(ha). Nachdem im vergangenen Mai ein 19-Jähriger durch mehrere Personen aus mutmaßlich homophoben Beweggründen körperlich angegriffen und verletzt wurde, haben Einsatzkräfte gestern Durchsuchungsbeschlüsse bei drei Tatverdächtigen
im Alter von 19, 20 und 21 Jahren vollstreckt.
Nach den bisherigen Erkenntnissen soll der Geschädigte aus einer Gruppe von zehn Personen heraus Am Aschenland Ecke Geutensweg attackiert worden sein. Den Ermittlerinnen und Ermittlern des Staatsschutzes (LKA 73) gelang es inzwischen, drei deutsche Tatverdächtige zu identifizieren.
Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte daraufhin Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnanschriften der Männer in den Stadtteilen Neugraben-Fischbek und Harburg. Bei der gestrigen Vollstreckung der Beschlüsse stellten die Beamtinnen
und Beamten mehrere Beweismittel sicher, darunter Speichermedien, mutmaßliche Tatkleidung, eine Machete und einen Schlagring. Den 21-Jährigen nahmen sie in seiner Wohnung vorläufig fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde
dieser wieder entlassen, da keine Haftgründe vorlagen. Die anderen beiden Männer wurden nicht angetroffen. Die Ermittlungen dauern an.