Montag, 20.02.2017
     

So schlau ist Deutschland

 

So schlau ist Deutschland

(ha). Bei einem IQ Test haben über fünf Millionen Menschen teilgenommen, pro gelisteter Stadt waren es zwischen 10.000 und 120.000 die ihren IQ getestet haben. Aus den Ergebnissen wurde eine Infografik (siehe links) erstellt, in der die Unterschiede zwischen den Geschlechtern, unterschiedlichen Altersgruppen, Bundesländern und verschiedenen Städten dargestellt sind. Hamburg hat es dabei im Hauptstadtvergleich mit einem Durchschnitts-IQ von 113 auf Platz 1 geschafft. Das Ganze ist ein Online-IQ-Test, bei dem die Ergebnisse von 4 Mio. Teilnehmern über einen achtmonatigen Zeitraum ausgewertet wurden.
Da die Teilnehmer Angaben über Alter und Geschlecht gemacht haben, konnten diese Daten ausgewertet werden.
Der Städtebezug wurde durch die IP-Adressen der User hergestellt und aus diesen Ergebnissen dann eine anschauliche Grafik erstellt. Sie möchten sich auch gerne einmal testen? Hier gelangen Sie zur Homepage.

Appell der Feuerwehr: Rauchmelder warten

(mr). In Hamburg gibt es über 1.000.000  Haushalte, die in den vergangenen Jahren auf Grund der eingeführten Rauchwarnmelderpflicht in der Hansestadt mit privaten Heimrauchmeldern ausgestattet worden sind. Dies ist aus Sicht der Feuerwehr Hamburg sehr erfreulich – schließlich gibt es unzählige Beispiele dafür, dass Rauchwarnmelder dafür gesorgt haben, dass Bewohner sich entweder rechtzeitig retten konnten oder von der Feuerwehr vor dem Erstickungstod gerettet wurden. Die Feuerwehr Hamburg appelliert allerdings dringend an alle Besitzer von Rauchwarnmeldern, dass diese regelmäßig gewartet werden sollten. Denn leider komme es immer wieder vor, dass die Feuerwehr zu Fehlalarmen ausrücke, da die Nachbarn oftmals das schrille Warnsignal (bei fast leeren Batterien) als Feueralarm wahrnehmen, den  Notruf 112 wählen und die Feuerwehr anfordern. Die Feuerwehr Hamburg ist laut einer Pressemitteilung im Jahr 2013 über 1.500 mal zu Einsätzen dieser Art ausgerückt, bei denen die Wohnungseingangstüren, unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit, oftmals gewaltsam geöffnet werden musste, um die Wohnung zu überprüfen. Diese Schäden hätten verhindert werden können, wenn die Rauchmelder rechtzeitig mit neuen Batterien ausgestattet worden wären. Hinzu kommt der Umstand, dass der Löschzug in dem Revier bei einem solchen Einsatz nicht für tatsächliche Schadenslagen zur Verfügung steht.
Die Feuerwehr Hamburg hat festgestellt, dass die Einsatzzahlen hinsichtlich Fehlalarme bei privaten Rauchwarnmeldern in den Sommermonaten (insbesondere in der Ferienzeit) signifikant steigen. Dass habe aus Sicht der Feuerwehr damit zu tun, dass viele Bürger zum einen im Urlaub sind, zum anderen halten sich die Menschen bei schönem Wetter auch viel mehr im Freien auf.

Betrüger geben sich am Telefon als Gerichtsmitarbeiter aus

(mr). Erneut sind in diesen Tagen Telefonbetrüger am Werk. Ihre neue Masche: sie geben sich als Mitarbeiter des Amtsgerichts aus und drohen mit einem Mahnbescheid, der gar nicht existiert. „Zahlungsaufforderungen erfolgen ausschließlich schriftlich unter Angabe des betroffenen Gerichtsverfahrens und des gerichtlichen Aktenzeichens“, sagt Ruth Hütteroth, Gerichtssprecherin. Das Perfide: Auf dem Display des Telefons des Angerufenen erscheint dabei fälschlich die Telefonnummer 040 / 42 82 80. Dabei handelt es sich um die Telefonnummer des Hamburg Service.


     

Grabstätte Mareike Carriere

 

Mareike Carrière ruht auf dem Friedhof Ohlsdorf

(mr). Am 17. März 2014 verstarb Schauspielerin Mareike Carrière ("Großstadtrveier", "Die Schule am See") im Alter von nur 59 Jahren. Am 28. März nahmen in der Kurt-Schuhmacher-Halle auf dem Hamburger Friedhof Ohlsdorf zahlreiche Familienangehörige, Freunde und Weggefährten Abschied. Ihre letzte Ruhestätte sollte die beliebte Schauspielerin nach Angaben eines Sprechers der Familie auf der Familiengrabstätte auf dem Hauptfriedhof in Lübeck finden, wo auch ihre Mutter Jutta Carriere ihre letzte Ruhestätte fand. Nun ist es allerdings offiziell: Ihre Ruhestätte ist auf dem Friedhof Ohlsdorf nahe der Kapelle 13 zu finden. Dort wurde vor wenigen Tagen ein Grabstein platziert. Foto: Röhe

Davidwache auf St. Pauli angegriffen – Polizisten verletzt

(mr). In der Nacht zum 29. Dezember 2013 wurde erneut die Davidwache (Polizeikommissariat 15) auf St. Pauli angegriffen. Etwa 40 schwarz gekleidete und zum Teil vermummte Personen brüllten Sprüche wie „Ihr Scheißbullen – Habt Ihr immer noch nicht genug?“ vor der Wache. Beamte kamen heraus und wurden unvermittelt mit Flaschen und Steinen beworfen, gingen wieder in den Treppenflur zurück. Die Vermummten zogen in Richtung Hein-Hoyer-Straße und stießen an der Ecke zur Seilerstraße auf zwei Polizisten. Ohne Vorwarnung attackierte die Gruppe die Beamten. Einer von ihnen wurde von einem Stein ins Gesicht getroffen und erlitt einen Kiefer- und Nasenbeinbruch. Zudem soll ein Zahn abgebrochen sein. Einer Polizeibeamtin wurde Pfefferspray in die Augen gesprüht, ein weiterer Polizist erlitt ein Bauchhämatom. Sie mussten ärztlich in einem Krankenhaus versorgt werden. Die Tätergruppe konnte, nachdem weitere Polizisten aus anderen Wachen und der Landesreserve dazu kamen, zurückgedrängt werden. Sie entfernte sich schließlich in Richtung Beim Grünen Jäger. Acht Personen konnten überprüft und im Weiteren des Platzes verwiesen werden. Anschließend löste sich die Gruppe auf. "Derart zielgerichtete und massive Übergriffe auf Polizeibeamte sind unerträglich. Ich bin entsetzt über die Gewalt, bei der unsere Beamtinnen und Beamten zum Teil schwer verletzt wurden. Ihnen wünsche ich schnelle und gute Genesung. Gewalt als Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele ist völlig ungeeignet und kontraproduktiv. Unterdessen hat das Landeskriminalamt die Ermittlungen gegen die Gewalttäter unverzüglich aufgenommen“, erklärt Polizeipräsident Wolfgang Kopitzsch. Zeugen, die Angaben zum Tathergang oder zu den Tätern machen können werden gebeten, sich unter 040 / 428 65 67 89 zu melden. Unterdessen bringen immer mehr Hamburger ihre Unterstützung für die Polizisten zum Ausdruck. Seit Sonntag (30.12.2013) gibt es auf Facebook die Seite "Solidarität mit den Beamten der Davidwache". Innerhalb der ersten zwölf Stunden hat die Seite bereits mehr als 6.000 "Gefällt mir" von Unterstützern erhalten. Anmerkung der Redaktion: Wir wünschen uns, dass alle Hamburger aktiv ihre Solidarität zeigen. Geben Sie Zeugenaussagen ab und bringen Sie die Gewalttäter hinter Schloss und Riegel. Denn leider gibt es viele Mittäufer bei solchen Aktionen, die ebenfalls Sprüche wie „Ganz Hamburg hasst die Polizei“ rufen. Wenn bei solchen Krawallmachern eingebrochen wird, wenn sie in einen Unfall verwickelt sind oder wenn sie selbst Opfer einer Straftat werden, sind sie froh über den Einsatz der Polizei. Sie machen ihren Job. Warum nun solche feigen Angriffe, bei denen Menschenleben aufs Spiel gesetzt werden? Nein, das ist keine Lösung! Dann lieber friedliche Protestaktionen.

