Filmarbeiten am HBF: „Wochenendrebellen 2“ drehen im Zug

Für eine Filmgesellschaft ungewöhnlich: das Team hatte nur wenig Filmequipment an Bord des Flixtrains von Köln nach Hamburg. In der Mitte ist Schauspielerin Aylin Tezel zu sehen, wie sie am Bahnsteig 11 am Hauptbahnhof steht. Das Foto rechts zeigt Regisseur Wolfgang Groos ebenfalls auf dem Bahnsteig 11 am Hamburger Hauptbahnhof. Fotos: FoTe Press

(mr). Eigentlich sollte der Flixtrain von Köln nach Hamburg um 13.07 Uhr am Bahnsteig 11 des Hamburger Hauptbahnhofs ankommen. Schlussendlich fuhr erst gegen 13.58 Uhr ein – mit an Bord ein Filmteam und zwei prominente Schauspieler: Florian David Fitz und Aylin Tezel.

Nach dem großen Erfolg des Kinofilms „Wochenendrebellen“ aus dem Jahr 2023 bekommt die bewegende Geschichte von Jason und seinem Vater Mirco eine Fortsetzung. Mit „Wochenendrebellen 2“ kehren die bekannten Schauspieler vor die Kamera zurück. Die Dreharbeiten laufen seit Oktober 2026 und führen das Filmteam unter anderem nach Thüringen und Sachsen. Besonders das Waldstadion „Kaffeetälchen“ in Tiefenort wird dabei zu einem besonderen Drehort.

Eine neue Geschichte über Familie, Fußball und Zusammenhalt

Im Mittelpunkt des zweiten Films stehen erneut Jason und sein Vater Mirco. Jason ist inzwischen 15 Jahre alt und erlebt die Herausforderungen des Erwachsenwerdens auf seine ganz eigene Weise.

Gemeinsam begeben sich Vater und Sohn auf eine außergewöhnliche Reise durch Deutschland. Ihr Ziel ist es, verschiedene Fußballvereine zu besuchen und Spenden für den Bau eines Trinkwasserbrunnens in Kenia zu sammeln. Gleichzeitig möchte Mirco herausfinden, wie selbstständig sein Sohn bereits geworden ist.

Dabei müssen sich beide nicht nur mit neuen Abenteuern, sondern auch mit familiären Schwierigkeiten auseinandersetzen. Besonders die Beziehung zwischen Mirco und seiner Frau Fatime wird auf die Probe gestellt. Der Film verbindet somit erneut Humor, Emotionen und wichtige gesellschaftliche Themen.

Ein besonderer Schauplatz der Filmproduktion ist das Waldstadion „Kaffeetälchen“ in Tiefenort in Thüringen. Ende Oktober 2026 verwandelte sich das Stadion in ein Filmset für die Fortsetzung.

Der Hauptbahnhof Hamburg aus der Vogelperspektive. Foto: FoTe Press

Vom 27. bis 29. Oktober waren dort Dreharbeiten geplant. Dafür wurden zahlreiche Komparsen aus der Region gesucht. Neben Fußballfans auf den Tribünen waren auch Fußballspieler und Personen für verschiedene Aufgaben rund um das Spielfeld gefragt.

Die Dreharbeiten sorgten für großes Interesse in der Region. Bereits im Vorfeld hatten sich mehr als 1.000 Menschen als Komparsen beworben. Das zeigt, wie groß die Begeisterung für die Filmproduktion war. Während der Aufnahmen blieb das Filmset allerdings für Zuschauer und Presse geschlossen. So sollte ein möglichst ungestörter Ablauf der Dreharbeiten gewährleistet werden.

Bekannte Schauspieler und erfahrenes Filmteam

Auch bei der Fortsetzung setzt die Produktion auf bekannte Gesichter. Florian David Fitz übernimmt erneut die Rolle des Vaters Mirco. Cecilio Andresen spielt Jason und Aylin Tezel ist wieder als Fatime zu sehen, wie es in einer Drehstartmeldung der Mitteldeutschen Medienfördeung heißt.

Für die Regie ist Wolfgang Groos verantwortlich. Das Drehbuch stammt von Richard Kropf. Produziert wird der Film von Wiedemann & Berg Film. Durch die Zusammenarbeit des bekannten Teams soll die Fortsetzung an die besondere Atmosphäre des ersten Films anknüpfen und gleichzeitig eine neue Geschichte erzählen. Besetzung+1

Wann kommt „Wochenendrebellen 2“ ins Kino?

Filmfans müssen sich noch etwas gedulden: Der deutsche Kinostart ist derzeit für den 23. September 2027 angekündigt. Die Fortsetzung verspricht eine Mischung aus Abenteuer, Humor und emotionalen Familienmomenten. Besonders spannend wird sein, wie Jason mit den Herausforderungen des Erwachsenwerdens umgeht und welche neuen Erfahrungen Vater und Sohn auf ihrer Reise sammeln.

Der Hamburger Hauptbahnhof wird allerdings nicht zu sehen sein. Das TV-Team machte nach Informationen der Hamburger Allgemeinen Rundschau Aufnahmen im fahrenden Zug zwischen Köln und Hamburg. In Hamburg machte die Filmcrew lediglich einen Stopp – eine Art Mittagspause. Schauspieler und Teile der Filmcrew gingen in ein Restaurant und fuhren um kurz nach 15 Uhr wieder mit dem Zug zurück nach Köln.


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