Schneemänner-Parade wird zum Hotspot für Tausende Passanten

Hunderte Schneemänner und -frauen stehen an der Alster. besonders am Brückengeländer der Krugkoppelbrücke in Winterhude stehen Dutzende dieser kleinen Kunstwerke. Viele Passanten zücken ihre Handys und machen Videos und Erinnerungsfotos. Foto: FoTe Press

(mr). Nanu? Auf mehreren Brückengeländern an der Krugkoppelbrücke und Fernsichtbrücke im Stadtteil Winterhude reiht sich ein Schneemann nach dem anderen. Es sind Dutzende, ach was: bestimmt Hunderte weiße Kunstwerke, die dort stehen und mittlerweile von Tausenden Passanten fotografiert werden. Die zahlreichen Schneefiguren sind zum Hotspot geworden: bei Instagram und Facebook bekommen Nutzer unzählige Fotos und Videos angezeigt. Auch mehrere TV- und Radiosender haben bereits über die Attraktion berichtet. Und auch am heutigen Montag kommen noch immer viele Passanten an die beiden Brücken, um sich die kleinen zum Teil liebevoll gebauten Schneefiguren anzuschauen.

Eine Schneefigur neben der anderen… Fotos: FoTe Press

Allerdings hat es eine negative Vorgeschichte: In den sozialen Medien kursiert eine Video, auf dem ein unbekannter Mann zu sehen ist, der systematisch Schneemänner von einer der beiden Hamburger Brücken wischt und zerstört. Unter dem hundertfach geteilten Video ist die Empörung groß. Kommentare wie: „Was ist denn das bitte für eine erbärmliche Person“ oder „Wie frustriert muss ein Mensch sein, um so etwas zu machen?“ sind zu lesen. Also starten die Hamburger kurzerhand eine Aktion: Sie rufen zu einem Flashmop auf und bauen kurzerhand neue Figuren.

Am vergangenen Wochenende kamen Tausende
Passanten nach Winterhude, um sich die kleinen
Schneemänner anzuschauen.

Gleich zu Beginn des neuen Jahres ist die Hansestadt Hamburg in eine ungewöhnlich dicke Schneeschicht eingewickelt. Während der kalte Winter Probleme wie Schulausfälle (am vergangenen Freitag) und gestörte Bahnen im Nah- und Fernverkehr sowie im Hamburger S-Bahn-Verkehr mit sich bringt, entstehen auch immer besonders nette Freuden: die Schnemann-Parade auf der Krugkoppelbrücke und Fernsichtbrücke am nördlichen Ende der Außenalster. Und es nimmt kein Ende: noch immer kommen fast stündlich neue Schneefiguren dazu. Klasse, Hamburg! Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Blätter als Haarfrisur, Tannenzweige und kleine
Äste als Arme. Originell sehen sie ja aus, die
zahlreichen Schneemänner in Winterhude.

Die eisigen Kunstwerke sind liebevoll als Katzen, Hunde, Schildkröten und Alpackas gestaltet. Auch Olaf (aus Disneys DIE EISKÖNIGIN) ist natürlich mit dabei. Äste dienen als Arme, Karotten als Augen, grüne Blätter als Hose, Schal oder Hut. Ein Spaziergang an der Außenalster wird zu einer kostenfreien Winterausstellung. Wer die vielen Kunstwerke sehen möchte, muss sich allerdings beeilen. Noch in dieser Woche sollen die Temperaturen auf bis zu fünf Grad ansteigen – fünf Grad im Plusbereich!

Der kleine Schneemann auf der Krugkoppelbrücke
wünscht den Passanten ein „Happy New Year“.
Fast wie in einem Museum: dicht an dicht stehen
zahlreichen Passanten vor dem Brückengeländer
und schauen sich die Schneefiguren an.

Der Tipp Ihrer Hamburger Allgemeinen Rundschau: auch im Haynspark und auf dem Rathausmarkt stehen mehrere Hundert von Schneemännern, Schneefrauen und Schneetieren.


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