     

Dagmar Berghoff

Dagmar Berghoff im Studio des Stadtsenders "Oldie 95" in der Spitaler Straße in Hamburg.

Foto: FoTe-Press

 

Dagmar Berghoff spricht Nachrichten-Klassiker

(mr). Der Hamburger Radiosender "Oldie 95" hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: nach dem Motto " Zurück-in-die-Zukunft" werden neben den besten Werbe- und TV-Classics auch die Nachrichten von damals präsentiert. Dafür hat der Sender "Miss Tagesschau" Dagmar Berghoff ins Team geholt. Mit dem ihr eigenen Duktus und dem unverwechselbaren Timbre in der Stimme spricht sie Nachrichten-Klassiker von vor 50, 40 und 30 Jahren und erinnert die Hörer an Top-Ereignisse aus Hamburg, Deutschland und der Welt aus den vergangenen Jahrzehnten. Die "Zurück-in-die-Zukunft"-Nachrichten laufen werktags um 7 Uhr 10. Dagmar Berghoff hat als erste weibliche Sprecherin von 1976 bis 1999 die Tagesschau moderiert. Sie ist 1943 in Berlin geboren worden. Mit drei Jahren zog die Familie nach Ahrensburg bei Hamburg – für Berghoff ist Hamburg seither ihre Heimat. Am 16. Juli 1976 sprach sie zum ersten Mal die Nachrichten der Tagesschau um 16 Uhr. Sie stieg bis zur Chefsprecherin der ARD-Nachrichten auf, von 1995 bis zu ihrer letzten Tagesschau-Sendung am 31. Dezember 1999. Zusätzlich moderierte sie zahlreiche TV-Sendungen und Veranstaltungen, unter anderem das ARD-Wunschkonzert. Dagmar Berghoff ist auf mehreren Hörbuch-Produktionen zu hören und arbeitet auch heute noch als freie Moderatorin und Sprecherin für Werbespots.

Falscher Staatsanwalt : Geschäftsmann gibt sich als Amtsperson aus

(as). In Zeitungsmeldungen wird oft über falsche Polizisten gewarnt. Nun kam es in Hamburg zu einem Fall, in dem sich ein Hamburger Geschäftsmann als Staatsanwalt ausgab, obwohl er nachweislich keiner ist. Aber anstatt dass die "echte" Staatsanwaltschaft diesem Mann mittels eines saftigen Bußgeldes aufzeigt, dass es so nicht geht, veranlasst sie über das Amtsgericht Hamburg, den Zeugen und Anzeigenden Stefan F. (Name geändert) einen Strafbefehl über knapp 300 Euro zukommen zu lassen. Ein unglaublicher Vorfall. Die Einzelheiten: Der Geschäftsmann soll provozierend langsam gefahren und mehrfach in verschiedene Straßen abgebogen sein, ohne den Blinker zu setzen. Dann käme es zu einem Beinahunfall wegen des Nichtblinkens. Zuguterletzt soll der Autofahrer seinen Mittelfinger und das "Arschloch"-Zeichen gezeigt haben. "Grund genug, gegen den Autofahrer vorzugehen", sagt Stefan F., der mit seinem Kumpel im nachfolgenden PKW saß. Im Bereich der Außenalster hielt der Geschäftsmann plötzlich auf einem Mittelstreifen an. "Meine Chance, den Fahrer zu Beweiszwecken zu fotografieren", sagt Stefan F.. Was folgte, übertrifft alle Erwartungen. Der Fahrer soll seine Fensterscheibe gesenkt und Stefan F. mit den Worten "Ich bin der Staatsanwalt, ihr bekommt mächtig Ärger. Ihr legt euch mit einem Staatsanwalt an" angesprochen haben. Nach Überprüfung seines amtlichen Kennzeichens stellte sich heraus, dass der Fahrer gar kein Staatanwalt ist. Stefan F. und sein Kumpel stellten Strafantrag wegen Beleidigung und Nötigung und erbrachten gleichzeitig den Hinweis, dass sich der Autofahrer einer Amtsanmaßung schuldig gemacht hat. Am 3. Januar 2013 die Entscheidung zu diesem Fall von der Staatsanwaltschaft Hamburg: Das Ermittlungsverfahren gegen (...) ist gemäß § 153 der Strafprozessordnung mit Zustimmung des Gerichts eingestellt worden, weil die Schuld als gering anzusehen ist und kein öffentliches Interesse an der Verfolgung besteht. Was nun folgte, haut den Zeugen Stefan F. fast um. "Wenige Wochen später flatterte mir ein Strafbefehl über knapp 300 Euro ins Haus – wegen Beleidigung", sagt Stefan F. "Unglaublich, dass sich das Blatt hier unbegründet gewendet hat", sagt Stefan F. Grund des Strafbefehls: Stefan F. soll in einer ehrverletzenden Art lautstark die Schimpfwörter "Drecksau", "Arsch" und "Idiot" benutzt haben. Das behauptet jedenfalls der Geschäftsmann – und zwar so überzeugend, dass selbst ein Richter diesem Mann Glauben schenkte. Die Hamburger Allgemeine Rundschau fragte nach, wollte den Grund wissen: warum wurde das Verfahren gegen den Geschäftsmann eingestellt, der sich laut Aussagen der beiden Zeugen drei Straftaten schuldig gemacht hat? Warum wurde der Fall als belangloses Verkehrsgeschehen eingestuft, obwohl es fast zu einem Unfall kam? Und schließlich tat der Geschäftsmann so, als würde er der Staatsanwaltschaft zugehören – müsste die Staatsanwaltschaft da nicht mit mehr Energie vorgehen? "Der Beschuldigte war zuvor bislang strafrechtlich noch in keiner Weise in Erscheinung getreten", begründet Oberstaatsanwältin Nana Frombach, Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft Hamburg, die Einstellung des Verfahrens und ergänzt: "Soweit es den Vorwurf der Beleidigung gegen Stefan F. betrifft, beruht dieser auf dessen eigenen Angaben gegenüber der Polizei und nicht darauf, dass den Angaben des Geschäftsmanns mehr Glauben geschenkt worden ist als denen des Herrn F." Anmerkung der Redaktion: Stefan F. legte Einspruch gegen den Strafbefehl ein. Das Verfahren wurde daraufhin eingestellt. Der Staatsanwaltschaft sind im Gerichtsaal Ungereimtheiten aufgefallen. Für Stefan F. steht fest: "Die Staatsanwaltschaft hat hier nicht ordentlich gearbeitet. Ich bin echt enttäuscht: da verursacht jemand beinah einen Unfall, gibt sich als Staatsanwalt aus und hat nicht mal eine Strafe zu befürchten. Ach ja: Der Beschuldigte ist verwarnt worden. Auch eine Art Strafe – zumindest juristisch."

Transparenzgesetz in Kraft getreten/Behörden müssen Daten darlegen

(mr). Die Zeiten der „Hol-Schuld“ sind vorbei. In Zukunft muss die Hamburger Behörde von sich aus Verträge, Gutachten, Baugenehmigungen oder etwa Senatsbeschlüsse veröffentlichen. Damit ist am 6. Oktober 2012 der Startschuss für das neue Transparenzgesetz in Hamburg gefallen. Was bedeutet es für den Bürger? Im Grunde genommen gibt es zwei Neuerungen: Als erste Neuerung wird das bereits bestehende Auskunftsrecht ab sofort ausgeweitet. Jeder Bürger kann auf Antrag binnen eines Monats (in besonders schwierigen Fällen innerhalb zwei Monaten) Informationen nicht nur von Behörden im klassischen Sinne erhalten, sondern auch von Unternehmen, die der Kontrolle der Freien und Hansestadt Hamburg unterliegen. Dies teilt die Pressestelle der Behörde für Justiz und Gleichstellung mit. Wer zum Beispiel Informationen der Hamburger Wasserwerke GmbH im Billhorner Deich 2 in Rothenburgsort benötigt, kann diese ganz unkompliziert von der Behörde erhalten. Was verdient der Chef der städtischen Wasserbetriebe? Auf welche Weise saniert der Senat den maroden Haushalt? Als zweite Neuerung soll zukünftig eine Vielzahl von Dokumenten in einem elektronischen Register kostenlos im Internet veröffentlicht werden. Davon sind unterschiedliche Informationen betroffen: Senatsbeschlüsse, Verträge, Gutachten, Baumregister oder beispielsweise Geodaten der Stadt. „Mit der Geheimniskrämerei in Ämtern und Behörden ist nun Schluss“ – der Tenor des neuen Transparenzgesetzes. Damit mit dem öffentlichen Register gestartet werden kann, wurde das behördenübergreifende Projekt „Umsetzung des Hamburgischen Transparenzgesetzes“ ins Leben gerufen. Darin sind die Finanzbehörde, die Behörde für Justiz und Gleichstellung, die Kulturbehörde mit dem Staatsarchiv und der Hamburgische Beauftragte für den Datenschutz und Informationsfreiheit maßgeblich eingebunden. Zudem fließen über einen Beirat außerbehördliche Erfahrungen ein. Vertreter der Wirtschaft, Gewerkschaften, Kirche und der Transparenzinitiative beteiligen sich am Umsetzungsprojekt.

