Dienstag, 07.02.2012
     

CO2-Abgase

Symbolfoto eines Schornsteins. Täglich werden tonnenweise CO2 ausgestoßen...

 

CO2-Endlager im Boden von Hamburg-Billstedt?

(mr) Die Idee ist simpel: Anstatt das jedes Jahr tonnenweise Kohlenstoffdioxid (CO2) in die Atmosphäre ausgestoßen wird, soll das Treibhausgas nach dem Willen einiger Politiker einfach in die Erde gepumpt werden. Aber lässt sich das Problem mit dem CO2-Ausstoß wirklich so einfach lösen? Das Treibhausgas Kohlendioxid wird man nicht so leicht los – das steht seit Jahren fest. Fakt ist: die meisten Treibhausgase fallen innerhalb Europas – neben dem Verkehr – bei der Strom-, Wärme- und Kälteerzeugung an. Kraftwerke beispielsweise erzeugen verhältnismäßig viel an CO2. Nach Plänen der Europäischen Union (EU) mit Sitz in Brüssel soll nun ein rechtlicher Rahmen für all diejenigen Energieversorger geschaffen werden, die aus den Abgasen ihrer Kohle- und Gaskraftwerke das entstandene Kohlenstoffdioxid filtern und schließlich unterirdisch in das Erdreich pressen möchten. 408 Standorte kommen l aut Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) deutschlandweit als Speicher für Kohlenstoffdioxid aus Kraftwerken infrage. Dazu gehört auch der Hamburger Stadtteil Billstedt, wie ein Sprecher vom Geozentrum in Hannover bestätigt.

Unter dem Stadtteil Billstedt seien einige erschöpfte Erdgaslagerstätten. Diese böten ideale Möglichkeiten CO2 zu speichern, weil die Deckschichten ziemlich stabil seien, heißt es von der BGR. Einzelheiten wollte die Bundesanstalt allerdings nicht bekannt geben. Wird bereits CO2 ins Erdreich gepresst, wenn auch nur Testweise? In welcher Tiefe befinden sich die potentiellen Endlager? Und wo genau sind sie überhaupt? Liegen sie unter Wohn- oder Gewerbegebieten? Ist sichergestellt, dass bei einer möglichen Endlagerung keine Gase an die Erdoberfläche treten? Auf all diese Fragen von der BGR kein Kommentar. Die Idee, Kohlenstoffdioxid im Erdboden zu speichern, ist im Prinzip gut. Die Deckschichten haben immerhin über Jahrmillionen Erd- oder andere Gase zurückgehalten. Außerdem ist der Untergrund bereits bekannt und die vorhandene Infrastruktur kann wieder genutzt werden. Zurzeit werden unter anderem in Brandenburg intensive Tests durchgeführt, bei der CO2 in unterirdische Gesteinsformationen gelagert wird. Die Technik nennt sich CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage) und wird bis 2017 getestet. In Brandenburg plant der Energiekonzern „Vattenfall“ eine größere Demonstrationsanlage zu bauen. Ob dies eine Endlösung sein wird steht allerdings noch in den Sternen. Denn der Vorschlag mit der Speicherung im Erdboden stößt nicht überall auf Begeisterung. „Zu riskant!", sagen selbst Politiker und Umweltverbände. Die Befürchtung: CO2 könnte unkontrolliert aus dem Boden entweichen – mit fatalen Folgen. Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (Schleswig-Holstein, CDU) schreibt in einer Presseerklärung, dass CCS erst angewendet werden soll, wenn die Bevölkerung es akzeptiere. "Ich verstehe die Besorgnis der Menschen in den betroffenen Kommunen und nehme sie sehr ernst." Auch die Umweltorganisation Greenpeace ist nicht begeistert von den Plänen. „Hier wird eindeutig ein Ablenkungsmanöver initiiert. Der Bevölkerung soll offeriert werden, das Treibhausgas CO2 sei ganz einfach aus der Welt zu schaffen, in dem es unteririsch gelagert wird. So können beispielsweise weitere Kohlekraftwerke wie Moorburg gebaut werden“, sagt Karsten Smid. Der Greenpeace-Klimaexperte greift das Bundesumweltministerium weiter an: „ Es ist eine Frechheit, dass die betroffenen Bürger nicht informiert werden. Industrie und Politik bereiten ganz systematisch und vor allem hinter dem Rücken der Bevölkerung eine CO2-Endlagerung vor. Niemand weiß über mögliche Folgen bezüglich des Trinkwassers Bescheid.“ Die gesamte Idee komme zu spät, sei zu teuer und berge zu viele Risiken, kritisiert Karsten Smid. Der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt liegen keine Informationen über mögliche CO2-Endlager in Billstedt vor. (Foto: Röhe)

