(ha). Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg soll ein Mann (Alter: 64 Jahre) am 11.07.2026 gegen 13:23 Uhr im Bahnhof Harburg am Haupteingang einen Bundespolizisten (Alter: 41 Jahre) mit den Worten „Heil Hitler“ lautstark aus einer Entfernung von ca. 5 m angesprochen haben. Zum Tatzeitpunkt befanden sich diverse Bahnreisende beim Haupteingang, die den Vorfall aufmerksam beobachteten.
Zuvor erhielt der polnische Staatsangehörige auf Grund von ordnungsstörendem Verhalten einen Fahrtausschluss für einen Metronom-Zug durch das Zugbegleitpersonal und wurde aus dem Bahnhof durch angeforderte Bundespolizisten geführt. Der jedoch mit den Worten „Heil Hitler“ angesprochene Bundespolizist war an diesen Maßnahmen im Vorfeld nicht beteiligt.
Im Rahmen der Überprüfung seiner Personalien konnte ermittelt, dass der 64-Jährige bereits mehrfach, insbesondere wegen Gewaltdelikten, polizeilich in Erscheinung getreten war. Gegen den Tatverdächtigen wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts „Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“ eingeleitet. Anschließend wurde der Mann mit einem Platzverweis für den Bahnhof Harburg wieder entlassen.
Das LKA 7 der Landespolizei Hamburg wurde in Kenntnis gesetzt und übernimmt zuständigkeitshalber die weiteren Ermittlungen.
Josefine Preuß zeigt Fotografen wegen Stalkings an: am Filmset!

(ds). Dürfen wir vorstellen: die Fotos oben zeigen Josefine Preuß. Sie bezeichnet sich selbst als Schauspielerin. Was besagt das eigentlich? Nichts! Die Begriffe Schauspieler und Schauspielerin sind in Deutschland rechtlich nicht geschützt. Theoretisch darf sich jede Person so nennen, unabhängig davon, ob eine formale Ausbildung an einer Schauspielschule absolviert wurde oder nicht. Auch sagt es nichts darüber aus, ob jemand gut oder schlecht ist. Josefine Preuß hatte eher das Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit den richtigen Menschen zusammenzutreffen und ist seit ihrer frühen Kindheit auf Theaterbühnen und im Fernsehen zu sehen.
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Beschlossen: Besuch der Elphi-Plattform kostet künftig 5 Euro

(ha). Ab 5. Oktober werden zur Deckung der Kosten regulär 5 und ermäßigt 3 Euro erhoben – Besucher:innen, die Tickets online buchen, erhalten Gutschrift für Konzerttickets
Nachdem der Zugang zur Plaza der Elbphilharmonie ursprünglich nur im ersten Jahr nach der Eröffnung kostenfrei sein sollte, wurde der freie Eintritt seit nunmehr fast zehn Jahren von der Stadt finanziert. Zuletzt wurden jährlich 3,6 Millionen Euro aus der Kultur- und Tourismustaxe bereitgestellt, um den freien Eintritt zu finanzieren. Im Zuge der aktuellen Haushaltsverhandlungen hat der Senat beschlossen, diese Mittel künftig zu nutzen, um ansonsten drohende Kürzungen bei anderen Kulturprojekten und -institutionen zu verhindern. Daher wurde mit der Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft (ELBG) vereinbart, ab dem 5. Oktober 2026 den seit Beginn vorgesehenen Eintritt für die Plaza zu erheben.
Der Eintritt wird regulär 5 Euro pro Person betragen, also deutlich weniger als bei vergleichbaren touristischen Attraktionen und nur etwas mehr als die bereits in den letzten Jahren erhobene und seit 2023 nicht mehr erhöhte Gebühr für Vorbuchungen in Höhe von 3 Euro. Ermäßigte Tickets kosten 3 Euro (Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 3 und 18 Jahren, Schüler:innen allgemeinbildender Schulen, Auszubildende und Studierende, Grundsicherungsempfänger:innen und Arbeitslose mit entsprechendem Nachweis, Inhaber:innen eines Schwerbehinderten-Ausweises und deren Begleitperson). Kleinkinder bis zum dritten Geburtstag können kostenlos auf die Plaza und brauchen kein Ticket. Alle Tickets können online und vor Ort erworben werden. Die Eintrittspreise für Konzerte und Führungen bleiben hiervon unberührt. Kita- und Vorschul-Gruppen und Schulklassen allgemeinbildender Schulen können auch zukünftig als Gruppe, beziehungsweise Klassenverband, vor Ort kostenlos Tickets für die Plaza erhalten.
Besucher:innen, die ihr Plaza-Ticket online unter Nutzung eines Kund:innenkontos der Elbphilharmonie kaufen, erhalten pro Bezahlvorgang eine Gutschrift in Höhe von 5 Euro für einen Konzertbesuch. Damit schafft die Elbphilharmonie einen zusätzlichen Anreiz, neben der Plaza auch das vielfältige Kulturangebot des Hauses zu erleben. Der Gutschein kann im Rahmen eines Online-Kaufes für alle Veranstaltungen, die von der ELBG vertrieben werden, eingelöst werden. Dies sind neben Veranstaltungen der HamburgMusik, insbesondere die Veranstaltungen von NDR, Symphonikern Hamburg und des Ensemble Resonanz.
Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Es ist uns gelungen, den Eintritt für die Plaza deutlich länger kostenfrei anbieten zu können, als ursprünglich geplant war. Im Rahmen der anspruchsvollen Haushaltsberatungen standen wir nun vor der Alternative, mit den für die Kultur vorgesehenen Mitteln entweder den Eintritt für die Plaza weiter kostenfrei anzubieten und dafür in der Kultur Kürzungen vornehmen zu müssen oder nach zehn Jahren den von Beginn an vorgesehenen Eintritt nun tatsächlich zu erheben und dadurch den Kulturetat deutlich zu entlasten. Auch Dank des nun beschlossenen Plaza-Eintritts wollen wir auch in finanziell schwierigen Zeiten die kulturelle Vielfalt in der Stadt weiter aufrechterhalten. Mit der Gutschrift erhalten die Besucher:innen der Plaza zudem einen zusätzlichen Anreiz, neben der Plaza auch die Konzertsäle im Rahmen eines Konzertes zu erleben. Ich hoffe, dass diese Gutschrift insbesondere auch von den Hamburger:innen genutzt wird. Hiermit und mit dem im Vergleich zu anderen Wahrzeichen eher moderaten Eintrittspreis haben wir eine für die Kultur in Hamburg gute Lösung gefunden.“
Christoph Lieben-Seutter, Generalintendant Elbphilharmonie und Laeiszhalle: „Der freie Plaza-Eintritt trug bisher zur Akzeptanz und der hohen Besucherfrequenz des Hauses bei. Gleichzeitig wissen wir seit zehn Jahren, dass das von der Bürgerschaft beschlossene Betriebskonzept des Hauses eigentlich vorsieht, zur Deckung der Betriebskosten eine Eintrittsgebühr zu erheben. Diese wurde in den letzten Jahren von der Stadt übernommen und aus den Einnahmen der Kultur- und Tourismus-Taxe bestritten. Bevor die angespannte Budgetsituation zu Kürzungen bei anderen Kultureinrichtungen führt, halten wir die Umstellung auf den kostenpflichtigen Plaza-Eintritt für angebracht, zumal wir wissen, dass ein Großteil der auswärtigen Gäste sowieso mit einer Eintrittsgebühr für den Besuch der Plaza rechnet.“