Veranstaltungen

SIMON & GARFUNKEL REVIVAL BAND mit Ihrem Programm „Feelin´Groovy“

(ha). Es gibt wenige Künstler, denen ein vergleichbar guter Ruf vorauseilt, wie dies bei der Simon & Garfunkel Revival Band der Fall ist. Wo Sie auch auftreten, hinterlassen die sympathischen Vollblutmusiker ein begeistertes Publikum und überschwängliche Kritiken. Traumhafte, leidenschaftliche Balladen wie „Scarborough Fair“ oder „Bright Eyes“, Klassiker wie „Mrs. Robinson“, „The Boxer“ oder „The Sound of Silence“ gehören ebenso fest zum umfangreichen Repertoire, wie die mitreißende „Cecilia“. Um das Musikgefühl und die vielen kleinen musikalischen Raffinessen zu erwecken, benötigt man auch erstklassige Musiker.
Michael Frank Gesang & Gitarre, Guido Reuter Gesang, Geige, Flöte und Klavier, begleitet von Sebastian Fritzlar an Gitarre, – Klavier, – Trommel & Bass, Sven Lieser an der Gitarre sowie Mirko Sturm an den Percussion und am Schlagzeug, schaffen den Seiltanz aus vollendetem Cover und eigener Interpretation so authentisch, dass das Publikum in einen regelrechten Sog zwischen Ihre sehr rhythmischen und den gefühlvollen Nummern gerät. Mit Ihren bis ins kleinste Detail abgestimmten Gesangs- und Instrumentaldarbietungen lassen Sie die Grenze zwischen Original und Kopie verschwimmen. Allein die mit den Originalen nahezu perfekt übereinstimmenden Stimmlagen sind dabei an Authentizität kaum zu überbieten. Die instrumentalen Fertigkeiten der Musiker sind ebenso beeindruckend, wie Ihre Bühnenpräsenz. Sie zeigen eine perfekte Show, ohne dass Sie große Showeffekte nötig haben. Sie treten am 2. November 2017 um 20 Uhr im Delphie Showpalast in Hamburg auf. Karten gibt es an allen öffentlichen Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse vor Ort.


„Pro Finlandia. Finnlands Weg in die Unabhängigkeit“

(ha). Im Festjahr 2017 zur 100-jährigen Unabhängigkeit Finnlands präsentiert die Bibliothek der Helmut-Schmidt-Universität (im Stadtteil Wandsbek) die Ausstellung „Pro Finlandia. Finnlands Weg in die Unabhängigkeit“. Die Ausstellung behandelt die historischen Beziehungen Finnlands zu Deutschland, Großbritannien und Österreich-Ungarn vom Mittelalter bis Anfang der 1920er-Jahre. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem 19. Jahrhundert und der Zeit des Ersten Weltkriegs. Die frühesten Kontakte entstanden durch die Handelsbeziehungen im Ostseeraum; weitere Berührungspunkte brachten die Reformation und der Dreißigjährige Krieg mit sich. Im 19. Jahrhundert stand die Wissenschaft im Fokus: Vor allem britische Forscher interessierten sich für Finnland. Bald machte man sich auch von Finnland aus an deutsche und britische Universitäten auf und importierte von dort industrielle Innovationen. Außerdem waren die Kontakte in der Kunst besonders eng. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die weitgehende Autonomie Finnlands im Russischen Reich zu einer politischen Frage. So stärkten beispielsweise deutsche, britische, österreichische und ungarische Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Kultur Finnland in der Phase der verstärkten russischen Vereinheitlichungsmaßnahmen den Rücken und unterstützten das finnische Unabhängigkeitsbestreben in der „Pro Finlandia“-Petition, welche Namensgeber für die Ausstellung ist. Staatliche Institutionen hingegen hielten sich zurück. Der politische Einfluss Deutschlands in Finnland während der Zeit des Ersten Weltkriegs endete mit der Niederlage des Deutschen Kaiserreichs Ende 1918. Auf der Suche nach einer neuen Positionierung im internationalen Gefüge wandte sich Finnland u.a. wieder Großbritannien zu, aber die Beziehungen zu Deutschland blieben inoffiziell weiterhin stark. Eine Ausstellung des Nationalarchivs Finnlands in Zusammenarbeit mit der Botschaft von Finnland und dem Finnland-Institut in Deutschland.

