(mr). Heute sollen es wieder an die 30 Grad bei uns in Hamburg werden. Wahnsinn. Bei der Hitze helfen nur Schatten und eine Abkühlung. Aber das möchten natürlich viele Menschen – und gehen gerne in die vielen Schwimmbäder Hamburgs, so dass sie gerne mal überlaufen sind. Aber wie wäre es mit einem der vielen Seen oder Flüsse in unserer Stadt? Ihre Hamburger Allgemeine Rundschau gibt an dieser Stelle gerne Tipps, wo Sie sich eine nasse Abkühlung an einem der Seen oder Flüsse holen können.
Oortkatensee – stadtnah, mit vielen Badestellen
Einer der schönsten Seen ist der Hohendeicher See – auch Ootkakensee genannt – im Südosten der Hansestadt gelegen. Dabei handelt es sich um einen künstlich geschaffenen Badesee. Ideal zum SUP fahren, schwimmen, paddeln. Leider ist die Badestelle mit Sandstrand am südlichen Ende des Sees bei schönem Wetter sehr voll. Am westlichen Ufer des Sees befinden sich zwei traumhafte Badestellen – eine ideale Alternative. Viele Hamburger kommen am Wochenende, um sich im Wassersport auf dem See zu üben. Für Stand-Up Paddler ist der Hohendeicher See ebenfalls ein guter Tipp.
Naturbad Stadtparksee im Stadtpark
Mitten im Stadtpark gelegen dient ein Teil des Natursees im Park als Schwimmbad. Dieses verfügt über eine kleine Wasserrutsche und mehrere Sprungbretter. Es ist eine offizielle Badestelle und kostet Eintritt, Duschen und Toiletten sind vorhanden. Der Stadtparksee bietet aber auch an vielen anderen Stellen eine tolle Abkühlung. Einfach mal mit den Füßen ins kühle Nass? Das ist möglich und macht Spaß!
Sommerbad Altengamme
Östlich von Bergedorf liegt das Sommerbad Altengamme in ruhiger Umgebung. Es gibt eine großflächige Liegewiese, die Sonnenplätze und schattige Bäume bietet. Kinder finden dort einen schönen Spielplatz. Am Eingang befindet sich ein Kiosk mit Sitzgelegenheiten. Der Badesse ist in einen Nichtschwimmer- und Schwimmerbereich unterteilt.Toilettenhäuschen stehen zur Verfügung. Der Besuch des Sommerbades ist kostenfrei.
Allermöher See
Ideal für Familien und Kindern ist der erst im Jahre 1984 geschaffene Allermöher See. Es gibt einen Sandstrand und eine Liegewiese. Dort befinden sich auch Duschen und Toiletten. Einzig die Abbruchkanten in Ufernähe sollten beachtet werden! Das Wasser uwird dort nvermittelt sehr tief. Schilder warnen aber auf diese Gefahr hin. Die Badestelle ist mit Rettungsring und Notrufsäule ausgestattet.
Baden in der Bille
Die Bille ist ebenfalls ein toller Ort, sich eine entsprechende Abkühlung zuholen. Unser Tipp: gehen Sie in Höhe des Billbrookdeichs in Billbrook ins kühle Nass. Dort ist die Bille sehr flach und ein jeder kann sich dann ins tierfere Gewässer wagen. In Richtung Bergedorf gibt es noch wietere Bademöglichkeiten in der Bille.
Boberger See
Auch der Boberger See ist Anziehungspunkt für Schwimmerinnen und Schwimmer. Der Boberger See liegt im Naturschutzgebiet Boberger Niederung. Die Badestelle befindet sich am nordöstlichen Ufer und es finden sich dort mehrere Liegewiesen. Es gibt keine Badeaufsicht und keinen gekennzeichneten Nichtschwimmerbereich. In Ufernähe gibt es Abbruchkanten, an denen das Wasser unvermittelt sehr tief wird.
Öjendorfer See Nord und Öjendorfer See Süd
In Nähe des Friedhofs Öjendorf gibt es den Öjendorfer See. Er liegt mitten im Öjendorfer Park und hat zwei Badestellen am nord- und südöstlichen Ufer. Wie das Bezirksamt Hamburg Mitte mitteilt, ist der nördliche Teil des Sees ein Vogelschutzgebiet und nicht für die Freizeitnutzung freigegeben. Sprich: das Baden dort ist nicht erlaubt. An den offiziellen Badestellen gibt es Liegewiesen – es kann dort auch gegrillt werden. Es gibt dort einen abgetrennten Nichtschwimmerbereich, allerdings keine Badeaufsicht. Gerade im Spätsommer kann es im Öjendorfer See zu einer massenhaften Entwicklung von potenziell giftigen Blaualgen kommen, wehalb der See oft fürs Schwimmen gesperrt wird.
Eichbaumsee in Bergedorf
Auch der Eichbaumsee im Bezirk Bergedorf ist ideal zum Schwimmen und Verweilen. Im Jahr 2026 wird der Eichbaumsee an der Badestelle Ost zwischen Mitte Mai und Mitte September während der Badesaison wöchentlich auf das Vorkommen von Blaualgen untersucht, wie das zuständige Bezirksamt Bergedorf mitteilt. Mit temporären Sperrungen muss aufgrund der Gefahr von massenhaften Blaualgen weiterhin gerechnet werden. Ansonsten bietet der See eine tolle Möglichkeit, sich abzukühlen und zu schwimmen. Allerdings gibt es auch hier in Ufernähe gefährliche Abbruchkanten, an denen das Wasser unvermittelt sehr tief wird. Nichtschwimmer und Kinder sollten auf diese Gefahr hingewiesen werden.
Sandstrand am See hinterm Horn
Der See hinterm Horn im Südosten Hamburgs im Bezirk Bergedorf punktet mit klarem Wasser und einem Strand für richtiges Südseefeeling. Eine kleine Liegewiese lädt zum Verweilen ein – im Schatten der Bäume ideal! Aber auch hier gibt es bereits in Ufernähe Abbruchkanten. Das heißt, das Wasser wird hier unvermittelt sehr tief.
Schwimmen Sie nicht in der Elbe!
Einen eindringlichen Appell haben die Hamburger Behörden: baden Sie nicht in der Elbe. Ebbe und Flut und die Auswirkungen des Schiffsverkehrs mit starkem Sog und Schwell führen in der Elbe zu Strömungen, denen selbst geübte Schwimmerinnen und Schwimmer nicht gewachsen sind. Daher ist von Baden dringend abzuraten. Das Ufer hat zudem nicht erkennbare Steilkanten unter der Wasseroberfläche, die durch starke Trübung schnell übersehen werden können.
