(ha). Großkontrolle gestern am Hamburger Hauptbahnhof: die Bundespolizeiinspektion Hamburg führte gemeinsam mit der Landespolizei Hamburg in der Zeit von 14:00 Uhr bis 21:00 Uhr einen chwerpunkteinsatz zur Gewaltprävention und zur Kontrolle des Waffenverbots im ÖPNV rund um den Bahnhof Berliner Tor (S- und U-Bahn) durch. Die Kontrollen hatten das Ziel, einerseits das Dunkelfeld des Mitführens gefährlicher Gegenstände aufzuhellen und andererseits die klare Botschaft zu vermitteln, dass im Bahnverkehr (ÖPNV) Waffen jeglicher Art nichts zu suchen haben! Die Maßnahmen wurden von den Verbundpartnern DB Sicherheit und Hochbahnwache mit etwa 50 Mitarbeitenden des Sicherheitsdienstes flankiert.
60 Einsatzkräfte der Bundespolizei und der Landespolizei Hamburg konnten gemeinsam folgende Feststellungen erzielen:
– 926 Personenkontrollen
– 8 sichergestellte Messer
– 1 sichergestellter Schlagring
– 1 sichergestellte Schreckschusswaffe
– 2 Fahndungstreffer (Aufenthaltsermittlungen)
– 13 Strafanzeigen (Verstoß BtMG, Erschleichen von Leistungen,
Verstoß AufenthG; Hausfriedensbruch)
Bei der Kontrolle eines Jugendlichen stellten die Einsatzkräfte fest, dass dieser eine Schreckschusswaffe, ein Taschenmesser sowie einen Schlagring mit sich führte. Der 15-Jährige wurde dem PK 11 zugeführt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und nach Rücksprache mit dem Erziehungsberechtigten wurde er entlassen.
Beamtinnen und Beamte überprüften eine Person, die 24 Verkaufseinheiten mutmaßliches Marihuana sowie etwa 2.500 Euro Bargeld mit sich führte. Der 25-jährige Deutsche wurde vorläufig festgenommen. Über die Staatsanwaltschaft Hamburg wurde ein Beschluss für die Durchsuchung seiner Wohnung angeregt. Bei der Durchsuchung wurden eine Schreckschusswaffe und ein Teleskopschlagstock aufgefunden und sichergestellt. Nach der Durchführung erkennungsdienstlicher Maßnahmen wurde er entlassen.
Entsprechende Ordnungswidrigkeiten- und Strafverfahren wurden durch die eingesetzten Polizeibeamten eingeleitet. Die Bundespolizeiinspektion Hamburg und die Landespolizei Hamburg werden auch zukünftig wiederkehrend und unangekündigt entsprechende Einsätze gemeinsam mit ihren Verbundpartnern durchführen, um Verstöße konsequent zu ahnden und die Bürgerinnen und Bürger weiter zu sensibilisieren.
