(ha). Am 28. August 2026 soll es gegen 3:20 Uhr im Warteraum des Bahnsteigs zu den Gleisen 5/6 des Hamburger Hauptbahnhofs zu einem Taschendiebstahl durch einen 45-jährigen deutschen Staatsangehörigen gekommen sein. Das teilt die zuständige Bundespolizei mit.
Demnach soll sich der Tatverdächtige in die unmittelbare Nähe des alkoholisierten, schlafenden 38-Jährigen begeben und ihm anschließend das Smartphone aus der Hosentasche entwendet haben. Anschließend soll der 45-Jährige den Hauptbahnhof verlassen haben.
Als der Geschädigte den Diebstahl seines etwa 1.100 Euro teuren Smartphones bemerkte, sprach er umgehend eine Präsenzstreife der Bundespolizei auf dem Südsteg des Hamburger Hauptbahnhofs an und teilte den Sachverhalt mit. Er gab an, dass er nach einer Firmenfeier auf dem Weg nach Hause war und im Warteraum auf seine Weiterfahrt wartete. Dabei sei er eingeschlafen.
Die Beamten werteten die Videodaten entsprechender Kameras aus, konnten einen Tatverdächtigen erkennen und Fahndungsbilder von ihm erstellen.
Gegen 04:30 Uhr erkannte eine Streife der Bundespolizei den 45-Jährigen im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen auf dem Bahnsteig zu den Gleisen 11/12 wieder und nahm ihn vorläufig fest. Das Smartphone führte er nicht mehr bei sich. Der Verbleib des Diebesguts ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Der Mann wurde zur Durchführung strafprozessualer Maßnahmen dem Bundespolizeirevier am Hamburger Hauptbahnhof zugeführt. Ein angeforderter Amtsarzt stellte die Gewahrsamsfähigkeit des Mannes fest.
Gegen den polizeibekannten Mann wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet. Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige über den Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg der Untersuchungshaftanstalt zur Haftprüfung zugeführt.