Laufzeit der Ausstellung: 4.11.2017 – 22.11.2017

Öffnungszeiten: Mo-Do 9-16 Uhr, Fr 9-14 Uhr

Sonnabend, 4.11.2017, 17-24 Uhr („Nacht des Wissens“)

Eintritt frei.

Barrierefreier Zugang.


FOOTLOOSE – Das Musical

Zum 20-jährigen Jubiläum tourt das Erfolgsmusical vom Broadway erstmals durch Deutschland, Österreich und die Schweiz – ab 23. Februar 2018 auf Tournee durch über 30 Städte

(ha). 1984 füllte der Film „Footloose“ weltweit die Kinosäle. 1998 feierte die Musical-Fassung von „FOOTLOOSE“ am New Yorker Broadway Premiere. Bis ins Jahr 2000 liefen dort über 700 Vorstellungen. 2018 – zum 20-jährigen Jubiläum – geht das Erfolgs-Musical endlich auch im deutschsprachigen Raum auf Tournee mit Dialogen in deutscher Sprache und den unvergesslichen Original-Songs von „Footloose“, über „Let’s hear it for the boy“ bis „Holding out for a hero“. „FOOTLOOSE – Das Musical“ ist von Februar bis April 2018 in über dreißig Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu Gast. Tickets gibt es ab sofort an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter www.footloosemusical.com.

Die Geschichte vom tanzversessenen jugendlichen Rebell Ren McCormack wird 2018 wieder lebendig – mit seinem leidenschaftlichen Kampf gegen Spießertum und verlogene Moral, seiner Freundschaft zum tollpatschigen Farmerjungen Willard sowie seiner Liebe zur Pfarrerstochter Ariel. Die London West End Musical Company in Zusammenarbeit mit Seberg Showproduction befördert die zeitlose Story für die erste deutschsprachige Tournee ins Hier und Heute. Aus den Highschool-Schülern im Film werden in diesem Musical junge Studenten am College. 18 Schauspieler, Tänzer und Sänger unterstützt von einer hochkarätig besetzten Live-Band bringen dabei all die unvergessenen Songs live auf die Bühne – mit den original englischen Texten: von Bonnie Tylers „Holding out for a hero“, über Deniece Williams Nummer-Eins- Hit „Let’s hear it for the boy“ bis zum legendären Gitarrenriff in Kenny Loggins Titelsong „Footloose“. Neben mitreißenden Songs, großer Schauspielkunst und hervorragenden Gesangsstimmen setzt das Tanzmusical insbesondere auf ausgefeilte Choreographien und spektakuläre Tanzszenen.

Den Part der weiblichen Hauptrolle Ariel wird Lisa Aberer übernehmen. Die 24-jährige österreichische Popsängerin siegte 2003 bei der ORF-Castingshow „Kiddy Contest“, wurde später bekannt durch die Castingshow X-Factor und lieferte 2013 mit „I Will Dance“ den Titelsong für die RTL-Show „Let’s Dance“. Für die Umsetzung auf der Bühne sind als Musical Director Jimi Carrow und als Musical Assistant Anthony Kent verantwortlich. Kent wuchs in einer Kleinstadt in der Nähe von “Waltons Mountain” unweit von Washington, D.C.  auf. Er studierte Musik und Gesang in Chicago und später auch am „Mozarteum“ in Salzburg, Österreich. Als Musiker und musikalischer Leiter ist er in der ganzen Welt gefragt: von Michigan, USA, über Österreich, Schweiz und Frankreich bis Uruguay und Südkorea. Neben Konzerten, Chor- und Orchesterleitung war er unter anderem auch als Dirigent und Vocalspecialist bei Disney’s „König der Löwen“ in Hamburg unter Vertrag. Sein Partner bei „FOOTLOOSE“, Jimi Carrow, absolvierte in New York die Ausbildung zum Soul-, Blues-, Gospel- und Jazz-Sänger. Der Vollblut-Musiker stand schon mit diversen Bands beim berühmten Detroiter Musiklabel „Motown“ unter Vertrag – und arbeitete als Solist unter anderem mit Harriet Lewis, Sherlyn Wittaker, Rick Washington and Butch Williams.

