(mr). Auf der Rasenfläche vor dem ehemaligen iranischen Generalkonsulat an der Bebelallee im Stadtteil Winterhude steht ab sofort die Skulptur mit dem Namen „Jinas Beet“. Sie wurde von zwei anonym bleibenden, iranischen Künstlerinnen geschaffen und war bereits vor drei Jahren an gleicher Stelle zu bewundern. Damals wie heute richtete sie sich gegen das Mullah-Regime im Iran. Sieben Hände ragen aus einer gemauerten, an einen Brunnen erinnernden Form. Sie sollen Trauer und Verzweiflung ebenso wie Widerstand und Protest symbolisieren und sind der jungen Iranerin Jina Mahsa Amini gewidmet, die kurz vor ihrem 23. Geburtstag von der iranischen Sittenpolizei verhaftet wurde. Wenige Tage später starb sie an schweren Verletzungen. In der Folge kam es im Land zu wütenden Protesten, die weltweit Aufmerksamkeit und Solidarität hervorriefen. Für das neue Kunstwerk wurden die Hände in Bronze gegossen, damit es jedem Wetter standhält.
Im März dieses Jahres wurde die Errichtung der Skulptur beschlossen und wurde aus Bezirksmitteln des Bezirkamtes Nord mit 30.000 Euro unterstützt. Es soll ein dauerhaftes Zeichen der Solidarität mit der „Frau, Leben, Freiheit“-Bewegung setzen.
Ingo Naujoks und Sven Martinek stehen in Hamm vor der TV-Kamera

(mr/ha)„Als wir anfingen, hätte ich niemals gedacht, dass die Serie einmal ein Dauerbrenner wird. Dass wir bis heute immer noch neue, auch viele jüngere Fans dazu gewinnen, freut mich sehr“, sagt Ingo Naujoks. Zusammen mit s einem Kollegen Sven Martinek steht der Schauspieler aktuell wieder für neue Folgen der beliebten ARD-Krimiserie „Morden im Norden“ vor der Fernsehkamera. Seit April wird die 14. Staffel, die in Lübeck spielt aber größtenteils in Hamburg und Umgebung gedreht wird, produziert. Zwölf neue Folgen entstehen – mit einem besonderen Jubiläum: Das Ermittlerteam übernimmt seinen 200. Kriminalfall. In einer Drehtstartmeldung heißt es: Die Lübecker Mordkommissare Finn Kiesewetter (Sven Martinek), Lars Englen (Ingo Naujoks) und Gregor Michalski (Jonas Minthe) ermitteln in den neuen Krimidramen gemeinsam mit Rechtsmediziner Dr. Henning Strahl (Christoph Tomanek). Frischer Wind kommt mit der neuen Kriminalhauptkommissarin Khira Rahman (Tabita Johannes). Sie übernimmt den Platz von Kommissarin Nina Weiss (Julia E. Lenska), die sich – in der Serie wie im echten Leben – in Elternzeit befindet.

Filmset von „Morden im Norden“ am Löscplatz in Hamburg-
Hamm. Foto: FoTe Press
Vor der unverwechselbaren Kulisse Lübecks erzählt „Morden im Norden“ hochaktuelle Fälle, die nah an den gesellschaftlichen Realitäten unserer Zeit sind. Von den Ermittlern ist neben ihrem kriminalistischen Spürsinn wieder große Empathie, psychologisches Einfühlungsvermögen und starker Teamgeist gefordert. Zum Auftakt verschwinden zwei Mädchen nach dem heimlichen Treffen mit einer Online-Bekanntschaft – eine Entführung? In einer weiteren Episode sind die Ermittler mit Voyeurismus und der Sexualisierung von Frauen in der Öffentlichkeit konfrontiert. Die Kommissare ermitteln auch in einer Polizeischule. Dort wächst der Druck auf die Auszubildende Leyla: Die Schwester eines polizeibekannten Linksaktivisten hat eine Affäre mit ihrem Ausbilder. Als dieser ermordet wird, rückt die junge Polizistin in den Fokus der Ermittlungen. Und in einem ganz persönlichen Fall wird Kommissar Gregor Michalski mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Seine alte Jugendliebe gerät unter Mordverdacht.
Kürzlich machte das Filmteam am Löschplatz in Hamm Halt, um Szenen zu drehen. Dabei stand neben Sven Martinek und Ingo Naujoks auch Schauspieler Ali Berber vor der Kamera, der kurzerhand vom Ermittlerduo festgenommen wurde. Um was genau geht? Geheim. Schließlich sollen sich die Fernsehzuschauer die Episoden anschauen. Die zuletzt ausgestrahlte 12. Staffel „Morden im Norden“ stellte einen neuen Rekord auf: Im Schnitt etwa 3,4 Millionen Zuschauende fieberten pro Folge mit, was einem Marktanteil von 16,7 Prozent entspricht. „Knapp 200 Morde in 14 Jahren – und kein Ende in Sicht. Ein Team, das zur Familie wurde, ein Rezept für dauerhaften Erfolg und ein stetig wachsendes Publikum, das alles erfüllt mich mit großer Dankbarkeit“, sagt Sven Martinek.
Die jetzt gedrehten Folgen werden ab 2027 in der ARD zu sehen sein.