     

Country Dancers Billstedt

 

Country Dancers Billstedt

 

Die "Country-Dancers" starten richtig durch

(mr) Es klackt auf dem Parkett. Füße werden gehoben, dann zur Seite gekickt. Beine strecken sich in die Höhe, dann gehen sie synchron zu Boden. Aus den Lautsprecherboxen erklingt das Lied „Drunken Cowboy“, es herrscht eine lockere Atmosphäre. Dann eine kurze Unterbrechung: „Ihr müsst darauf achten, dass eure Hacken gleichzeitig den Boden berühren“, sagt Spartenleiter Ernst Griebau. Es ist Donnerstag, Übungsabend bei den „Country-Dancers“. Diese Tanzgruppe ist eine Sparte der Sportvereinigung Billstedt Horn von 1891 e. V., die sich regelmäßig im Vereinshaus in der Möllner Landstraße 197 trifft. Bis zu 35 Frauen und Männer tanzen dort von 19 bis 21 Uhr nach unterschiedlichen Musikrichtungen. „Wir haben Dancefloor, Pop, Country, aber auch Titel aus den aktuellen Charts in unserem Repertoire“, sagt Ernst Griebau. Der 65-Jährige tanzt seit über 15 Jahren aktiv im Verein – seit drei Jahren bei den „Country-Dancers“. Ernst Griebau hat die „Country-Dancers“ 2008 aus der Taufe gehoben und agiert seitdem bei öffentlichen Auftritten als Moderator und Unterhalter. Griebau sorgt mit seinen lustigen Sprüchen und Statements dafür, dass sich die Tänzer zwischen den Songs kurz ausruhen und wieder Kondition sammeln können. Immerhin dauert ein Auftritt in der Regel 45 Minuten und je nachdem, nach welchen Musiktiteln getanzt wird, kommt ein jeder „Country-Dancer“ schon mal aus der Puste. Apropos Auftritte: im Jahr 2011 hatte das Team beispielsweise Auftritte bei der BilleVue, beim Kirchsteinbeker Marktfest und bei den „Leuchtenden Fontänen“ im Öjendorfer Park. Fast zehn Tanzeinlagen bei Stadtteilfesten, sowie zahlreiche kleinere Veranstaltungen bei privaten Institutionen standen im zu Ende gehenden Jahre 2011 auf dem Programm.

