Blaulicht-Report

Markante Umh√§ngetasche f√ľhrt zu mutma√ülichem Einbrecher

Ein Einbrecher am Werk. Symbolfoto: FoTe-Press

(ha). Nach einem Einbruch in ihre Wohnung hat eine Frau am Donnerstag (12. Dezember 2019) den mutmaßlichen Einbrecher wiedererkannt. An seiner roten Hose und einer Frauenumhängetasche konnte die Frau nicht vorbeisehen, wie es in einer Mitteilung der Polizei heißt.

Am Mittwochabend war es in der Brennerstraße zu einem Einbruch in die Wohnung einer 28-jährigen Frau gekommen, bei dem neben Schmuck auch eine kleine Gucci-Umhängetasche und eine rote Männerhose ihres Lebensgefährten entwendet wurden.

Donnerstagmittag wurde die 28-jährige Geschädigte auf dem Hansaplatz dann zufällig auf einen Mann aufmerksam, der nicht nur eine rote Hose sondern auch eine Gucci-Umhängetasche trug. Sie sah sich den Mann genauer an und erkannte die beiden Gegenstände anhand individueller Merkmale eindeutig wieder. Sie stellte ihn daraufhin zur Rede und verständigte die Polizei. Beamte des Polizeikommissariats 11 nahmen den Mann schließlich vorläufig fest.

Bei dem mutmaßlichen Einbrecher handelt es sich um einen 31-jährigen Georgier, der in Hamburg keinen festen Wohnsitz hat. Die Polizisten fanden bei ihm weiteres Stehlgut, unter anderem persönliche Papiere der 28-Jährigen.

Gegen√ľber den Ermittlern des zust√§ndigen Einbruchdezernats (LKA 112) schwieg der Mann zu den Vorw√ľrfen. Die Beamten f√ľhrten den insbesondere wegen Eigentumsdelikten polizeibekannten Mann einem Haftrichter zu. Am Freitag, dem 13. Dezember erging schlie√ülich ein auf Wohnungseinbruchdiebstahl lautender Haftbefehl.


Fahrraddieb schläft bei seiner Tat ein

(ha). Beamte des Polizeikommissariats 41 nahmen am 9. Juli 2019 um 15.30 Uhr in der Gotenstra√üe (Hammerbrook) einen 26-j√§hrigen Deutschen vorl√§ufig fest, der offenbar beim Versuch eines Fahrraddiebstahls am Tatort eingeschlafen war. Der Eigent√ľmer des Lastenfahrrads stellte gestern Nachmittag fest, dass das Schloss aufgebrochen worden war und im Fahrradkorb lag.

Neben dem Fahrrad befand sich der schlafende Tatverd√§chtige, der das mutma√üliche Aufbruchswerkzeug noch in der Hand hielt. Die hinzugezogenen Polizeibeamten hatten M√ľhe, den stark alkoholisierten 26 J√§hrigen zu wecken und entlie√üen ihn mangels Haftgr√ľnden nach Abschluss der polizeilichen Ma√ünahmen. Die Ermittlungen f√ľhrt das Landeskriminalamt 162.


Tritte auf Polizeibeamten nach Fußballspiel

(ha). Die Polizei fahndet nach einem bislang unbekannten Mann, der am  20. April 2019, im Anschluss an die Fußball-Zweitligabegegnung HSV gegen FC Erzgebirge Aue, im Stadtteil St. Pauli einen 43-jährigen Polizeibeamten durch Tritte gegen den Kopf und den Oberkörper verletzte.

Ein 43-j√§hriger Polizeibeamter trennte im Rahmen der Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Anh√§ngern beider Vereine zwei Personen, die in eine Schl√§gerei verwickelt waren. Bei der Festnahme einer der beiden beteiligten Personen wurde der Beamte durch einen unbekannt gebliebenen m√§nnlichen T√§ter angegriffen und durch Tritte gegen den Kopf und gegen den Oberk√∂rper verletzt. Der Angreifer konnte unerkannt fl√ľchten.

Der Beamte erlitt eine blutende Verletzung an der Nase, eine¬† Gehirnersch√ľtterung sowie eine Rippenprellung und wurde sp√§ter in¬† einem Krankenhaus ambulant behandelt. Seinen Dienst konnte der Beamte nicht fortsetzen.