Ehrenamtliche Mentoren für Schüler gesucht

(mr). Seit 2004 bringt der Verein Mentor e. V. in enger Zusammenarbeit mit Hamburger Grund- und Stadtteilschulen förderungswürdige und –willige Schulkinder und ehrenamtliche Mentoren zusammen. „Es sind natürlich viele Kinder mit Migrationshintergrund, denen wir das fließende und deutliche Lesen beibringen“, erklärt Karmen Deckert. Die 62-Jährige ist seit drei Jahren Mentorin an der Stadtteilschule Horn am Standort Rhiemsweg. „Mein erstes Kind war eine Zwölfjährige aus Bosnien, der ich zum Lesen verholfen habe“, sagt Karmen Deckert und ergänzt: „Mit ihr habe ich noch heute Kontakt.“ Für jeweils ein Jahr übernimmt ein Mentor einen Schüler, der ihm einmal in der Woche für eine Stunde das Lesen beibringt. Märchen, Fantasy oder Sachgeschichten – das Angebot ist groß und vielseitig. Es wird sich nach dem Interesse des einzelnen Schülers gerichtet. Da es immer mehr Schüler gibt, die nicht richtig lesen können, sucht Mentor – die Leselernhelfer Hamburg e.V. und Hamburger Schulen ehrenamtliche Mentoren: Erwachsene, die sich ein- bis zweimal wöchentlich für jeweils 60 Minuten mit einem Schüler zu einer gemeinsamen Lesestunde nach dem Unterricht in der Schule treffen. „Gefördert werden dabei Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen Schwierigkeiten im Umgang mit der deutschen Sprache haben“, sagt Karmen Deckert. Durch Vorlesen und lockere Gespräche werden sie in spielerischer Weise an Texte herangeführt und zum Zuhören und Lesen angeregt. Mentor kann sein, wer Zeit und Lust aufbringt, Mädchen und Jungen, überwiegend im Grundschulalter, zu unterstützen. Ein einwandfreies Führungszeugnis, gute Deutschkenntnisse und Zuverlässigkeit sind allerdings Grundvoraussetzung. „Nach einer ausführlichen Vorbereitung werden die Mentoren in spe an eine Schule in dem gewünschten Stadtteil vermittelt“, sagt Karmen Deckert, die mehrere Mentoren koordiniert. Aktuell sucht der Verein Leselernhelfer für Billstedt, Horn, St. Georg und Mümmelmannsberg.

     

Der Landarzt

Eine der letzten Szenen: Janina Elkin, Edith Behleit, Wayne Carpendale und Regisseurin Ulrike Hamacher (von links) bei Dreharbeiten am Sonnabend, dem 29. September 2012 in Kappeln-Ellenberg. Foto: FoTe Press

 

Nach 25 Jahren: Serien-Aus bei beliebter Vorabendserie "Der Landarzt"

(mr). Schock für alle Landarzt-Fans. Am 3. Oktober 2012 – dem Tag der deutschen Einheit und somit einem Feiertag – gab die Novafilm Fernsehproduktion GmbH Berlin das Serien-Aus bekannt. Auf der Internetplattform „Facebook“ postete das Unternehmen: „Cut! Der Landarzt ist abgedreht. Für immer. Wir haben gestern das Abschlussfest für die 22. Staffel gefeiert und haben uns von unserem tollen Team verabschiedet. Im 25. Ausstrahlungsjahr hat das ZDF die Serie nun leider abgesetzt. Unser Dank gilt allen, die ihren Teil dazu beigetragen haben, dass "Der Landarzt" in dieser Qualität hergestellt werden konnte und den vielen Millionen Menschen, die das Programm mit Freude einschalten. 2013 werden die letzten Folgen der Serie ausgestrahlt und wir wünschen allen Zuschauern viel Spaß beim Genießen!“

Erst vor wenigen Wochen startete die neue Staffel der beliebten Arztserie im Fernsehen, die im Durchschnitt laut ZDF etwa 4,5 Millionen Zuschauer sahen. Warum jetzt das plötzliche Serien-Aus? „Das ZDF wird im Rahmen der kontinuierlichen Programmerneuerung die Vorabendserie ‚Der Landarzt’ nicht fortsetzen. Darüber wurde die betreffende Produktionsfirma bereits informiert“, gibt Iris Käsche von der Pressestelle bekannt. „Für den Sendeplatz am Freitagabend (19.25 Uhr) werden neue Formatideen entwickelt. Zur kontinuierlichen Modernisierung eines TV-Programms gehört auch der gelegentliche Abschied von lang laufenden Formaten. Sonst gäbe es keine Sendeplätze für Neuentwicklungen“, führt Iris Käsche fort. Das Team staunte am Dienstag nicht schlecht, als im Rahmen der Abschlussfeier zum Ende der 22. Staffel das endgültige Aus verkündet wurde. Mit 25 Jahren gehört „Der Landarzt“ zu den ältesten Serien im Deutschen Fernsehen. Kaum jemand kann nun die Entscheidung des ZDF verstehen. Die letzten vier Jahre wurden selbst die Dreharbeiten für Journalisten abgeschirmt. Nur einmal im Jahr wurden Pressevertreter kollektiv ans Set gelassen, um Fotos zu schießen und Interviews zu führen. Das war zu Zeiten von Christian Quadflieg (Landarzt von 1987–1992) und Walter Plathe (Landarzt von 1992 bis 2008) anders. Seit des Einstiegs von Wayne Carpendale im Jahr 2008 hat sich nicht nur vom Inhalt eine Menge geändert. Auch die Arbeitsweise am Set soll sich stark verändert haben. So erstaunt es fast nicht, dass der Hauptdarsteller Wayne Carpendale auch nur einen kurzen Kommentar über seine offizielle Facebook-Seite postete: „Ich muss Euch leider sagen, dass ich am Montagabend meine letzte Szene als Dr. Jan Bergmann gespielt habe. Der Sender hat sich entschieden, den Landarzt nicht fortzusetzen. Es waren fünf wunderschöne Jahre mit einem ganz besonderen Team und tollen Fans. Dafür ein riesen fettes DANKE!“ Im Zeitalter des Internet wohl die einfachste Art, einfach tschüß zu sagen...

     

Bundesjugendballett

Das komplette Ensemble des Bundesjugendballetts: Winnie Dias, Patrick Eberts, Gabriela Finardi, Graeme Fuhrman, Maurus Gauthier, Madoka Sugai, Yukino Takaura und Daan van den Akker. Foto: FoTe Press

 

"Kunstüberfall" vom Bundesjugendballett

(mr). Es klopft an der Tür – der Schulunterricht wird unterbrochen. Zwei Tänzer des Bundesjugendballetts betreten das Klassenzimmer und beginnen mittels verschiedener Arm-. Hand- und Fußbewegungen die Schüler zum Mitmachen zu animieren. Der Plan geht auf: Sofort springen die – zugegeben – ungeübten Schüler in die Höhe und machen die Tanzbewegungen der Profis nach. Seit der Spielzeit 2011/12 gibt es in Deutschland erstmals ein Bundesjugendballett. Die Idee dazu hatte Ballettdirektor und Chefchoreograf des Hamburg Balletts John Neumeier. Es besteht aus vier Frauen und vier Männern. Die junge Compagnie verfolgt zwei Hauptziele: Sie fördert junge Tanztalente mit abgeschlossener Berufsausbildung und bringt den Tanz auch an Orte und zu Menschen, die mit Ballett selten in Berührung kommen. Darum auch unterschiedliche Aktionen wie der „Kunstüberfall“ in der Schule, dem Auftritt auf der Kuppel des Reichstages oder beispielsweise einer Tanzeinlage auf dem Hamburger Rathausmarkt. Auch Auftritte in Altenheimen und sogar Gefängnissen hat das Bundesjugendballett bereits absolviert.

