Gefährliche Körperverletzung mit Schusswaffe: Zeugen gesucht

Die Polizei Hamburg sucht Zeugen, die etwas zur Tat aussagen und verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Symbolfoto: FoTe Press

(ha). In der vergangenen Nacht ist ein 46-jähriger Mann durch einen Schuss in den Oberschenkel verletzt und anschließend von Rettungskräften in ein Krankenhaus transportiert worden. Lebensgefahr besteht nach derzeit vorliegender Information nicht, wie die Polizei mitteilt.

Der 46-Jährige hatte sich direkt mit einem Notruf an die Polizei gewandt und mitgeteilt, unmittelbar vor seinem geparkten Fahrzeug in der Holsteiner Chaussee angeschossen worden zu sein. Hinweise auf mögliche Tatverdächtige konnte er nicht geben.

Sofort eingeleitete umfangreiche Fahndungsmaßnahmen mit über 20 Funkstreifenwagenbesatzungen führten nicht zur Feststellung von Tatverdächtigen. Am Tatort konnten Einsatzkräfte ein Projektil an einem beschädigten Fensterelement im Eingangsbereich eines Wohnhauses sowie eine Patronenhülse sicherstellen.

Nach bislang vorliegenden Erkenntnissen des Landeskriminalamtes soll sich ein dunkel gekleideter Mann mit Vollbart und Cap vom Tatort entfernt und in ein schwarzes/dunkles Auto zugestiegen sein, welches im Anschluss fluchtartig in Richtung Innenstadt bewegt worden ist.

Die ersten Ermittlungen in der Nacht wurden vom Kriminaldauerdienst übernommen. Für die Tatortarbeit wurde die Holsteiner Chaussee in der Nacht für rund zwei Stunden voll gesperrt.

Das Landeskriminalamt für die Region Eimsbüttel (LKA 133) hat die Ermittlungen übernommen. Die Ermittler bitten in diesem Zusammenhang um sachdienliche Hinweise unter der Rufnummer 040 / 428 65 67 89.


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