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Montag, 20.02.2017
Artikel-Archiv Ihrer Hamburger Allgemeinen Rundschau

 

     

Bryan adams

 

 

Bryan Adams: Star und Starfotograf

(mr) Mit Balladen und bekannten Rocksongs steht Sänger Bryan Adams meist selbst im Rampenlicht und Blitzlichtgewitter der Fotografen. So auch in der Milchstraße im Hamburger Stadtteil Rothenbaum. Der Kanadier gehört zu den ganz Großen im Musikbusiness – seine Musiktitel schafften es mehrfach in die Top-Ten, wurden mit Preisen ausgezeichnet. Zu den ekanntesten Songs gehören Titel wie "Summer Of '69" und "I Do It For You", die fast ein jeder mitsingen kann. In die Milchstraße ist Bryan Adasm aber nicht als Sänger, sondern als Fotograf gekommen. Dort stellte er seinen Bildband "Bryan Adams Exposed" vor.

Zudem eröffnete er dort eine Ausstellung einiger seiner Bilder. Unter anderem sind dort Bilder von Amy Winehouse, Michael Jackson und Mick Jagger aufgehängt. In der Galerie "Crossover Showroom" sind die Fotos zu sehen. Die Galerie "Crossover Showroom" befindet sich in der Milchstraße 7-8 in 20148 Hamburg. Foto: FoTe-Press

5,6 Millionen Euro für Startbahn am Flughafen Hamburg

(ha). Mehr als 50 Jahre ist der Startbahnkopf 05 (südlich von Niendorf) alt. Nun bedarf es einer streckenweisen Erneuerung dieses Bahn-Abschnittes am Hamburger Flughafen. Der Flughafen investiert etwa 5,6 Millionen Euro, um die Piste auf einer Länge von 285 Metern und einer Breite von 40 Metern von Grund auf zu erneuern. Am 9. Juli 2013 fiel der Startschuss für die Baumaßnahme, die bis Mitte September abgeschlossen sein soll. „Die Arbeiten sind so umfangreich, dass sie einem Neubau gleichkommen“, erläutert Günter Zinnitsch, Leiter Real Estate Management am Hamburg Airport. In den nächsten zwei Monaten werden die bestehende Tragfläche der Piste sowie der Unterbau komplett abgetragen und erneuert. „Dieser Aufwand ist notwendig, um die Sicherheit für den Flugverkehr weiterhin durchgehend auf hohem Niveau gewährleisten zu können.“ Wichtige Vorarbeiten für die Baumaßnahme sind bereits geleistet worden: Dafür wurde die Bahn 05/23 seit Anfang April ab dem Startbahnkopf 05 um etwa 800 Meter verkürzt, Landungen über Stellingen/Niendorf sind seitdem nicht mehr möglich. Für Starts wird die Bahn jedoch weiterhin genutzt. Um die Arbeiten möglichst effizient und geräuscharm abwickeln zu können, nutzt Hamburg Airport spezielle Baumaschinen. So wird beim Abbruch der bestehenden Betonflächen eine Polygonbandagenwalze Typ Bomag 226DI-4 BVC eingesetzt – ein Walzenzug, den es nur selten in Deutschland gibt. Er zeichnet sich durch besondere Tiefenwirkung aus, die üblicherweise im Erdbau eingesetzt wird. Seit Kurzem kommt der Walzenzug aber auch für die Zerstörung von Betonflächen zum Einsatz, da das Verfahren sehr leise ist. Außer in Hamburg kam die Polygonbandagenwalze für diesen Zweck bisher nur in Frankfurt zum Einsatz. Außerdem setzt Hamburg Airport den besonders breiten Betonfertiger Wirtgen SP 1500 ein: Anders als bei herkömmlichen Straßenmaschinen bearbeitet diese Maschine die zu betonierende Fläche an einem Stück auf einer Breite von 15 Metern, was Arbeitsschritte einspart.

Schwimmbadverbot für Asylsuchende in Nordrhein-Westfalen

(as). Weil sich sexuelle Belästigungen von Frauen in der nordrhein-westfälischen Stadt Bornheim von mutmaßlich männlichen Asylsuchenden im städtischen Schwimmbad häuften, wurde nun ein Hausverbot für Asylsuchende erteilt. Mehrfach habe es Belästigungen „verbaler Art“ gegeben, sagte der Erste Beigeordnete der Stadt Bornheim, Markus Schnapka, dem Westdeutschen Rundfunk (WDR).
In der Vergangenheit hätten immer wieder weibliche Badegäste und sogar Angestellte des Schwimmbades über Männer aus einer umliegenden Asylunterkunft beklagt. Gegenüber dem WDR sagte Schnapka, dass er daraufhin veranlasst habe, dass die erwachsenen, männlichen Flüchtlinge erst einmal nicht mehr in das Schwimmbad gehen dürfen.
Seit den Vorfällen in der Silvesternacht, bei denen unter anderem in Köln, Berlin, Stuttgart und Hamburg mehrere Hundert Frauen bedrängt, beklaut und begrapscht wurden, häufigen sich Beschwerden von Frauen. Seitdem wird über das Frauenbild unter vorwiegend nordafrikanischen und arabischen Flüchtlingen und Einwanderern diskutiert.
Hamburg hat 26 Schwimmbäder beziehungsweise -hallen. Derzeit gebe es keine Hinweise darauf, dass es auch in der Hansestadt zu Übergriffen kam. Frauen, die von Personen sexuell belästigt wurden, mögen sich an die Polizei wenden. Der Flüchtlingsrat NRW hat unterdessen das Schwimmbadverbot der Stadt Bornheim für männliche Flüchtlinge als diskriminierend und empörend bezeichnet. Dem WDR gegenüber sagte Birgit Naujoks (Geschäftsführerin des Flüchtlingsrates): "Es ist in Ordnung, Störer gezielt fernzuhalten." Naujoks hebt aber hervor, dass es nicht pauschal eine ganze Gruppetreffen dürfe.

     

Sesamstrasse

Sesamstrasse

 

 

40 Jahre Kindersendung "Sesamstraße"

(ha/mr). Was für ein Jubiläum! Die deutsche Ausgabe der „Sesamstraße“ bereitet sich in diesen Wochen auf ihren 40. Geburtstag vor. Auf dem Gelände des Studio Hamburg in Jenfeld laufen in diesen Tagen die Dreharbeiten für verschiedene Jubiläumsausgaben der Sesamstraße auf Hochtouren, die im Januar 2013 ausgestrahlt werden sollen. Denn im Jahr 2013 feiert der federführende Norddeutsche Rundfunk (NDR) das 40. Bestehen der beliebten Kinderserie. Neben Otto Waalkes, Gustav-Peter Wöhler und Julia Stinshoff steht auch "Tagesthemen"-Moderatorin Caren Miosga vor der Kamera. Ihre Hamburger Allgemeine Rundschau traf die 43jährige am Donnerstag, dem 20. September, im Studio A6. Caren Miosga drehte dort zusammen mit den Spielfiguren Elmo, Wolle, Pferd und weiteren Kinderlieblingen. Produziert wird eine Sondersendung, die im Rahmen einer „Langen-Sesamstraßen“-Nacht“ anlässlich des 40. Bestehens ausgestrahlt werden soll. Seit Januar 2013 werden die neuen Folgen im NDR-Fernsehen gesendet wird. Zudem wird es laut NDR weitere Spezialfolgen geben. Unsere Fotos zeigen den Kinderstar Elmo zusammen mit TV-Moderatorin Caren Miosga im Studio in Hamburg. Fotos: FoTe-Press

     

Otto Waalkes und Sid

 

 

Megastar Sid erfüllt sich einen Lebenstraum

(mr/ha). Singen, Tanzen, Späßchen machen: Auf dem wohl lautesten Presse-Event des Jahres haben Superstar Sid, bekannt aus diversen Blockbustern, und sein bester Freund Otto Waalkes, gemeinsam erzählt, getanzt, gesungen und Ausschnitte aus der brandneuen Arena-Show ICE AGE LIVE! präsentiert. „Mmmh, jaaa, mit ICE AGE LIVE!, meiner ersten eigenen Live-Show, ist endlich ein Traum wahr geworden“, bestätigte das Promi-Faultier mit weit über zwei Meter Größe. Trotz des plötzlichen Ruhms nach dem ersten Ice Age Blockbuster vor zehn Jahren und seinem erfolgreichen Schritt ins Live-Entertainment ist Sid auf dem Boden geblieben. Kult-Komiker Otto Waalkes versicherte den Fans: „Sid ist immer noch der Alte. Am Set braucht er nicht mal eine Extra-Wurst. Er ist ja Vegetarier.“ Er erklärte weiter: „Na klar, Sid wird bei der großen Gala-Premiere eine gute Figur abgeben. Er wird ja sogar singen! Wir werden uns eben immer ähnlicher!“ Der große Deutschland-Auftakt ist Anfang November in Düsseldorf: Mehr als 6000 Zuschauer, darunter 500 prominente Gäste, werden Sid bei seinem ersten Live-Auftritt bei ICE AGE LIVE! EIN MAMMUTIGES ABENTEUER begleiten.

Danach folgen 13 weitere deutsche Tour-Standorte. Das wird das coolste Erlebnis, seitdem es wieder Mammuts gibt! In der Saison 2012/2013 startet ICE AGE LIVE! EIN MAMMUTIGES ABENTEUER seine internationale 5-Jahres-Tour mit der Weltpremiere am 2. November in London, der Deutschlandpremiere Anfang November in Düsseldorf und anschließenden Gastspielen in 13 Städten bundesweit. Weitere Infos unter www.iceagelive.de. Foto: Röhe

   

Circus Roncalli

 

 

Circus Roncalli stellt sich und sein Team vor

(mr) Es ist Deutschlands einziger Circus, der noch mit Zügen der Bahn angereist kommt: Circus Roncalli. Nur Zirkusmaterial, das nicht für den Transport auf der Schiene geeignet ist, sowie alle Tiere werden mit Zugmaschinen über die Straße gebracht. Ansonsten reist er komplett mit einem langen Sonderzug kreuz und quer durch Europa. Mit seinen 100 originalgetreu restaurierten Wagen zieht der Traditionscircus noch immer viele Menschen an. Sie erfreuen sich an Pferden, Clowns und vielen Akrobaten und Künstlern. Ein Circus hat es aber heutzutage nicht leicht: zu vielseitig sind Fernsehprogramme, Computerspiele und Internet. Bei einem Pressegespräch im 20. Stockwerk eines Hamburger Hotels monierte Circus-Direktor Bernhard Paul verschiedene EU-Richtlinien. „Wir mussten Hunderte von Glühlampen gegen moderne LED-Lampen auswechseln. Außerdem mussten unsere Fahrzeuge für etwa 400.000 Euro umgerüstet werden“, sagte Bernhard Paul. Ein enormer Kostenfaktor, der erst einmal durch Eintrittsgelder wieder eingespielt werden muss.

„So etwas sieht der Zuschauer nicht. Wir haben gegen Unmengen an Bürokratie und Vorschriften zu kämpfen“, ergänzt der 65-jährige. Dem Circus-Direktor liegt es am Herzen, die Zuschauer schon von Außen in eine nostalgische Circus-Welt zu entführen und ein Lächeln in den Alltag zu zaubern. Etwa 150 Mitarbeiter kommen Ende September in die Nordkanalstraße und verwandeln das Gelände neben dem ADAC Hansa in eine Circus-Stadt.