Die Footloose-Erfolgsstory

Mit „FOOTLOOSE – Das Tanzmusical“ wollen die Verantwortlichen die Footloose-Erfolgsgeschichte um ein weiteres Kapitel erweitern. Der Soundtrack zum Film war 1985 für den Grammy nominiert, Musik und Text sogar für zwei Oscars. Der Titelsong hielt sich drei Wochen auf Platz Eins der US-amerikanischen Billboard-Charts. 1998 feierte dann die Musical-Fassung von „FOOTLOOSE“ Premiere am Broadway, New York, USA. Bis ins Jahr 2000 liefen dort über 700 Vorstellungen und das Musical war für vier Tony-Awards nominiert. In der Folge erzielte das spektakuläre Tanzmusical über viele Jahre und – vor allem in Großbritannien – bis heute als stationäres sowie als Tournee-Musical beständig volle Hallen und „Standing Ovations“. Neben dem 20-jährigen Jubiläum des Musicals gibt es 2018 auch für zwei wichtige Figuren der Footloose-Story runde Geburtstage zu feiern. Kenny Loggins, der Songwriter und Sänger des Songs „Footloose“, wird im Januar siebzig Jahre alt. Aktuell hat Loggins ein Kinderbuch mit dem Titel „Footloose“ veröffentlicht. Kevin Bacon, der Hauptdarsteller des Films von 1984, feiert im Juli 2018 seinen 60. Geburtstag.

Die Story

Die Geschichte von Footloose beginnt in Chicago. Ren McCormack nimmt in einem Tanzclub Abschied von seinen Freunden. Weil sein Vater die Familie verlassen hat, ziehen er und seine Mutter Ethel zu Onkel und Tante in die konservative Kleinstadt Bomont, die vom autoritären Reverend Shaw Moore geleitet wird. Ein Mädchen gefällt Ren auf den ersten Blick: Ariel, die Tochter des Pfarrers, die es als einzige wagt, die Regeln des Reverends zu ignorieren. Sie ist mit dem stadtbekannten „Bad-Boy“ Chuck liiert. Willard, ein etwas tollpatschiger Mitschüler, wird Ren schon bald ein guter Freund und Ratgeber. Ren erfährt, dass der Reverend über die ganze Stadt ein Tanzverbot verhängt. Als ein Junge aus der Großstadt findet er das unverständlich und unerträglich. Ariels Freundinnen weihen Ren in das Geheimnis von Bomont ein: Der Sohn des Reverends verunglückte vor fünf Jahren auf dem Rückweg von einer Disco tödlich mit dem Auto. Ren will sich dem Tanzverbot dennoch nicht beugen. Er kämpft dagegen an und wird zum Außenseiter. Als er auch noch mit dem Gesetz in Konflikt kommt, verliert er seinen Nebenjob. Die Lehrer beäugen ihn in der Schule mehr und mehr mit Misstrauen. Die Lage droht zu eskalieren, als Ren und Ariel sich sehr zum Missfallen des Reverends ineinander verlieben.

