das hauseigene Labor, das auch die schnelle Anfertigung von keramischen Teilkronen und Inlays ermöglicht, runden die Serviceleistungen ab. Kassen- und Privatpatienten aus dem In- und Ausland werden in der Praxis behandelt, in der alle Zahnärzte fließend Englisch sprechen und sämtliche Mitarbeiter in dieser Sprache fachlich geschult sind. Einen Termin für Vorsorge oder Behandlung vorher zu vereinbaren, ist ebenso möglich wie ein sehr kurzfristiger Besuch im Notfall – auch wenn der komplizierter sein sollte." Aufwändigere Zahnreparaturen wie zum Beispiel ein Inlay ermöglichen wir bereits innerhalb von zwei Stunden", sagt Wolfgang Friedheim. „Das ist für Piloten und Airline-Mitarbeiter mit kurzem Stopover in Hamburg oder Reisende mit spontan auftretenden Beschwerden sicherlich besonders interessant." Darüber hinaus gehören auch Narkosebehandlungen bei umfangreichen Zahnsanierungen oder bei Angstpatienten zu den Leistungen, die die erfahrenen Mediziner an den Airport bringen. Medikamente und Zahnpflegezubehör erhalten Patienten nur wenige Schritte von der Praxis entfernt in der Airport Apotheke. Wer mit dem eigenen Pkw zur Zahnbehandlung kommt, kann auf den Parkplätzen am Flughafen parken und erhält einen Teil seiner Parkkosten von der tryDent Praxis erstattet.

"Kleiner Tarzan", der ein ganz Großer ist

(mr) Eineinhalb Stunden vor Beginn der Vorstellung betritt ein zwölfjähriger Junge mit einem silberfarbenen Roller den Künstlereingang des Stage Theaters Neue Flora in der Stresemannstraße. Freundlich wird er vom Pförtner begrüßt, zeigt einen Ausweis und geht in den ersten Stock des riesigen Theater-Gebäudes, setzt sich in einen Aufenthaltsraum. Lächelnd begrüßt ihn dort Katrin Reiss – eine von drei Betreuerinnen, die sich um die Kinderdarsteller des erfolgreichen Musicals Tarzan kümmern. Nun wird klar: Der zwölfjährige Rollerfahrer heißt Stepan Belyaev, wohnt in Hamburgs Innenstadt und gehört zu insgesamt elf Kindern, die abwechselnd die Rolle des „kleinen Tarzans“ besetzen. Heute steht Stepan Belyaev zusammen mit 23 weiteren Akteuren, darunter Hauptdarsteller Alexander Klaws (Tarzan), Rommel Singson (Terk) und Ina Trabesinger (Jane), auf der Musical-Bühne. Doch bevor es soweit ist, muss er einige Stationen abklappern. „Als erstes fülle ich meine Wasserflasche auf, dann ziehe einen Bademantel und Latschen an“, erzählt der Jungdarsteller. „Danach geht es in den vierten Stock zum Aufwärmtraining“, ergänzt Belyaev. Dort dehnt er sich, macht Gymnastik und wärmt seinen Körper mit verschiedenen Übungen auf. Nach einiger Zeit stoßen der Dirigent und Darsteller „Terk“ dazu – gemeinsam bereiten sie sich für die Vorstellung vor.

 

Stepan Belyaev

Im Anschluss geht es wieder zurück in den Kinder-Aufenthaltsraum in den ersten Stock. Dort zieht sich Stepan Belyaev spezielles Fluggeschirr, so genanntes „Harness“, und sein Tarzan-Kostüm an. Schnell noch den Bademantel übergezogen, geht’s in den Maskenraum, in dem Judith Baschin schon wartet. Zunächst fixiert sie seine Haare mit Haarklammern, bevor sie dem zwölfjährigen eine Perücke, auf der ein Mikrofon angebracht ist, aufsetzt. Diszipliniert und ruhig sitzt Stepan Belyaev auf dem Stuhl und lässt sich von der Maskenbildnerin in den „kleinen Tarzan“ verwandeln. Gute dreißig Minuten später sitzt die Perücke perfekt auf dem Kopf des 1,30 Meter großen Schülers. Nun muss er hinter die Bühne: in eigens dafür aufgebauten Schmink-Ecken bekommt der Zwölfjährige ein Ganzkörper-Make-Up aufgetragen. „Obwohl ich schon seit drei Jahren dabei bin, hab ich mich an die kalte Farbe noch immer nicht gewöhnt“, sagt Stepan Belyaev. Sein gesamter Körper wird mit den Farben braun, grün, gelb und blau angemalt.

