Veranstaltungen

Ragna Schirmer spielt am 18. Oktober in der Elbphilharmonie 

(ha). Am 18. Oktober 2020 wird die Pianistin Ragna Schirmer zweimal im Kleinen Saal der Elbphilharmonie auftreten. Die Konzerte beginnen um 18:45 Uhr und um 20:45 Uhr. Das teilt der Veranstalter mit. 
Schon im Juni konnte Ragna Schirmer zu ihrer großen Freude wieder auftreten. Auch wenn beim Mozartfest Würzburg nur wenige Zuhörer erlaubt waren, zog sie diese Erfahrung jedem gestreamten Konzert vor. Und Jan Brachmann von der FAZ lobte sie in seinem Artikel über diesen Auftritt als “politisch eine der klügsten, umsichtigsten und tatkräftigsten Künstlerinnen unseres Landes.
Gerade hat Ragna Schirmer das viel beachteten Köthener Bachfesttage eröffnet, indem sie an einem Abend gleich fünfmal hintereinander die Goldbergvariationen spielte. 
In der Elbphilharmonie wird sie sich den Komponisten Mozart und Chopin widmen – und auch hier verknüpft sie die Vergangenheit mit der Gegenwart, zieht Parallelen zu aktuellen Geschehnissen und regt zum Nachdenken an. Mit ihren klugen Moderationen wird sie das Publikum mit auf diese Reise nehmen.

Wie eng Leid und Leiden an die Herausforderungen des Lebens gekoppelt sind, das erfahren wir im Jahr 2020 auf besondere Weise. Solidarität und Lockdown, Angst und Zuversicht, Sehnsucht und Erfüllung, Freud und Leid und Licht und Schatten, aus diesem Stoff entsteht Musik. In der Oper finden die großen Dramen in theatralischer Vollendung ihren Ausdruck, in der Klaviermusik sind es vor allem besondere Nuancen und Harmoniewechsel, die Bilder und Farben vor unserem geistigen Auge entstehen lassen. Ragna Schirmer präsentiert an diesem Abend zwei Meister der Kunst des dramatischen Ausdrucks: Wolfgang Amadeus Mozart und Frédéric Chopin.

Beide komponierten und konzertierten als »Wunderkinder«, beide Meister starben früh und mussten sich früh mit Leid und Leiden des Lebens auseinandersetzen. Die Komposition des Adagio h-moll KV 540 fiel in eine zerrissene Zeit im Leben Wolfgang Amadeus Mozarts: Einerseits war er 1787 gerade zum besoldeten Kammer-Kompositeur ernannt worden, andererseits drängte der Krieg gegen die Türken das Wiener Interesse an Musik zurück und brachte den Lebemann Mozart in finanzielle Schwierigkeiten.

1778 dann verarbeitete er in seiner Sonate a-moll den Tod der geliebten Mutter. Mit immer wiederkehrenden hellen Momenten zeigt sich die Ambivalenz Mozarts im Wechselspiel zwischen Leichtigkeit und Schwere, ein für den Komponisten typisches Stilmittel, welches er vor allem in seiner Vorliebe für Singspiele auslebte.

Während Mozart sich in hohem Maße der Oper verschrieb, fokussierte sich Frédéric Chopin, der auch der »Mozart Polens« genannt wurde, hauptsächlich auf die Klaviermusik. Mit den Variationen über »Là ci darem« (»Reich mir die Hand, mein Leben«) aus Mozarts Oper Don Giovanni feierte Chopin erste großen Erfolge. Kein Geringerer als Robert Schumann schrieb über dieses Werk: »Hut ab, meine Herren, ein Genie!«

Dem Rezensenten widmete Chopin später seine zweite Ballade op. 38. Dass Chopins Jugendwerke vier Jahre nach seinem Tod posthum veröffentlicht wurden, allen voran die beiden Nocturnes c-moll und cis-moll, ist der Schwester des Komponisten zu danken. Das innige cis-moll Nocturne mit seinem ganz besonderen Lebens-Gesang rettete der Pianistin Natalia Karp und ihrer Schwester im Konzentrationslager Krakau das Leben, indem sie dies Stück dem Kommandanten Amin Göth zum Geburtstag vorspielte und er die beiden daraufhin verschonte: Verzweiflung und Hoffnung, Licht und Schatten.


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