Informationen über den Circus, dem Programm und Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse und im Internet unter www.roncalli.de.

Das Weiße Dinner hüllt den Hafen in Sternenlicht

(ha) Das Weiße Dinner Hamburg scheint unter einem besonders guten Stern zu stehen: Bereits das vierte Jahr in Folge fand das Riesen-Picknick in Weiß in der Hansestadt bei bestem und vor allem trockenen Sonnenwetter statt – dieses Mal rund um die Ericusspitze in der HafenCity. Auf den Uferpromenaden zwischen Deichtorhallen und Spiegel-Gebäude sowie auf der gesperrten Oberhafenbrücke und Stockmeyerstraße bauten 6.500 weiß gekleidete Menschen ihre mitgebrachten Tische auf. Liebevoll zubereitete Speisen wurden aus Picknickkörben gezaubert und Tische mit Kronleuchtern, weißen Blumensträußen oder auch Muffins mit weißem Zuckerguss dekoriert. Mit einem kräftigen Stoß ins Signalhorn begrüßten zahlreiche Lokführer, die das Weiße Dinner über die Oberhafenbrücke passierten, die weiße Menge. Bahn-Passagiere hingen aus den Fenstern, winkten und hielten das ungewöhnliche Bild mit dem Handy fest. Das Meer aus weiß gekleideten Menschen antwortete jedes Mal mit wirbelnden Servietten und Freudenjubel. Bereits eine Stunde nach dem offiziellen Start um 17 Uhr wurde der Stellplatz bereits eng. Eine Gruppe suchte daher neue Wege: Sie deckten ihren Tisch auf einem kleinen Motorboot und fuhren unter dem Jubel der anderen Teilnehmer wasserseitig auf und ab. Bei der Oberhafenkantine wurde kurzerhand ein Klavier auf die Straße geschoben und die umliegende weiße Menge dinierte bei bester Musikbegleitung. Überall kamen die Menschen mit Tischnachbarn ins Gespräch, tauschten mitgebrachte Speisen untereinander aus und prosteten sich zu. Immer wieder flanierten Teilnehmer, aber auch staunende Besucher entlang der langen Tischreihen.„Tolles Wetter, friedliche Stimmung und Menschen, die miteinander ins Gespräch kommen auch in diesem Jahr war das Weiße Dinner wieder ein voller Erfolg“, so das Fazit der Organisatorin Manon Dunkel. „Ziel war es, das komplette Hafenbecken zu umrunden – das hat geklappt. Es waren so viele Tische dabei, dass von allen Seiten weiße Tischreihen zu sehen waren.“ Was alle Teilnehmer schätzten: die außergewöhnlich friedliche Stimmung ohne Kommerz.

     

Ewald Liemen auf dem Roten Teppich

 

 

11FREUNDE MEISTERFEIER im CurioHaus in Hamburg

(mr/ha) Im Ballsaal des Hamburger Curio-Hauses wurden im Rahmen der 11FREUNDE MEISTERFEIER die herausragenden Protagonisten der Saison 2011/12 mit dem vom Magazin für Fußballkultur vergebenen Preis, "Die 11", geehrt. Die Preisträger wurden im Juni von einer hochkarätig besetzten 21-köpfigen Jury, der unter andeem Joachim Löw, Hans Meyer, Klaus Allofs, Holger Hieronymus, Uwe Seeler und Bernd Schuster angehörten, gekürt:

Spieler der Saison: Marco Reus
Trainer der Saison: Jürgen Klopp
Newcomer der Saison: David Alaba
Manager der Saison: Michael Zorc
Typ der Saison: Sebastian Kehl
Bestes Publikum: Borussia Dortmund
Sonderpreis für die beste Fanaktion: Fankongress 2012 in Berlin


Nachdem der HHLA-Shanty-Chor »De Jungs vun de Logerhus« den Abend im Curio-Haus mit einem zünftigen »Hallo, hier Hamburg« eröffnete, führten 11FREUNDE-Chefredakteur Philipp Köster und TV- und Radiomoderator Arnd Zeigler unterhaltsam durch die 90-minütige Gala. Jede Menge rasante Einspielerfilme, die beliebten 11FREUNDE-Rubriken »Bei der Geburt getrennt« oder »Bundesliga-Blockbuster« sowie ein vom Shanty-Chor vorgetragenes Medley der schönsten und skurrilsten Fangesänge sorgten für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm auf der 11FREUNDE Meisterfeier 2012. Unser Foto zeigt einige Gäste der Gala bei der Ankunft auf dem Roten Teppich. Fotos (5): Röhe

Jens Nowotny

 

 

Nils Oberschelp

 

Marco Reus

Esther Sedlaczek

Ewald Liemen, Jürgen Klopp, Lotto King Karl, Jens Nowotny und beispielsweise Helmut Schulte kamen zur Gala ins CurioHaus in die Rothenbaumchaussee.

   

Alexandra

"Alexandra-Stieg", benannt nach der Sängerin Alexandra, in Hamburg-Rothenburgsort.

Alexandra

 

Sängerin Alexandra wohnte in Rothenburgsort

(mr) „Accordéon“, „Mein Freund, der Baum“, „Zigeunerjunge“ oder „Zwei Gitarren“ – mit diesen Liedern verzauberte Alexandra bis Ende der 1960er Jahre Millionen von Deutschen. Im damals zum Deutschen Reich gehörenden Memelland wurde sie geboren, wohnte eine Zeit lang in Kiel. Alexandra hatte entscheidende Jahre ihres Lebens allerdings in Rothenburgsort verbracht. Auf einem damaligen Schrottplatz auf der gegenüber liegenden Straßenseite, campierten damals Zigeuner, die sie zu dem Titel „Zigeunerjunge“ inspirierte. Dort entstanden auch erste Fotoaufnahmen der Sängerin Alexandra, die mit bürgerlichem Namen Doris Nefedov hieß. 1961 zog sie mit ihrer Mutter und den beiden Schwestern aus Kiel nach Rothenburgsort. Dort begann sie ihre Ausbildung und arbeitete fleißig, jobbte und kellnerte, um ihren Lebenstraum, Sängerin und Schauspielerin zu werden, zu verwirklichen.

In dem Hochhaus am Rothenburgsorter Marktplatz 5 (Foto links) lebte die erfolgreiche Sängerin zu Zeiten ihres Erfolgs. 1963 brachte sie ihren Sohn Alexander in Hamburg zur Welt. Erst drei Jahre später gelang ihr der Durchbruch zu einer steilen Karriere. Am 31. Juli 1969 dann das traurige Ende einer beispielhaften Karriere: sie verunglückte tödlich bei einem Verkehrsunfall in der Nähe von Albersdorf und Tellingstedt (Kreis Dithmarschen). Ihr zu Ehren wurde im Mai 2007 die Straße Am Harken in „Alexandra-Stieg“ umbenannt. Fotos: Röhe

     

CO2-Abgase

Symbolfoto eines Schornsteins. Täglich werden tonnenweise CO2 ausgestoßen...

 

CO2-Endlager im Boden von Hamburg-Billstedt?

(mr) Die Idee ist simpel: Anstatt das jedes Jahr tonnenweise Kohlenstoffdioxid (CO2) in die Atmosphäre ausgestoßen wird, soll das Treibhausgas nach dem Willen einiger Politiker einfach in die Erde gepumpt werden. Aber lässt sich das Problem mit dem CO2-Ausstoß wirklich so einfach lösen? Das Treibhausgas Kohlendioxid wird man nicht so leicht los – das steht seit Jahren fest. Fakt ist: die meisten Treibhausgase fallen innerhalb Europas – neben dem Verkehr – bei der Strom-, Wärme- und Kälteerzeugung an. Kraftwerke beispielsweise erzeugen verhältnismäßig viel an CO2. Nach Plänen der Europäischen Union (EU) mit Sitz in Brüssel soll nun ein rechtlicher Rahmen für all diejenigen Energieversorger geschaffen werden, die aus den Abgasen ihrer Kohle- und Gaskraftwerke das entstandene Kohlenstoffdioxid filtern und schließlich unterirdisch in das Erdreich pressen möchten. 408 Standorte kommen l aut Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) deutschlandweit als Speicher für Kohlenstoffdioxid aus Kraftwerken infrage. Dazu gehört auch der Hamburger Stadtteil Billstedt, wie ein Sprecher vom Geozentrum in Hannover bestätigt.

Unter dem Stadtteil Billstedt seien einige erschöpfte Erdgaslagerstätten. Diese böten ideale Möglichkeiten CO2 zu speichern, weil die Deckschichten ziemlich stabil seien, heißt es von der BGR. Einzelheiten wollte die Bundesanstalt allerdings nicht bekannt geben. Wird bereits CO2 ins Erdreich gepresst, wenn auch nur Testweise? In welcher Tiefe befinden sich die potentiellen Endlager? Und wo genau sind sie überhaupt? Liegen sie unter Wohn- oder Gewerbegebieten? Ist sichergestellt, dass bei einer möglichen Endlagerung keine Gase an die Erdoberfläche treten? Auf all diese Fragen von der BGR kein Kommentar. Die Idee, Kohlenstoffdioxid im Erdboden zu speichern, ist im Prinzip gut. Die Deckschichten haben immerhin über Jahrmillionen Erd- oder andere Gase zurückgehalten. Außerdem ist der Untergrund bereits bekannt und die vorhandene Infrastruktur kann wieder genutzt werden. Zurzeit werden unter anderem in Brandenburg intensive Tests durchgeführt, bei der CO2 in unterirdische Gesteinsformationen gelagert wird. Die Technik nennt sich CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage) und wird bis 2017 getestet. In Brandenburg plant der Energiekonzern „Vattenfall“ eine größere Demonstrationsanlage zu bauen. Ob dies eine Endlösung sein wird steht allerdings noch in den Sternen. Denn der Vorschlag mit der Speicherung im Erdboden stößt nicht überall auf Begeisterung. „Zu riskant!", sagen selbst Politiker und Umweltverbände. Die Befürchtung: CO2 könnte unkontrolliert aus dem Boden entweichen – mit fatalen Folgen. Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (Schleswig-Holstein, CDU) schreibt in einer Presseerklärung, dass CCS erst angewendet werden soll, wenn die Bevölkerung es akzeptiere. "Ich verstehe die Besorgnis der Menschen in den betroffenen Kommunen und nehme sie sehr ernst." Auch die Umweltorganisation Greenpeace ist nicht begeistert von den Plänen. „Hier wird eindeutig ein Ablenkungsmanöver initiiert. Der Bevölkerung soll offeriert werden, das Treibhausgas CO2 sei ganz einfach aus der Welt zu schaffen, in dem es unteririsch gelagert wird. So können beispielsweise weitere Kohlekraftwerke wie Moorburg gebaut werden“, sagt Karsten Smid. Der Greenpeace-Klimaexperte greift das Bundesumweltministerium weiter an: „ Es ist eine Frechheit, dass die betroffenen Bürger nicht informiert werden. Industrie und Politik bereiten ganz systematisch und vor allem hinter dem Rücken der Bevölkerung eine CO2-Endlagerung vor. Niemand weiß über mögliche Folgen bezüglich des Trinkwassers Bescheid.“ Die gesamte Idee komme zu spät, sei zu teuer und berge zu viele Risiken, kritisiert Karsten Smid. Der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt liegen keine Informationen über mögliche CO2-Endlager in Billstedt vor. Foto: Röhe

