Illegales Kraftfahrzeugrennen und Verkehrsunfall in Hammerbrook

Blaulicht auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei. Symbolfoto: FoTe Press

(ha). In der Nacht zu Montag, dem 27. Juli 2026 gegen 3.30 Uhr, kam es im Stadtteil Hammerbrook mutmaßlich zu einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen, in dessen Verlauf ein Mann mit seinem Pkw verunfallte. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.

Den bisherigen Erkenntnissen der Verkehrsdirektion Süd (VD 4) zufolge sollen ein Mercedes AMG GLE und eine Mercedes C-Klasse nebeneinander die Amsinckstraße in Richtung des Deichtortunnels befahren haben. Mutmaßlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit verlor der Fahrer des schwarzen Mercedes AMG GLE in Höhe der Einfahrt zum Deichtortunnel die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte zunächst mit der dortigen Straßenbegrenzung und anschließend mit einem freistehenden Geländer an der Bahnbrücke. Durch die Kollision erlitt der 21-jährige Fahrer des totalbeschädigten Mercedes leichte Verletzungen, die vor Ort von einer alarmierten Rettungswagenbesatzung erstversorgt wurden. Der 20-jährige Fahrer der blauen C-Klasse, die durch Trümmerteile getroffen und leicht beschädigt wurde, blieb unverletzt.

Für die Unfallaufnahme setzten die Polizistinnen und Polizisten eine Drohne ein und zogen einen Sachverständigen hinzu. Die Polizeikräfte stellten zudem die Fahrzeuge und die Führerscheine der beteiligten Personen sicher.

Der Deichtortunnel blieb bis 10:30 Uhr in Richtung Innenstadt voll gesperrt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens werden nun bei der VD 42 geführt und dauern an.

Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu den Fahrmanövern der Pkw geben können oder sonstige Beobachtungen in diesem Zusammenhang gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 040 / 428 65 67 89 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.


TV-Produktion verortet Hamburger Volkspark in den Teutoburger Wald

Ann-Kathrin Kramer spielt in der ZDF-Krimireihe „Im Grunde Mord“ die ambitionierte Staatsanwältin Britta Everslage. Rechts ist die Filmklappe zu sehen. Fotos: FoTe Press

(mr/ha). Bäume rascheln, Vögel twitschern, ab und zu bellen Hunde. Aber die Ruhe ist schnell vorbei: Durch den beschaulichen Volkspark in Stellingen fahren mehrere Funkstreifenwagen der Polizei Nordrhein Westfalen herum. Auch zahlreiche andere Personkraftwagen aus Nordrehin Westfalen – unter anderem mit Kennzeichen LIP – stehen an der Nansenstraße in Nähe der Waldbühne. Was ist denn hier los? Ermittelt die Landespolizei aus dem bevölkerungsereichsten Bundesland bei uns in Hamburg?

Ja, das tut sie! Allerdings nur im Fernsehen. Zwei weitere Filme mit den Arbeitstiteln „Hexenjagd“ und „Stille Wasser“ entstehen derzeit für die Krimireihe „Im Grunde Mord“. Gedreht wird in Hamburg, Detmold und Umgebung, wie es in einer Drehstartmeldung des ZDF heißt.

Zwei Funkstreifenwagen parken auf einem Sandweg im Volkspark
Stellingen. Sie haben beide das Kennzeichen NRW, wie sie in der
Realität auch die echten Fahrzeuge der Landespolizei NRW haben.
Dieses sind allerdings nur Filmfahrzeuge.

In „Hexenjagd“ wird nachts in einem Waldstück ein Toter gefunden – ausgerechnet von Holger Schäfer (Rainer Reiners), dem an Demenz erkrankten Vater der Kriminalkommissare Paula (Hanna Plaß) und Leon Schäfer (Jakob Benkhofer). Der Scheidungsanwalt Karsten Korte (Alexander Beyer), mit dem Staatsanwältin Britta Everslage (Ann-Kathrin Kramer) seinerzeit als Kanzleikollege befreundet war, gerät in den Fokus der Ermittlungen. Der Tote, Peer Haverich (Christopher Fliether), hat als Privatdetektiv für ihn gearbeitet. Die Ermittlungen führen auch zu Kim Burkamp (Valentina Popovic), die kürzlich, nur Tage nachdem Korte eine einstweilige Verfügung gegen sie erwirkt hatte, bei einem Verkehrsunfall starb. Paula und Leon finden sich in einem komplexen Fall wieder, in dem nichts so ist, wie es scheint.

In „Stille Wasser“ wird die zehn Monate alte Mila während eines Wanderausflugs aus der Obhut ihrer Eltern Jennifer (Anna Herrmann) und Tim Nolte (Andreas Helgi Schmid) entführt. Paula und Leon Schäfer von der Detmolder Kripo übernehmen die Ermittlungen. Ein entscheidender Hinweis kommt schließlich von Maike Tenger (Sabrina Amali), Leons ehemaliger Vorgesetzten. Während Leon auf tragische Weise feststellen muss, dass er zu lange der falschen Person vertraut hat, gerät Paula beim Versuch, Mila zu retten, in Lebensgefahr.

Schauspielerin Ann-Kathrin Kramer
spielt in der ZDF-Krimireihe „Im
Grunde Mord“ die ambitionierte
Staatsanwältin Britta Everslage.

In weiteren Rollen spielen Julika Jenkins, Kristin Alia Hunold, Robert Schupp, Mohamed Achour, Paula Kroh, Amy Benkenstein, Hendrik Heutmann, David Ruland, Jona Eisenblätter, Harald Schrott, Jonathan Hutter, Peter Sikorski und andere. Bruno Grass führt erneut Regie, die Drehbücher stammen wieder von Stefan Rogall. Es produziert Network Movie Film- und Fernsehproduktion, Bernd von Fehrn und Anne-Lena Dwyer, Hamburg.

An zwei aufeinanderfolgenden Tagen beziehungsweise Nächten machte das Filmteam rund um die Waldbühne Volkspark Aufnahmen. Gedreht wurde sehrversteckt an einem Waldweg, auf dem ein grauer BMW fernsehgerecht drapiert wurde. Offenbar wurde hier eine Leiche gefunden. Die Basis – also die zahlreichen Produktionswagen für Kostüm, Maske, Aufenthalt, Requisite und unter anderem Catering standen an der August-Kirch-Straße. Ein genauer Sendetermin für die beiden neuen Folgen steht noch nicht fest.