(mr). Im Hamburger Michel hat am heutigen Donnerstag eine Trauerfeier für den am 23. August verstorbenen Unternehmer und Mäzen Klaus-Michael Kühne stattgefunden. Gegen 14 Uhr kamen die wat 150 geladenen Gäste peu à peu mit zum Teil teuren Luxusfahrzeugen auf dem Vorplatz des Michels vorgefahren. Die Trauer begann um 15 Uhr und war öffentlich.

Neben Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher nahmen auch die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank, Kultursenator Carsten Brosda, der ehemalige Hamburger Wirtschaftssenator Ian Karan, Fußball-Legende Günter Netzer und Elbphilharmonie-Intendant Christoph Lieben-Seutter teil. Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank) war genauso anwesend wie Thomas Staehelin. Präsident der Kühne-Stiftung.
„Hamburg verliert mit Klaus-Michael Kühne einen großzügigen Stifter, eine seiner erfolgreichsten Unternehmerpersönlichkeiten sowie einen engagierten Partner für Projekte, die im besonderen Interesse der Stadt liegen“, teilte Peter Tschentscher bereits in einem Statement mit. .

Der Logistik-Milliardär war Ende August im Alter von 89 Jahren in der Schweiz gestorben. Kühne spendete Millionen für die Elbphilharmonie und setzte sich als Stifter für den Bau einer neuen Oper in der Hafencity ein. Viel öffentliche Aufmerksamkeit fand auch sein Engagement für den Fußball-Bundesligisten Hamburger SV.
Die Beisetzung soll in wenigen Tagen im privaten Rahmen auf dem Friedhof Ohlsdorf stattfinden. Auch die Trauerfeier im Michel wurde weder von Behörden, der Kirchengemeinde noch des Unternehmens bekannt gegeben worden.