     

Andreas Schmidt

 

 

„Die Banklady“ – Deutschlands erste Bankräuberin

(mr) Mehr als ein Dutzend Produktionsfahrzeuge stehen auf dem Gelände des alten Zollamts Oberelbe in der Marckmannstraße. Vier große Beleuchtungsstative, mehrere Kabel, Kisten und Kästen – voll mit Filmutensilien und Equipment – stehen vor dem Eingang. Derzeit wird die Geschichte Deutschlands erster Bankräuberin fürs Kino verfilmt. Basierend auf dem wahren Fall aus den 60-er Jahren: das deutsche Bonnie-und-Clyde-Paar Gisela Werler und Hermann Wittdorf überfiel vor einem halben Jahrhundert insgesamt 19 Banken in Schleswig-Holstein und Hamburg. Gisela Werler ging als erste Bankräuberin in die Geschichte ein. Als Darsteller sind unter anderem Nadeshda Brennicke (als Banklady), Heinz Hoenig, Charly Huebner (als Hermann Wittorf), Andreas Schmidt, Ken Duken und Henny Reents engagiert. „Der Film soll 2013 in die Kinos kommen, danach in der ARD zu sehen sein“, sagte Regisseur und Produzent Christian Alvart. „Es war für uns sehr schwierig, geeignete Drehorte zu finden, weil viele Original-Banken und andere Gebäude heute gar nicht mehr existieren oder sich optisch zu sehr verändert haben“, ergänzte Alvart. Knapp drei Jahre lang hielt das Bankräuber-Paar nicht nur die kleinbürgerliche Welt der 60er Jahre in Atem, aus der Gisela Werler ausbrach. Vielmehr dokumentiert der Film auch einen Teil der bundesrepublikanischen Zeitgeschichte und das dringende Bedürfnis der Frauen nach Emanzipation, das in diesem Fall in eine dramatische Lebens- und Liebesgeschichte mündete. Am 15. Dezember 1967 wurden beide von der Polizei gefasst, nachdem sie versuchten, eine Bank in Bad Segeberg auszurauben. Am 27. Dezember 1968 begann der Prozess gegen das Duo. Während ihr Komplize Wittorff zu 13 Jahren Haft verurteilt wurde, waren es im Fall Gisela Werler neuneinhalb Jahre. Sie konnte dem Gericht glaubhaft machen, nur aus Liebe zu ihrem Freund gehandelt zu haben. Fotos (5): FoTe-Press

Dreharbeiten "Die Banklady"

 

 

Die Banklady

 

Die Banklady

Dreharbeiten

 

     

Gunter Gabriel

 

 

"Hey Gunter, ich brauch' mehr Musik!"

(mr) Er wohnt auf einem Hausboot im Harburger Binnenhafen und gehört zu den beliebtesten Country-Musikern überhaupt. Gunter Gabriel hat mit seiner Musik und seiner Persönlichkeit im Laufe der Jahre eine... Dekade deutscher Popkultur maßgeblich geprägt. Seine Singles und Alben verkauften sich millionenfach, ein Dutzend Radiohits, Dauerpräsenz in den deutschen Samstagabend Shows – die Liste ließe sich beinahe beliebig fortsetzen. Seine Titel wie „Er fährt ein 30-Tonner Diesel“, „Komm’ unter meine Decke“ oder „Hey Boss, ich brauch’ merh Geld“ laufen in den Radiostationen rauf und runter. Am 11. Juni feierte Gunter Gabriel seinen – man man es kaum glauben – 70. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch! Wo andere in den Ruhestand gehen, dreht er noch einmal richtig auf! Mehrere große Fernsehsendungen sind in Vorbereitung und mit neuem Album und neuer Live-Show zum Jubiläum wird der Künstler auf großen Open-Airs mit tausenden Fans seinen Geburtstag feiern. Erst kürzlich trat der bekannte Künstler beim Hafengeburtstag in Hamburg auf. Am 11. Juni gab es eine Sondersendung im NDR-Fernsehen. In „Mein Nachmittag“ (von 16.10 Uhr bis 17.10 Uhr) überraschten Texter und Sänger Michael Holm und Kult-Moderator Carlo von Tiedemann den 70jährigen Gunter Gabriel. Es gab eine leckere Marzipan-Torte und viele Anekdoten. Unser Foto zeigt die beiden Moderatoren Arno Jessen und Kristina Lüdke zusammen mit dem „Geburtstagsmusiker“ Gunter Gabriel, Michael Holm und Carlo von Tiedemann.

Mit dem Titel „Hey Boss, ich brauch’ mehr Geld“ wurde er damals zum Millionär. Heute singen wir „Hey Gunter, ich brauch mehr Musik!". In diesem Sinne alles Gute und in Zukunft weiterhin viele neue Titel! Happy Birthday. Foto: Röhe

     

Klaus Maurer

 

 

Teddys zum Trösten im Krankenwagen

(mr) Meist sind es nur kleine Blessuren, Schrammen oder Wunden – für Kinder ist ein Unfall aber fast immer mit einem gehörigen Schrecken verbunden. Denn es leidet nach einem Unfall nicht nur der Körper, sondern vor allem die Seele. Aus diesem Grund haben alle Hamburger Rettungswagen mittlerweile Teddybären als ständige Begleiter an Bord, um Kinder bei ihren Einsätzen zu trösten. Die sogenannten "Trost-Teddys" werden von den Sanitätern an verletzte oder traumatisierte Kinder verschenkt, um ihnen die Fahrt im Krankenwagen zu erleichtern. „Ein Teddy kann unheimlich wichtig sein. Das habe ich bei meiner Tochter erlebt, die einmal in unserem Urlaub ihren Teddy verloren hat. Das war ein großes Theater“, sagte Innensenator Michael Neumann bei der Übergabe der 1.600 Exemplare des kleines Stoffbären in der Hauptfeuerwache am Berliner Tor. Gespendet wurden die Teddybären von der Deutschen Teddystiftung, die aus einer Spende der Hamburger Sparkasse stammen und an Hamburgs Innensenator Michael Neumann und dem Amtsleiter der Feuerwehr Hamburg, Klaus Maurer, überreicht wurden. „Wir bekommen viel positives Feedback von den Kindern und Eltern. Die kleinen Stoffteddys nehmen den Kindern die Angst, Trösten und man kann mit Ihnen ganz oft besser an die Kinder herankommen“, sagte Hendrik Frese von der Hamburger Feuerwehr. Die Teddys unterstützen die Helfer somit bei der Arbeit. 1998 wurde die gemeinnützige Deutsche Teddy-Stiftung mit dem Ziel gegründet, Kinder in Notlagen mit einem Teddybären zu trösten. In Notsituationen können Kinder durch die Übergabe eines Teddybären abgelenkt und so eine Traumatisierung häufig vermieden werden.

Ein negatives Erlebnis wie beispielsweise eine erhebliche Verletzung mit Krankenhausaufenthalt oder die Trennung von den Eltern wird durch das kleine Geschenk positiv überlagert. In Hamburg werden nun alle 1.600 Teddybären auf die 17 Feuer- und Rettungswachen im gesamten Stadtgebiet aufgeteilt. Dann werden die zahlreichen Rettungswagen mit den heilenden Teddys bestückt. Einen ganz großen Wunsch hat Feuerwehr-Chef Klaus Maurer (Foto links) allerdings: „Es wäre schön, wenn möglichst wenige Teddys ihren Besitzer wechseln. Denn das schönste ist doch, wenn möglichst wenig Kinder mit dem Krankenwagen in eine Klinik gefahren werden müssen.“ Die Teddy-Stiftung überlegt, in Zukunft auch diverse Hamburger Krankenhäuser mit den kleinen Stofftieren zu bedenken. Foto: FoTe-Press

     
     

Jürgen Drews

 

 

Mega-Stimmung auf dem Harburger Rathausmarkt

(ha/mr) Der Norddeutsche Rundfunk lud ein – und etwa 10.000 Partyfreaks kamen. Bei der zweiten Sommertour-Station gab es einen sensationellen Wetterfolg, zwei mitreißende Konzerte von Papermoon, Racey und Jürgen Drews – und eine riesige Party mit etwa 10.000 Besuchern. Musikalisch wurde das Publikum mit bekannten Oldies und Gute-Laune-Pop-Songs von der Band Papermoon eingestimmt. Es folgte der Auftritt der Band Racey. Mit einem sensationellen Ergebnis gewannen die Harburger ihre Wette: Knapp 850 Menschen kamen als Bauarbeiter verkleidet (mindetens mit Bauhelm und Blaumann) auf den Rathausplatz und sangen "Ich bau Dir ein Schloss" als Shanty. Nur 100 Baumänner waren nötig zum Wettgewinn – ein souveräner Sieg also. Nachdem die Wette gewonnen war, hieß es bei relativ schönem Wetter (18 Grad und trocken = Sommer 2012): feiern! Die Band Racey und Schlagerkönig Jürgen Drews brachten das Publikum zum Tanzen, Mitsingen und Feiern. Drews hatte während seines einstündigen Auftritts Titel wie "König von Mallorca", "Wieder alles im Griff" und "Paprika" im Programm. Auch alte Songs aus Zeiten der Les Humphries Singers hatte der Schlagersänger in seinem Repertoire. Unser Foto links zeigt Jürgen Drews im Backstage-Bereich kurz vor seinem Auftritt. "ich bin vor jedem Auftritt tierisch aufgeregt", sagte Jürgen Drews kurz vor dem Gang auf diese Treppe hinauf auf die Bühne. Dann folgte sein erste Titel "Ein Bett im Kornfeld. Fotos: FoTe-Press

Jürgen Drews



Jürgen Drews

 

 

Schlagerkönig Jürgen Drews im Backstage-Bereich kurz vor seinem Auftritt.

Jürgen Drews



     

Grabstätte Witta Pohl

 

Witta Pohl hat jetzt ein Kreuz

(mr) Sieben Monate nach dem Tod (4.4.2011, Hamburg) von Schauspielerin Witta Pohl steht nun ein Holzkreuz auf dem Grab auf dem Friedhof Ohlsdorf. Witta Pohl ("Diese Drombuschs") starb im Alter von 73 Jahren an Blutkrebs in einem Hamburger Krankenhaus. Im Hamburger Michel gab es eine öffentliche Trauerfeier, bei der zahlreiche Hamburger Abschied von der großen Schauspielerin nahmen. Nun erinnert ein Holzkreuz an die beliebte Witta Pohl, welches mit zahlreichen Blumen und Kränzen verziert ist. Foto: Röhe

 

     

Mike Krüger

 

Gitarren-Edition von Kultsänger Mike Krüger

(ha/mr) Comedy-Star, Sänger und Musiker Mike Krüger hat seine eigene Gitarrenkollektion. Eine amerikanische Instrumentenbaufirma überreichte ihm kürzlich in Hamburg-Altona das erste Exemplar einer auf 14 Exemplare limitierten „Mike Krüger Edition“. Nur besondere Musiker erhalten eine eigene Kollektion. International wurden unter anderemTom Petty, Eric Clapton, Johnny Cash und die Gruppe Sting mit einem Gitarren-Modell geehrt. In Deutschland bekamen bislang die Musiker Wolfgang Niedecken (BAP) und Klaus Voormann ihre eigenen Gitarren. Nun gibt es auch eine eigene Edition von Mike Krüger. Unser Foto zeigt den Künstler mit einem der insgesamt 14 Exemplare. Foto: Röhe

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Satirischer Polizeireport

 

Der satirische Polizeireport

(ds) "Wer seinen Mannschaftswagen liebt, der schiebt". Vielleicht hätten die Polizisten vorher tanken sollen, bevor es auf große Tour geht. Hier lesen Sie weitere Meldungen aus der Kategorie "satirischer Polizeireport".

