Russisches Ballettfestival Moskau präsentiert: Schwanensee

Das Staatliche Russische Ballett Moskau ist seit 30 Jahren in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Tournee. Im Dezember ist es auch in Hamburg zu erleben. Foto: ha

(ha). Im Rahmen des Russischen Ballettfestivals Moskau präsentiert der Veranstalter (Klassik Konzert Dresden) den weltberühmten Ballettklassiker „Schwanensee“. Zu den diesjährigen Gastspielen beehrt uns das im Jahr 1958 gegründete russische Staatstheater für Oper und Ballett Komi.
Der „Schwanensee“ verkörpert alles was klassisches russisches Ballett ausmacht: Anmut, Grazie und vor allem tänzerische Perfektion. Die unvergleichbare Musik von P.I. Tschaikowsky vereinigt sich mit dem gefühlsstarken Tanz zu einer eigenen Sprache, die jeder unmittelbar versteht. Das Zusammenspiel von Liebe und Sehnsucht, Einsamkeit und Eifersucht, Wut, Schmerz und Glück fasziniert seit Generationen von Theaterbesuchern immer wieder aufs Neue. Besonders in der Weihnachtszeit gehört der wohl beliebteste Ballettklassiker für viele Gäste zur vorweihnachtlichen Freude.
Das 1877 uraufgeführte Ballett bestimmt seit jeher das Repertoire aller leistungsstarken klassischen Ballettensembles. Wer kennt nicht den Tanz der vier kleinen Schwäne oder die atemberaubenden Sprünge und innigen Pas de deux an dem verträumten Schwanensee?
Es ist das Märchen eines Prinzen, der sich in Odette verliebt, die von dem Zauberer Rotbart in einen weißen Schwan verwandelt wurde. Und diese Liebe wird auf die Probe gestellt. Lyrisches und Tragisches, Festliches und Intimes in dem stimmungsvollen Ambiente der „weißen Bilder“ am See im Kontrast zu den prachtvollen und farbenfrohen Kostümen am Königshof, versprechen einen abwechslungsreichen festlichen Abend des großen russischen klassischen Balletts.
Das Russische Ballettfestival Moskau ist ab November mit insgesamt 81 Auftritten im gesamten Bundesgebiet zu sehen. Das 45-köpfige, preisgekrönte Ensemble um die Ballettmeisterin Natalia Terentjeva und Solistin Elena Schevzova wurde 2010 mit dem Kulturtitel „Nationales Highlight Russland“ gewürdigt und eroberte auch schon Theaterbühnen in Finnland, Spanien, Portugal und Großbritannien.

Am 17. Dezember 2018 (Beginn ist um 19:30 Uhr) können alle Hamburger den Ballettklassiker „Schwanensee“ in der Neue Flora (Altona) erleben. Eintrittskarten gibt es ab sofort an allen Vorverkaufsstellen und unter mein-ballett.de.

Das Russische Ballettfestival Moskau: Die Klassik Konzert Dresden GmbH blickt auf mehr als 15 Jahre Erfahrung professioneller Tourneeveranstaltung und positiver Resonanz vom Publikum aus über 25 Tourneen mit mehr als 1000 Gastauftritten zurück. Seit 2016 sind die Tourneen unter dem zentralen Namen Russisches Ballettfestival Moskau vereint. Die jahrelange Zusammenarbeit mit namhaften Theatern Russlands und Weißrusslands bietet uns Jahr für Jahr die Möglichkeit, Ihnen neue Staatstheater und deren professionelle Ballettensembles vorzustellen. Durch die individuellen Choreographien, fantasievollen Bühnen- und Kostümgestaltungen und den meisterlichen künstlerischen Umsetzungen verleihen die Künstler den gezeigten Werken stets einen besonderen und einzigartigen Charakter. 

Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie unter hier.


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Der Weihnachtsmarkt Harburg eröffnet am 22. November

In Hamburg gibt es zahlreiche Weihnachtsmärkte. Zu den schönsten zählen der auf dem Rathausmarkt, Jungfernstieg, Gänsemarkt, Fußgängerzone Altona und dem Rathausplatz in Hamburg. Symbolfoto: FoTe-Press

(ha). Sehen, Riechen, Fühlen, Schmecken und Erleben – der Harburger Weihnachtsmarkt ist ein Fest für alle Sinne. Am Donnerstag, dem 22. November 2018, wird der traditionelle Weihnachtsmarkt um 17 Uhr von der neuen Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen auf dem Rathausplatz eröffnet. Dies teilt der Veranstalter mit. Schon von weitem strahlen die festlich geschmückten und beleuchteten Holzbuden vor der imposanten Kulisse des Harburger Rathauses. So gemütlich, dass man die Kinder nicht aus den Augen verliert und groß genug um die Vorweihnachtszeit mit allen Sinnen zu genießen. Ob Märchenwaldambiente oder das echte Lebkuchenhaus, ob historisches Riesenrad oder der große Weihnachtsbaum – jeder Besucher wird verzaubert.