Zeugen, die Hinweise zu dem Täter geben können, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040 / 428 65 67 89 oder an einer Polizeidienststelle zu melden.


Drei Einbrecher festgenommen

Ein Einbrecher am Werk. Symbolfoto: FoTe-Press

(ha). Nachdem ein aufmerksamer Zeuge in der Nacht vom 11. Februar auf 12 Februar 2019 einen Einbruch in ein Gesch√§ft in Bramfeld beobachtet hatte, nahmen Polizeibeamte drei M√§nner als Tatverd√§chtige vorl√§ufig fest. Der Zeuge beobachtete, wie zwei M√§nner mit einem Kuhfu√ü die T√ľr eines ehemaligen Gesch√§fts aufbrachen, woraufhin er die Polizei verst√§ndigte. In den R√§umlichkeiten, die derzeit offenbar als Lager unter anderem von Bekleidungsgegenst√§nden genutzt werden, trafen Zivilfahnder des Polizeikommissariats 36 auf zwei M√§nner, die sie daraufhin vorl√§ufig festnahmen. Im Rahmen der weiteren Fahndungsma√ünahmen nahmen sie dar√ľber hinaus noch einen dritten mutma√ülichen Mitt√§ter fest. Bei den Festgenommenen handelt es sich um drei Syrer (23, 23, 32).

Nach R√ľcksprache mit der Staatsanwaltschaft Hamburg wurden die M√§nner nach erkennungsdienstlichen Ma√ünahmen sp√§ter mangels Haftgr√ľnden wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen des zust√§ndigen Einbruchdezernats (LKA 142) dauern an.


(ha).¬†Die Polizei Hamburg hat am Abend des 12. Februar 2019 einen Haftbefehl gegen einen weiteren Tatverd√§chtigen vollstreckt. Der 36-J√§hrige steht im Verdacht, an einer Serie von Wohnungseinbr√ľchen in Altenwohnanlagen teilgenommen zu haben (vgl. Pressemitteilung 190201-5. Tataufkl√§rung nach Wohnungseinbruchdiebstahl in Hamburg-Nienstedten). Die weiteren Ermittlungen f√ľhrt das Dezernat zur Bek√§mpfung von Einbruchsdelikten der Region Altona (LKA 122). Beamte nahmen den 36-j√§hrigen deutsch libanesischen Tatverd√§chtigen bereits Anfang des Monats vorl√§ufig fest. Zun√§chst wurde er allerdings nach der erkennungsdienstlichen Behandlung mangels Haftgr√ľnden entlassen.

In Folge intensiver Ermittlungen, unter anderem unter Einsatz des Diensthundes ‚ÄěKasha‚Äú (Geruchsdifferenzierungshund) aus Schleswig-Holstein, konnten die Beamten einen Durchsuchungsbeschluss √ľber die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirken. Im Rahmen der sich anschlie√üenden Durchsuchungsma√ünahmen in Hamburg-Dulsberg stellten die Beamten umfangreich Beweismittel sicher. Dabei handelt es sich um Diebesgut (beispielsweise Uhren, Schmuck, Handtaschen und pers√∂nliche Papiere sowie Bargeld ausl√§ndischer W√§hrung), welches zum Teil eindeutig den bisher bekannten Einbruchstaten in Altenwohnanlagen zugeordnet werden kann. Zus√§tzlich stellten die Beamten eine geringe Menge Marihuana sicher.

Die Beweismittel werden zurzeit kriminaltechnisch untersucht. Die abschlie√üenden Ergebnisse stehen noch aus. Der 36-J√§hrige wird heute dem Haftrichter zugef√ľhrt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.


Diebstahl von Kfz-Kennzeichen zwei Streifenwagen

(ha).¬†Viele Leute lassen sich vor der ber√ľhmten Davidwache fotografieren. Einige ber√ľhren das Schild mit der Aufschrift „Davidwache“, welches an der Hauswand befestigt ist. Am 2. Mai 2018 allerdings zeigte ein P√§rchen ihre besondere Liebe zur Polizei: sie klauten Kennzeichenschildern zweier¬†Funkstreifenwagen (FuStw) der Davidwache.