Über Raubdelikte, Überfälle oder Einbrüche berichten, kann jede Zeitung. Dies machen auch wir! Aber darüber hinaus berichten wir auch lustige Ereignisse mit unseren Polizisten. Foto: Röhe

     

Grabstätte

 

Die prominente Grabstätte des Monats

(ds) Während viele Zeitungen regelmäßig über aktuelle Todesfälle in Form von Todeanzeigen berichten, stellt Ihnen die Hamburger Allgemeine Rundschau darüber hinaus Monat für Monat eine ausgewählte Grabstätte eines Prominenten vor: Politiker, Schauspieler, Künstler. In diesem Monat stellen wir Ihnen die Grabstätte der erst vor kurzem verstorbenen Hamburger Ehrenbügerin Hannelore "Loki" Schmidt vor. Lesen Sie bitte hier. Foto: ds

 
     

Brand in Hamm

 

Großbrand in Hamburg-Hamm

(mr) Großfeuer im Hamburger Gewerbegebiet Hamm-Süd: Am Sonnabend, dem 11. November, kämpfte die Hamburger Feuerwehr gegen einen Brand in einer Lagerhalle an der Süderstraße. Gegen 9.30 Uhr wurde der Einsatzstelle das Feuer in einer Halle (direkt am Bille-Kanal) gemeldet, in der neben Teppichen und Fahrzeugen auch eine Lackiererei untergebracht ist. Die Feuerwehr rückte mit über 150 Einsatzkräften an. Die Löscharbeiten zogen sich bis weit in die Nacht hin. Die Flammen haben eine Stahlwand an der Wasserseite zum Einsturz gebracht. Es enstand eine große Rauchwolke, die weit über Hamburg-Hamm zu sehen war. Die Lagerhalle stürzte am Abend noch zum größtenteils ein. Die BRandursache ist noch nicht bekannt. Die Kriminalpolizei ermittelt. Fotos: Röhe

Brand

 

 

Brand

 

Brand

Brand

     

Bauwagenplatz Zomia

 

Wird Bauwagenplatz "Zomia" bald geräumt?

(mr) Wird die angedrohte Räumung bald umgesetzt? Dies haben die 15 Bewohner des Bauwagen-Platzes "Zomia" in Hamburg-Wilhelmsburg jedenfalls zu befürchten. Sie können sich nicht weiter auf Unterstützung durch die Hamburger Bürgerschaft verlassen, denn der Eingabenausschuss der Bürgerschaft lehnte am Montag (21. November) die eingereichte Petition der Bewohner ab. Die 15-köpfige Gruppe habe erneut Vorbedingungen gestellt, statt das Angebot des Bezirks Altona anzunehmen und von Wilhelmsburg vorübergehend zum Pflegeheim am Holstenkamp umzuziehen, teilte die SPD-Fraktion zur Begründung mit. Weitere 12 Plätze seien den Bewohner mittlerweile angeboten worden – kein einziger sei bisher von den Bauwagen-Bewohnern angenommen worden.

Die Gründe begründen die "Zomia"-Bewohner damit, dass sie "die schriftliche Zusicherung" für eine "(längerfristig) für uns geeignete Fläche" von der Stadt Hamburg beziehungsweise des Bezirksamtes haben wollen. Diese gibt es allerdings nicht. Grund für diese Bedingung sei, dass "die immer wieder ohne Ergebnis endenden Verhandlungen im Laufe des letzten Jahres" zu großer Skepsis geführt hätten, schreiben die Bewohner auf ihrer Internetseite. Sie bewerten das Angebot des Bezirks Altona zwar als "verlockend", aber auch als "für uns nicht abgesichert". Die Bewohner schreiben regelmäßig Neuigkeiten über die bevorstehende Räumung auf ihre Home http://zomia.blogsport.eu/. Foto: ha

     

Schneeräumer

 

Der Schnee kann kommen – die Räumer sind bereit

(mr) Pflüge sind angeschraubt, Heckstreuer befestigt und Salz ist aufgefüllt. Auf dem Hof der Stadtreinigung am Bullerdeich sind die Vorbereitungen für den ersten Schnee abgeschlossen. „Wir sind bereit“ heißt es bei den 176 Mitarbeitern, die unter anderem für Billstedt, Billbrook, Horn, Hamm und Rothenburgsort zuständig sind. „44 moderne Räum- und Streufahrzeuge rücken sofort aus, sobald wir Schneemeldungen erhalten“, sagt Sprecher Andree Möller von der Stadtreinigung Hamburg. Die Fahrzeuge sichern zunächst alle wichtigen Hauptverkehrsstraßen und Strecken mit Buslinienverkehr. Dies sind etwa 551 Kilometer im Gebiet zwischen Altstadt und Billstedt, sowie Billbrook und Barmbek. Danach werden sämtliche Verbindungsstrecken zwischen diesen Straßen gesichert, (etwa 169 Kilometer). Bis zu 76 zusätzliche Einsatzkräfte mit 37 weiteren Fahrzeugen beseitigen Schnee und Glätte auf den 3.727 Fußgängerüberwegen, Zebrastreifen und Verkehrsinseln.

Für den Winter 2011/12 stehen 27.000 Tonnen Streusalz bereit. „Dies ist die doppelte Menge an Salz als im vergangenen Jahr“, erläutert Andree Möller. Brücken und wichtige Wege in Grünanlagen, sowie 739 Bushaltestellen werden genauso von den Mitarbeitern von Schnee freigehalten, wie 105 Streukilometer auf einem ausgewählten Netz von Fahrradwegen. Für die Abarbeitung weiterer Strecken stehen nochmals Mitarbeiter in den Startlöchern, die zum Teil mit Eimer und Schaufel manuell streuen und Schnee schieben können. Damit das Team der Stadtreinigung aber nicht erst ausrückt, wenn bereits Zentimeter hoher Schnee auf der Fahrbahn liegt, bedient es sich verschiedener Informationsquellen. Zum einen werden Vorhersagen verschiedener Wetterdienste zugrunde gelegt. Zum anderen gibt es Kontakte zur Polizei und anderen Hilfsorganisationen. „Wir haben darüber hinaus im Stadtgebiet insgesamt neun Messstationen, die uns genaue Angaben über Temperatur und Straßenverhältnisse geben“, sagt Andree Möller. Sensoren, die an der Straßenoberfläche und in einer Tiefe von sieben Zentimeter zu finden sind, geben Aufschluss über winterliche Straßensituationen. Eine dieser neun Messstationen befindet sich im Schiffbeker Weg. Sie liefert Daten wie Lufttemperatur, relative Leuchtfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Oberflächentemperatur und Prognose über eventuelle Glätte. „Die Fahrer unserer Streufahrzeuge werden über die Messwerte informiert und können sofort reagieren“, ergänzt Möller. Auf diese Weise können sie Streugut regulieren und anpassen. Zwar hat es in diesem Winter zweimal kurzzeitig geschneit (05.12.2011 und 10.12.2011) – liegen blieb der Schnee allerdings nicht. Bleibt die Lufttemperatur in den nächsten Tagen nahe am Gefrierpunkt, so stehen die Chancen für einen Schneefall nicht schlecht. Der Schnee kann kommen, der Räumdienst ist bereit. Unser Foto zeigt Horst Sprung, wie er gerade ein kombiniertes Räum- und Streufahrzeug vorbereitet. Der Kraftfahrer ist einer von 176 Mitarbeitern, die für sichere und freie Straßen sorgen. Foto: Röhe

 

18.940 „Häftlinge“ in Hamburgs lukrativstem „Knast“

(mr) Der etwa 5.100 Quadratmeter große Parkplatz in der Ausschläger Allee ist mit einem zweimeterhohen Zaun, diversen Beleuchtungsanlagen, einer Alarmanlage, sowie mehreren Videokameras und schließlich Aufsichtspersonal gesichert. Rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, werden dort die „Häftlinge“ bewacht – ein Ausbrechen ist unmöglich. Die Rede ist von Hamburgs Zentraler Fahrzeugsverwahrstelle Ausschläger Allee (II), umgangssprachlich „Autoknast“. Im Jahr 2011 kamen insgesamt 18.940 „Häftlinge“ hinter Gittern. 14 Lastkraftwagen unterschiedlicher Größen (ab 4 Tonnen), 6 Mofas, Fahrräder, Mopeds oder Kleinkrafträder, sowie 7 Krafträder waren dabei. Dies teilte der Hamburger Senat am 27. Januar 2012 in einer Kleinen Senatsanfrage der SPD-Verkehrsexpertin Martina Koeppen mit. Die Gebühreneinnahmen durch abgeschleppte Fahrzeuge betrugen im Jahr 2011 insgesamt 2.898.981 Euro. Durchschnittlich steht ein Fahrzeug 4,5 Tage auf dem zentralen Verwahrplatz, bevor der Besitzer das Fahrzeug mit mindestens 250 Euro frei kauft – direkt vor Ort und in der Regel bar Kralle oder EC-Karte. Einigen Besitzern scheint es ein so hoher Betrag zu sein, dass sie schlussendlich das Fahrzeug nicht abgeholt haben. Bis einschließlich November wurden 83 Fahrzeuge nicht abgeholt. Daten für den Monat Dezember 2011 liegen noch nicht vor. Fahrzeuge werden in der Regel nur dann abgeschleppt, wenn eine erhebliche Beeinträchtigung oder eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt. Parkt jemand seinen Wagen vor einer Feuerwehreinfahrt, in einer absoluten Halteverbotszone oder beispielsweise ungerechtfertigter Weise auf einem öffentlichen Behindertenparkplatz wird abgeschleppt.

     

Country Dancers Billstedt

 

Country Dancers Billstedt

 

Die "Country-Dancers" starten richtig durch

(mr) Es klackt auf dem Parkett. Füße werden gehoben, dann zur Seite gekickt. Beine strecken sich in die Höhe, dann gehen sie synchron zu Boden. Aus den Lautsprecherboxen erklingt das Lied „Drunken Cowboy“, es herrscht eine lockere Atmosphäre. Dann eine kurze Unterbrechung: „Ihr müsst darauf achten, dass eure Hacken gleichzeitig den Boden berühren“, sagt Spartenleiter Ernst Griebau. Es ist Donnerstag, Übungsabend bei den „Country-Dancers“. Diese Tanzgruppe ist eine Sparte der Sportvereinigung Billstedt Horn von 1891 e. V., die sich regelmäßig im Vereinshaus in der Möllner Landstraße 197 trifft. Bis zu 35 Frauen und Männer tanzen dort von 19 bis 21 Uhr nach unterschiedlichen Musikrichtungen. „Wir haben Dancefloor, Pop, Country, aber auch Titel aus den aktuellen Charts in unserem Repertoire“, sagt Ernst Griebau. Der 65-Jährige tanzt seit über 15 Jahren aktiv im Verein – seit drei Jahren bei den „Country-Dancers“. Ernst Griebau hat die „Country-Dancers“ 2008 aus der Taufe gehoben und agiert seitdem bei öffentlichen Auftritten als Moderator und Unterhalter. Griebau sorgt mit seinen lustigen Sprüchen und Statements dafür, dass sich die Tänzer zwischen den Songs kurz ausruhen und wieder Kondition sammeln können. Immerhin dauert ein Auftritt in der Regel 45 Minuten und je nachdem, nach welchen Musiktiteln getanzt wird, kommt ein jeder „Country-Dancer“ schon mal aus der Puste. Apropos Auftritte: im Jahr 2011 hatte das Team beispielsweise Auftritte bei der BilleVue, beim Kirchsteinbeker Marktfest und bei den „Leuchtenden Fontänen“ im Öjendorfer Park. Fast zehn Tanzeinlagen bei Stadtteilfesten, sowie zahlreiche kleinere Veranstaltungen bei privaten Institutionen standen im zu Ende gehenden Jahre 2011 auf dem Programm.

