Einbruch in eine Lagerhalle in Wilhelmsburg: 7 Festnahmen

Ein Streifenwagen der Hamburger Polizei. Symbolfoto: FoTe Press

(ha). Einsatzkräfte der Polizei haben vergangene Nacht in Hamburg-Wilhelmsburg sieben Männer vorläufig festgenommen, die im Verdacht stehen, in eine Lagerhalle eingebrochen zu sein. Die 18- bis 37-jährigen Männer werden heute einem Haftrichter vorgeführt.

Ein Zeuge rief nach Angaben der Polizei aufgrund der Auslösung des Einbruchsalarms einer Lagerhalle die Polizei und beobachtete im weiteren Verlauf mehrere Männer, die von dem Gelände in der Dratelnstraße flüchteten. Mehr als zwei Dutzend Funkstreifenwagenbesatzungen sowie eine Diensthundführerin mit ihrer Diensthündin „Hilde“ suchten die Einsatzörtlichkeit auf und stellten einen Einbruch fest.

Nach ersten Erkenntnissen hatten die Einbrecher einen Karton mit verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln entwendet und mehrere Paletten zum Abtransport bereitgestellt. Im Zuge der umfangreichen Fahndungsmaßnahmen nahmen die Polizeibeamtinnen und -beamten insgesamt sieben Männer, darunter vier Dänen (18, 22, 27, 37), einen Niederländer (23), einen Syrer (22) sowie einen Amerikaner (39), vorläufig fest.

In einem von ihnen geführten Fahrzeug fanden die Einsatzkräfte mutmaßlich Teile der Beute, die sie sicherstellten. Die Tatverdächtigen wurden nach erkennungsdienstlicher Behandlung dem Untersuchungsgefängnis zugeführt. Ein Haftrichter entscheidet heute über den Erlass eines Haftbefehls.

Der Kriminaldauerdienst übernahm noch in der Nacht die Ermittlungen, die nun durch das Dezernat für Verbraucherschutzdelikte (WSP 52) fortgeführt werden. Diese dauern an.


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