Eine Zeugin beobachtete, wie ein P√§rchen die vorderen Kennzeichen der vor der Davidwache abgestellten Funkstreifenwagen Peter 15/3 und Peter 15/4 abriss und sich damit in Richtung Millerntorplatz entfernte.¬†Als die Besatzung des Peter 15/2 kurze Zeit danach die Davidwache verlie√ü, machte sie die Beamten auf ihre Beobachtung aufmerksam.¬†Im Rahmen der daraufhin eingeleiteten Fahndungsma√ünahmen wurden die Beamten noch im Bereich des Spielbudenplatzes auf die mutma√ülichen Diebe aufmerksam. Bei der √úberpr√ľfung der beiden Personen¬†(m/30, w/32) fiel ihnen auf, dass sich unter der Jacke des 30-J√§hrigen im R√ľckenbereich ein Gegenstand abzeichnete. Er leugnete zun√§chst, etwas zu verstecken. Im weiteren Verlauf fanden die Beamten¬†unter seiner Jacke aber die beiden Kennzeichenschilder und stellten diese sicher.¬†Nach den polizeilichen Ma√ünahmen zur Identit√§tsfeststellung wurden¬†die beiden Tatverd√§chtigen mangels Haftgr√ľnden wieder entlassen.


Versuchte Bestechung mit Bonbon

(ha). Ein 45-j√§hriger Autofahrer, der offenbar unter dem Einfluss von Bet√§ubungsmitteln stand, hat am 28. Februar 2018 in den fr√ľhen Morgenstunden zun√§chst versucht, die aufnehmenden Polizeibeamten mit einem Bonbon und anschlie√üend mit Bargeld zu bestechen. Wie die Polizei mitteilt, wurde der Fahrer eines Lkw Daimler aufgrund seiner auff√§lligen Fahrweise, √ľberh√∂hter Geschwindigkeit und zwei Rotlichtverst√∂√üen von Beamten des Polizeikommissariats 21 angehalten und sollte √ľberpr√ľft werden.¬†W√§hrend der √úberpr√ľfung bot der Fahrer, ein 46-j√§hriger Deutscher,¬†nach eigenen Angaben mit dem Ziel der Bestechung einem der Beamten zun√§chst einen Bonbon an. Zudem griff er in seine Hosentasche, holte einen zehn Euroschein hervor und steckte diesen in die obere Tasche der Lederjacke des aufnehmenden Beamten.¬†Dem Tatverd√§chtigen wurde mitgeteilt, dass gegen ihn ein
Strafverfahren wegen versuchter Bestechung eingeleitet wird. Im weiteren Verlauf der Kontrolle verlief ein vor Ort durchgef√ľhrter Drogenschnelltest positiv.

Der 45-J√§hrige wurde hierauf zum Polizeikommissariat 21 transportiert, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Der F√ľhrerschein des Mannes und die 10 Euro wurden sichergestellt.


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Dieb macht sich an Zivilwagen vom PK 42 zu schaffen

(ha). Ein Zivilfahnder sitzt in seinem Dienstwagen im Stadtteil Billstedt und beobachtet die Umgebung. Pl√∂tzlich taucht ein junger Mann auf, z√ľckt ein Messer und hantiert damit am Fahrzeugemblem des zivilen Fahrzeugs herum ‚Äď offenbar will er es aus der Befestigung herausbrechen. Der Polizist vom Polizeikommissariat (PK) 42 fackelt nicht lange, steigt aus und nimmt den Mann fest. Handschellen klicken. Bei der anschlie√üenden Durchsuchung findet der Beamte im Rucksack des Verd√§chtigen 20 weitere Fahrzeugembleme¬†und -Schriftz√ľge. Der 24-j√§hrige Mann war offenbar schon eine Weile auf Beutezug…¬†


