1 Toter bei Unfall zwischen Rangierlok und Bus

Ein Löschgruppenwagen der Feuerwehr Hamburg im Einsatz. Symbolfoto: FoTe Press

(ha). Am heutigen Nachmittag kam es am Bahnübergang Nippoldstraße zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einer Rangierlok und einem Linienbus. Die Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg alarmierte umgehend zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst.

Vor Ort bot sich den Einsatzkräften eine komplexe Einsatzstelle: Eine Person war im Bus eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt, mehrere Personen befanden sich verletzt auf der Straße. Insgesamt waren zehn Personen betroffen, darunter eine Person, die tödlich verletzt wurde, sowie zwei Schwer- und sechs
Leichtverletzte. Die technische Rettung des Busfahrers gestaltete sich kompliziert und wurde unter Hochdruck durchgeführt. Die Verletzten wurden nach Sichtung und medizinischer Versorgung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Für die Betreuung der unverletzten und leicht verletzten Personen wurde ein Bus des HVV bereitgestellt, in dem sie durch Notfallseelsorge und Kriseninterventionsteam betreut wurden.

Insgesamt waren etwa 80 Einsatzkräfte der Freiwilligen-, der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes etwa drei Stunden im Einsatz. Zahlreiche Polizeikräfte führen derzeit umfangreiche Maßnahmen, zu denen neben der Unfallaufnahme auch die Verkehrsregelung zählt, durch. Darüber hinaus sind Polizistinnen und Polizisten der Fachdienststelle für Todesermittlungen des Landeskriminalamts (LKA 414), Sachverständige und ein 3D-Scanner (LKA 38) hinzugezogen worden.

Für Angehörige der Businsassen ist aktuell eine Sammelstelle an der Bushaltestelle „Nippoldstraße“ eingerichtet worden.


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