„Die Farben sind sehr kalt und außerdem kitzelt der Pinsel wahnsinnig“, so Belyaev weiter. Halbnackt verwandelt sich Stepan Belyaev immer mehr zum „kleinen Tarzan“, der im Stück von der Affenmutter Kala aufgezogen und geliebt wird. Um sich warm zu machen, trommelt er auch gerne mal mit geballten Fäusten auf seine Brust. Nun kommt ein Spezialist der Flugsicherheit und überprüft den Harness, das in Argentinien extra fürs Tarzan-Musical entwickelt wurde. „Der Harness ermöglicht den Darstellern, sich während der Flugszenen um die eigene Achse zu drehen. Bei jeder Show sind bei uns speziell ausgebildete Industriekletterer hinter der Bühne, die als Flugsicherheitsmanager arbeiten. Vor jeder Vorstellung vergewissern sie sich, dass alles funktioniert“, erklärt Michaele Pruemmer, PR-Managerin von Stage Entertainment.

Es sind noch etwa 30 Minuten bis zur Vorstellung: Stepan Belyaev macht sich nun auf den Weg zum Mikrofon-Check. „Ein, zwei, drei“ – das Mikrofon ist eingeschaltet, dem Einsingen steht nichts mehr im Wege. Lampenfieber? Aufregung? Fehlanzeige! „Als ich damals anfing, zitterte ich kurz vor dem ersten Auftritt ein wenig. Aber jetzt ist das etwa drei Jahre her – jetzt zittere ich schon lange nicht mehr“, sagt Stepan Belyaev. Der Sechstklässler verhält sich sehr professionell; Selbst wenn in einer Vorstellung mal etwas schief geht, improvisiert er. „Als ich mit Terk im Baum saß, fiel mir eine Frucht herunter. Eigentlich hätte ich sagen müssen `Ich hab die Frucht…`, aber ich habe dann einfach `Ich hatte die Frucht…`gesagt. So einfach geht das“, sagt der „kleine Tarzan“ lachend. Pfiffig war er übrigens auch beim Vorstellungsgespräch und dem anschließenden Casting. „Ich konnte meinen Text nicht vollständig auswendig. Da bat ich darum, dass ich als letzter aufsagen möchte. So konnte ich den Text von den anderen 20 Mitbewerbern ein paar hören und lernen“, sagt der „kleine Tarzan, der ein ganz Großer ist…

Stepan Belyaev Stepan BelyaevStepan Belyaev

     

Helmut Schmidt

 

 

Loki-Schmidt-Schule in Hamburg-Bahrenfeld

(mr) Fast zwei Jahre nach dem Tod von Hannelore "Loki" Schmidt, Ehefrau des Altkanzlers Hemlut Schmidt, ist die Schule Othmarscher Kirchenweg in Hamburg-Altona im Rahmen eines Festaktes in Loki-Schmidt-Schule umbenannt worden. "Ich begrüße Sie alle an der Loki-Schmidt-Schule. Denn so heißt sie jetzt. Und wir haben vor, uns dieses Namens würdig zu erweisen", sagte Schulleiter Henrik Klüver bei seiner Begrüßung der etwa 600 Gäste. Auch Helmut Schmidt und Tochter Susanne Schmidt nahmen an der Feier teil. Der Alt-Bundeskanzler zeigte sich bestens gelaunt, scherzte mit den vielen Kindern der Schule und machte Faxen. Fernsehgärtner John Lenley, ehemaliger Schüler, erzählte von seinem Erlebnis mit Loki Schmidt als Lehrerin.

"Sie ging eine Treppe hinauf und wurde von dem Hausmeister aufgefordert, wie alle anderen Kinder auf den Pausenhof zu gehen. Dann musste sie erstmal dem Hausmeister erklären, dass sie die neue Lehrerin sei.Das war eine lustige Geschichte", sagte der TV-Gärtner. Susanne Schmidt sagte: "Meine Mutter hätte sich sehr gefreut, wenn sie diese Ehrung noch miterlebt hätte." Ihre Mutter sei mit unglaublicher Begeisterung Lehrerin gewesen, es habe ihr immer Spaß gemacht, Kinder zu unterrichten. An dem Festakt nahmen unter anderem auch Ex-Verteidigungsminister Volker Rühe, Katharina Trebitsch und Bildungssenator Ties Rabe teil. Von 1949 bis 1962 hatte Loki Schmidt an der Schule in Altona unterrichtet. Die Integration von Kindern mit besonderem Förderbedarf war ihr als Lehrerin ein Anliegen und ist seit Jahrzehnten ein Schwerpunkt der Grundschule. Loki Schmidt war am 21. Oktober 2010 im Alter von 91 Jahren gestorben. Sie war fast sieben Jahrzehnte mit ihrem Mann Helmut verheiratet. Ihr Grab befindet sich auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg. Fotos: Röhe

Susanne Schmidt

 

 

 



Helmut Schmidt

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