Für Neumeier ging mit Deutschlands erstem Bundesjugendballett ein langersehnter Traum in Erfüllung. Die Bundesregierung unterstützt das Projekt, das zunächst für vier Jahre angesetzt ist, mit 2,8 Millionen Euro. „Sechs Tage in der Woche trainieren wir. Wir machen ein ausgiebiges Aufwärmtraining mit Liegestützen und Dehnübungen“, sagt Maurus Gauthier. Der 20-jährige Tänzer ist seit vier Jahren in der Ballettschule Hamburg, seit einem Jahr im Bundesjugendballett. Ein prägendes Erlebnis brachte ihn zum Tanz: als Schüler sah er bei einer Aufführung ein Solo tanzen und war beeindruckt. Seitdem gehört er zu Deutschlands besten Ballett-Tänzern. Die acht jungen Tänzer zwischen 18 und 23 Jahren haben ihre Heimat im Ballettzentrum Hamburg – John Neumeier in Hamm. Das Bundesjugendballett will "in Bewegung" sein und können insgesamt zwei Jahre gemeinsam arbeiten. „Es macht mir sehr viel Spaß. Ich liebe es, verschiedene Performances einzustudieren“, sagt Madoka Sugai. Der 18jährigen Japanerin stand als Gewinnerin des renommierten Tanzpreises " Prix de Lausanne 2012" die Tür in die Ballettwelt offen. Nun tanzt sie mit einem Stipendium beim Bundesjugendballett. Für ihre Leistungen im zeitgenössischen Fach erhielt sie zudem eine zusätzliche Auszeichnung. Im Mai gewann sie den "Grand prix" beim internationalen Wettbewerb "Chausson d'Or".

     

Gourmetkinder Rothenburgsort

Gemeinsam Kochen, Spaß haben und dabei auch noch französisch Lernen – das ist der Leitgedanke des Kooperationsprojekts des Hauses der Jugend und der Fritz-Köhne-Grundschule in Rothenburgsort. Foto: FoTe-Press

 

 

"Rothenburgsorter Gourmetkinder"

(mr). "Wir kochen jeden Montag mit zwölf Kindern der dritten Klasse im Rahmen der Ganztagsschulkurse und laden in regelmäßigen Abständen Eltern und Gäste ein“, sagt Hermann Teiner. Der 54-Jährige hatte im vergangenen Jahr die Idee, aus dem seit mehreren Jahren bestehenden „Kinderrestaurant“ in der Fritz-Köhne-Grundschule ein Projekt zu realisieren, in dem die Schüler neben dem Kochen auch Französisch lernen. „Die internationale Küchensprache ist französisch. Außerdem hat die hohe Kochkultur ihre historischen Wurzeln in Frankreich“, sagt der gelernte Koch, Sozialarbeiter und Leiter vom Haus der Jugend. Die Idee war geboren, aus dem Kinderrestaurant eine Art Französisch-Unterricht zu realisieren. Das besondere ist, das sich alle zwölf Kinder auf einem vergleichsweise hohen Niveau mit ihren Gerichten einüben. Dazu zählen Kochen, Anrichten und Servieren. Nach dem Motto „Kochen und Französisch“ lernen die Kinder alle Zutaten auf Französisch.

„Die Schüler singen, lernen neue Begriffe und kochen gemeinsam. Das stärkt soziale Kompetenz“, sagt Henriette Rahden (69). Höhepunkt dieses Projektes war ein Ausflug nach Frankreich, bei dem zwölf Rothenburgsorter Gourmetkinder und zwölf Kinder aus Marseille gemeinsam nach Aix on Provence gefahren sind und dort gemeinsam gekocht haben. „Unterstützt wurde die Fahrt vom Deutsch-Französischen Jugendwerk, über das wir Kontakte zu einem französischen Jugendhilfeträger in Marseille aufnehmen konnten“, sagt Hermann Teiner. In Frankreich konnten die Grundschüler ihre Sprachkenntnisse vertiefen und ausbauen. „Das war schon schön zu erleben, wie gerade mal neun- und zehnjährige Kinder auf Französisch mit den dortigen Kindern sprechen konnten“, sagt Henriette Rahden.

Prominente entdecken Hamburg als Fahrradstadt

(mr) Immer mehr Menschen satteln um aufs Fahrrad. Sportliche Aktivität, keine Fahrtkosten und vor allem immer an der frischen Luft. Fahrradfahren macht Spaß und hält fit. Das sehen auch immer mehr Prominente so. Fabian Harloff zum Beispiel ist bekennender Radfahrer. „Ich wohne im Stadtteil Rothenbaum und fahre gerne weite Strecken mit dem Fahrrad“, sagt der Schauspieler (bekannt aus der Kinderserie TKKG und Notruf Hafenkante). „Es macht mir viel Spaß entlang der Alster und Elbe entlang zu fahren – da kommen schon mal einige Kilometer am Tag zusammen.“ Auch TV-Moderatorin Nandini Mitra fährt sehr gerne mit dem Fahrrad durch Hamburg. „Ich wohne in Eimsbüttel und kurve gerne mal eine Runde durch meinen Bezirk. Bis zu 20 Kilometer schaffe ich am Tag – dann bin ich fertig“, sagt Nandini Mitra. Sie selbst hat zurzeit ein Herrenfahrrad mit dem sie kreuz und quer durch Hamburg fährt. „Mein Wunsch ist allerdings ein Tandem, mit dem ich dann mit meinem Freund fahren kann.“ Warum ein Tandem? Das wollte die Hamburger Allgemeine Rundschau wissen. „Es macht wahnsinnig viel Spaß auf einem Tandem zu fahren. Hinten sitzt der Kopf, vorne der Fahrer. Ich sag dann, wo es lang geht…“. Auch Schauspieler Wolfgang Stumph fährt gerne Fahrrad. „Es hält jung und man ist immer an der frischen Luft. Beim Radfahren kann ich ideal abschalten“, sagt der Schauspieler („Stubbe – von Fall zu Fall“). Auch in Hamburg fährt Wolfgang Stumph Fahrrad. Unser Foto zeigt ihn bei Dreharbeiten für eine Folge der Krimiserie „Stubbe – von Fall zu Fall“ in Moorfleet. Wenn Radfahren aus zeitlichen Gründen in der Freizeit nicht geht, dann wenigstens während der Arbeit fürs Fernsehen. Moderatorin Alena Gerber steigt auch sehr gerne aufs Fahrrad. "Ich fahre zwar gerne im Sommer mit dem Motorrad, aber mit dem Fahrrad zu fahren bringt mir genauso viel Spaß", sagt das Model. Die junge Frau aus Bayern kam kürzlich nach Hamburg, um die Werbetrommel fürs Radfahren zu drehen. "Ich liebe Hamburg. Früher hab ich sogar mal in der Stadt gewohnt. Eine tolle Stadt, in der man mit dem Fahrrad wunderbar fahren kann", sagt Alena Gerber.

Fabrian HarloffWolfgang StumphNandini MitraAlena Gerber

     

Linda Hesse

 

 

Linda Hesse stellt fest: "Ich bin doch kein Mann"

(mr). Mit dem Titel "Ich bin doch kein Mann" wurde sie bekannt: Linda Hesse. Die junge Sängerin kam kürzlich zu einer Autogrammstunde ins City Center Bergedorf (CCB) und gab drei ihrer Songs zum Besten – plus Zugabe. Glücklicherweise waren nicht allzu viele Kinder und Jugendliche vor der Bühne, denn gleich ihr erster Song hatte es in sich und ging um ein "Arschloch".

"Damit meine ich aber nicht Sie, sondern meinen Ex-Freund", sagte die Schlagersängerin und wirkte etwas verschämt. Es folgten weitere Stimmungslieder und zu guterletzt ihr Erfolgstitel aus dem Jahr 2012: "Ich bin doch kein Mann", der für eine super Stimmung sorgte. Die etwa 50 Zuhörer freuten sich im Anschluss über eine ausgiebige Autogrammstunde. Und einige Fans machten sogar Erinnerungsfotos mit ihrem Star. "Es war mein erster Auftritt in Hamburg", sagte Linda Hesse. Foto: FoTe-Press

     

Betrüger geben sich am Telefon als Gerichtsmitarbeiter aus

(mr). Erneut sind in diesen Tagen Telefonbetrüger am Werk. Ihre neue Masche: sie geben sich als Mitarbeiter des Amtsgerichts aus und drohen mit einem Mahnbescheid, der gar nicht existiert. „Zahlungsaufforderungen erfolgen ausschließlich schriftlich unter Angabe des betroffenen Gerichtsverfahrens und des gerichtlichen Aktenzeichens“, sagt Ruth Hütteroth, Gerichtssprecherin. Das Perfide: Auf dem Display des Telefons des Angerufenen erscheint dabei fälschlich die Telefonnummer 040 / 42 82 80. Dabei handelt es sich um die Telefonnummer des Hamburg Service.

