(ha). Während eines Einsatzes der Feuerwehr wurde am heutigen Montag ein Kollege der Berufsfeuerwehr schwer verletzt. Der Einsatz ereignete sich im Stadtteil Hamburg-Altona. Die Feuerwehr wurde zu einem beschädigten Wasserrohr gerufen und rückte mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug zum Einsatz „Technische Hilfe Klein“ aus. An der Einsatzstelle stellten die Einsatzkräfte fest, dass eine Fernwärmeleitung im Keller defekt war. Diese Leitungen transportieren Wasser unter hohem Druck und bei Temperaturen von über 100 °C. Ein Handwerker hatte sich bereits Verbrühungen an den Händen zugezogen und musste vom nachgeforderten Rettungsdienst behandelt werden.
Die Kollegen der Feuerwehr Hamburg gingen zur weiteren Erkundung in den überfluteten Keller vor. Ein Feuerwehrangehöriger stürzte dabei in einen offenen und etwa 1,60 Meter tiefen Revisionsschacht, der mit dem heißen Wasser gefüllt war, und zog sich schwere Verbrühungen zu. Er wurde vom Rettungsdienst, begleitet durch einen Notarzt, in eine Klinik gebracht und stationär aufgenommen.
Lebensgefahr bestand nicht. Den beteiligten Kolleginnen und Kollegen der Feuer- und Rettungswache wurde im Rahmen der Einsatznachsorge ein Gespräch angeboten. Der Leiter der Feuerwehr Hamburg, Oberbranddirektor Sauermann, fuhr ebenfalls zur Einsatzstelle, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Insgesamt waren 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes im Einsatz.