(mr). Die einen lieben es, die anderen brauchen es! Sex an öffentlichen Orten ist auch in Hamburg ein Thema, das immer wieder für Diskussionen sorgt. Dazu gehören Parks, Strände, Parkplätze oder andere frei zugängliche Bereiche wie unter den zahleichen Brücken Hamburgs. Während manche Menschen solche Orte bewusst aufsuchen, führt dies häufig zu Beschwerden von Anwohnern oder anderen Besuchern, die sich gestört fühlen. Daher gilt es, sehr vorsichtig zu sein.
Rechtlich gilt: Öffentliche Orte sind für alle zugänglich. Wer dort sexuelle Handlungen vornimmt und dabei andere belästigt oder Ärgernis erregt, kann mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Je nach Situation können Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten vorliegen. Besonders streng wird eingeschritten, wenn Minderjährige betroffen sein könnten oder andere Personen gegen ihren Willen Zeugen werden. Aber vorsichtig ist und einige Hinweise beachtet, kann sich den Kick holen.

Sex im Freien ist insbesondere in größeren Parks wie dem Stadtpark in Winterhude, dem Volkspark in Stellingen, dem Donners Park in Ottensen oder beispielsweise dem Wilhelmsburger Inselpark kein Problem. Dort gibt es genug Möglichkeiten, versteckt von Passanten seiner Lust freien Lauf zu lassen.
Es gibt auch unzählige abgelegene Grünanlagen wie dem Areal rund um das Bismarkdenkmal, dem Grünen Zentrum in Bergedorf oder Osdorfer-Born-Park. Wer dort Sex ausübt, sollte sich tief ins Gebüsch waagen. Sicher ist sicher. Denn die Behörden reagieren dabei auf Hinweise aus der Bevölkerung und führen bei Bedarf Kontrollen durch. Ziel ist es, die öffentliche Ordnung zu gewährleisten und die Interessen aller Nutzerinnen und Nutzer des öffentlichen Raums zu schützen.
Es gibt Menschen, die suchen den ganz besonderen Kick zum Beispiel in Einkaufszentren, U-Bahnhöfen, öffentlichen Verkehrsmitteln und Toiletten. Ob Treppenhäuser in den Einkaufszentren oder die Unterführungen zu den U- oder S-Bahnsteigen – sie bieten zum Teil gute Möglichkeiten, Sex in der Öffentlichkeit zu haben. Sind Schritte oder idealerweise Gespräche zu hören, wird schnell die Hose hochgezogen und der Sex kurz unterbrochen, bis die Luft wieder rein ist. Tipp: nutzen Sie S- oder U-Bahnstationen, die nicht sehr frequentiert sind. Bahnhöfe entlang der U1 beispielsweise eignen sich wunderbar. In den späten Abendstunden sind diese meist menschenleer in den Randgebieten Hamburgs
Auch Büroräume und ein im öffentlichen Raum abgestelltes Auto oder Hinterhöfe, Gärten, Friedhöfe sind ideal. Wie wäre es mit dem Wohlerspark in Altona? Dort gibt es genug Plätze, ungestört und doch in der Öffentlichkeit zu kopulieren. .
Unabhängig von persönlichen Einstellungen ist gegenseitige Rücksichtnahme ein wichtiger Grundsatz. Öffentliche Plätze sollen allen Menschen offenstehen, ohne dass sie ungewollt mit intimen Handlungen konfrontiert werden. Sex ist in der Öffentlichkeit bei uns in Deutschland verboten. Aber Verbote turnen nun mal an. Wer hat als Jugendlicher nicht schon schon mal an einer Zigarette gezogen, obwohl es verboten war. Oder in einem Geschäft etwas geklaut. Alle sist verboten – und dennoch tut man es. Zusätzlichen Reiz bekommt das Liebesspiel coram publico durch die Gefahr, erwischt zu werden. Es kribbelt, es ist die Lust, es ist die Gefahr – zu jeder Zeit. Menschen, die beim Sex in der Öffentlichkeit nicht erwischt werden, triumphieren gleich doppelt.
Es ist auf der einen Seite die Angst davor, entdeckt zu werden – auf der anderen Seite steht die sexuelle Erregung. Beide Komponennten zusammen erzeugen Spannung und Lust beim Sex.
Tipp: nehmen Sie eine Decke, Kondome und Sextoys (für besonders Abenteuerlustige) mit. „Nicht strafbar ist der Sex im Freien, wenn ein Paar es nicht darauf anlegt, von anderen gesehen zu werden und sich zum Beispiel in ein Gebüsch verzieht.“, heißt es auf anwaltsauskunft.de.
Und worauf stehen Hamburgerinnen und Hamburger – welche sexuelle Stellungen bevozugen sie?
- Missionarsstellung – eine Person liegt auf dem Rücken, die andere oben; viel Blickkontakt und leicht zu variieren.
- Doggy Style (von hinten) – eine Person kniet oder beugt sich vor, die andere dringt von hinten ein.
- Reiterstellung / Cowgirl – die empfangende Person sitzt oder kniet oben und bestimmt oft Tempo und Tiefe.
- Reverse Cowgirl – wie Reiterstellung, aber mit dem Gesicht von der anderen Person abgewandt.
- Löffelchenstellung – beide liegen seitlich hintereinander; oft als besonders gemütlich und intim empfunden.
- Sitzende Positionen – zum Beispiel auf einem Stuhl oder auf dem Schoß; ermöglichen engen Körperkontakt.
Hier kommen Sie zur Umfrage: das sind die Sex-Vorlieben der Hamburger.
