Donnerstag, 24.05.2012
Interview mit TV-Moderatorin Birgit Schrowange
     

Birgit Schrowange

Birgit Schrowange

Birgit Schrowange im Interview

 

Birgit Schrowange beim Fotoshooting für die ADLER Modemärkte

(mr) Sie ist das Gesicht der Adler Modemärkte und kam am 7. März 2012 anlässlich eines Fotoshootings der Modekette ins Lichtwerk nach Hamburg-Altona: Birgit Schrowange. Ihre Hamburger Allgemeine Rundschau sprach mit der beliebten RTL-Moderatorin über Hamburg, Mode und Zuschriften von Fernsehzuschauern bezüglich ihrer Kleidung.

Wenn Sie für so ein Fotoshooting extra aus Köln angereist kommen, machen Sie auch einen Stadtbummel durch Hamburg?
Aber sicher. Hamburg ist eine schöne Stadt. Ich liebe den Hafen und die historische Altstadt Hamburgs. Gestern war ich im Fischrestaurant „Henssler & Henssler“ direkt am Hafen essen – auch das gehört bei meinem Hamburg-Besuch einfach dazu.
Was gefällt Ihnen an Hamburg?
Es sind die netten Menschen, die hier leben. Und das viele Wasser: Elbe, Alster und die zahlreichen Fleeten. Es ist eine sehr schöne Atmosphäre in Hamburg. Mich faszinieren vor allem die Altbauten und Villen, die Hamburg zu bieten hat.
Wo übernachten Sie denn?
Ich bin in einem Hotel in der Innenstadt untergebracht. Von dort sind es nur wenige Schritte und ich bin im Herzen von Hamburg.
Bekommen Sie viele Zuschriften von Fernsehzuschauern, die Sie zu Ihrem Outfit befragen?
Ja, das kommt häufig vor. Vor allem Frauen schreiben mich an und fragen, von welchem Modeunternehmen ich meine Kleidung hab.
Wer bestimmt denn, was Sie in Ihren TV-Sendungen tragen?
Wir haben eine Styling-Abteilung, mit der ich meine Kleidungsstücke abstimme.
Wer hat dabei das letzte Wort?
Letztendlich entscheide ich, was ich trage. Aber meine Stylistin und ich sind ein Team und wir treffen immer gemeinsam den richtigen Geschmack.
Was bekommen Sie noch für Zuschriften?
Meist fragen mich die Menschen danach, wie ich es schaffe mit über 50 so jung auszusehen. Dann gebe ich denen meist einen kleinen Tipp.
Haben Sie einen Tipp als Beispiel?
Ich treibe viel Sport, bin gut gelaunt und sehr optimistisch eingestellt. Das macht eine ganze Menge aus. Mit dieser Einstellung hält man sich geistig fit und das überträgt sich dann auch auf das Äußere. Schön finde ich in diesem Zusammenhang auch den Satz von Erika Pluhar „Jugend ist keine Frage des Alters“.
Sie sind Markenbotschafterin des Modeunternehmens „Adler“. Tragen Sie immer ein komplettes Outfit von „Adler“?
Ich finde es immer phantasielos, wenn jemand komplett in Designerklamotten eingekleidet ist. Das Beste ist doch, wenn man es wunderbar mit verschiedenen Kleidungsstücken kombiniert. Die Mischung macht es doch.
Haben Sie ein Lieblingskleidungsstück?
Ich liebe meine blaue Jacke aus der Abteilung „My Owne“ von Adler.
Warum genau diese Jacke?
Es ist eine blaue Lederjacke – ich trage sehr gerne Lederjacken. Außerdem macht sie gute Laune, ist schnittig und passt wunderbar zu meiner Augenfarbe. Das blau der Lederjacke passt wunderbar zu dem blau meiner Augen. Einfach klasse.
Das Wort Lederjacke erweckt den Eindruck, sie würde viel kosten. Stimmt das?
Mode muss nicht viel kosten. Qualität gibt es auch zu günstigen Preisen und meist sprechen mich die Menschen auf Roten Teppichen an und sind erstaunt, wenn ich denen Preis und Unternehmen verrate.
Was kostet denn Ihre blaue Lederjacke?
Die gibt es in blau für 159,99 Euro und in schwarz für 169,99 Euro.
Vielen Dank fürs Kurzinterview und viel Spaß noch beim weiteren Fotoshooting hier in Hamburg.

Das Interview führte Matthias Röhe.