Die Geschichte hinter der Story

„Footloose“ basiert auf einer wahren Begebenheit. In Elmore City, einer Kleinstadt in Oklahoma, herrschte seit 1861 ein Tanzverbot. Erst 1980 wagten es die Jugendlichen der Stadt, öffentlich gegen dieses Gesetz aufzubegehren. Letztlich wurde das Gesetz außer Kraft gesetzt. Als in Elmore City nach 120 Jahren wieder die erste Tanzveranstaltung stattfand, wurde in ganz Amerika darüber berichtet. Von dieser Geschichte inspiriert, fuhr Dean Pitchford nach Oklahoma, um sich Ideen für sein neues Theaterstück zu holen. Drei Jahre später wurde der Film „Footloose“ gedreht, der 1984 mit Kevin Bacon in der Rolle des „Ren“ in die Kinos kam und alle Einspielrekorde brach. Der Soundtrack mit Titeln wie „Holding out for a hero“ (Bonnie Tyler) oder „Footloose“ (Kenny Loggins) eroberte weltweit die Charts.

Aus dem Kino-Erfolg entstand, mit zusätzlichen Songs ausgestattet, das gleichnamige Musical, das am 22. Oktober 1998 im Richard-Rodgers-Theater am Broadway Premiere feierte.


FOOTLOOSE – DAS TANZMUSICAL / Die Tournee 2018

 

7.03.2017         Stade – Stadeum                                          19.45 Uhr

8.03.2017         Norderstedt – TriBühne                             20 Uhr

 

Eintrittskarten  und Infos unter  www.footloosemusical.com.


Mineralien Hamburg feiert Jubiläum

(ha). Faszinierende Unikate, schöner Schmuck, Jahrmillionen alte Fossilien – zur 40. Mineralien Hamburg werden circa 400 Aussteller mit einzigartigen Objekten und Exponaten aus den verschiedensten Nationen erwartet. Die viergrößte Mineralienbörse weltweit sowie Nordeuropas größte Schmuckmesse zieht jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit zahlreiche Besucher und Sammler aus der Metropolregion Hamburg zum Staunen, Stöbern und Shoppen auf das Hamburger Messegelände. Anlässlich des 40jährigen Jubiläums gibt es noch eine ganz besondere Überraschung: Wer in diesem Jahr 40 Jahre alt wird, erhält freien Eintritt. Begonnen hatte alles 1978 mit den Hamburger Mineralientagen, einer kleinen, aber feinen Veranstaltung auf dem Messegelände. Erstmals öffneten sich seinerzeit die Tore, um Mineralienfans Einblick in die Einzigartigkeit der Gesteine zu ermöglichen. Ergänzt wurde die Ausstellung von Beginn an durch spektakuläre und lehrreiche Sonderschauen mit kostbaren Fundstücken und ausgewählten Objekten, die in Zusammenarbeit mit Partnern und Museen aus ganz Europa entstanden sind. Ein Konzept, das bis heute von den Besuchern sehr geschätzt und gut angenommen wird. „Wir haben im Laufe der Jahre Sonderausstellungen von beeindruckender Vielfalt und Faszination gezeigt. Eine davon war beispielsweise ‚Ural – der Gast Europas‘ im Jahr 1993. Zu sehen gab es seinerzeit einmalige Edel- und Halbedelsteinen aus dem russischen Gebirge. Für sehr große Aufmerksamkeit sorgte im Jahr 2004 ein fünf Tonnen schwerer Jadebrocken, der auf seiner langen Reise nach China einen Zwischenstopp in der Hansestadt eingelegt hat“, erzählt Michael Arfmann, Projektleiter der Mineralien Hamburg von den Highlights der Vergangenheit. Auch an eine Hochzeit, die 2010 im Rahmen der Mineralien-Messe stattfand sowie an den Besuch eines echten afrikanischen Königs ein Jahr später, erinnert er sich gut. „Mein Dank gilt allen Partnern, die mit kreativen Ideen und viel Organisationstalent maßgeblich zum jahrelangen Erfolg der Messe beigetragen haben.“ Übrigens: Auch dieses Jahr dürfen die Besucher wieder auf phantastische Sonderschauen gespannt sein. Zur Jubiläumsveranstaltung sind „Skandinavien – vom Zauber edler Steine, Gletscher und Saurier“ sowie „Zeugen der Urzeit“ angekündigt. Ein Markenzeichen der Mineralienmesse war von Beginn an das umfangreiche Programm für Familien und Kinder. Zur Jubiläumsveranstaltung haben sich die Organisatoren etwas Besonderes für den Nachwuchs überlegt. Erstmals wird es eine Aktionshalle, die „Discovery Hall“ für kleine Mineralienfans geben. Hier führen Experten mit spannenden Aktivitäten in die Faszination der Gesteine ein. Von „Gold waschen“ über „Fossilien erleben“ bis hin zu „Ausgrabungen“ reicht das bunte Programm. Ein fester Bestandteil der Mineralien Hamburg ist aber ebenso das Beratungs- und Informationsangebot. So erweist sich seit vielen Jahren das Vortragsforum mit seinen breitgefächerten Beiträgen als wahrer Publikumsmagnet. Diese zusätzliche Möglichkeit, sich auf der Mineralien Hamburg fachbezogen zu informieren und weiterzubilden, wird vielfach genutzt. Außerdem ein Dauerbrenner: der Gutachter-Service für diejenigen, die den Wert Ihres mitgebrachten oder gerade gekauften Kleinodes prüfen lassen wollen. Die Mineralien Hamburg 2017 vom 1. bis 3. Dezember ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Besucher, die in 2017 den 40. Geburtstag feiern, erhalten freien Eintritt. Weitere Infos finden Sie unter www.mineralien-hamburg.de Die Mineralien Hamburg gibt es auch auf facebook.com/mineralien.hamburg


