Weitere Rotlichtkontrolle in der Hamburger Innenstadt

Die Polizei Hamburg kontrolliert regelm├Ą├čig Autofahrer, Fu├čg├Ąnger und Radfahrer und achtet auf "Rotlichtverst├Â├če". Symbolfoto/Montage: FoTe Press

(ha). Unter F├╝hrung der Verkehrsdirektion Ost (VD 3) f├╝hrten gestern (4. Februar) 171 Polizeibeamte im gesamten Stadtgebiet Rotlichtkontrollen durch. Das teilt die Ermittlungsbeh├Ârde heute mit. Insgesamt wurden 329 Fahrzeuge und 343 Personen ├╝berpr├╝ft und 174 Rotlichtverst├Â├če durch Kraftfahrzeugf├╝hrern, sowie 25 durch Fahrradfahrer festgestellt. Sechs Fahrern droht ein einmonatiges Fahrverbot.

Dar├╝ber hinaus wurden folgende Verkehrsverst├Â├če geahndet:

– 75 x missbr├Ąuchliche Benutzung eines Mobiltelefons w├Ąhrend der
Fahrt

– 35 x verbotswidriges Wenden

– 2 x Fahren ohne Fahrerlaubnis

  • 5 x Versto├č gegen die Anschnallpflicht

Besondere Sachverhalte:

Aufgrund des Versto├čes gegen die Anschnallpflicht wurde ein 52-j├Ąhriger Deutscher angehalten und ├╝berpr├╝ft. Hierbei stellte sich heraus, dass eine beh├Ârdliche Entziehung der Fahrerlaubnis gegen den Mann vorlag. Dar├╝ber hinaus wurde aufgrund von k├Ârperlichen Auff├Ąlligkeiten ein Drogenschnelltest durchgef├╝hrt, der positiv auf THC und Kokain reagierte. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und der F├╝hrerschein beschlagnahmt.

In einer Kontrollstelle in St. Georg wurden Beamte auf ein Fahrzeug aufmerksam, aus dessen Innenraum laute Musik und starker Marihuanageruch drang. Bei der anschlie├čenden Durchsuchung des Fahrzeugs stellten die Beamten 500 Gramm Marihuana sowie 4.000 Euro mutma├čliches Dealgeld sicher. Das LKA 68 ├╝bernahm die Ermittlungen. Im weiteren Verlauf stellten die Ermittler bei der Durchsuchung der Wohnanschrift des 30-j├Ąhrigen Pakistani weiteres Verpackungsmaterial und eine Feinwaage sicher. Der 30-J├Ąhrige wurde nach erkennungsdienstlicher Behandlung wieder entlassen, da keine Haftgr├╝nde vorlagen.

Ein 30-j├Ąhriger bulgarischer Fahrer eines Paketzustelldienstes┬á wies Hinweise auf einen zeitnahen Konsum von Bet├Ąubungsmitteln auf. Ein Drogenschnelltest best├Ątige den Verdacht und reagierte positiv auf THC. Eine Blutprobe wurde angeordnet und die Weiterfahrt untersagt.

Der Fahrer eines voll besetzten Linienbusses muss nach einem Rotlichtversto├č (l├Ąnger als eine Sekunde) mit einem Fahrverbot von mindestens einem Monat, einem Bu├čgeld in H├Âhe von 200 Euro und einem Punkt im Fahreignungsregister rechnen.

Nicht selten f├╝hren Rotlichtverst├Â├če zu folgenschweren Verkehrsunf├Ąllen. Um diese zu reduzieren, wird die Verkehrsdirektion in diesem Zusammenhang den Kontrolldruck weiterhin aufrechterhalten.