Ermittlungsgruppe „Schwarzer Block“ durchsucht 6 Objekte

Die Polizei ging gegen mutmaßliche Straftäter auch mit modernen Wasserwerfern (WAWE 10.000) vor. Foto: FoTe-Press

(ha). Das LKA 7 Hamburg/Ermittlungsgruppe (EG) 181 „Schwarzer Block“ führte heute in Hamburg und Niedersachsen Durchsuchungen im Zusammenhang mit Straftaten, die während des G20-Gipfels in Hamburg begangen wurden, durch. Mit Unterstützung der Polizei Niedersachsen wurden insgesamt sechs Objekte durchsucht. Wie die Polizei mitteilt, richteten sich die Maßnahmen gegen sechs Personen im Alter von 19 bis 30 Jahren.

Den Tatverdächtigen werden schwerer Landfriedensbruch (§ 125 a StGB), Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte (§§ 113 StGB), tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte (§ 114 StGB), und Körperverletzungsdelikte (§§ 223, 224 StGB) vorgeworfen. Die Beschuldigten sollen im Rahmen des G20-Gipfels Polizeikräfte mit Glasflaschen, Steinen, Holzlatten und einem Fahrrad beworfen und Supermärkte geplündert haben.

Die sechs von den Durchsuchungsmaßnahmen betroffenen Personen konnten durch intensive Ermittlungen, akribische Auswertung des der SoKo „Schwarzer Block“ vorliegenden umfangreichen Bild- und Videomaterials, die polizeiinterne Fahndung und die Öffentlichkeitsfahndungen identifiziert werden. Die Durchsuchungen führten zum Auffinden von Beweismitteln. Zudem konnten in zwei Objekten Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden.


Nach Asbestfunden: NDR schließt Bürohochhaus auf Fernsehgelände in Lokstedt

(ha). Bei Raumluftmessungen in mehreren Etagen eines Büro-Hochhauses (Foto links) des NDR in Hamburg-Lokstedt wurden in zwei Räumen im 14. Obergeschoss Asbestfasern nachgewiesen. Dies teilt der NDR mit. Bei den nachgewiesenen Asbestfasern handele es sich um Krokydolith-Asbest (so genannter Blauasbest). Nachdem die Ergebnisse am Mittwoch, 21. November, vorlagen, hat die Geschäftsleitung des NDR zum Schutz der Gesundheit der Mitarbeiter entschieden, das Haus bis zur Überprüfung aller Geschosse und der dann gegebenenfalls folgenden Sanierung sofort komplett zu schließen. Derzeit wird intensiv nach Möglichkeiten gesucht, die über 300 betroffenen Arbeitsplätze provisorisch an anderer Stelle einzurichten, beispielsweise in Konferenzräumen. Auch Büroflächen in der Umgebung werden angemietet. Ebenso haben Mitarbeiter nach Angaben der Sendeanstalt die Möglichkeit, mobil von zu Hause aus zu arbeiten. Die Sendesicherheit sei gegeben, wie der NDR betont. 

Das betroffene Gebäude stammt aus den 1970er-Jahren. Damals war asbesthaltige Füllmasse in Fugen zwischen den Geschossdecken verwendet worden; die Füllmasse war jedoch eingeschlossen und stand nicht in Verbindung mit der Raumluft. Bereits in der Vergangenheit waren vorsorglich Messungen vorgenommen worden, ohne dass Belastungen der Raumluft festgestellt wurden. Bei Sanierungs- und Umbaumaßnahmen im 12. und 13. Stock war festgestellt worden, dass die Abdichtungen asbestgestopfter Fugen teilweise beschädigt waren.


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Was darf ins Hand- und Reisegepäck und was nicht?

Der Flughafen Hamburg gibt Tipps fürs Hand- und Reisegepäck. Foto: FoTe-Press

(ha). Aufgrund steigender Terrorgefahr verändern sich die Flug- und Reisebedingungen laufend. Deshalb gibt der Airport Hamburg aktuelle Tipps und Ratschläge an alle Passagiere, damit sie beim Checkin nicht sprichwörtlich auf den Bauch fallen. Gerade beim Handgepäck begehen viele Reisende Fehler: denn es gibt nun mal eine Liste an Gegenständen, die nicht in Koffer und Handgepäck gehören. Damit einem reibungslosen Start in den Urlaub nichts im Wege steht, sollten sich Passagiere bereits vor Reiseantritt über die geltenden Sicherheitsbestimmungen für das Hand- und Reisegepäck informieren.