„Ich moderiere jeden einzelnen Titel an und beziehe das Publikum meist mit ein“, sagt Ernst Griebau und ergänzt: „Das unterscheidet uns von anderen Gruppen. Wir stimmen unsere Musik auch stets mit der Veranstaltung ab.“ Die „Country-Dancer“ haben übrigens seit kurzem ein neues Outfit: schwarze Jacken mit Aufdruck. Dank des Verfügungsfonds Billstedt-Horn konnte das Team die Kleidung kaufen. „Insgesamt hatten wir 1.708,04 Euro an Gesamtkosten. Davon haben wir 1.400 Euro von dem Verfügungsfond gestellt bekommen“, erläutert der 1. Vorsitzende der Sportvereinigung, Joachim Schirmer. Somit mussten „nur noch“ die restlichen 308,04 Euro aus eigener Tasche bezahlt werden. „Eine riesige Entlastung, denn die Mitglieder haben schon genug an Kosten aufzubringen“, sagt Ernst Griebau. Nunmehr treten die „Country-Dancers“ im einheitlichen Look auf – das war das, worauf das Team großen Wert legte. „In den neuen Jacken sehen wir wirklich proper aus“, freut sich Griebau. Durch die einheitliche Kleidung hebe sich die Tanzgruppe von anderen in Hamburg ab. Nun steht weiteren öffentlichen Auftritten nichts mehr im Wege: Die „Country-Dancers“ freuen sich auch 2012 auf viele Veranstaltungen, auf denen sie ihr Können präsentieren können. „Wir tanzen gerne in Alten- und Pflegeheimen, genauso wie bei Stadtteilfesten oder Partys“, sagt Ernst Griebau. Wer Interesse an, bei den „Country-Dancers“ mitzumachen, kann sich unter 0177 / 858 84 99 oder per E-Mail an linedancer21107@yahoo.de bei Ernst Griebau melden. Die Anfängergruppe trainiert immer donnerstags in der Zeit von 17 bis 19 Uhr. Das Team freut sich über das wachsende Interesse und sucht fortlaufend neue Mitglieder. Weitere Informationen gibt es unter www.countrydancers-synny.de.

Erstmals über 13 Millionen Fluggäste in einem Jahr gezählt

(ha) In seinem 100. Jubiläumsjahr stellt Hamburg Airport einen neuen Passagierrekord auf: Im Jahr 2011 nutzten 13,56 Millionen Passagiere den Hamburger Flughafen. Das sind rund 600.000 Passagiere oder 4,6 Prozent mehr als im Jahr 2010. Die gestiegene Anzahl der Fluggäste wurde vor allem durch den Einsatz größerer Flugzeuge erzielt: Die Anzahl der Sitze pro Flug ist von 131 auf 137 angestiegen und das maximale Startgewicht pro Flugbewegung legte um 3,5 Prozent zu (Vergleich 2010/2011). Die Zahl der Flugbewegungen stieg hingegen nur leicht um 0,6 Prozent auf 158.088 im Vergleich zum Vorjahr. Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, freut sich über das Passagierwachstum: „Mit viel Engagement und Weitsicht hat Hamburg Airport die Herausforderungen des vergangenen Jahres gut gemeistert und erstmals die Marke von 13 Millionen Passagieren überschritten. Und das, obwohl die deutsche Luftverkehrssteuer das Wachstum geschwächt hat. Wir bieten den Fluggästen in Hamburg neben unserem engagierten und freundlichen Personal ein attraktives Streckennetz verbunden mit kurzen Wegen und einer komfortablen Reise von der Anfahrt zum Flughafen bis zur Landung am Zielort – das zahlt sich aus.“ Im Durchschnitt nutzten im Jahr 2011 täglich rund 37.149 Passagiere den Hamburger Flughafen, die Starts und Landungen lagen bei durchschnittlich 433 pro Tag (je 216,5 Starts und 216,5 Landungen täglich). Im Jahr 2011 boten 60 Fluggesellschaften ab Hamburg direkte Flüge zu 115 Zielen in Deutschland, Europa und der Welt an. Im Jahr 2012 kommen neue Strecken hinzu: Die Deutsche Lufthansa hat angekündigt, den Hamburger Sommerflugplan zu erweitern. Die Fluggesellschaft wird zweimal wöchentlich nach St. Petersburg und Venedig sowie einmal pro Woche nach Dubrovnik und auf die britische Kanalinsel Jersey abheben. Auch Air France engagiert sich verstärkt in Hamburg. Die traditionsreiche Fluggesellschaft nimmt im März 2012 viermal pro Woche Marseille ins Programm und ab April 2012 fünfmal pro Woche Toulouse.

Erste Zahnarztpraxis am Hamburg Airport eröffnet

(ha) Auf 350 Quadratmetern stehen ab sofort im öffentlichen Bereich oberhalb der Airport Plaza unter anderem fünf Räume für Behandlungen, Prophylaxe und zahnärztliche Chirurgie zur Verfügung. Ein eigenständiges Studio für Kosmetik und Hautpflege ergänzt den Service. Dr. Andreas Herold und Zahnarzt Wolfgang Friedheim bieten am Hamburg Airport ab sofort gemeinsam mit ihrer Kollegin Dr. Tatjana Kuzmanovic ihre langjährige zahnärztliche Erfahrung an. „Täglich sind am Flughafen so viele Menschen als Reisende unterwegs und als Mitarbeiter des Airports, der Airlines sowie der Geschäfte tätig, dass ihre Zahl den Einwohnern einer Kleinstadt entspricht. Dazu kommen die Flughafen-Nachbarn", erläutert Dr. Andreas Herold die Entscheidung für diesen besonderen Standort. „Wir bieten ihnen eine sichere zahnmedizinische Versorgung mit einem großen Leistungsportfolio auf dem neuesten Stand der Zahnheilkunde sowie umfassende Sprechzeiten an." Die Praxis ist Montag bis Samstag von 6 bis 22 Uhr und für Notfälle nach Vereinbarung auch sonntags geöffnet. Unterstützt werden die Zahnärzte durch Spezialisten für Implantologie, Wurzelkanal- und Zahnfleischbehandlung, Oralchirurgie, Vorsorge und Prophylaxe sowie Kieferorthopädie mit einem Schwerpunkt für Erwachsene. Ein Zahntechniker und das hauseigene Labor, das auch die schnelle Anfertigung von keramischen Teilkronen und Inlays ermöglicht, runden die Serviceleistungen ab. Kassen- und Privatpatienten aus dem In- und Ausland werden in der Praxis behandelt, in der alle Zahnärzte fließend Englisch sprechen und sämtliche Mitarbeiter in dieser Sprache fachlich geschult sind. Einen Termin für Vorsorge oder Behandlung vorher zu vereinbaren, ist ebenso möglich wie ein sehr kurzfristiger Besuch im Notfall – auch wenn der komplizierter sein sollte." Aufwändigere Zahnreparaturen wie zum Beispiel ein Inlay ermöglichen wir bereits innerhalb von zwei Stunden", sagt Wolfgang Friedheim. „Das ist für Piloten und Airline-Mitarbeiter mit kurzem Stopover in Hamburg oder Reisende mit spontan auftretenden Beschwerden sicherlich besonders interessant." Darüber hinaus gehören auch Narkosebehandlungen bei umfangreichen Zahnsanierungen oder bei Angstpatienten zu den Leistungen, die die erfahrenen Mediziner an den Airport bringen. Medikamente und Zahnpflegezubehör erhalten Patienten nur wenige Schritte von der Praxis entfernt in der Airport Apotheke. Wer mit dem eigenen Pkw zur Zahnbehandlung kommt, kann auf den Parkplätzen am Flughafen parken und erhält einen Teil seiner Parkkosten von der tryDent Praxis erstattet.

18.940 „Häftlinge“ in Hamburgs lukrativstem „Knast“

(mr) Der etwa 5.100 Quadratmeter große Parkplatz in der Ausschläger Allee ist mit einem zweimeterhohen Zaun, diversen Beleuchtungsanlagen, einer Alarmanlage, sowie mehreren Videokameras und schließlich Aufsichtspersonal gesichert. Rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, werden dort die „Häftlinge“ bewacht – ein Ausbrechen ist unmöglich. Die Rede ist von Hamburgs Zentraler Fahrzeugsverwahrstelle Ausschläger Allee (II), umgangssprachlich „Autoknast“. Im Jahr 2011 kamen insgesamt 18.940 „Häftlinge“ hinter Gittern. 14 Lastkraftwagen unterschiedlicher Größen (ab 4 Tonnen), 6 Mofas, Fahrräder, Mopeds oder Kleinkrafträder, sowie 7 Krafträder waren dabei. Dies teilte der Hamburger Senat am 27. Januar 2012 in einer Kleinen Senatsanfrage der SPD-Verkehrsexpertin Martina Koeppen mit. Die Gebühreneinnahmen durch abgeschleppte Fahrzeuge betrugen im Jahr 2011 insgesamt 2.898.981 Euro. Durchschnittlich steht ein Fahrzeug 4,5 Tage auf dem zentralen Verwahrplatz, bevor der Besitzer das Fahrzeug mit mindestens 250 Euro frei kauft – direkt vor Ort und in der Regel bar Kralle oder EC-Karte. Einigen Besitzern scheint es ein so hoher Betrag zu sein, dass sie schlussendlich das Fahrzeug nicht abgeholt haben. Bis einschließlich November wurden 83 Fahrzeuge nicht abgeholt. Daten für den Monat Dezember 2011 liegen noch nicht vor. Fahrzeuge werden in der Regel nur dann abgeschleppt, wenn eine erhebliche Beeinträchtigung oder eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt. Parkt jemand seinen Wagen vor einer Feuerwehreinfahrt, in einer absoluten Halteverbotszone oder beispielsweise ungerechtfertigter Weise auf einem öffentlichen Behindertenparkplatz wird abgeschleppt.