Interview mit Schlagersänger Semino Rossi
     

Semino Rossi

Semino Rossi

 

Semino Rossi: "Ich hatte nur ein
Ziel: ich wollte immer berühmt werden"


(mr) Mit Titeln wie "Granada", "Tausend Rosen für Dich" oder beispielsweise "Einmal Ja gesagt – für immer Ja gesagt" bezaubert er sein Publikum: Semino Rossi. Sein Werdegang ist grandios. Als junger Mann wandert er nach Spanien aus und agiert monatelang als Straßenkünstler. Aus heiterem Himmel bekam der Balladen-Experte dann ein Engagement in einem großen Hotel im östereichischen Innsbruck. Dort sollte Semino Rossi auf einer Geburtstagsfeier eines bekannten Musikprodukzenten auftreten. Das Wunder nahm seinen Lauf: Der Produzent war von seiner Stimme so angetan, dass er ihm prompt vorschlug, ein Album zu produzieren. Rossi nahm Deutsch-Unterricht in Österreich und hatte kurz darauf Auftritte im Deutschen Fernsehen - mit durchschlagender Wirkung. Mittlerweile ist Semino Rossi aus dem deutschen Schlagergeschäft gar nicht mehr wegzudenken. Matthias Röhe traf vor einiger Zeit Semino Rossi bei einer Gala im Friedrichstadtpalast in Berlin und hatte vor der Veranstaltung die Möglicheit, ein kurzes Interview mit dem Künstler zu führen.

Semino, du bist mehrfach mit Platin und Gold ausgezeichnet worden. Du gehörst eindeutig zu den großen Stars der Schlagerbranche. Wie gehst du damit um?
Ich freue mich wirklich sehr, so viele Preise zu bekommen. Ein wahnsinniges und wunderschönes Gefühl – ich freue mich wirklich sehr. Ich bin sehr glücklich und vorallem auch dankbar für diese tollen Erfolge.
Die Ereignisse überschlugen sich ja vor einigen Jahren bei dir. Zuerst wurdest du für eine Geburtstagsfeier eines Produzenten engagiert, dann folgten gleich Fernsehauftritte. Das war doch richtig Glück?
Ja, auf jeden Fall! Ich hatte großes Glück, damals im Fernsehen auftreten zu dürfen. Ich war immerhin schon über 40 Jahre alt – normalerweise geben die einem Newcomer in diesem Alter keine Chance mehr.
Wirklich erstaunlich, dass man dich mit damals – ich glaube 43 Jahren – auf die Bühne gelassen hatte.
Das stimmt. Mein erster Fernsehauftritt im deutschen Fernsehen war in der Karl Moik-Sendung am 22. Mai 2005. Durch diese Sendung kam meine Musikkarriere so richtig ins Rollen. Und die Reakionen vom Publikum waren super. Aber es war nicht nur Glück dabei. Für diesen Auftritt habe ich viel getan! Ich war sehr gut vorbereitet. Ich habe in Innsbruck extra zwei Jahre lang Deutsch gelernt. Das war nicht ohne!
Was gibt es für neue Projekte bei dir?
Es wird bald einen Film geben. Eine deutsche Firma aus der Filmbranche interessiert sich sehr für mein Leben. Und ich werde in dem Film eine wahre Geschichte aus meinem Leben erzählen. Ich habe 18 Tage in meinem Auto geschlafen und noch viele verrückte Sachen mehr. Ich habe so viel schon gemacht.
Dabei war es doch überhaupt nicht geplant, deutsche Lieder zu singen, oder?
Genau. Ich hab eigentlich niemals daran gedacht, deutsche Schlager zu singen. Ich wollte ja eigentlich in Spanien bleiben. Spanisch konnte ich ja – aber die deutsche Sprache überhaupt nicht. Die musste ich extra lernen! (lacht)
Du hattest also von Anfang an vor, berühmt zu werden?
Ja! Ich hatte nur ein Ziel: ich wollte immer berühmt werden. Und ich habe alles dafür getan. Das kann jeder schaffen – es ist eine reine Kopfsache. Es gibt ja diese Serie in Amerika "Vom Tellerwäscher bis zum Millionär". Das geht alles, es ist eine reine Kopfsache. Das muss du selbst entscheiden. Nicht deine Familie oder wer auch immer. Du ganz allein kannst deine Ziele erreichen, wenn du willst.
Wenn du singst, klingt es richtig profesionell. War das schon von Geburt an oder hast du eine richtige Gesangsausbildung absolviert?
Nein, ich bin ein richtiges Naturtalent. Ich hatte keine Gesangsausbildung. Meine Stimme ist mir von Gott mitgegeben worden und ich bin sehr dankbar dafür.
Beherrscht du auch ein Musikinstrument?
Bis jetzt noch nicht. Aber ich bin dabei, Gitarre spielen zu lernen. Wenn sich ein Sänger selbst während seiner Auftritte begleiten kann, ist es doch besser. Er ist dann unabhängiger. Und das ist mein nächstes Ziel: Gitarre spielen zu können.
Semino, ich danke dir dafür, dass du dir kurz Zeit für dieses Interview genommen hast. Vielen Dank.