Bischöfin Fehrs: „Innere Erneuerung hört nicht mit Reformationsjubiläum auf“

(ha). Bereits zum dritten Mal findet vom 4. bis zum 11. November 2017 in Hamburg das Lese- und Gesprächsfestival „Martinstage“ statt. Im Jahr 2015 von der Nordkirche unter der Schirmherrschaft von Bischöfin Kirsten Fehrs ins Leben gerufen, setzen sich die „Martinstage“ seit ihrer Gründung mit aktuellen Gesellschaftsthemen und ihrer historischen wie religiösen Verortung auseinander. Mit dabei sind in diesem Jahr neben dem Thomas-Mann-Enkel Frido Mann und seiner Frau Christine die Grimme-Preisträgerin Karoline Eichhorn, die Autoren Carel van Schaik, Kai Michel, Tina Uebel, Guillermo Abril und Carlos Spottorno, die Permakultur-Expertin Judith Henning, der Abenteurer Achill Moser, der Konsumforscher Frank Trentmann und die Theologen Günter Wasserberg und Fulbert Steffensky. Kirsten Fehrs ist dieses Festival ein besonderes Anliegen: „Die innere Erneuerung hört nicht mit dem Reformationsjubiläum auf. Denn fairer Austausch und Auseinandersetzung sind gerade heute wichtiger denn je – wir haben das bei den Martinstagen bisher auf hohem Niveau erleben können und freuen uns auf die Fortsetzung in diesem Jahr.“ Im Jahr 2017 lautet das Motto des Festivals „Wo ist das Paradies?“. Die Veranstaltungen dazu beschäftigen sich mit vielen Facetten dieser jahrtausendealten Wunschvorstellung der Menschheit. Kuratorin Barbara Heine, die die Martinstage gemeinsam mit dem Theologen Günter Wasserberg betreut, meint: “Die gängigen Vorstellungen des Paradieses bebildern offenbar die menschlichen Sehnsüchte nach der Vollkommenheit ihres Daseins – dem wollen wir auf den Grund gehen und begeben uns gedanklich auf Expedition.“

Diesmal finden die Hamburger Martinstage in einer besonderen Form statt: Neben dem schon beliebten Format für junge Leute, „Käthchens Kantine“ (4. November), und der Auftaktveranstaltung mit Frido und Christine Mann (8. November) treffen am 11. November eine Fülle interessanter Gesprächspartner im Jenisch Haus zum „Paradies-Salon“ zusammen. Lesungen, Impulsvorträge und Gesprächsrunden mit Ausblick auf den „Paradiesgarten“ Jenischpark, verteilt über den ganzen Nachmittag eines Herbsttages, versprechen spannende Einsichten und aufklärerische Momente – ganz im Sinne jener hanseatischen Bürger und Denker, die sich schon vor 200 Jahren an diesem Ort zum geistigen Austausch zusammenfanden. Der Salon wird moderiert von Shelly Kupferberg (Deutschlandfunk Kultur) und Kai Schächtele.