„Freiwilliger Bürgerservice“ überzeugt als „Projekt der Woche“

(ha). Das Projekt „Freiwilliger Bürgerservice“ aus Hamburg ist beim bundesweiten Wettbewerb „Der ideale Ort“ zum „Projekt der Woche“ gekürt worden. Beim Wettbewerb „Der ideale Ort“ werden bundesweit Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Initiativen gesucht, die sich für wohltätige Zwecke einsetzen, sich freiwillig engagieren oder ehrenamtlich helfen, ihren eigenen Ort lebenswerter zu gestalten. Die besten eingereichten Projekte erhalten Prämien von insgesamt etwa 30.000 Euro. Das Projekt „Freiwilliger Bürgerservice“ hat die Auslober des Wettbewerbs „Der ideale Ort“ mit seinem Engagement überzeugt und wird als „Projekt der Woche“ in der aktuellen Woche prominent auf der Kampagnenwebseite www.der-ideale-ort.de präsentiert. Die FreiwilligenBörseHamburg plant und unterstützt mithilfe des Projekts „Freiwilliger Bürgerservice“ umfassende Renovierungsprojekte in Hamburg und fungiert als Mittler zwischen Bürgern, gemeinnützigen Organisationen, der Wirtschaft aber auch der Verwaltung und Politik. Das Projekt „Freiwilliger Bürgerservice“ richtet sich an soziale und kulturelle Einrichtungen in den Quartieren und bringt diese gezielt mit lokalen Wirtschaftsunternehmen zusammen. Im Rahmen eines „sozialen Tages“ leisten Unternehmen einen Großteil von dringend benötigten Reparatur – oder Renovierungsarbeiten in gemeinnützigen Einrichtungen. Maßgabe ist, dass für diese Leistungen durch die öffentliche Hand in absehbarer Zeit keine Finanzmittel zur Verfügung gestellt werden können. Das Projekt organisiert und begleitet das Miteinander der unterschiedlichen Akteure. Neben dem Einsatz von engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird auch das notwendige Geld beispielsweise für den Kauf von Baumaterialien zur Verfügung gestellt. Solche und ähnliche Projekte werden mit dem Wettbewerb „Der ideale Ort" auch künftiig gesucht. Bis zum 30. September dieses Jahres können Wettbewerbsbeiträge online unter www.der-ideale-ort.de eingereicht werden. Eine Expertenjury wählt aus allen Bewerbern die besten aus, die mit Prämien von insgesamt etwa 30.000 Euro ausgezeichnet werden. Neben dem Gesamtsieg von 5.000 Euro beim Wettbewerb gibt es viele weitere Gewinnchancen. So wird zunächst in jedem Bundesland jeweils ein Landessieger ermittelt. Aus den 16 Landessiegern wählt die Wettbewerbsjury schließlich drei Siegerprojekte aus, die Ende November bei der Prämierungsveranstaltung in Berlin ausgezeichnet werden. Außerdem sind alle Besucher der Homepage aufgerufen, per Mausklick für ihren Favoriten abzustimmen. Der Publikumsliebling erhält am Ende die Gewinnsumme von 1.000 Euro.

Eine Fundsache der anderen Art...

(ha). Vor kurzem entdeckte ein Hamburger während eines Spazierganges eine Sporttasche, die in einem Gebüsch in der Lorichstraße (Stadtteil Barmbek) lag. Neugierig zog er die Sporttasche aus dem Gebüsch, öffnete sie und sah nun, dass die Tasche mit sechs Paketen gefüllt war. Der Finder ging kurz in sich, wurde misstrauisch, nahm schließlich die Tasche mit und übergab sie samt Inhalt der Polizei. Die Polizeibeamten stellten fest, dass die Pakete mit insgesamt sechs Kilogramm Kokain gefüllt waren. Das Kokain mit sehr hohem Reinheitsgehalt dürfte ein Straßenverkaufswert von mehreren Hunderttausend Euro haben. Herkunft und ursprünglicher "Besitzer" des Kokains sind nicht bekannt. Es erhebt sich die Frage, ob sich der Ableger der Tasche jemals bei der Polizei melden wird....

     

Klaus Maurer

 

 

Teddys zum Trösten im Krankenwagen

(mr). Meist sind es nur kleine Blessuren, Schrammen oder Wunden – für Kinder ist ein Unfall aber fast immer mit einem gehörigen Schrecken verbunden. Denn es leidet nach einem Unfall nicht nur der Körper, sondern vor allem die Seele. Aus diesem Grund haben alle Hamburger Rettungswagen mittlerweile Teddybären als ständige Begleiter an Bord, um Kinder bei ihren Einsätzen zu trösten. Die sogenannten "Trost-Teddys" werden von den Sanitätern an verletzte oder traumatisierte Kinder verschenkt, um ihnen die Fahrt im Krankenwagen zu erleichtern. „Ein Teddy kann unheimlich wichtig sein. Das habe ich bei meiner Tochter erlebt, die einmal in unserem Urlaub ihren Teddy verloren hat. Das war ein großes Theater“, sagte Innensenator Michael Neumann bei der Übergabe der 1.600 Exemplare des kleines Stoffbären in der Hauptfeuerwache am Berliner Tor. Gespendet wurden die Teddybären von der Deutschen Teddystiftung, die aus einer Spende der Hamburger Sparkasse stammen und an Hamburgs Innensenator Michael Neumann und dem Amtsleiter der Feuerwehr Hamburg, Klaus Maurer, überreicht wurden. „Wir bekommen viel positives Feedback von den Kindern und Eltern. Die kleinen Stoffteddys nehmen den Kindern die Angst, Trösten und man kann mit Ihnen ganz oft besser an die Kinder herankommen“, sagte Hendrik Frese von der Hamburger Feuerwehr. Die Teddys unterstützen die Helfer somit bei der Arbeit. 1998 wurde die gemeinnützige Deutsche Teddy-Stiftung mit dem Ziel gegründet, Kinder in Notlagen mit einem Teddybären zu trösten. In Notsituationen können Kinder durch die Übergabe eines Teddybären abgelenkt und so eine Traumatisierung häufig vermieden werden.

Ein negatives Erlebnis wie beispielsweise eine erhebliche Verletzung mit Krankenhausaufenthalt oder die Trennung von den Eltern wird durch das kleine Geschenk positiv überlagert. In Hamburg werden nun alle 1.600 Teddybären auf die 17 Feuer- und Rettungswachen im gesamten Stadtgebiet aufgeteilt. Dann werden die zahlreichen Rettungswagen mit den heilenden Teddys bestückt. Einen ganz großen Wunsch hat Feuerwehr-Chef Klaus Maurer (Foto links) allerdings: „Es wäre schön, wenn möglichst wenige Teddys ihren Besitzer wechseln. Denn das schönste ist doch, wenn möglichst wenig Kinder mit dem Krankenwagen in eine Klinik gefahren werden müssen.“ Die Teddy-Stiftung überlegt, in Zukunft auch diverse Hamburger Krankenhäuser mit den kleinen Stofftieren zu bedenken. Foto: FoTe-Press

     

CO2-Abgase

Symbolfoto eines Schornsteins. Täglich werden tonnenweise CO2 ausgestoßen...

 

CO2-Endlager im Boden von Hamburg-Billstedt?

(mr). Die Idee ist simpel: Anstatt das jedes Jahr tonnenweise Kohlenstoffdioxid (CO2) in die Atmosphäre ausgestoßen wird, soll das Treibhausgas nach dem Willen einiger Politiker einfach in die Erde gepumpt werden. Aber lässt sich das Problem mit dem CO2-Ausstoß wirklich so einfach lösen? Das Treibhausgas Kohlendioxid wird man nicht so leicht los – das steht seit Jahren fest. Fakt ist: die meisten Treibhausgase fallen innerhalb Europas – neben dem Verkehr – bei der Strom-, Wärme- und Kälteerzeugung an. Kraftwerke beispielsweise erzeugen verhältnismäßig viel an CO2. Nach Plänen der Europäischen Union (EU) mit Sitz in Brüssel soll nun ein rechtlicher Rahmen für all diejenigen Energieversorger geschaffen werden, die aus den Abgasen ihrer Kohle- und Gaskraftwerke das entstandene Kohlenstoffdioxid filtern und schließlich unterirdisch in das Erdreich pressen möchten. 408 Standorte kommen laut Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) deutschlandweit als Speicher für Kohlenstoffdioxid aus Kraftwerken infrage. Dazu gehört auch der Hamburger Stadtteil Billstedt, wie ein Sprecher vom Geozentrum in Hannover bestätigt.