„Ich moderiere jeden einzelnen Titel an und beziehe das Publikum meist mit ein“, sagt Ernst Griebau und ergänzt: „Das unterscheidet uns von anderen Gruppen. Wir stimmen unsere Musik auch stets mit der Veranstaltung ab.“ Die „Country-Dancer“ haben übrigens seit kurzem ein neues Outfit: schwarze Jacken mit Aufdruck. Dank des Verfügungsfonds Billstedt-Horn konnte das Team die Kleidung kaufen. „Insgesamt hatten wir 1.708,04 Euro an Gesamtkosten. Davon haben wir 1.400 Euro von dem Verfügungsfond gestellt bekommen“, erläutert der 1. Vorsitzende der Sportvereinigung, Joachim Schirmer. Somit mussten „nur noch“ die restlichen 308,04 Euro aus eigener Tasche bezahlt werden. „Eine riesige Entlastung, denn die Mitglieder haben schon genug an Kosten aufzubringen“, sagt Ernst Griebau. Nunmehr treten die „Country-Dancers“ im einheitlichen Look auf – das war das, worauf das Team großen Wert legte. „In den neuen Jacken sehen wir wirklich proper aus“, freut sich Griebau. Durch die einheitliche Kleidung hebe sich die Tanzgruppe von anderen in Hamburg ab. Nun steht weiteren öffentlichen Auftritten nichts mehr im Wege: Die „Country-Dancers“ freuen sich auch 2012 auf viele Veranstaltungen, auf denen sie ihr Können präsentieren können. „Wir tanzen gerne in Alten- und Pflegeheimen, genauso wie bei Stadtteilfesten oder Partys“, sagt Ernst Griebau. Wer Interesse an, bei den „Country-Dancers“ mitzumachen, kann sich unter 0177 / 858 84 99 oder per E-Mail an linedancer21107@yahoo.de bei Ernst Griebau melden. Die Anfängergruppe trainiert immer donnerstags in der Zeit von 17 bis 19 Uhr. Das Team freut sich über das wachsende Interesse und sucht fortlaufend neue Mitglieder. Weitere Informationen gibt es unter www.countrydancers-synny.de. (Fotos: Röhe)

Studierendenwerk Hamburg baut Wohnanlage für über 200 Studierende

(ha) In Hammerbrook, ganz in der Nähe der S-Bahn-Haltestelle, wird das Studierendenwerk Hamburg eine neue Wohnanlage für ca. 200 Studierende bauen. Die Wohnanlage wird als eine der ersten Wohnanlagen bundesweit als Effizienzhaus 40 gebaut werden und von der Hamburgischen Wohnungsbaukreditanstalt (WK) gefördert. Sie wird im Herbst 2012 bezugsfertig sein. „Mit diesem neuen Angebot erweitern wir nicht nur unser Wohnungsangebot für Studierende in Hamburg, wir öffnen auch einen bisher eher gewerblich geprägten Stadtteil für citynahes Wohnen. Jungen Menschen bieten wir so preisgünstiges „Wohnen am Wasser“ und einen schnellen Zugang zu den Hochschulen und spannenden Szenevierteln“, so Jürgen Allemeyer, Geschäftsführer des Studierendenwerks Hamburg. Jürgen Allemeyer weiter: “Die Verknüpfung von Interessen der Wohnungssuchenden mit Stadtteilentwicklung ist uns ein besonderes Anliegen und wir können uns vorstellen, noch deutlich mehr Wohnraum zu schaffen, wenn wir von der Stadt Grundstücke erhalten. Die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung zeigt im Übrigen einen weiteren dringenden Bedarf auf, den wir gern gemeinsam mit der Stadt und Hamburgs Unternehmen aufgreifen wollen: Hamburgs Unternehmen suchen Auszubildende und diese suchen preisgünstigen Wohnraum in Hamburg. Wir können in kurzer Zeit zusätzliche Kapazitäten für 200 bis 300 Auszubildende schaffen, wenn uns Grundstücke und finanzielle Förderung zur Verfügung gestellt werden.“

Eine Fundsache der anderen Art...

(ha) Vor kurzem entdeckte ein Hamburger während eines Spazierganges eine Sporttasche, die in einem Gebüsch in der Lorichstraße (Stadtteil Barmbek) lag. Neugierig zog er die Sporttasche aus dem Gebüsch, öffnete sie und sah nun, dass die Tasche mit sechs Paketen gefüllt war. Der Finder ging kurz in sich, wurde misstrauisch, nahm schließlich die Tasche mit und übergab sie samt Inhalt der Polizei. Die Polizeibeamten stellten fest, dass die Pakete mit insgesamt sechs Kilogramm Kokain gefüllt waren. Das Kokain mit sehr hohem Reinheitsgehalt dürfte ein Straßenverkaufswert von mehreren Hunderttausend Euro haben. Herkunft und ursprünglicher "Besitzer" des Kokains sind nicht bekannt. Es erhebt sich die Frage, ob sich der Ableger der Tasche jemals bei der Polizei melden wird....

