(ha). Der Tierpark Hagenbeck freut sich über tierischen Zuwachs: Drei weibliche Königspinguine (Aptenodytes patagonicus) sind in den vergangenen Wochen in Hamburg eingezogen. Zwei der Tiere kamen am 18. Februar aus dem Zoo Zürich, ein weiteres Weibchen folgte am 25. Februar aus dem Wiener Zoo Schönbrunn.
Mit den Neuankömmlingen wächst die Königspinguin-Gruppe im Tierpark auf insgesamt sechs Tiere an. Bereits zuvor lebten drei männliche Königspinguine auf der Anlage. Die Zusammenstellung der Gruppe erfolgt im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP), das die koordinierte Zucht bedrohter Tierarten in europäischen Zoos organisiert.
„Wir sind stolz und freuen uns sehr, dass wir nach so langer Zeit wieder einen Beitrag zur Zucht der bedrohten Königspinguinen beitragen können.“, so Geschäftsführer Walter Wolters.
Derzeit befinden sich die neuen Bewohnerinnen noch in der Eingewöhnungsphase. Sie lernen ihre neue Umgebung kennen, gewöhnen sich an die Tierpfleger und üben das Fressen der angebotenen Fische. Während eines der Weibchen bereits geschlechtsreif ist, sind die beiden anderen noch sehr jung und werden erst in den kommenden Jahren zur Zucht beitragen können.
Das Tierpfleger-Team beobachtet die Tiere aktuell besonders aufmerksam, um sicherzustellen, dass sie sich gut in die bestehende Gruppe integrieren. Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft der Königspinguine im Tierpark Hagenbeck sind damit geschaffen.
Der Königspinguin gehört zu den größten Pinguinarten der Welt und ist vor allem in den subantarktischen Regionen des Südpolarmeeres verbreitet. Mit ihrem charakteristischen orange-gelben Gefieder an Kopf und Hals zählen sie zu den eindrucksvollsten Bewohnern der Polarwelten.

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