Bombenfund: Kontrollierte Sprengung in Heimfeld

Ein Fahrzeug des Kampfmittelräumdienstes der Feuerwehr Hamburg im Einsatz. Regelmäßig kommt es in der Hansestadt zu Funden von Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg. Foto: FoTe Press

(ha). Die Feuerwehr wurde in die Seehafenstraße zu einem Kampfmittelfund im Rahmen geplanter Sondierungsarbeiten in Hamburg-Heimfeld alarmiert. Auf einem zur Räumung vorbereiteten Industriegelände waren die Fragmente einer zerborstenen Weltkriegsbombe mit Zünder aufgefunden worden. Die Rettungsleitstelle entsandte den Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr Hamburg sowie Führungs-, Lösch- und Rettungsdienstkräfte zur Einsatzstelle.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich der Fund. Eine Entschärfung war wegen des Zustandes des Fundes nicht möglich. Die Bombenspitze wurde innerhalb des Geländes in einen vorbereiteten Bereich verlegt und zur Sprengung vorbereitet.

Die Feuerwehr Hamburg veranlasste einen Warn- und einen Sperrradius, in welchem der Aufenthalt von Personen während des Einsatzes nicht gestattet war. Temporär wurde die Seehafenstraße im betroffenen Bereich, ein Teil der Hafenbahn und der
Luftraum über der Einsatzstelle gesperrt. Gegen 11:25 Uhr erfolgte die kontrollierte Sprengung. „Alle Sperrmaßnahmen konnten um 11:30 Uhr aufgehoben werden“, bestätigt ein Sprecher der Feuerwehr. Die Feuerwehr war mit etwa 20 Einsatzkräften des
Kampfmittelräumdienstes, der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes für drei Stunden im Einsatz für Hamburg.


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