Eine nette Geschenkidee: Mit einem Autoaufkleber machen Sie Werbung für Ihre Homepage

(ha) Die schönste Homepage nützt nichts, wenn sie keiner kennt. Neben Google, Yahoo und Co. sollte ein jeder Internetseitenbetreiber auch außerhalb des Internets Werbung für seine Seite machen. Bei www.Auto-Aufkleber.de ist im Internet ein großzügiges Angebot an Autoaufklebern zu finden. In der Kategorie "Domainname" können sich Webseitenbetreiber Ihre Internetadresse in verschiedenen Größen, Farben, und Schriften als Aufkleber für Ihr Auto bestellen. Zu der Homepage gelangen Sie hier! - Anzeige -

Horoskop

Wie stehen Ihre Sterne für diesen Monat?

(ds) Wie stehen Ihre Sterne? Ihre Aussichten für Liebe, Beruf und Gesundheit. Das Monatshoroskop für alle Sternzeichen: Klicken Sie bitte hier und erfahren Sie Ihr wahres Schicksal... Das individuelle Lebensschicksals eines jeden einzelnen Menschen offenbart sich in der Analogie von Makro- und Mikrokosmos. Sie wollen mehr über Ihr Schicksal erfahren? Dann klicken Sie hier und lesen Sie unser Monatshoroskop. (Foto: FoTe Press)

Drehschnappschuss des Monats

Dreharbeiten für den Kino-Film "Zwei Leben" auf dem Hauptfriedhof in Altona

(mr) Ihre Hamburger Allgemeine Rundschau begleitet des öfteren aktuelle Dreharbeiten in Hamburg. Jeden Monat sehen Sie unseren "Drehschnappschuss des Monats" – eine Momentaufnahme einer Film- oder Fernsehproduktion. Natürlich gibt es neben der Momentaufnahme dazugehörige Informationen über den Film beziehungsweise der Serie. Klicken Sie bitte hier, um den aktuellen Dreh-Schnappschuss des Monats zu sehen. Übrigens: Mehr Infos zu aktuellen Dreharbeiten in Hamburg und Umgebung sehen Sie unter www.drehort-hamburg.de.

Ärger mit der Post

 

Ärger mit den Briefmarken aus den Automarken

(mr) Wer kennt das Problem nicht: Man zieht sich eine Briefmarke aus dem Automaten. Mit Speichel befeuchtet man diese, klebt sie auf den Umschlag. Aber hält die Marke dann auch wirklich – bleibt sie haften? Stefan Momm hat so seine Probleme damit. Seine Sendung kam eines Tages wieder zurück. Vermerk der Post: "Bitte zahlen Sie das Postporto." Offenbar ist seine Marke bis zur Entwertung (Stempelung im Briefzentrum) wieder abgefallen. Damit aber nicht genug. Auch mit der neuen Briefmarke, die er aus einem Automaten gezogen hatte, gab es Ärger. Was auf den jungen Mann zukam und was die Deutsche Post dazu sagt, lesen Sie hier! (Foto: FoTe-Press)

Ärger mit dem Becherpfand

 

Ärger mit dem Becherpfand auf Hamburgs Hafengeburtstag

(mr) Wenn der Hamburger Hafen zu seinem Geburtstag einlädt, kommen nicht nur die Hamburger zum Gratulieren, sondern auch tausende Geburtstagsgäste von nah und fern. Jedes Jahr erwarten die Veranstalter des Hafengeburtstags über eine Millionen Besucher. Das Programm an Land, in der Luft und zu Wasser lädt zum Verweilen ein. Probleme bereitet allerdings das Chaos um das Becherpfand beim Kauf von Getränken. Standbetreiber nehmen ihre Becher nur mit einem Pfandchip oder einer Pfandmarke wieder zurück. Irrsinn! Das Schlimme; der Veranstalter empfiehlt das Pfandmarkensystem. Lesen hier Sie den ausführlichen Bericht! (Foto: Daniel Schmidt)