Karten für die Hamburger Martinstage gibt es an folgenden Stellen:

KÄTHCHENS KANTINE – 4.11.2017, 17-20 Uhr. Format für Menschen bis 28 Jahren. Hauptkirche St. Katharinen Hamburg. Eintritt frei. Anmeldung bei martinstage@heinekomm.de

FRIDO MANN + CHRISTINE MANN, Donnerstag, 8.11., 19 Uhr. Thalia Nachtasyl. Tickets 10 Euro + VVK beim Thalia Theater

PARADIES-SALON, 11.11., 14–17und 17.30- 21Uhr, Tickets für Nachmittags- oder Abendsalon 8 Euro + VVK, Komplett-Ticket 12 Euro + VVK.

Im Elbphilharmonie-Kulturcafé am Mönckebergbrunnen, bei zahlreichen anderen Vorverkaufsstellen sowie bei www.reservix.de.


 

Leroy Sanchez kommt ins Knust

(ha). Nicht viele junge Künstler schaffen in der heutigen Musikbranche den besonderen Spagat, einen individuellen Stil zu finden und zu behalten und gleichzeitig eine große globale Fanbasis zu finden. Leroy Sanchez ist dies gelungen: Über seinen YouTube-Kanal ‘superleroyvv’ lädt der 25-jährige Spanier seit zehn Jahren selbst produzierte Videos mit atemberaubend intensiven Coverversionen großer Hits von Gestern und Heute hoch und verleiht jedem Song seine ganz persönliche Note.
Seine Qualität als Interpret, Sänger und feinsinniger Musiker wurde zunächst in Spanien, dann in ganz Europa und seit einigen Jahren auch in den USA entdeckt, wo Leroy Sanchez mittlerweile lebt. Unter den Fittichen des Superproduzenten Jim Jonsin (Lil’ Wayne, Kelly Rowland, Usher, Beyoncé, T.I.) hat sich Sanchez in den letzten drei Jahren kontinuierlich weiterentwickelt, wie auch seine ersten veröffentlichten Singles „Little Dancer“ und „By My Side“ belegen. Gegenwärtig arbeitet Sanchez mit zahlreichen namhaften Songwritern und Produzenten an seinem Debütalbum, das für den Spätsommer 2017 angekündigt ist. Zwischen dem 21. und 25. Oktober kommt der begabte junge Mann für vier Konzerte in Frankfurt, Berlin, Köln und Hamburg nach Deutschland.
Als der im spanischen Vitoria geborene und aufgewachsene Leroy Sanchez im Alter von 16 Jahren seinen eigenen YouTube-Kanal ‘superleroyvv’ eröffnet und mit einer Coverversion von Kelly Clarksons Hit „Breakaway“ sein erstes Video hoch lädt, hat er zwar bereits den Traum, Profimusiker zu werden – doch noch glaubt er nicht an seine Fähigkeiten. Stattdessen beschreibt er im Begleittext, wie peinlich ihm sein schlechtes Englisch sei, und dass er das Video nur deshalb hoch lade, weil es ihm so viel Freude mache. In den folgenden Monaten und Jahren kommen immer mehr Songs und Videos hinzu, und dabei wird nicht nur Sanchez’ Englisch immer besser – er stößt auch auf kontinuierlich wachsende Begeisterung bei seinen zumeist jungen Fans.
Am Mittwoch, dem 25. Oktober 2017, kommt der junge Künstler nach Hamburg und tritt im Knust auf. Eintrittskarten gibt es unter anderem bei www.eventim.de oder Vorverkaufsstellen.


