Dieter Bohlen moderiert Morgenshow beim Hamburger Stadtsender

Musikproduzent Dieter Bohlen. Foto: FoTe-Press

(ha). Am kommenden, Freitag, 21. Juni, ist „Pop-Titan“ Dieter Bohlen live in der Morningshow bei John Ment beim Stadtsender „Radio Hamburg“ zu Gast und moderiert den Morgen mit. Das teilt der Radiosender mit. Wie kam es dazu? Dieter und John haben sich zum Mittagessen getroffen, wie Sprecherin Martina MĂĽller mitteilt. Dabei hat Dieter gefragt, ob John bei seinem Hamburger Konzert am 4. Oktober die Ansage in der Barclaycard Arena machen möchte. John hat zugesagt und Dieter im Gegenzug in seine Sendung eingeladen. Zu hören ist der SpaĂź von 5 bis 10 Uhr ĂĽber Antenne auf 103.6 UKW sowie ĂĽber DAB+, den Livestream im Internet, den Alexa-Skill und die sendereigene App.

John Ment wird seinen Live-Gast um 5 Uhr in Tötensen (Nidersachsen) mit dem Radio Hamburg-Jeep abholen und ins Studio SpitalerstraĂźe fahren. Dabei werden beide von unterwegs zu hören sein. Die Redaktion hat ferner Dieters bekannteste Hits von Google ĂĽbersetzen lassen, so dass sich die Hörer zum Beispiel auf „Kirsche Kirsche Dame“ freuen können. NatĂĽrlich darf Dieter während der Sendung Promotion fĂĽr seine anstehende Tournee machen, besonders fĂĽr das Konzert in Hamburg. Dabei werden auch Tickets verschenkt. Der „Pop-Titan“ darf sich zudem fĂĽnf Songs („Dieters Megahits“) aussuchen, die an dem Morgen bei Radio Hamburg laufen. Beim Quiz „Wer schlägt John?!“ wird Dieter den Quizmaster geben. Nicht zuletzt wird sich Dieter zu aktuellen Themen in Hamburg und der Welt, wie beispielsweise Klimaschutz äuĂźern.

Das neue Logo der Hamburger Allgemeine Rundschau mit dem Claim „Hummel Hummel. Infos Infos.

Wilhelm Wieben mit 84 Jahren in Hamburg gestorben

Wilhelm Wieben.

(ha). Wilhelm Wieben ist tot. Der ehemalige Sprecher der „Tagesschau“ starb am 13. Juni 2019 im Alter von 84 Jahren in Hamburg. „Wilhelm Wieben hat ĂĽber Jahrzehnte die Tagesschau geprägt. Stets seriös, kompetent und hoch professionell“, sagt Lutz Marmor, Intendant des NDR und ergänzt: „Als Sprecher hat er Generationen begleitet. Wilhelm Wieben gehörte zu den prägenden deutschen Fernsehpersönlichkeiten, immer freundlich, zugewandt und nah bei den Zuschauerinnen und Zuschauern. DarĂĽber hinaus beeindruckte Wilhelm Wieben unter anderem durch Lesungen, als Moderator und Schauspieler – und durch seinen persönlichen Einsatz fĂĽr hilfsbedĂĽrftige Menschen. Wir werden ihn vermissen.“

Wieben war insgesamt 32 Jahre lang Sprecher der Tagesschau, Deutschlands erfolgreichster Fernseh-Nachrichtensendung. 1966 begann seine Mitarbeit bei ARD-aktuell in Hamburg: zunächst im „Off“, ab 1972 im „On“, also im Bild sichtbar. 1974 folgte der „Ritterschlag“ bei der Tagesschau – seine erste 20-Uhr-Ausgabe. 1998 verlieĂź Wieben die Sendung auf eigenen Wunsch.

Wilhelm Wieben nahm nach einer Verwaltungslehre von 1957 bis 1960 Schauspielunterricht an der Max-Reinhardt-Schule in Berlin. Im Anschluss daran kam der gebürtige Dithmarscher zum Rundfunk: Bei Radio Bremen wurde er Sprecher für alle Programmsparten. Nebenher moderierte Wieben in den 70er- und 80er-Jahren Radiosendungen auf NDR 2. 1976 begann er mit plattdeutschen Lesungen, aus denen sich mehrere Buchveröffentlichungen ergaben. Später folgten hochdeutsche Lesungen. Mit Lesungen und Spendenaktionen unterstützte Wieben auch die Hospizarbeit in Hamburg.

Wilhelm Wieben. Fotos: FoTe-Press

Ab 1960 arbeitete Wieben am Bremer „Theater am Goetheplatz“ mit. Von 1981 bis 1990 trat er insgesamt mehr als 60 Mal als Selim Bassa in Mozarts „EntfĂĽhrung aus dem Serail“ an der Hamburgischen Staatsoper auf. Noch häufiger – mehr als 70 Mal – war er 1995/96 als Kaiser Franz Joseph im „WeiĂźen Rössl“ im Hamburger „Tivoli“-Theater zu sehen.
Von 1996 bis 2002 präsentierte Wilhelm Wieben im NDR Fernsehen die Reihe „Melodie der Meere“, auch in „Freut euch des Nordens“ wirkte er als Moderator und Sprecher mit. In der Talksendung „Beckmann“ sprach Wieben im Mai 2011 über sein Engagement für die Aktion „Augen auf!“, die gegen die Vereinsamung älterer Menschen und für das Altern in Würde eintritt.


Prominente wollen hoch hinaus

Alexa Benkert.

(ha/ds). So manch ein Besucher der Europa-Passage hatte schon vom Zugucken ein mulmiges GefĂĽhl im Bauch. Dort kletterten sieben Prominente eine 16 Meter hohe Kletterwand. Regina Halmich (frĂĽhere Profi-Boxerin), Alexa Benkert (Schauspielerin), Hagen Richter, (Fitness-Influencer), Joanna Semmelrogge (Schauspielerin), Sabrina Ziegler (Moderatorin), Ilka Gronewold (Sportlerin) und Christoph Holstein (Staatsrat der Behörde fĂĽr Inneres und Sport) nahmen sich der Herausforderung an und kletterten in die Höhe. Das Promi-Klettern fand im Rahmen der Veranstaltung „Klettern an der Alster“ statt, welche vom 11. bis 15. Juni 2019 in der Einkaufspassage in Hamburgs Innenstadt zu Gast ist. Die Mission: Die 16 Meter hohe Kletterwand im Atrium der Europa-Passage sollte möglichst schnell und sicher erklommen werden.

Von links: Sabrina Ziegler, Ilka Groenewold, Regina 
Halmich, Joanna Semmelrogge und Alexa Benkert beim 
Promi-Klettern in Hamburg.
Christoph Holstein.

Es gab prominente Teilnehmer, die an der Kletterwand über sich hinaus wuchsen und oben angekommen den zahlreichen Besuchern zu winken konnten. Andere hingegen mussten in der Einkaufsmeile aber auch tatsächlich an ihre Grenzen gehen. Während alle Teilnehmer im üblichen Sport-Outfit in die Höhe kletterten, versuchte Christoph Holstein im schicken Anzug sein Glück.

Im Anschluss an das Prominenten-Klettern konnten auch alle anderen Besucher eine Kletterpartie in Angriff nehmen.

Sabrina Ziegler war sichtlich erleichtert, als sie oben angekommen war. Fotos: FoTe-Press