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Hinter den Kulissen der TV-Serie Morden im Norden: Daten, Zahlen, Fakten über die beliebte Polizeiserie Taschenbuch

TV-Serie „Morden im Norden“. Foto: FoTe Press
„Morden im Norden“ ist eine TV-Serie, die in der ARD (Das Erste) ausgestrahlt wird und sich bei den Zuschauern großer Beliebheit erfreut. Regelmäßig gehen Schauspieler Sven Martinek als Finn Kiesewetter und Kollege Ingo Naujoks als Lars Englen auf Verbrecherjagd und in der Serie „Morden in Norden“ auf Sendung. Die Polizeiserie erzählt zum Teil spannende Geschichten, die in der Hansestadt Lübeck spielen. Der Autor dieses Buches deckt auf, dass die schleswig-holsteinische Stadt an der Trave allerdings nur selten Drehort ist. Zudem stellt der Autor die Schauspieler und deren Rollen vor, beschreibt die Fahrzeugflotte der Lübecker Polizei und listet prominente Gastdarsteller auf. In einzelnen Folgen wirkten bislang unter anderem Thomas Kügel, Sven Walser, Kai Maertens, Till Demtrøder, Mareike Carrière, Hans Peter Hallwachs oder beispielsweise Pheline Roggan mit. Den Leser erwartet ein unterhaltsames Suchrätsel mit Begriffen rund um die TV-Serie und Hintergrundberichte über Dreharbeiten zur achten Staffel, die 2020 erfolgten. In diesem Buch gibt es Erlebnis- und Hintergrundberichte zu den Dreharbeiten. Auch geht der Autor auf Filmfehler ein, die ihm beim Anschauen der Folgen aufgefallen sind. Die Kripo Lübeck klärt nicht nur Mordfälle auf, sondern lässt regelmäßig ganze Kirchtürme verschwinden. Warum fällt es der Filmcrew nicht auf, dass in manchen Folgen Kirchtürme aus Lübecks Innenstadt zu sehen sind, die in späteren Folgen fehlen? Eine mögliche Antwort: die Kripobeamten kümmern sich um Mordfälle, nicht um Diebstähle. Aber der Fernsehzuschauer der Fernsehserie „Morden im Norden“ kann etwas dazu lernen: Wussten Sie, dass auch Privatpersonen auf eigene Kosten eine Obduktion einer Leiche in Auftrag geben können? In Folge „Tödliche Tiefe“ klärt Kripobeamter Finn Kiesewetter darüber auf. Auch die tollen Luftaufnahmen von Lübeck bringen den TV-Zuschauer zum Staunen. Was ist Lübeck bloß für eine tolle Stadt – würde die Serie doch bloß dort auch gedreht werden…In diesem Buch geht der Autor auch auf die Dreharbeiten ein, die unter „Corona-Bedingungen“ entstanden sind. Abgerundet wird der Inhalt mit einem Kapitel, in dem der Autor Stellung bezieht zu einem Boykott zum Kauf des Buches „Der Norden mordet in Hamburg“ (ebenfalls über die TV-Serie „Morden im Norden“), den Schauspieler Sven Martinek über seine offiziellen Kanäle in den sozialen Medien geteilt hat.
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