„Es“ ist unerträglich –Klinik-Clowns Hamburg brechen Lanze für eigene Berufsgruppe

 (ha). Die Zeit rund um Halloween scheint alljährlich mit den sogenannten Horror-Clowns geschmacklose Wiedergänger auf den Plan zu rufen, die ein groteskes Zerrbild vom Wirken jener Klinikclowns zeichnen, die alltäglich in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen oder Flüchtlingseinrichtungen Freude verbreiten und die Lebensqualität steigern. Auftakt zu diesem Unwesen ist in dieser Woche der Kinostart der Neuverfilmung des Stephen-King-Romans „Es“ mit der Inkarnation des abgrundtiefen Bösen, dem sadistischen Clown Pennywise. Die Klinik-Clowns Hamburg, die in diesem Jahr ihr 15-jähriges Bestehen feiern, sehen Andy Muschiettis Filmversion von „It“ mit äußerst gemischten Gefühlen, nicht nur vor dem Hintergrund der Übergriffe selbsternannter Gruselclowns aus dem vergangenen Jahr. „Es macht mich zornig, dass die Arbeit unserer professionell im Dienste der Menschen arbeitenden Klinik-Clowns alljährlich durch die hässlichen Grinsefratzen diskreditiert wird,“ sagt Kathrin Schnelle, Erste Vorsitzende des Vereins Klinik-Clowns Hamburg. „Der Film „Es“ ist aus unserer Sicht unerträglich! Das Monster Pennywise hat ebenso wenig wie Grusel Clowns, die mit Baseballschlägern und Kettensägen Kinder und Erwachsene buchstäblich zu Tode erschrecken, etwas mit der Profession unserer positiv agierenden und zugewandten Humor-botschafter zu tun. Aber sie prägen leider ein Zerrbild des Clowns, das unsere Arbeit nicht leichter macht“, so Schnelle. Und der Hamburger Klinik-Clown Torsten Kiehne ergänzt: „Wir stellen das genaue Gegenteil dar zu solchen feigen Tätern, die sich hinter einer Maske verstecken. Als Klinikclowns bringen die positive Kraft der Anarchie dahin, wo oft Technik, Routine und Arbeitsvorgaben scheinbar allzu reibungslos funktionieren. In Kliniken, Seniorenheimen und medizinischen Institutionen helfen wir, Selbstheilungskräfte zu aktivieren und die Lebensqualität zu steigern. Eine Arbeit, die viel Empathie, Können, Selbstsicherheit und Fingerspitzengefühl erfordert. Eine Arbeit, deren Späße – bei reduzierter Clownsmaske und offenem Gesicht – nie auf Kosten anderer geschieht. Denn die oft geschwächten Menschen brauchen ein offenes Gesicht, Vertrauen, respektvolle Zuwendung und keine dicke Schicht Schminke.“ Der Verein Klinik-Clowns Hamburg e.V. wurde 2002 gegründet und ist seit 2011 Mitglied Im Dachverband „Clowns in Medizin und Pflege Deutschland e.V.“ Im Geschäftsjahr 2016 hatten die 16 Hamburger Clowns ca. 1554 Einsätze, von der Kinderonkologie im UKE bis zum Kinderschutzhaus Mattisburg, von der Zentralen Erstaufnahme für Flüchtlinge Schnackenburgallee bis zum CURA Senioren-zentrum am Lerchenberg oder dem BG Unfallkrankenhaus Boberg. Zur Qualitäts-sicherung zählen ein monatliches Training unter künstlerischer Leitung, regelmäßige Coachings sowie Workshops zur Erweiterung des Repertoires. Der Verein Klinik-Clowns Hamburg e. V. besteht aus etwa 50 aktiven, ordentlichen und fördernden Mitgliedern. Der Verein finanziert sich ausschließlich durch Spenden und erhält keine öffentlichen Gelder. Weitere Informationen unter www.klinik-clowns-hamburg.de.


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