Blitzanlage

Neue Geschwindigkeitsmessanlage an der B5

(mr) Die Hamburger Polizei hat in diesen Tagen eine neue stationäre Geschwindigkeitsüberwachungsanlage (GÜA) an der Eiffestraße (Hamm) in Betrieb genommen. Die Anlage befindet sich etwa 150 Meter hinter dem Ortseingang in Fahrtrichtung Innenstadt. Gemessen wird zukünftig der Verkehr auf allen Fahrstreifen stadteinwärts. Die vierspurige Eiffestraße tritt im Vergleich zu anderen Straßenzügen hinsichtlich der Anzahl der Verkehrsunfälle hervor. Im Zeitraum 2008 bis 2010 haben sich zwischen dem Borstelmannsweg und Osterbrook allein 26 Unfälle mit 14 verletzten Personen ereignet, die direkt auf geschwindigkeitsrelevante Ursachen zurückzuführen waren. Die gesamte Eiffestraße weist im selben Zeitraum insgesamt 837 und im ersten Halbjahr 2011 bereits 117 Unfälle auf.

Dabei gab es 17 schwer- und 239 leichtverletzte Personen. Neben der auffälligen Unfalllage ist in der Eiffestraße bei Messungen ein hohes Geschwindigkeitsniveau in Richtung Innenstadt festgestellt worden. Die stadteinwärts fahrenden Verkehrsteilnehmer sind häufig nicht gewillt, die Höchstgeschwindigkeit am Ortseingang auf 50 Km/h zu reduzieren. Aus Sicht der Hamburger Polizei ist es zielführend, das Geschwindigkeitsniveau des stadteinwärts fließenden Verkehrs mit dem Einsatz einer GÜA dauerhaft zu reduzieren. Darüber hinaus wird auch ein positiver Effekt für die angrenzenden Straßenzüge erwartet. Foto: Röhe

"Kleiner Tarzan", der ein ganz Großer ist

(mr) Eineinhalb Stunden vor Beginn der Vorstellung betritt ein zwölfjähriger Junge mit einem silberfarbenen Roller den Künstlereingang des Stage Theaters Neue Flora in der Stresemannstraße. Freundlich wird er vom Pförtner begrüßt, zeigt einen Ausweis und geht in den ersten Stock des riesigen Theater-Gebäudes, setzt sich in einen Aufenthaltsraum. Lächelnd begrüßt ihn dort Katrin Reiss – eine von drei Betreuerinnen, die sich um die Kinderdarsteller des erfolgreichen Musicals Tarzan kümmern. Nun wird klar: Der zwölfjährige Rollerfahrer heißt Stepan Belyaev, wohnt in Hamburgs Innenstadt und gehört zu insgesamt elf Kindern, die abwechselnd die Rolle des „kleinen Tarzans“ besetzen. Heute steht Stepan Belyaev zusammen mit 23 weiteren Akteuren, darunter Hauptdarsteller Alexander Klaws (Tarzan), Rommel Singson (Terk) und Ina Trabesinger (Jane), auf der Musical-Bühne. Doch bevor es soweit ist, muss er einige Stationen abklappern. „Als erstes fülle ich meine Wasserflasche auf, dann ziehe einen Bademantel und Latschen an“, erzählt der Jungdarsteller. „Danach geht es in den vierten Stock zum Aufwärmtraining“, ergänzt Belyaev. Dort dehnt er sich, macht Gymnastik und wärmt seinen Körper mit verschiedenen Übungen auf. Nach einiger Zeit stoßen der Dirigent und Darsteller „Terk“ dazu – gemeinsam bereiten sie sich für die Vorstellung vor.

 

Stepan Belyaev

Im Anschluss geht es wieder zurück in den Kinder-Aufenthaltsraum in den ersten Stock. Dort zieht sich Stepan Belyaev spezielles Fluggeschirr, so genanntes „Harness“, und sein Tarzan-Kostüm an. Schnell noch den Bademantel übergezogen, geht’s in den Maskenraum, in dem Judith Baschin schon wartet. Zunächst fixiert sie seine Haare mit Haarklammern, bevor sie dem zwölfjährigen eine Perücke, auf der ein Mikrofon angebracht ist, aufsetzt. Diszipliniert und ruhig sitzt Stepan Belyaev auf dem Stuhl und lässt sich von der Maskenbildnerin in den „kleinen Tarzan“ verwandeln. Gute dreißig Minuten später sitzt die Perücke perfekt auf dem Kopf des 1,30 Meter großen Schülers. Nun muss er hinter die Bühne: in eigens dafür aufgebauten Schmink-Ecken bekommt der Zwölfjährige ein Ganzkörper-Make-Up aufgetragen. „Obwohl ich schon seit drei Jahren dabei bin, hab ich mich an die kalte Farbe noch immer nicht gewöhnt“, sagt Stepan Belyaev. Sein gesamter Körper wird mit den Farben braun, grün, gelb und blau angemalt.

„Die Farben sind sehr kalt und außerdem kitzelt der Pinsel wahnsinnig“, so Belyaev weiter. Halbnackt verwandelt sich Stepan Belyaev immer mehr zum „kleinen Tarzan“, der im Stück von der Affenmutter Kala aufgezogen und geliebt wird. Um sich warm zu machen, trommelt er auch gerne mal mit geballten Fäusten auf seine Brust. Nun kommt ein Spezialist der Flugsicherheit und überprüft den Harness, das in Argentinien extra fürs Tarzan-Musical entwickelt wurde. „Der Harness ermöglicht den Darstellern, sich während der Flugszenen um die eigene Achse zu drehen. Bei jeder Show sind bei uns speziell ausgebildete Industriekletterer hinter der Bühne, die als Flugsicherheitsmanager arbeiten. Vor jeder Vorstellung vergewissern sie sich, dass alles funktioniert“, erklärt Michaele Pruemmer, PR-Managerin von Stage Entertainment.

Es sind noch etwa 30 Minuten bis zur Vorstellung: Stepan Belyaev macht sich nun auf den Weg zum Mikrofon-Check. „Ein, zwei, drei“ – das Mikrofon ist eingeschaltet, dem Einsingen steht nichts mehr im Wege. Lampenfieber? Aufregung? Fehlanzeige! „Als ich damals anfing, zitterte ich kurz vor dem ersten Auftritt ein wenig. Aber jetzt ist das etwa drei Jahre her – jetzt zittere ich schon lange nicht mehr“, sagt Stepan Belyaev. Der Sechstklässler verhält sich sehr professionell; Selbst wenn in einer Vorstellung mal etwas schief geht, improvisiert er. „Als ich mit Terk im Baum saß, fiel mir eine Frucht herunter. Eigentlich hätte ich sagen müssen `Ich hab die Frucht…`, aber ich habe dann einfach `Ich hatte die Frucht…`gesagt. So einfach geht das“, sagt der „kleine Tarzan“ lachend. Pfiffig war er übrigens auch beim Vorstellungsgespräch und dem anschließenden Casting. „Ich konnte meinen Text nicht vollständig auswendig. Da bat ich darum, dass ich als letzter aufsagen möchte. So konnte ich den Text von den anderen 20 Mitbewerbern ein paar hören und lernen“, sagt der „kleine Tarzan, der ein ganz Großer ist… Fotos: Röhe

Stepan Belyaev Stepan BelyaevStepan Belyaev

Glosse: "Autokennzeichen und deren Vorurteile"

(mr) Szene an einer Autobahnraststätte. Ein Provinzidiot (PI) schreit einen orientierungslosen Dummen (OD) an. "Können Sie nicht leise sein?. Neben Ihnen schläft doch einer!" Tatsächlich liegt da jemand in seinem Auto: Trottel schläft (TS). Auf einmal ein Feuerball: Auto brennt ganz (ABG). Schaulustige denken nur, der Fahrer käme aus HEI (Hilfe ein Idiot) beziehungsweise aus IZ (Idiotenzentrum). Gegenüber vom brennenden Wagen donnert jemand gegen eine Laterne. Wo kommt der Fahrer her? Natürlich aus LWL (lenkt willkürlich lädierend). Er hätte auch aus RÜG (rast überall gegen), WAF (westfälischer Amok-Fahrer) oder RAS (Rambo am Steuer) kommen können. Mittlerweile haben sich auf dem Rastparkplatz wilde Landwirte (WL), bereifte Mörder (BM), frei rasende Idioten (FRI) und nicht Fahrtüchtige (NF) versammelt. Zum Glück sind auf Deutschlands Straßen nicht nur wildgewordene Rowdys (WR) und wilde Fahrer (WF) unterwegs. Auch langsame Zeitgenossen treffen wir: Oma hat Zeit (OHZ), nur müde Schleicher (NMS), sehr Langsame (SL), Kraftfahrer übt noch (KÜN), ruhe sanft (RS) und Sonntagsfahrer (SON). Auch Tiere scheinen unterwegs zu sein: Ochse am Lenker (OAL), Wildschwein auf Futtersuche (WAF), dämlicher Esel (DE), besengte Sau (BS), wilder Affe fährt (WAF), saarländische Lenkradsau (SLS), hessisches Rindvieh (HR), Hängebauchschwein (HBS) oder beispielsweise kleines lebendes Erdferkel (KLE). Der Platz füllt sich: es stoßen ein dummer Dresdner (DD), ein Straßentrottel (ST), ein Superidiot (SI) sowie ein richtiger Dussel (RD) dazu. Wir müssten alle das Kennzeichen GG haben, denn wir befinden uns in großer Gefahr (GG) unter all den verrückten Spinnern (VRS). Ein Autofahrer blickt ständig auf den Boden. Naja: er sucht Inteligenz (SI). Nehmen Sie diese Glosse bitte nicht zu ernst. Autofahrer aus dem bayerischen Neustadt a. d. Saale sehen sie bestimmt so: Nur ein Scherz (NES). Weitere Glossen finden Sie hier.

 