Spielhalle in der Hammer Landstra√üe √ľberfallen

(ha/pp). Die Polizei Hamburg fahndet nach zwei bislang unbekannten T√§tern, die am fr√ľhen Morgen des 26. Juni 2017 eine Spielhalle in der Hammer Landstra√üe √ľberfallen haben. Nach Angaben der Polizei betraten die beiden T√§ter gemeinsam die Spielhalle, in der sich zu diesem Zeitpunkt keine Kunden befanden. Einer der T√§ter war maskiert, der zweite hatte die Kapuze seines Pullovers aufgesetzt und trug eine Wollm√ľtze und eine Sonnenbrille.¬†Im weiteren Verlauf bedrohte einer der beiden die 63-j√§hrige Angestellte mit einem Messer und forderte sie auf, die Kasse zu √∂ffnen. Nachdem sie dieser Aufforderung nachgekommen war, griff der T√§ter in die Kasse und entnahm daraus 150 Euro. Anschlie√üend fl√ľchteten die beiden T√§ter auf der Hammer Landstra√üe in Richtung stadteinw√§rts (U-Bahn-Haltestelle Burgstra√üe). An den sofort eingeleiteten Fahndungsma√ünahmen waren insgesamt acht Funkstreifenwagen und der Polizeihubschrauber „Libelle 2“ beteiligt. Die Fahndungsma√ünahmen f√ľhrten allerdings nicht zur Festnahme der T√§ter. Die 63-J√§hrige wurde bei dem √úberfall nicht verletzt.¬†Die beiden T√§ter k√∂nnen wie folgt beschrieben werden:¬†T√§ter 1: 20 bis 25 Jahre alt , etwa 1,65 Zentimeter gro√ü, braune Augen. Er trug einen grauen Kapuzenpullover und sprach Deutsch mit Akzent.¬†T√§ter 2: soll etwa 20 bis 25 Jahre alt sein, etwa 1,70 bis 1,75 Zentimeter gro√ü. „S√ľdl√§ndische“ Erscheinung mit kr√§ftiger/dicklicher Figur, rundes Gesicht, braune Augen. Er trug einen dunkelgrauen Kapuzenpullover, eine schwarze Wollm√ľtze und eine Sonnenbrille. Zeugen, die Hinweise auf die T√§ter geben k√∂nnen oder verd√§chtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 040/428 65 67 89 zu melden.


Zum Mittagessen bei der Polizei geparkt…

(mr/ha). Der Beruf des Polizisten ist nie langweilig: das mussten am 29. Juni 2017 gegen 12.35 Uhr Beamte des Polizeikommissariates 41 (Hamm) erneut feststellen. Sie sahen aus ihrem Dienstgeb√§ude am Sievekingdamm aus einem Mercedes mit Dortmunder Kennzeichen ein Paar aussteigen, welches T√ľten einer Schnellrestaurantkette bei sich¬†trug. Als die Beiden wider erwarten nicht in das Polizeikommissariat¬†kamen, √ľberpr√ľften die Polizisten das Kennzeichen und stellten fest,¬†dass diese f√ľr einen Opel ausgegeben und nach Diebstahl zur Fahndung
ausgeschrieben waren. Daraufhin suchten die Beamten einen nahe gelegenen Park auf und trafen die 27-J√§hrige und ihren 29 Jahre alten Begleiter beim Verzehren des mitgebrachten Mittagessens an.¬†Die Fahrerin des Mercedes r√§umte ein, den Wagen vor einigen Tagen gekauft und die Kennzeichen von einem ihr befreundeten Autoh√§ndlers ¬†bekommen zu haben. Weiterhin ermittelten die Beamten, dass die 27-J√§hrige nicht im Besitz einer g√ľltigen Fahrerlaubnis ist. Nach rechtlicher Belehrung, dass sie im Verdacht steht, ein Fahrzeug ohne
Versicherungsschutz und ohne erforderliche Fahrerlaubnis gefahren zu haben, machte sie keine Angaben vor den Beamten. Die Polizisten stellten den Fahrzeugschl√ľssel und die Kennzeichen sicher.¬†Die abschlie√üenden Ermittlungen f√ľhren die Verkehrsermittler des Polizeikommissariates 41.


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Das gibt’s doch gar nicht? DOCH!¬†