Neben den beliebten Klassikern wie Glühwein, gebrannten Mandeln, frischem Schmalzgebäck und Würstchen ist in diesem Jahr zum ersten Mal Classic Food mit „Tante Ellies Suppenzauber“ aus Seevetal mit dabei. Jeden Tag werden hier frische Suppen, Eintöpfe und Bratapfel-variationen zubereitet. So klassisch, so bunt und so modern wie Harburg, aber immer sehr weihnachtlich. Weihnachtlich wird es auch, wenn die Kinder basteln, oder die Besucher der Kerzenzieherin oder der Christbaumkugelmalerin bei der Arbeit zusehen können. Auch in diesem Jahr wird es wieder eine Weihnachtsmannsprechstunde, eine Nikolausaktion, Märchentheater und den großen Adventskalender für Kinder geben. Natürlich lässt es Frau Holle auch wieder aus den Fenstern des Rathauses schneien.

Am 16. Dezember ist der beliebte und bekannte Chorleiter Peter Schuldt wieder mit „Harburg singt“ dabei. Chöre und Musikgruppen haben sich angesagt, an den Wochenenden wird der Turmbläser wieder aus den Fenstern des Rathauses die Besucher verzaubern. Keinesfalls fehlen darf das traditionelle Torwandschießen und die zahlreichen Aktivitäten in der Aktionshütte. „Wir sind ein Ort des guten Gesprächs, ein Ort, an dem sich Freunde und Familien treffen“, sagt Organisatorin Anne Rehberg. „Es hat sich herumgesprochen, dass es auf dem Harburger Weihnachtsmarkt extrem gemütlich ist. Hier treffen sich Kollegen nach der Arbeit, Studenten nach der Vorlesung und Rentner mit ihren Freunden und Familien.“ Wer mag, kann hier auch mal eine ganz andere Weihnachtsfeier mit der Firma feiern. Alle genauen Termine und Aktivitäten gibt’s im Netz unter www.harburger-weihnachtsmarkt.de.


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Hugo Egon Balder als besoffener Einbrecher im „Großstadtrevier“

Hugo Egon Balder als Einbrecher Kalle Hansen und Sven Fricke als Polizist Daniel Schirmer bei Dreharbeiten fürs „Großstadtrevier“. Foto: FoTe-Press

(mr). Was hat Hugo Egon Balder denn da angestellt, dass sogar die Polizei anrückt? Er soll sich als Einbrecher nach einem Filmriss (aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums) in der Vorratskammer einer fremden Wohnung wiedergefunden haben. Die Tür hat innen keine Klinke, die Bewohnerin – eine ältere Dame – ist schwerhörig. Das hört sich ja sehr kriminell an. Er bleibt über mehrere Stunden eingeschlossen und weiß gerade mal, in welchem Stadtteil er sich befindet. Immerhin hat er ein Handy dabei und kann die Polizei rufen. Die kommt mit einem Streifenwagen vorbei und – man mag es kaum glauben – die Beamten vom Kommissariat 14 schaffen es mit einer ziemlich unkonventionellen Methode, den Einbrecher zwischen Einmachgläsern in der Vorratskammer ausfindig zu machen. Hupend fährt Polizist Daniel Schirmer mit dem Peterwagen durch den Stadtteil – und stößt somit auf das Haus, in dem der Einbrecher gefangen ist.

Soweit die Szene, die heute Vormittag in der Arndtstraße in Altona gedreht wurde. Denn Hugo Egon Balder (68) ist natürlich kein Einbrecher, der Polizist ist auch kein echter. In Altona wird derzeit eine neue Folge der Polizeiserie „Großstadtrevier“ gedreht. Polizist Daniel Schirmer wird verkörpert von Sven Fricke (38), der neben Jan Fedder, Maria Keteikidou, Wanda Perdelwitz, Marc Zwinc, Patrick Abozen, Saskia Fischer und Peter Fieseler zum festen Team der Kultserie „Großstadtrevier“ gehört. Der Staffelstart der ARD-Serie ist am 12. November. Insgesamt werden 18 neuen Folgen ausgestrahlt. Hugo Egon Balder hat in der Folge „Die Krokodile“ einen Gastauftritt und tritt dort als Kalle Hansen auf. Die Ausstrahlung dieser Episode ist für Frühjahr 2019 avisiert. „Die Rolle ist wunderbar. Mein Hintern tut mir jetzt allerdings weh“, sagte Balder nach dem etwa dreistündigen Dreh. Danach ging es für Hugo Egon Balder gleich in die Winterhuder Komödie. Dort steht er neben Jochen Busse und Alexandra von Schwerin in „Komplexe Väter“ auf der Bühne.


Gebärdensprache bei Führungen im Rathaus

Das Rathaus in der Hamburger Innenstadt. Foto: FoTe-Press

(ha/as). Neben einer Führung im Michel, der Elbphilharmonie und beispielsweise der historischen Speicherstadt gehört eine Führung durch das Hamburger Rathaus zu den Highlights für viele Touristen und Hamburgern. Nachdem schon länger auch Führungen in englischer und französischer Sprache angeboten werden, hat sich der Rathausservice kürzlich in Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg etwas Neues einfallen lassen: Führungen in Deutscher Gebärdensprache. Das neue Angebot ist Teil der Vorhabens, das Hamburger Rathaus schrittweise barrierefrei zu machen – und damit wirklich zu einem Ort für alle.

Bis zu 30 Teilnehmer können sich nach Terminvereinbarung von einem ausgebildeten Mitarbeiter der Universität Hamburg in deutscher Gebärdensprache führen lassen. Die Eintrittspreise betragen wie immer für Erwachsene fünf Euro. Kinder bis 14 Jahren sind frei. Gruppen ab 15 Personen zahlen vier Euro pro Person, Inhaber der Hamburg-Card oder des Power-Passes ebenfalls vier Euro.