(mr). Für die Anwohnerinnen und Anwohner in der schmalen Straße Auedeich in Finkenwerder ist das kein alltäglicher Anblick: Mehrere Straßenschilder wurden kurzerhand gegen Schilder mit dänischen Straßennahmen ausgetauscht, ein Streifenwagen der dänischen Politi steht auf der Straße. Zwei Uniformierte – eine Frau und Mann – steigen aus dem Funkstreifenwagen und gehen in ein Lokal. Natürlich hat dieses einen dänischen Namen.
Aktuell dreht das Filmteam der ARD-Reihe „Dänemark Krimi“ rund um den Auedeich mehrere Szenen für den mittlerweile fünften Teil. Laut Halteverbotsschildern, die großräumig auch an der Straße Alte Aue aufgestellt wurden, dreht dort das Filmteam bis einschließlich 28. August. „Ärgerlich, dass uns so viele Parkplätze fehlen“, sagt ein Anwohner mit dem ein Reporter der Hamburger Allgemeinen Rundschau vor Ort ins Gespräch kommt. Aber er zeigt auch Verständnis. Schließlich sei es ja Werbung für den kleinen Stadtteil, wenngleich er auch in Dänemark verortet wird. „Die haben hier schon mal gedreht. Da standen auch dänische Polizeiautos bei uns vor der Tür“, erzählt der junge Mann weiter. Mit Anwohnerschreiben wurden die Menschen in Nähe des Drehortes auf die bevorstenenden Filmarbeiten hingewiesen.

Die Dreharbeiten für neue Folgen der ARD-Reihe Der Dänemark-Krimi haben bereits im Juli 2026 unter der Regie von Antje Ritter in Hamburg und Umgebung begonnen. Neben den beiden Hauptdarstellern Marlene Morreis und Niki von Tempelhoff war auch Darsteller Christoph Tomanek am Filmset. Offenbar hat der aus „Morden im Norden“ bekannte Scahsupieler eine Gastrolle im fünften Teil des „Dänemark Krimis“.
Der Dänemark-Krimi ist eine deutsche Kriminalfilmreihe, die seit Oktober 2021 in unregelmäßigen Abständen im Rahmen des „DonnerstagsKrimis im Ersten“ ausgestrahlt wird. Die Hauptrollen sind mit Marlene Morreis als Kommissarin Ida Sörensen, Nicki von Tempelhoff als Kommissar Magnus Vinter und Katharina Heyer in der Rolle der Kommissarin Frida Olsen besetzt.
Wann genau der fünfte Teil in der ARD zu sehen sein wird, steht noch nicht fest.

um ein sogenanntes Spielauto. Es ist kein echter
Polizeiwagen. Fotos: FoTe Press