(mr/ha). Polizeibeamte haben des √∂fteren auch mit Geschichten aus der Kategorie „Das gibt’s doch gar nicht“ zu tun. So auch Beamte der Davidswache auf St. Pauli: Ein Mann zeigte den Diebstahl seines Fahrzeugs an und hatte nicht damit gerechnet, dass der aufnehmende Beamte ihn unmittelbar der L√ľge √ľberf√ľhrte. Der Tatverd√§chtige aus dem Hamburger Umland Dienstwagen der Polizeihatte sich an das Polizeikommissariat 15 (Davidwache) gewandt, um den Diebstahl seines Renault Traffic anzuzeigen. Angeblich hatten unbekannte T√§ter das Fahrzeug in der Nacht in der Bernhard-Nocht-Stra√üe entwendet. Noch w√§hrend der Polizeibeamte die Anzeige des Deutschen entgegen nahm, kamen ihm Zweifel am Wahrheitsgehalt der gemachten Angaben. Der Anzeigende verstrickte sich zunehmend in Widerspr√ľche. Nach weiteren Ermittlungen gab der 37-j√§hrige Anzeigenerstatter zu, dass er den Diebstahl aus finanziellen Gr√ľnden vort√§uschen wollte. Gegen ihn wird nun ein Strafverfahren wegen des Vort√§uschen einer Straftat eingeleitet. Polizeibeamte erkennen sehr schnell, ob eine Straftat tats√§chlich stattgefunden hat oder nicht. Das Vort√§uschen einer Straftat ist kein Kavaliersdelikt. Polizeibeamte m√ľssen daf√ľr Zeit investieren, die f√ľr andere Ermittlungsverfahren ben√∂tigt wird.


Taschendieb ger√§t an den Falschen…

(ha). Zivilfahnder der Davidwache beobachteten einen Mann, der sich immer wieder auff√§llig an offensichtlich betrunkene Passanten heranmachte und sehr offensiv K√∂rperkontakt suchte. Dabei machte er auch vor einem der Fahnder nicht Halt, der als vermeintlich Betrunkener eine offensichtlich √ľberzeugende Vorstellung bot. Der Verd√§chtige umarmte den Fahhnder und hob ihn an, um sein Gewicht zu sch√§tzen. Bei seiner Festnahme hielt er das Portmonee des Polizisten, das er aus der Ges√§√ütasche entwendet hatte, noch in der Hand.¬†


Schwerer Verkehrsunfall mit Rettungswagen in Hamm

(mr).¬†K√ľrzlich kam es im Stadtteil Hamm zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Grund war der Fund einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Vermutlich kam es auf Grund der Unfall HamburgEvakuierung von etwa 1.000 Bewohnern zu einem schweren Unfall mit einem Krankentransport des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Das Fahrzeug des Ortsverbandes Altona war auf dem Weg zur Evakuierung, als es an der Kreuzung Borgfelder Stra√üe/Grevenweg mit einem Mercedes zusammenstie√ü. Die Besatzung des DRK-Transports blieb unverletzt, der 42-j√§hrige Mercedesfahrer musste in ein Krankenhaus gebracht werden.¬†Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der 31-j√§hrige Fahrer des Rettungswagens mit Sonderrechten (eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn) auf dem rechten Fahrstreifen der Hammer Landstra√üe in Richtung Borgfelder Stra√üe. Nach Zeugenangaben hielt der Rettungswagen vor der Kreuzung Burgstra√üe an und fuhr dann in den Kreuzungsbereich ein. Von rechts kam der 42-J√§hrige mit seinem PKW, beide Fahrzeuge kollidierten. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Rettungswagen auf die Mittelinsel geschleudert und knickte dort einen Ampelmast um. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.¬†Foto: R√∂he


Der satirische Polizeireport Ihrer Hamburger Allgemeinen Rundschau

FPolizeireportoto 1:¬†Ein Lob an die Besatzung dieses Fahrzeugs: gerade und sch√∂n r√ľckw√§rts eingeparkt haben sie ihn ja ‚Äď ihren Streifenwagen. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, ob dem Fahrer die Bedeutung der wei√üen Hilfslinien bekannt ist. Stolze Leistung! Ein Streifenwagen auf zwei Stellfl√§chen zu parken ‚Äď Wahnsinn. PS: Liebe Streifenwagenbesatzung: vielleicht parken Sie ihren Wagen das n√§chste Mal einfach quer. Mit etwas Gl√ľck schaffen Sie es vielleicht, sogar noch einen dritten Parkplatz in Anspruch zu nehmen. Einfach mal probieren!