Unter dem Stadtteil Billstedt seien einige erschöpfte Erdgaslagerstätten. Diese böten ideale Möglichkeiten CO2 zu speichern, weil die Deckschichten ziemlich stabil seien, heißt es von der BGR. Einzelheiten wollte die Bundesanstalt allerdings nicht bekannt geben. Wird bereits CO2 ins Erdreich gepresst, wenn auch nur Testweise? In welcher Tiefe befinden sich die potentiellen Endlager? Und wo genau sind sie überhaupt? Liegen sie unter Wohn- oder Gewerbegebieten? Ist sichergestellt, dass bei einer möglichen Endlagerung keine Gase an die Erdoberfläche treten? Auf all diese Fragen von der BGR kein Kommentar. Die Idee, Kohlenstoffdioxid im Erdboden zu speichern, ist im Prinzip gut. Die Deckschichten haben immerhin über Jahrmillionen Erd- oder andere Gase zurückgehalten. Außerdem ist der Untergrund bereits bekannt und die vorhandene Infrastruktur kann wieder genutzt werden. Zurzeit werden unter anderem in Brandenburg intensive Tests durchgeführt, bei der CO2 in unterirdische Gesteinsformationen gelagert wird. Die Technik nennt sich CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage) und wird bis 2017 getestet. In Brandenburg plant der Energiekonzern „Vattenfall“ eine größere Demonstrationsanlage zu bauen. Ob dies eine Endlösung sein wird steht allerdings noch in den Sternen. Denn der Vorschlag mit der Speicherung im Erdboden stößt nicht überall auf Begeisterung. „Zu riskant!", sagen selbst Politiker und Umweltverbände. Die Befürchtung: CO2 könnte unkontrolliert aus dem Boden entweichen – mit fatalen Folgen. Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (Schleswig-Holstein, CDU) schreibt in einer Presseerklärung, dass CCS erst angewendet werden soll, wenn die Bevölkerung es akzeptiere. "Ich verstehe die Besorgnis der Menschen in den betroffenen Kommunen und nehme sie sehr ernst." Auch die Umweltorganisation Greenpeace ist nicht begeistert von den Plänen. „Hier wird eindeutig ein Ablenkungsmanöver initiiert. Der Bevölkerung soll offeriert werden, das Treibhausgas CO2 sei ganz einfach aus der Welt zu schaffen, in dem es unteririsch gelagert wird. So können beispielsweise weitere Kohlekraftwerke wie Moorburg gebaut werden“, sagt Karsten Smid. Der Greenpeace-Klimaexperte greift das Bundesumweltministerium weiter an: „ Es ist eine Frechheit, dass die betroffenen Bürger nicht informiert werden. Industrie und Politik bereiten ganz systematisch und vor allem hinter dem Rücken der Bevölkerung eine CO2-Endlagerung vor. Niemand weiß über mögliche Folgen bezüglich des Trinkwassers Bescheid.“ Die gesamte Idee komme zu spät, sei zu teuer und berge zu viele Risiken, kritisiert Karsten Smid. Der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt liegen keine Informationen über mögliche CO2-Endlager in Billstedt vor. (Foto: Röhe)

Stefanie Hertel

 

Autogrammstunde mit Sängerin Stefanie Hertel

(mr). Früher kamen mehrere hundert Fans. Früher wurde noch live gesungen. Früher wurde sich um Fans gekümmert. Früher wurde alles, was die Fans auf den Tisch legten auch persönlich unterschrieben. Heute schreiben wir das Jahr 2012. Der Einkaufsmarkt "real" in Hamburg-Lurup lud zu einem Live-Auftritt und anschließender Autogrammstunde von Stefanie Hertel ein. Knapp 50 Menschen versammelten sich um 12.45 Uhr zwischen Schaumküssen und Schokolade, um dem Volksmusikstar aus Bayern einmal hautnah zu erleben. Gesanglich gab es allerdings keinen einzigen Ton von Stefanie Hertel. Wie es sich für einen Star gehört, kam sie zehn Minuten zu spät und gab erst einmal ein kurzes Interview über die aktuellen Tanz-Proben für eine TV-Sendung. Dann setzte sich die Künstlerin an einen Tisch und fing an, ihre Autogrammkarten zu unterschreiben. Ach ja: nur die. Und natürlich die entsprechende neueste CD. Alles andere – wie zuvor selbstgemachte Fotos oder ausgeschnittene Zeitungsartikel – wurde von ihr abgelehnt. Appropos abgelehnt: zahlreiche Pressefotografen wurden bei ihrer Akkreditierung für diese Veranstaltung schlicht abgelehnt. Nicht etwa weil das Warenhaus keine Pressevertreter wünschte. Im Gegenteil. "Wir haben keine Einschränkungen zum Abdruck der Autogrammstunde von Stefanie Hertel. Allerdings müssen wir uns auch nach den Vorgaben des Managements richten. Wir leiten die Anfragen ans Management weiter. Das entscheidet schlussendlich, wer zugelassen wird und wer nicht", sagt Kerstin Kirchner, Sprecherin der real SB-Warenhaus GmbH. Resultat: ganze drei Pressefotografen haben die Autogrammstunde von Stefanie Hertel dokumentiert und fotografisch festgehalten.

Ob nur drei Fotografen zugelassen waren oder sich andere Pressevetreter dadurch abgeschreckt fühlten, dass das Management entscheidet – wir wissen es nicht. Sicher ist: früher waren die Künstler (und das dahinter stehende Management) froh über jeden einzelnen Journalisten und Pressefotografen, der über eine Veranstaltung berichtete. Früher halt. Aber früher kamen auch mehrere hundert Fans... (Foto: FoTe-Press)

Übrigens: Eine ausgiebige Autogrammstunde gab es etwa eine Stunde zuvor mit Andreas Hammerschmidt, Birgit Langer und ANDREA. Sie ließen sich von jedem Fotografen in verschiedenen Posen ablichten und sangen ihre beliebten Titel live. Nur die Musik kam vom Band – aber mit Halbplayback wird wohl ein jeder Fan leben können.

     

Country Dancers Billstedt

 

Country Dancers Billstedt

 

Die "Country-Dancers" starten richtig durch

(mr). Es klackt auf dem Parkett. Füße werden gehoben, dann zur Seite gekickt. Beine strecken sich in die Höhe, dann gehen sie synchron zu Boden. Aus den Lautsprecherboxen erklingt das Lied „Drunken Cowboy“, es herrscht eine lockere Atmosphäre. Dann eine kurze Unterbrechung: „Ihr müsst darauf achten, dass eure Hacken gleichzeitig den Boden berühren“, sagt Spartenleiter Ernst Griebau. Es ist Donnerstag, Übungsabend bei den „Country-Dancers“. Diese Tanzgruppe ist eine Sparte der Sportvereinigung Billstedt Horn von 1891 e. V., die sich regelmäßig im Vereinshaus in der Möllner Landstraße 197 trifft. Bis zu 35 Frauen und Männer tanzen dort von 19 bis 21 Uhr nach unterschiedlichen Musikrichtungen. „Wir haben Dancefloor, Pop, Country, aber auch Titel aus den aktuellen Charts in unserem Repertoire“, sagt Ernst Griebau. Der 65-Jährige tanzt seit über 15 Jahren aktiv im Verein – seit drei Jahren bei den „Country-Dancers“. Ernst Griebau hat die „Country-Dancers“ 2008 aus der Taufe gehoben und agiert seitdem bei öffentlichen Auftritten als Moderator und Unterhalter. Griebau sorgt mit seinen lustigen Sprüchen und Statements dafür, dass sich die Tänzer zwischen den Songs kurz ausruhen und wieder Kondition sammeln können. Immerhin dauert ein Auftritt in der Regel 45 Minuten und je nachdem, nach welchen Musiktiteln getanzt wird, kommt ein jeder „Country-Dancer“ schon mal aus der Puste. Apropos Auftritte: im Jahr 2011 hatte das Team beispielsweise Auftritte bei der BilleVue, beim Kirchsteinbeker Marktfest und bei den „Leuchtenden Fontänen“ im Öjendorfer Park. Fast zehn Tanzeinlagen bei Stadtteilfesten, sowie zahlreiche kleinere Veranstaltungen bei privaten Institutionen standen im zu Ende gehenden Jahre 2011 auf dem Programm.