So packe ich meinen Koffer richtig

Gegenstände wie Butangasbehälter, Nassbatterien, Bleichmittel oder Feuerwerkskörper dürfen weder im Hand- noch im Reisegepäck transportiert werden. Ein Gasfeuerzeug pro Person darf nur direkt am Körper mitgeführt werden, jedoch nicht im Hand- oder Reisegepäck. Die Mitnahme von Benzinfeuerzeugen ist weder im Hand- noch im Reisegepäck zulässig. Einzige Ausnahme: Das Feuerzeug ist neu und noch originalverpackt. Alle spitzen und scharfen Gegenstände wie Messer, Scheren oder auch Wanderstöcke sind an Bord des Flugzeuges nicht erlaubt, können aber im oder als Reisegepäck aufgegeben werden. Weitere Fragen zu diesem Thema beantwortet die jeweilige Fluggesellschaft.

Flüssigkeiten am besten im Koffer verstauen

Laut EU-Vorschrift dürfen Fluggäste Flüssigkeiten im Handgepäck nur noch in geringen Mengen mit sich führen. Deshalb packt man die Flüssigkeiten am besten in den aufzugebenden Koffer. Wer auf Flüssigkeiten im Handgepäck nicht verzichten kann, muss Folgendes beachten: Flüssigkeiten dürfen nur in Einzelbehältern mit einem maximalen Fassungsvermögen von jeweils 100 ml mitgeführt werden. Diese müssen in einem transparenten und wieder verschließbaren Plastikbeutel mit einem maximalen Fassungsvermögen von einem Liter verstaut werden. Jeder Passagier darf nur einen solchen Beutel im Handgepäck transportieren. Ausnahmen von der Beschränkung für Flüssigkeiten im Handgepäck gibt es für Medikamente und Babynahrung. Ausführliche Informationen hierzu sind im Internet unterwww.hamburg-airport.de zu finden.

Was zählt zu Flüssigkeiten?

Zu den Flüssigkeiten zählen Gels, Pasten, Lotionen, Mischungen von Flüssigkeiten und Feststoffen sowie der Inhalt von Druckbehältern, wie beispielsweise Zahnpasta, Haargel, Getränke, Suppen, Sirup, Parfum, Rasierschaum, Aerosole, und andere Artikel mit ähnlicher Konsistenz. Als solche gelten zum Beispiel flüssige Wimperntusche und Lipgloss, Deoroller, Joghurt und Frischkäse.

Achtung: Beim Souvenirkauf auf den Artenschutz achten

Mit einem Souvenir aus fernen Ländern holt man sich die Urlaubsstimmung nach Hause – doch aufgepasst: Viele Tiere stehen unter Artenschutz, weshalb es verboten ist, Souvenirs von geschützten Tieren aus dem Urlaub mitzubringen. Hierzu zählen zum Beispiel Elfenbeinprodukte, Korallen, Krokodilleder und Felle von Großkatzen. Eine Artenschutzvitrine am Hamburg Airport, die in der Fluggastpier steht, klärt Reisende schon vor dem Start in den Urlaub darüber auf, welche Souvenirs sie meiden sollten.


Tochter von Komiker Heinz Erhardt gestorben

(mr). Grit Berthold (geborene Erhardt), Tochter von Komiker Heinz Erhardt (1909-1979), ist tot. Auf der Familiengrabstätte von Heinz und Gilda Erhardt auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg trohnt nun ein neuer Grabstein mit der Innenschrift „Grit „Gigi“ Berthold geborene Erhardt 1936 – 2016″.
Grit war die älteste Tochter und besuchte bis zuletzt zahlreiche Ausstellungen über ihren Vater. Erst im Juni 2015 reiste sie (wie auch ihre Geschwister samt Familien) zu einer Heinz-Erhardt-Ausstellung im Theatermuseum nach Hannover an.

Im Jahr 2000 schrieb Grit Berthold zusammen mit ihren Geschwistern das Buch „Heinz Erhardt – privat“ (von Grit Berthold, Verena Haacker, Marita Malicke) im Stil eines biographischen Albums über Heinz Erhardt.In dem Buch enthalten sind zahlreiche s/w-Photos, Presseausschnitte und Dokumente.

Grit Berthold wohnte nur wenige Häuser von ihrem damaligen Elternhaus im Stadtteil Wellingsbüttel entfernt.

Unser Foto zeigt die Grabstätte von Heinz Erhardt und der jüngst verstorbenen Tochter des größten deutschen Komikers, Grit Berthold.