Informatikunterricht als Brutstätte für Ideen

(ha) Über das Kursangebot im Fach Informatik im Kurt-Körber-Gymnasium in Billstedt kann er nur Schmunzeln: Cemre Cankaya. Der 17jährige Schüler, der normalerweise auf das Matthias-Claudius-Gymnasium in Wandsbek geht, absolviert seit Beginn des Schuljahres zweimal in der Woche den Informatikunterricht in Billstedt. Während der Lehrer vorne an der Tafel den Lehrstoff vermittelt, grübelt Cemre Cankaya über neue Programme oder Softwareentwicklung. „Seit der achten Klasse habe ich im Fach Informatik 15 Punkte“, sagt der 17jährige stolz und ergänzt: „Mir macht das Programmieren unheimlich viel Spaß.“ Einige Male hat Cemre Cankaya an dem Wettbewerb „Jugend forscht“ teilgenommen und bereits vier Mal den ersten Platz gewonnen. Seine besten ausgezeichneten Projekte waren bisher in der neunten und zehnten Klasse der "One-Click-Installer – mit nur einem Mausklick mehrere Softwares installieren, sowie in der siebten und achten Klasse eine Hausaufgabensoftware (Schülerorganizer) mit der Schüler ideal ihren Schulalltag verwalten können. Mehrere Monate lang entwickelte der junge Informatiker den speziellen „One-Click-Installer“, mit dem der Benutzer viel Zeit und Stress sparen kann. "Die Idee kam mir beim Formatieren meines Computers", sagt der Schüler der elften Klasse. „Jede einzelne meiner Software musste ich erst runterladen und danach mühsam auf den PC installieren." – Das muss auch anders und schneller zu schaffen sein, dachte sich Cemre Cankaya. Gesagt, getan. Das Ergebnis: ein Programm, bei dem der Benutzer nur noch die gewünschte Software auswählen muss, den Rest erledigt dann das Programm. Damit gewann er den ersten Platz bei „Jugend forscht“. Aber auch mit dem Schülerorganizer schaffte es der Gymnasiast an die Spitze. Dieses Jahr hat Cemre Cankaya erfolgreich die erste Runde des 30. Bundeswettbewerbs Informatik (BwInf) absolviert. Im Januar absolvierte er ein Wochenend-Informatik-Camp in Potsdam, bei dem die etwa 40 besten Informatiker Deutschlands teilnahmen. Dort hörte er sich Vorträge von unterschiedlichen Professoren an und erweiterte seine Kenntnisse in Sachen Informatik. Zudem machte er sich dort für die kniffligen Aufgaben einer weiteren Wettbewerbsrunde fit. Dies qualifizierte den Schüler als Repräsentant des Bundeslandes Hamburg zum Erlebnistag auf der CeBIT, der wichtigsten Messe der digitalen Welt, an dem er auf Einladung des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts (HPI) teilnahm. Diesen richtete das HPI zusammen mit dem Bundeswettbewerb am letzten CeBIT-Tag als eine spezielle Art der Förderung von jungen deutschen Nachwuchsinformatikern aus. Studierende des renommierten Instituts organisierten das besondere Messeerlebnis für Schüler. Zusammen mit dem Hamburger Informatik-Talent Cemre Cankaya bekamen weitere elf erfolgreiche Absolventen der Bundeswettbewerb-Erstrunde besonders interessante Messestände gezeigt und diskutierten mit den Studenten über ein mögliches späteres Informatikstudium. „Am HPI ist es uns sehr wichtig, begabte Schülerinnen und Schüler für das Studium der Informatik zu begeistern und sie darauf vorzubereiten. Mit der Unterstützung des Bundeswettbewerbs Informatik schlagen wir dafür erste Brücken zwischen Schule und Hochschule“, erklärte Christoph Meinel, HPI-Direktor. Wo Cemre Cankaya tatsächlich studieren will, steht momentan noch nicht fest. Insbesondere denkt er über ein Studium in Großbritannien nach. Aber weiterforschen will er auf jeden Fall und viele zahlreiche Programme entwickeln.

     

ImPuls-Mitte

Simone Klein von der Bürgerplattform "ImPuls-Mitte"

 

Bürgerplattform „ImPuls-Mitte“ mischt sich ein

(mr) Zwei Ziele wurden erreicht: Das „Aktionsteam Rampe“ sorgte dafür, dass im vergangenezungen zu versehen. Zwei von vielen Zielen, die von der Bürgerplattform „ImPuls-Mitte“ in Angriff genommen wurden. „Wir freuen uns, dass wir diese Ziele erreicht haben und sind guten Mutes, weitere Projekte zu realisieren“, sagte Simone Klein von „ImPuls-Mitte“. Die Bürgerplattform engagiert sich bereits seit fünf Jahren erfolgreich für Verbesserungen in den Stadtteilen Hamm und Horn. Sie vernetzt dabei unterschiedliche zivilgesellschaftliche Organisationen wie beispielsweise Sportvereine, Kirchen- und Moscheegemeindn Jahr eine Rampe im Eingangsbereich des U-Bahnhofs Hammer Kirche errichtet wurde. Damit ist es nun für Rollstuhlfahrer, Frauen mit Kinderwagen und gehbehinderten Menschen leichter, in den U-Bahnhof zu kommen. Das „Aktionsteam Grünfläche“ setzte unterdessen sein ehrgeiziges Ziel in die Tat um, den Teich im Hammer Park zu entschlacken und mit neuen Uferbepflanen, Familienbildungsstätten, die Hammer Pfadfindergruppe „Charles de Foucauld“, sowie Behindertenhilfe.

Damit noch mehr Menschen auf die Arbeit der Bürgerplattform aufmerksam werden, präsentierte sich das Team von „ImPuls-Mitte“ im Thalia-Theater Gaußstraße. „Unser erster großer öffentlicher Auftritt“, sagte Simone Klein und ergänzte: „Wir hoffen, dass möglichst viele neue Interessenten mitmachen und sich für unsere gemeinsame Ziele einsetzen. Es sind Themen, die uns alle was angehen.“ Zu den aktiven Mitgliedern von „ImPuls-Mitte“ gehören unter anderem Hamm United e. V., die Islamische Gemeinde Hamburg Centrum Moschee e. V., alsterdorf assistenz ost gGmbh, Katholische Kirchengemeinde Herz Jesu und Evangelisch-methodistische Christuskirche Hamm.

„Die Bürgerplattform wird von Menschen und Einrichtungen aus den Stadtteilen Hamm und Horn getragen. Sie ist unabhängig und überparteilich und wird von Bürgern selbst organisiert und finanziert. Sie überwindet kulturelle und religiöse Grenzen, hat eine breite Basis und ist langfristig angelegt“, sagte Ulrich Nehls von der alsterdorf assistenz ost gGmbh zu den etwa 80 Besuchern der Veranstaltung. Ursula Winkler referierte über die Entstehung der Bürgerplattform im Jahr 2007 und verdeutlichte den schwierigen Start. Bereits zwei Jahre zuvor, im Jahr 2005, kam die Idee mit einer Bürgerplattform auf. Damals wurden Kontakte zu Vereinen und Gruppen geknüpft und Gänge zu Behörden absolviert, bevor schlussendlich im Jahr 2007 die Bürgerplattform gegründet werden konnte. Seitdem treffen sich die Mitglieder Quartalsweise und gründen immer wieder neue Arbeitsgruppen und Aktionsteams. Ganz aktuell setzt sich das „Aktionsteam Sicherheit“ dafür ein, dass auf bestimmten Spielplätzen in Horn der illegale Drogenkonsum eingedämmt wird. Das Team ist im Gespräch mit Vermietern (SAGA), dem Behördlichen Ordnungsdienst (BOD) und der Polizei. „Es hat sich schon etwas getan. Bäume wurden geschnitten, so dass die Spielplätze noch besser einsehbar sind“, erklärte Organizerin der Bürgerplattform, Simone Klein. Das Aktionsteam träfe sich regelmäßig mit den Beteiligten und bliebe am Ball. Dies sei aber nur eines von vielen Zielen, dass die Bürgerplattform, die im vergangenen Jahr mit dem Max-Brauer-Preis ausgezeichnet wurde, in naher Zukunft realisieren möchte. Der Abend mit der Bürgerplattform wurde mit einem 13minütigen Filmbeitrag, in dem sich „ImPuls-Mitte“ vorstellte und einen Blick in die Arbeit der verschiedenen Aktionsteams warf, abgerundet. Foto: Röhe

Fahrradgroßkontrollen der Hamburger Polizei

(mr/ha) Die Fahrradstaffel der Hamburger Polizei führte in den vergangenen Tagen mehrere Fahrradgroßkontrollen durch. Die Kontrollen zielten auf die Bekämpfung der Hauptunfallursachen, Rotlichtmissachtung und das Befahren der falschen Radwegseite, ab. Unterstützt wurden die Maßnahmen von Einsatzkräften der Landesbereitschaftspolizei und noch in der Ausbildung befindlichen Polizeischülern. Es zeigte sich erneut, dass viele Radfahrer sich nicht an geltende Verkehrsvorschriften halten. Im vergangenen Jahr hat die Polizei insgesamt 3.083 Unfälle mit Fahrradfahrern registriert. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 426 Unfälle mehr. Insgesamt 2.208 Radfahrer verunglückten dabei auf Hamburgs Straßen. Auch hier ist ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um 13,8 Prozent zu verzeichnen. Als Radfahrunfälle werden Verkehrsunfälle bezeichnet, an denen mindestens ein Radfahrer beteiligt ist. Radfahrer sind aufgrund ihres fehlenden Schutzraumes bei Verkehrsunfällen besonders gefährdet, schwere Verletzungen zu erleiden. 41 Prozent der Radfahrunfälle würden laut Polizei von Radfahrern verursacht. Aufgrund dieser Quote widmet sich die Polizei bei Verkehrsüberwachungsmaßnahmen auch den Radfahrern. Häufigster Fehler bei Radfahrern ist die Benutzung der falschen Radwegseite gefolgt von Rotlichtfahrten. Bei den Großkontrollen in den vergangenen Tagen mussten die Beamten 488 Ordnungswidrigkeitenverfahren einleiten. In 116 Fällen fuhren die Radfahrer auf der falschen Radwegseite. 185 Fahrradfahrer missachteten das Rotlicht. Fünf Radfahrer telefonierten während der Fahrt mit ihrem Handy. Acht Fahrradfahrern wurde die Weiterfahrt untersagt, da sie entweder gar keine oder nicht funktionierende Bremsen hatten. 182 Radfahrer fuhren entweder auf dem Gehweg oder durch die Fußgängerzone. Neben den Fahrradfahrern wurden auch 38 Autofahrer angehalten. 20 von ihnen telefonierten während der Fahrt und sieben missachteten das Rotlicht. 11 Mal mussten die Beamten einschreiten, da die Autofahrer falsch oder verkehrsgefährdend abbogen. Ziel der Kontrollen ist es, die Radfahrunfälle zu senken und damit die Zahl der Verletzten zu reduzieren. Hierzu bedarf es einer gegenseitigen Rücksichtnahme und einer Akzeptanz und Einhaltung der Verkehrsvorschriften der verschiedenen Verkehrsteilnehmer. Um dies zu erreichen, wird die Polizei Hamburg weitere Fahrradkontrollen durchführen.

     

Tierheim Süderstrasse

Tierärztin und Leiterin des Tierheims Süderstraße Katharina Waytalewicz.

Tierheim Süderstrasse

Gassi-Geherinnen vor dem Tierheim.

 

Ehrenamtliche führen Tierheim-Hunde aus

(mr) „Unsere Hunde sind gelassener, ausgeglichener, motiviert und vor allem leichter zu vermitteln, wenn unsere Ehrenamtlichen täglich mit ihnen Gassi gehen“, sagt Katharina Woytalewicz, Tierärztin und Leiterin des Tierheims in der Süderstraße 399 in Hamm-Süd. 126 ehrenamtliche Frauen und Männer sind in einer Liste erfasst und kümmern sich regelmäßig um die lieben Vierbeiner. Denn Hunde sind bekanntermaßen sehr bewegungsfreudige Tiere. Da das Tierheim Süderstraße baulich nur einen begrenzten Platz für jedes einzelne Tier als Auslaufstelle zur Verfügung stellen kann, bietet der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V. montags, mittwochs und donnerstags von 11 bis 15.30 Uhr, freitags von 11 bis 14 Uhr und sonnabends von 13 bis 15 Uhr die Möglichkeit für Hundeliebhaber und –kenner zum Gassigehen. „Wir haben strenge Kriterien, nach denen wir die Gassi-Geher auswählen“, sagt Susanne David, Hundetrainerin. Zunächst werden Bewerber geschult, ein Vertrag unterzeichnet (in dem alle Regeln festgehalten sind), ein Einführungskurs der Hundetrainerin absolviert, der interne Leitfaden studiert und schließlich im Beisein eines erfahrenen Gassi-Gehers die erste Runde mit einem Hund gegangen. „Erst wenn all diese Punkte erfüllt sind, können Bewerber – zunächst auch nur mit Begleitung eines Erfahrenen – mit unseren Hunden rausgehen“, erläutert Susanne David. Hunde bekommen so die Möglichkeit, ab und zu einmal „Gassi zu gehen“. Gassigeher sind Menschen, die gerne mit Hunden zusammen sind. Oftmals haben sie nicht die Möglichkeit, einen Vierbeiner bei sich Zuhause aufzunehmen. Deshalb kommen sie ins Tierheim und bescheren so manch einem Tier eine kleine Abwechslung. Soweit, so gut. Manch Anwohner sind die Gassi-Geher offenbar ein Dorn im Auge. Denn hin und wieder bekommt die Tierheimleitung Briefe, E-Mails oder persönliche Beschwerden. Mal sind es Hinterlassenschaften der Tiere, mal eine „zu lang gehaltene“ Leine. „Sicher gibt es Ausnahmen und Menschen, die sich nicht an Regeln halten“, sagt Maribel Rico. Seit zwei Jahren gehört sie zu den Gassi-Gehern, leitet die „Hunde-AG“ und engagiert sich für die Hunde und betont: „98 Prozent von uns verhalten sich regelkonform.