„Ich moderiere jeden einzelnen Titel an und beziehe das Publikum meist mit ein“, sagt Ernst Griebau und ergänzt: „Das unterscheidet uns von anderen Gruppen. Wir stimmen unsere Musik auch stets mit der Veranstaltung ab.“ Die „Country-Dancer“ haben übrigens seit kurzem ein neues Outfit: schwarze Jacken mit Aufdruck. Dank des Verfügungsfonds Billstedt-Horn konnte das Team die Kleidung kaufen. „Insgesamt hatten wir 1.708,04 Euro an Gesamtkosten. Davon haben wir 1.400 Euro von dem Verfügungsfond gestellt bekommen“, erläutert der 1. Vorsitzende der Sportvereinigung, Joachim Schirmer. Somit mussten „nur noch“ die restlichen 308,04 Euro aus eigener Tasche bezahlt werden. „Eine riesige Entlastung, denn die Mitglieder haben schon genug an Kosten aufzubringen“, sagt Ernst Griebau. Nunmehr treten die „Country-Dancers“ im einheitlichen Look auf – das war das, worauf das Team großen Wert legte. „In den neuen Jacken sehen wir wirklich proper aus“, freut sich Griebau. Durch die einheitliche Kleidung hebe sich die Tanzgruppe von anderen in Hamburg ab. Nun steht weiteren öffentlichen Auftritten nichts mehr im Wege: Die „Country-Dancers“ freuen sich auch 2012 auf viele Veranstaltungen, auf denen sie ihr Können präsentieren können. „Wir tanzen gerne in Alten- und Pflegeheimen, genauso wie bei Stadtteilfesten oder Partys“, sagt Ernst Griebau. Wer Interesse an, bei den „Country-Dancers“ mitzumachen, kann sich unter 0177 / 858 84 99 oder per E-Mail an linedancer21107@yahoo.de bei Ernst Griebau melden. Die Anfängergruppe trainiert immer donnerstags in der Zeit von 17 bis 19 Uhr. Das Team freut sich über das wachsende Interesse und sucht fortlaufend neue Mitglieder. Weitere Informationen gibt es unter www.countrydancers-synny.de. (Fotos: Röhe)

Horoskop

Wie stehen Ihre Sterne für diesen Monat?

(ds). Wie stehen Ihre Sterne? Ihre Aussichten für Liebe, Beruf und Gesundheit. Das Monatshoroskop für alle Sternzeichen: Klicken Sie bitte hier und erfahren Sie Ihr wahres Schicksal... Das individuelle Lebensschicksals eines jeden einzelnen Menschen offenbart sich in der Analogie von Makro- und Mikrokosmos. Sie wollen mehr über Ihr Schicksal erfahren? Dann klicken Sie hier und lesen Sie unser Monatshoroskop. (Foto: FoTe Press)

Drehschnappschuss des Monats

Drehschnappschuss des Monats: Foto vom Set

(mr). Ihre Hamburger Allgemeine Rundschau begleitet des öfteren aktuelle Dreharbeiten in Hamburg. Jeden Monat sehen Sie unseren "Drehschnappschuss des Monats" – eine Momentaufnahme einer Film- oder Fernsehproduktion. Natürlich gibt es neben der Momentaufnahme dazugehörige Informationen über den Film beziehungsweise der Serie. Klicken Sie bitte hier, um den aktuellen Dreh-Schnappschuss des Monats zu sehen. Übrigens: Mehr Infos zu aktuellen Dreharbeiten in Hamburg und Umgebung sehen Sie unter www.drehort-hamburg.de.

Ärger mit der Post

 

Ärger mit den Briefmarken aus den Automarken

(mr). Wer kennt das Problem nicht: Man zieht sich eine Briefmarke aus dem Automaten. Mit Speichel befeuchtet man diese, klebt sie auf den Umschlag. Aber hält die Marke dann auch wirklich – bleibt sie haften? Stefan Momm hat so seine Probleme damit. Seine Sendung kam eines Tages wieder zurück. Vermerk der Post: "Bitte zahlen Sie das Postporto." Offenbar ist seine Marke bis zur Entwertung (Stempelung im Briefzentrum) wieder abgefallen. Damit aber nicht genug. Auch mit der neuen Briefmarke, die er aus einem Automaten gezogen hatte, gab es Ärger. Was auf den jungen Mann zukam und was die Deutsche Post dazu sagt, lesen Sie hier! (Foto: FoTe-Press)

Ärger mit dem Becherpfand

 

Ärger mit dem Becherpfand auf Hamburgs Hafengeburtstag

(mr). Wenn der Hamburger Hafen zu seinem Geburtstag einlädt, kommen nicht nur die Hamburger zum Gratulieren, sondern auch tausende Geburtstagsgäste von nah und fern. Jedes Jahr erwarten die Veranstalter des Hafengeburtstags über eine Millionen Besucher. Das Programm an Land, in der Luft und zu Wasser lädt zum Verweilen ein. Probleme bereitet allerdings das Chaos um das Becherpfand beim Kauf von Getränken. Standbetreiber nehmen ihre Becher nur mit einem Pfandchip oder einer Pfandmarke wieder zurück. Irrsinn! Das Schlimme; der Veranstalter empfiehlt das Pfandmarkensystem. Lesen hier Sie den ausführlichen Bericht! (Foto: Daniel Schmidt)

Drehschnappschuss des Monats

 

Handy am Steuer: die abendteuerlichsten Ausreden

(mr). Den Ortsausgang erreicht, klingelt auch schon das Handy. Die Mutter ist dran und sagt, dass die wichtige Präsentationsmappe vergessen wurde – sie liegt auf dem Küchentisch. Im Auto telefonieren, ist eine tolle Sache. Allerdings ist es nicht billig. Aber meist ist es der Punkt in Flensburg, der am meisten schmerzt, wenn man von der Polizei beim Telefonieren am Steuer erwischt wird. Darum müssen sich immer wieder Gerichte mit Einsprüchen der Verkehrssünder beschäftigen. Die abendteuerlichsten Ausreden lesen Sie hier! (Foto: FoTe-Press)

Spam-E-Mails belästigen PC-Benutzer

Spam: Immer mehr unliebsame Mails

(mr). E-Mails werden zunehmend zur Belastung im beruflichen Alltag. Fast 60 Prozent der Befragten einer repräsentativen Umfrage des Meinungs- forschungs- instituts TNS Emnid sagten, dass per E-Mails oft überflüssige oder gar sinnlose Daten ausgetauscht werden. Jeder Dritte (fast 35 Prozent) habe den Eindruck, dass die berufliche Belastung durch elektronische Post zugenommen hat. Dennoch sehen es die meisten gelassen und geben an, während der Arbeit neue E-Mails umgehend zu lesen. Etwa die Hälfte der Befragten rufen ihre Mails sogar noch nach Feierabend ab. (Foto: Röhe)
Verbreitungsgebiet der HAMBURGER ALLGEMEINEN RUNDSCHAU In der Hamburger Allgemeinen Rundschau finden Sie in jeder Ausgabe unter anderem folgende Themen:
- Promi-Interview mit Schauspielern
- Kleinanzeigen aus verschiedenen Bereichen (Verkauf, Ankauf, Stellenmarkt,...)
- Prominentengrabstätten
- Leute, Leute – die Bildnachlese mit Hamburger Gesichtern
- Sachen gibt's, die gibt's es...doch – omninöse Geschichten aus dem Alltag der Polizei
- sowie Buchtipps
- und vieles mehr
Unser Web Weg Weiser. Hier finden Sie unsere Partner – klicken Sie gern auf deren Homepages. (- Anzeige -)
 
Weitere aktuelle Meldungen / kurz & knapp
 

Am Freitag den Dreizehnten: Unglücke, Unfälle, Pech? Freitag, den 13. im Jahr 2016

