Journalismus kostet Geld! Zahlen Sie für unsere redaktionellen Berichte

Guter Journalismus kostet Geld. Unser Symbolfoto zeigt einige Titelseiten der Hamburger Allgemeine Rundschau und einige Geldscheine. Foto: FoTe Press

(mr). Wir freuen uns, dass Sie auf den Seiten Ihrer Hamburger Allgemeinen Rundschau herum surfen. Dafür an dieser Stelle ein kräftiges Danke. Sie bekommen auf unseren Seiten zum Teil knallharten, in die Tiefe recherchierten Journalismus. Apropos Journalismus: er kann seine demokratische Rolle am besten ausfüllen, wenn alle auf ihn zugreifen können. Ihre Hamburger Allgemeine Rundschau bietet Berichte aus den verschiedenen Stadtteilen Hamburgs, Hintergrundberichte aus dem Rathaus, das Promi-Radar und vieles mehr. Durch unsere Texte über Grabstätten Hamburger Persönlichkeiten, manchem Behörden-Irrsinn oder beispielsweise Artikel aus dem Bereich Blaulicht tragen wir zur öffentlichen Meinungsbildung in der Hansestadt bei, das in der deutschen Medienlandschaft oftmals untergeht.

Hamburger Allgemeine Rundschau ohne Bezahlschranke

Während viele Zeitungsverlage kaum noch Lokaljournalismus abdecken, möchten wir von der Hamburger Allgemeinen Rundschau, dass auch Menschen unsere Monatszeitung lesen können, die es sich nicht leisten können, für den Inhalt zu bezahlen. Aus diesem Grund gibt es auch keine Paywall (Bezahlschranke).

Journalismus kostet allerdings Geld

Hamburger Allgemeine Rundschau ist eine einmal im Monat erscheinende Zeitung im praktischen DIN A4-Format. Hinter der HAR steckt ein Inhaber geführter Verlag, dessen Redakteure und Fotografen in einer selbstverwalteten Redaktion viel Zeit und Herzblut in die Recherche stecken. Wir arbeiten intensiv an unseren Texten, sorgen für eine qualitative Auswahl an Fotos. Aber das alles kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld.

Leisten Sie einen Beitrag für unseren Journalismus

Sie möchten unsere Arbeit mit einem Geldbetrag unterstützen? Das freut uns. Sie können uns mit einer einmaligen oder gerne auch regelmäßigen Förderung unterstützen. Das sichert dauerhaft eine unabhängige Berichterstattung in Hamburg. Denn: gerade der Lokaljournalismus leidet in Hamburg, weil viele Zeitungen (Tages- und Wochenzeitungen) teils von einem großen Verlagshaus geführt werden.

An dieser Stelle schon einmal ein großes Danke für Ihren Geldbeitrag an uns. Mittels des Spenden-Buttons können Sie schnell und unbürokratisch Ihren Beitrag leisten. Gerne senden wir Ihnen aber auch eine Bankverbindung, an die Sie dann alternativ Ihren Geldbetrag überweisen können.




Das neue Logo der Hamburger Allgemeine Rundschau mit dem Claim „Hummel Hummel. Infos Infos.

+++ Aus unserem Archiv +++ Aus unserem Archiv +++ Aus unserem Archiv +++ Aus unserem Archiv

Trauerfeier für Christian Quadflieg: hier fand der Schauspieler seine letzte Ruhe

Schauspieler Christian Quadflieg fand seine letzte Ruhe auf dem Friedhof Ohlsdorf. Eine kleine Plakette mit den Geburts- und Sterbedaten erinnert an den großen Schauspieler. Foto: FoTe Press

(mr). Im engsten Familienkreis wurde in der Kapelle 9 auf dem Friedhof Ohlsdorf Abschied genommen von einem ganz großen Schauspieler: Christian Quadflieg. Bereits um 12 Uhr kamen die ersten Trauergäste und trugen sich in ein Kondulenzbuch ein. Gegen 12.30 Uhr begann das Trauerfest, bei dem etwa 30 Gäste anwesend waren. Es war der Wunsch der Familie, dass die Trauerfeier nur im engsten Kreis absolviert wird.

Als Dr. Karsten Mattiesen hat er ein Stück Fernsehserien-Geschichte geschrieben. Christian Quadflieg ist tot. Der Schauspieler starb am Sonntag, dem 16. Juli 2023, im Alter von 78 Jahren nach schwerer Krankheit in Hamburg. Christian Quadflieg wurde 1945 im schwedischen Växjö geboren. Seine Eltern waren der Schauspieler Will Quadflieg (1914–2003) und Benita von Vegesack (1917–2011).

Schauspieler Christian Quadflieg wohnte im Hamburger Stadtteil Sasel. Er starb im Alter von 78 Jahren nach langer schwerer Krankheit. Fotos: FoTe Press

Quadflieg absolvierte von 1965 bis 1968 eine dreijährige Ausbildung an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum (heute Schauspielschule Bochum). Von 1969 bis 1973 war er an den Theaterbühnen von Oberhausen, Wuppertal und Basel engagiert. Es folgten Auftritte unter anderem an den Theatern in Berlin, Hamburg, München, Wien und Zürich.
Im Fernsehen hatte Christian Quadflieg Auftritte in zahlreichen Filmen und Serien (zum Beispiel „Der Alte“, „Derrick“, „Ein Fall für Zwei“, „Vater wider Willen“, „Das Traumschiff“). Eine bekannte Rolle hatte er in der berühmten Tatort-Episode „Reifezeugnis“ (ARD) von Regisseur Wolfgang Petersen, in der er einen jungen Lehrer spielt, der eine Liebesaffäre mit einer Schülerin, gespielt von Nastassja Kinski, eingeht. Eine weitere Hauptrolle spielt darin die in Berlin lebende Schauspielerin Judy Winter als seine Frau.

Ab Februar 1987 verkörperte Quadflieg in 41 Folgen der Serie „Der Landarzt“ die Titelrolle. In 16 Episoden führte er auch die Regie. „Die Rolle des verständnisvollen, vertrauenswürdigen Arztes, der mit Leib und Seele seine Berufung ausübt, verkörperte Christian Quadflieg sehr authentisch“, erklärt ZDF-Programmdirektorin Nadine Bilke. „Das Publikum spürte das, und schloss ihn als ‚Landarzt‘ ins Herz.“
Zuletzt war es um Quadflieg stiller geworden. Er konzentrierte sich auf literarische Programme, mit denen er Gastspiele gab und Hörbücher einlas. Lyrik von Erich Kästner, Heinrich Heine und Eduard Mörike oder auch Bibelgeschichten gehörten dazu. Christian Quadflieg war seit 1974 mit seiner Kollegin Renate Reger verheiratet. „Die Familie trauert um einen geliebten Menschen und großen Künstler“, heißt es in der Mitteilung seiner Angehörigen. Er wohnte bis zuletzt in einem Haus im Hamburger Stadtteil Sasel.

Nach der Trauerfeier wurde Christian Quadflieg in einem Urnengrab auf dem Friedhof Ohlsdorf beigesetzt.


Teaser HAR