Der Rest fliegt sofort raus!“ Jeder Gassi-Geher trägt einen sichtbaren Ausweis mit Nummer, hat Hundekotbeutel dabei, hält die Leine kurz, meidet Wege an denen Kinder oder andere Hunde entlanglaufen und nimmt Rücksicht auf andere Hunde und Menschen. Außerdem werden keine kranken und gefährlichen Hunde zum Gassigehen herausgegeben. „Dennoch werden einige von uns angemeckert“, sagt Maribel Rico. „Es laufen täglich 10 bis 15 von uns durch die Umgebung des Tierheims – und das in bestimmten Zeiten. Das ist doch alles vertretbar“, ergänzt die Ehrenamtliche und fordert im Sinne der Hunde Rücksichtnahme und gute Nachbarschaft von allen Seiten. Die Gesprächsbereitschaft der Gassi-Geher ist von den angesprochenen Nachbarn bislang nicht in Anspruch genommen worden. Eine schöne Möglichkeit dazu wäre am 17. Juni. Von 10 bis 16 Uhr lädt das Tierheim Süderstraße zum Tierheimfest ein, bei dem es Vorführungen und verschiedene Programmpunkte für Jung und Alt zu erleben gibt. Im netten Gespräch lassen sich dort hoffentlich Vorurteile und Probleme abbauen.

 

Jessica Schwarz und Tim Raue

Jessica Schwarz und Tim Raue.

 

Eisgenuss selbstkreirt in der Spitalerstraße - Anzeige -

(ha) Vom 11. bis 28. Juli 2012 öffnete mit der Magnum Infinity Lounge Hamburg mitten im Zentrum der Hansestadt ein Ort für den Genuss-Augenblick im Alltag. Wer sich einen ganz persönlichen Genussmoment schaffen will, kann sich mit verschiedenen Zutaten sein eigenes Magnum zusammenstellen. Inspirationen bekommen die Besucher von den Magnum Infinity-Varianten, die Schauspielerin Jessica Schwarz und Sternekoch Tim Raue exklusiv für die Magnum Infinity Lounge kreiert haben. Für mehr Genuss und längere Glücksmomente im Alltag. Schauspielerin Jessica Schwarz hatte sofort eine genaue Vorstellung davon, welche Bestandteile ihr Magnum unbedingt haben müsse: Vanille und Mohn. "Meine Mutter machte in meiner Kindheit immer Eis aus Vanille und Mohn. Seitdem habe ich diese Kombination nicht wieder gegessen. Das war jetzt meine Möglichkeit, es endlich einmal selbst zu kreieren." Ihr mit Tim Raue entwickeltes Eis besteht aus dem Kern des neuen Magnum Infinity Chocolate & Caramel, überzogen mit feinster Schokolade aus Kakaobohnen aus Tansania sowie mit vanillearomatisierten und mohnbepuderten Marshmallows. Für seine eigene Magnum-Variante kombiniert Tim Raue das Magnum Infinity Chocolate & Caramel mit der leicht säuerlichen Frische von Passionsfruchtkernen und Karamellpopcorn.

Für seine eigene Magnum-Variante kombiniert Tim Raue das Magnum Infinity Chocolate & Caramel mit der leicht säuerlichen Frische von Passionsfruchtkernen und Karamellpopcorn. "Eis ist für mich der Inbegriff von Belohnung, Erfrischung und Glück. Es macht die kleine Pause im Alltag perfekt", verriet der Sternekoch, dessen Kochkunst bereits mit einem Michelin-Stern und 19 Punkten im prestigeträchtigen Gault Millau ausgezeichnet wurde. Und Tim Raue wäre nicht Tim Raue, wenn er nicht gleich noch eine zweite, nicht minder raffinierte Variante für die Magnum Infinity Lounge erfunden hätte: Frische Himbeeren und geröstete Pistazienkerne treten in einen Dialog mit dem zartherben Geschmack des Magnum Infinity Chocolate, gekrönt von der Frische zarter Basilikumblättchen. Neben Hamburg macht die Magnum Infinity Lounge auch Station in Paris und London. Und für alle, die nicht das Glück haben, im Sommer in einer der drei Städte zu sein, sind die Rezepte ja vielleicht auch eine Anregung für einen ungewöhnlichen Magnum-Genuss zu Hause...Foto: FoTe-Press

     

Jürgen Drews

 

 

Mega-Stimmung auf dem Harburger Rathausmarkt

(ha/mr) Der Norddeutsche Rundfunk lud ein – und etwa 10.000 Partyfreaks kamen. Bei der zweiten Sommertour-Station gab es einen sensationellen Wetterfolg, zwei mitreißende Konzerte von Papermoon, Racey und Jürgen Drews – und eine riesige Party mit etwa 10.000 Besuchern. Musikalisch wurde das Publikum mit bekannten Oldies und Gute-Laune-Pop-Songs von der Band Papermoon eingestimmt. Es folgte der Auftritt der Band Racey. Mit einem sensationellen Ergebnis gewannen die Harburger ihre Wette: Knapp 850 Menschen kamen als Bauarbeiter verkleidet (mindetens mit Bauhelm und Blaumann) auf den Rathausplatz und sangen "Ich bau Dir ein Schloss" als Shanty. Nur 100 Baumänner waren nötig zum Wettgewinn – ein souveräner Sieg also. Nachdem die Wette gewonnen war, hieß es bei relativ schönem Wetter (18 Grad und trocken = Sommer 2012): feiern! Die Band Racey und Schlagerkönig Jürgen Drews brachten das Publikum zum Tanzen, Mitsingen und Feiern. Drews hatte während seines einstündigen Auftritts Titel wie "König von Mallorca", "Wieder alles im Griff" und "Paprika" im Programm. Auch alte Songs aus Zeiten der Les Humphries Singers hatte der Schlagersänger in seinem Repertoire. Unser Foto links zeigt Jürgen Drews im Backstage-Bereich kurz vor seinem Auftritt. "ich bin vor jedem Auftritt tierisch aufgeregt", sagte Jürgen Drews kurz vor dem Gang auf diese Treppe hinauf auf die Bühne. Dann folgte sein erste Titel "Ein Bett im Kornfeld. Fotos: FoTe-Press

Jürgen Drews



Jürgen Drews

 

 

Jürgen Drews im Backstage-Bereich kurz vor seinem Auftritt.

Jürgen Drews



Unfall Hamburg

 

 

Schwerer Verkehrsunfall mit Rettungswagen

(mr) Kürzlich kam es in Hammerbrook zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Grund war der Fund einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Vermutlich kam es auf Grund der Evakuierung von etwa 1.000 Bewohnern zu einem schweren Unfall mit einem Krankentransport des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Das Fahrzeug des Ortsverbandes Altona war auf dem Weg zur Evakuierung, als es an der Kreuzung Borgfelder Straße/Grevenweg mit einem Mercedes zusammenstieß. Die Besatzung des DRK-Transports blieb unverletzt, der 42-jährige Mercedesfahrer musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der 31-jährige Fahrer des Rettungswagens mit Sonderrechten (eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn) auf dem rechten Fahrstreifen der Hammer Landstraße in Richtung Borgfelder Straße. Nach Zeugenangaben hielt der Rettungswagen vor der Kreuzung Burgstraße an und fuhr dann in den Kreuzungsbereich ein. Von rechts kam der 42-Jährige mit seinem PKW, beide Fahrzeuge kollidierten. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Rettungswagen auf die Mittelinsel geschleudert und knickte dort einen Ampelmast um. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Foto: Röhe

Farbig, erlebnisreich, informativ, bürgernah und kompetent –
so sieht eine Zeitung aus, die viele Leser anspricht.

Die HAMBURGER ALLGEMEINE RUNDSCHAU hat sich diese Eigenschaften auf die Fahne geschrieben! Die HAMBURGER ALLGEMEINE RUNDSCHAU ist eine einmal im Monat erscheinende Zeitung in Hamburg. Die HAMBURGER ALLGEMEINE RUNDSCHAU wird gezielt in Hamburg kostenfrei zum Mitnehmen ausgelegt.

Unsere Zeitung wird primär in den Stadtteilen Altona, Eimsbüttel, Eppendorf, Winterhude, Barmbek, Bramfeld, Wandsbek und Hamm gezielt ausgelegt. Viele Menschen möchten erfahrungsgemäß keine unerwünschte Zeitung in ihrem Briefkasten – genauso wenig wie Prospekte und Werbeflyer. Deshalb wird die HAMBURGER ALLGEMEINE RUNDSCHAU gezielt in Einkaufszentren, Geschäften, Gastronomiebetrieben, in Wartezimmern von Ärzten, KFZ-Zulassungsstellen sowie vielen weiteren ausgesuchten Unternehmen ausgelegt. Für Anzeigenkunden entsteht somit kein Streuverlust! Außerdem wird die HAMBURGER ALLGEMEINE RUNDSCHAU in Hamburger Hotels ausgelegt – Touristen unserer Stadt können sich über Hamburger Themen und Einkaufsmöglichkeiten informieren. Gezielt wird die Zeitung auch per Hausverteilung an ausgewählte Leserinnen und Leser gebracht. So gehen wir sicher, dass auch wirklich nur derjenige unsere Zeitung in die Hand bekommt, der sie lesen möchte. Ein Wunsch unserer Anzeigenkunden – und ein Wunsch vieler Leser!

Die HAMBURGER ALLGEMEINE RUNDSCHAU zeichnet sich durch einen großen redaktionellen Teil aus. Hier finden sich Themen aus den Bereichen Unterhaltung, Kultur, Sport, Politik. Zudem sind zahlreiche Rubriken – „Aus dem Polizeireport mit ominösen Geschichten“, „Wenn der Amtsschimmel wiehert – Behördenwahnsinn“, Gewinnaktionen für Leserinnen und Leser, das Promi-Interview, prominente Grabstätten in Hamburg und vieles mehr – in der HAMBURGER ALLGEMEINEN RUNDSCHAU enthalten. Unsere Besonderheit: Eine Kinder- und Jugendseite mit interessanten Artikeln für die jungen Bewohner Hamburgs, sowie eine Seniorenseite mit Artikeln für Leserinnen und Leser der Altersgruppe 50+. Dort können Geschäfte mit entsprechender Zielgruppe ideal werben!

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