(ft). Ein Freitag, der auf einen 13. fällt, ist für viele abergläubische Menschen ein Unglückstag. Ein ungutes Gefühl haben selbst viele, die sonst nicht besonders abergläubisch sind. Die Angst vor Unfällen oder Unglücken geht einem Großteil der Bevölkerung an einem solchen Tag nicht aus dem Kopf. An jedem Freitag, dem 13., fragen sich Tausende von Menschen, woher dieser Aberglaube eigentlich kommt. Da gibt es fast so viele Antworten wie mögliche Unglücksfälle. Zum größten Teil kommt der Aberglaube aus den USA, wo er mit dem "schwarzen Freitag" zum Anlass des Börsencrashs 1929 seinen Höhepunkt fand. Aber auch der Raketenflug der Apollo 13 spielt eine Rolle: Der Start des Raumschiffs war an einem Freitag. Eine weitere Besonderheit: Die Quersumme des Datums 4.11.70 ergibt wieder die Zahl 13. Die Kreuzigung von Jesus fand zwar nicht an einem 13. statt, aber es entstand der Spruch „Was an einem Freitag hat begonnen, hat nie ein gutes Ende genommen". Wehe, es läuft am Freitag, dem 13., eine Katze von links nach rechts über die Fahrbahn: das bringt Unglück! Dabei ist statistisch gesehen Freitag der 13. kein risikobehafteter Wochentag in Sachen Unglück, als andere Tage im Jahr auch. Eine Person, die sich krankhaft vor einem Freitag den Dreizehnte fürchtet, leidet unter Paraskavedekatriaphobie. Davon Betroffene ändern ihren gewohnten Tagesablauf: sie stornieren Reisen und Termine, gehen nicht aus dem Hause und bleiben im Bett liegen. Selbst private Verabredungen werden an diesem Tag vermieden. Ob Freitag der 13. nun ein positiver oder negativer Tag wird, wissen wir bekanntlich immer erst hinterher. Im Voraus hingegen sei an dieser Stelle schon einmal verraten: im Jahr 2016 fällt Freitag der 13. auf den 13. Mai 2016. Also nur ein einziges Mal. Drei sind übrigens die Höchstgrenze! Ein seltenes Unterfangen, dass in einem Jahr gleich dreimal der Freitag auf einen 13. fällt. Erst im Jahr 2026 erleben wir das seltene Ereignis. 

 

Dienstwagen der Polizei

 

Das gibt's doch gar nicht? DOCH!

(mr/ha). Polizeibeamte haben des öfteren auch mit Geschichten aus der Kategorie "Das gibt's doch gar nicht" zu tun. So auch Beamte der Davidswache auf St. Pauli: Ein Mann zeigte den Diebstahl seines Fahrzeugs an und hatte nicht damit gerechnet, dass der aufnehmende Beamte ihn unmittelbar der Lüge überführte. Der Tatverdächtige aus dem Hamburger Umland hatte sich an das Polizeikommissariat 15 (Davidwache) gewandt, um den Diebstahl seines Renault Traffic anzuzeigen. Angeblich hatten unbekannte Täter das Fahrzeug in der Nacht in der Bernhard-Nocht-Straße entwendet. Noch während der Polizeibeamte die Anzeige des Deutschen entgegen nahm, kamen ihm Zweifel am Wahrheitsgehalt der gemachten Angaben. Der Anzeigende verstrickte sich zunehmend in Widersprüche. Nach weiteren Ermittlungen gab der 37-jährige Anzeigenerstatter zu, dass er den Diebstahl aus finanziellen Gründen vortäuschen wollte. Gegen ihn wird nun ein Strafverfahren wegen des Vortäuschen einer Straftat eingeleitet. Polizeibeamte erkennen sehr schnell, ob eine Straftat tatsächlich stattgefunden hat oder nicht. Das Vortäuschen einer Straftat ist kein Kavaliersdelikt. Polizeibeamte müssen dafür Zeit investieren, die für andere Ermittlungsverfahren benötigt wird.


Taschendieb gerät an den Falschen...
Zivilfahnder der Davidwache beobachteten einen Mann, der sich immer wieder auffällig an offensichtlich betrunkene Passanten heranmachte und sehr offensiv Körperkontakt suchte. Dabei machte er auch vor einem der Fahnder nicht Halt, der als vermeintlich Betrunkener eine offensichtlich überzeugende Vorstellung bot. Der Verdächtige umarmte den Fahhnder und hob ihn an, um sein Gewicht zu schätzen. Bei seiner Festnahme hielt er das Portmonee des Polizisten, das er aus der Gesäßtasche entwendet hatte, noch in der Hand.
 

Hinweis: Für eingereichtes Material (ha) übernimmt die Hamburger Allgemeine Rundschau keinerlei Gewähr für die Richtigkeit. Wenden Sie sich bitte direkt an den Veranstalter. Vielen Dank. Beachten Sie bitte auch den Haftungsausschluss (im Impressum) für Links zu anderen Homepages.

Informationsfilm „Hautkrebs“ / Deutsche Krebshilfe bringt kostenlose DVD heraus

(ha). Hautkrebs ist die häufigste Krebsart in Deutschland: 140.000 Menschen erkranken jährlich daran. Etwa 22.000 von ihnen leiden am besonders gefährlichen Malignen Melanom, auch „schwarzer Hautkrebs“ genannt. Um über die Prävention, Früherkennung und Therapie von Hautkrebs zu informieren, hat die Deutsche Krebshilfe jetzt in ihrer Reihe „Die blaue DVD“ den Patienten-Informationsfilm „Hautkrebs“ herausgegeben. „Wir möchten dazu beitragen, dass die Menschen angstfrei mit der Krankheit umgehen können. Denn ein aufgeklärter Patient, der weiß, was mit ihm geschieht, kann aktiv gegen seine Erkrankung angehen“, so die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, Professor Dr. Dagmar Schipanski. Die DVD kann ab sofort kostenlos bestellt werden. Angesehene Experten erklären, wie Hautkrebs entsteht, wie man sich schützen kann und welche Früherkennungsmaßnahmen es gibt. Denn die Früherkennung ist gerade beim schwarzen Hautkrebs besonders wichtig. „Wenn der Patient früh genug zum Arzt gegangen ist, dann ist so ein Tumor immer heilbar“, so Professor Dr. Eckhard Breitbart, Direktor des Dermatologischen Zentrums des Elbe Klinikums Buxtehude. Die Deutsche Krebshilfe informiert auf der DVD in zwei Hauptfilmen über die verschiedenen Hautkrebs-Arten: den „weißen Hautkrebs“ (Basalzellkrebs und Stachelzellkrebs) und den „schwarzen Hautkrebs“ (Malignes Melanom). Diese Erkrankungen sind auf einen allzu sorglosen Umgang mit UV-Strahlung zurückzuführen. „Man kann sich am besten vor Hautkrebs schützen, indem man sich möglichst wenig in der Sonne aufhält, vor allem zu Zeiten, in denen die Sonne sehr intensiv ist“, rät Professor Dr. Dr. Cornelia Mauch von der Klinik und Poliklinik für Dermatologie der Universität zu Köln. „Ich empfehle allen, dass sie die Mittagssonne meiden und im Freien eine entsprechend dichte Kleidung und eine Kopfbedeckung tragen sowie Sonnencreme benutzen“, so die Expertin. Die DVD ist entweder zusammen mit der Broschüre „Hautkrebs“ („Blaue Ratgeberreihe der Deutschen Krebshilfe“) oder einzeln kostenlos erhältlich bei der Deutschen Krebshilfe, Postfach 1467, 53004 Bonn. Ausschnitte aus den Filmen stehen auch im Internet unter www.krebshilfe.de. Verfügbar sind außerdem DVDs über Darmkrebs, Hodgkin Lymphom und Palliativmedizin. Weitere Filme zu den Themen Prostatakrebs und Fatigue sind in Vorbereitung. Die Deutsche Krebshilfe finanziert ihre Aktivitäten ausschließlich aus Spendengeldern der Bevölkerung. Ihr Spendenkonto: 90 90 93 bei der Sparkasse KölnBonn.

     

Geschenke-Aktion

 

 

Geschenke-Aktion in der Europa-Passage

(ha). Bis 24. Dezember 2016 findet die erfolgreiche und traditionelle Geschenkespendenaktion zugunsten des Vereins „Ein Herz für Kinder“ bereits zum 9. Mal in der Europa Passage in der Innenstadt statt. Insgesamt neun Prominente unterstützten die Aktion mit einem persönlichen Besuch zur Eröffnung am Montag, dem 21. November. Ab 11 Uhr rührten Anna Heesch, Sarah Knappik, Harry Schulz, Harald Maack, Jörg Knör, Ina Menzer, Dorothea Schenck, Tim Koller und Maike Bollow für diese Geschenkaktion die Werbetrommel. Lesen Sie hier bitte weiter...

Unser Service für Sie

 

Der Jahreskalender für 2015/2016

Unser Service für Sie: Klicken Sie hier auf unseren Jahreskalender.

Hinweis: Für eingereichtes Material (ha) übernimmt die Hamburger Allgemeine Rundschau keinerlei Gewähr für die Richtigkeit. Wenden Sie sich bitte direkt an den Veranstalter. Vielen Dank. Beachten Sie bitte auch den Haftungsausschluss (im Impressum) für Links zu anderen Homepages.

Aktuelles III

 

Aktuelles IV

 

Aktuelles V

Kodex

Impressum

 

Glosse

 

Aktuelles I

Aktuelles II

Weitere aktuelle Artikel

...noch mehr Artikel...

...und noch mehr Artikel...