Foto 2:¬†So ein Schichtdienst macht den einen oder anderen Beamten ganz sch√∂n durstig. Das aber nach acht Stunden Streife mehrere Kisten Cola und andere Getr√§nke (siehe Foto) konsumiert wurden, macht einen Au√üenstehenden stutzig. Wobei: vielleicht war es ja bei diesen Beamten so, wie bei einem Angler. Stundenlanges Angeln und Warten auf den Anbiss eines Fisches macht hungrig und durstig. Polizeireport√úbertragen wir das Angeln auf den Dienst der Polizisten: stundenlanges Warten und √úberpr√ľfen und das eine oder andere Fahrzeug aus dem Verkehr fischen. Ja: es muss ein gro√üer Fisch dabei gewesen sein. Na dann Prost!

Foto 3:¬†F√ľ√üe hoch und Fu√üball schauen. Was f√ľr ein Erlebnis! Aber doch bitte sehr in der Freizeit, oder? Dieses Foto entstand w√§hrend der Europameisterschaft 2008. Bei diversen PolizeireportFanfesten und Live-√úbertragungen auf gro√üen Pl√§tzen waren nat√ľrlich auch mehrere Dutzend Polizisten im Einsatz. Im Einsatz? Naja. Wenn man sich das Foto so anschaut, waren diese Polizisten alles andere als im Einsatz. Selbst gedanklich waren sie offenbar nur beim Fernsehen. Apropos Fernsehen: Liebe Polizisten, haben Sie denn eigentlich schon GEZahlt (heute Rundfunkbeitrag)?

Foto 4:¬†Ja was ist denn in der Helgol√§nder Allee auf St. Pauli los? Da parkt doch glatt ein Streifenwagen der Hamburger Polizei in einer Bushaltebucht! Und dann auch noch entgegen der Fahrtrichtung. Nicht schlecht. Gleich zwei Parks√ľnden auf einmal ‚Äď sensationelle Leistung! Wenige Minuten zuvor hatte diese Streifwagenbesatzung in der gleichen Stra√üe acht falsch parkende Fahrzeuge mit einem wei√üen Zettel verwarnt (sonntags ist der gesamte Parkstreifen von den Landungsbr√ľcken bis hoch zur Reeperbahn ausschlie√ülich f√ľr Busse zu nutzen), auf dem vermerkt ist, dass der Halter in wenigen Tagen Post bekommen wird: Polizeireportwegen Falschparkens. Alles sch√∂n und gut. Aber liebe Polizisten: Sie sind Uniformtr√§ger und haben eine Vorbildfunktion! Bereits in der Polizeischule, die Sie doch mit hoher Wahrscheinlichkeit besucht haben werden, m√ľssten Sie doch gelernt haben: Auch Sie haben sich an die Regeln der Stra√üenverkehrsordnung zu halten! Lange, lange ist es her, dass Sie die Schulbank der Polizeischule gedr√ľckt haben. Gerne frischen wir den Inhalt der Stra√üenverkehrsordnung noch einmal f√ľr Sie auf:

In der Stra√üenverordnung, Paragraph 35, Absatz 1 hei√üt es w√∂rtlich: „Von den Vorschriften dieser Verordnung sind die Bundeswehr, die Bundespolizei, die Feuerwehr, der Katastrophenschutz, die Polizei und der Zolldienst befreit, soweit das zur Erf√ľllung hoheitlicher Aufgaben dringend geboten ist.“ Liebe Besatzung dieses Streifenwagens: Sie haben sich an die Regeln der STVO zu halten! Denn: in diesem Fall liegt ganz sicher keine dringende hoheitliche Aufgabe vor. Verlangen Sie von anderen Verkehrsteilnehmern nichts, was Sie nicht selbst einhalten.

PolizeireportFoto 5: Wer seinen Mannschaftswagen liebt, der schiebt. Auf auf, Männer! Diese Beamten mussten in Höhe des Dänischen Konsulats in Hamburg-Rotherbaum ihren Mannschaftswagen schieben, weil er partout nicht anspringen wollte. PS: Vielleicht hätten sie vorher tanken sollen.

Foto 6:¬†„Wenn ich einmal gro√ü bin, will ich Wasserwerfer werden“. Nachwuchs bei der Hamburger Polizei: Dieser kleine Smart geh√∂rt zum Nachwuchs beim Fuhrpark der Landespolizei.Polizeireport

Der satirische Polizeireport Ihrer Hamburger Allgemeinen Rundschau. Zusammen getragen von (mr). Fotos: FoTe Press. 


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