Drehschnappschuss des Monats

 

Handy am Steuer: die abendteuerlichsten Ausreden

(mr) Den Ortsausgang erreicht, klingelt auch schon das Handy. Die Mutter ist dran und sagt, dass die wichtige Präsentationsmappe vergessen wurde – sie liegt auf dem Küchentisch. Im Auto telefonieren, ist eine tolle Sache. Allerdings ist es nicht billig. Aber meist ist es der Punkt in Flensburg, der am meisten schmerzt, wenn man von der Polizei beim Telefonieren am Steuer erwischt wird. Darum müssen sich immer wieder Gerichte mit Einsprüchen der Verkehrssünder beschäftigen. Die abendteuerlichsten Ausreden lesen Sie hier! (Foto: FoTe-Press)

Spam-E-Mails belästigen PC-Benutzer

Spam: Immer mehr unliebsame Mails

(mr) E-Mails werden zunehmend zur Belastung im beruflichen Alltag. Fast 60 Prozent der Befragten einer repräsentativen Umfrage des Meinungs- forschungs- instituts TNS Emnid sagten, dass per E-Mails oft überflüssige oder gar sinnlose Daten ausgetauscht werden. Jeder Dritte (fast 35 Prozent) habe den Eindruck, dass die berufliche Belastung durch elektronische Post zugenommen hat. Dennoch sehen es die meisten gelassen und geben an, während der Arbeit neue E-Mails umgehend zu lesen. Etwa die Hälfte der Befragten rufen ihre Mails sogar noch nach Feierabend ab. (Foto: Röhe)
Verbreitungsgebiet der HAMBURGER ALLGEMEINEN RUNDSCHAU In der Hamburger Allgemeinen Rundschau finden Sie in jeder Ausgabe unter anderem folgende Themen:
- Promi-Interview mit Schauspielern
- Kleinanzeigen aus verschiedenen Bereichen (Verkauf, Ankauf, Stellenmarkt,...)
- Prominentengrabstätten
- Leute, Leute – die Bildnachlese mit Hamburger Gesichtern
- Sachen gibt's, die gibt's es...doch – omninöse Geschichten aus dem Alltag der Polizei
- sowie Buchtipps
- und vieles mehr
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Weitere aktuelle Meldungen / kurz & knapp
 

Am Freitag den Dreizehnten: Unglücke, Unfälle, Pech? Freitag, den 13. im Jahr 2012

(ft) Ein Freitag, der auf einen 13. fällt, ist für viele abergläubische Menschen ein Unglückstag. Ein ungutes Gefühl haben selbst viele, die sonst nicht besonders abergläubisch sind. Die Angst vor Unfällen oder Unglücken geht einem Großteil der Bevölkerung an einem solchen Tag nicht aus dem Kopf. An jedem Freitag, dem 13., fragen sich Tausende von Menschen, woher dieser Aberglaube eigentlich kommt. Da gibt es fast so viele Antworten wie mögliche Unglücksfälle. Zum größten Teil kommt der Aberglaube aus den USA, wo er mit dem "schwarzen Freitag" zum Anlass des Börsencrashs 1929 seinen Höhepunkt fand. Aber auch der Raketenflug der Apollo 13 spielt eine Rolle: Der Start des Raumschiffs war an einem Freitag. Eine weitere Besonderheit: Die Quersumme des Datums 4.11.70 ergibt wieder die Zahl 13. Die Kreuzigung von Jesus fand zwar nicht an einem 13. statt, aber es entstand der Spruch „Was an einem Freitag hat begonnen, hat nie ein gutes Ende genommen". Wehe, es läuft am Freitag, dem 13., eine Katze von links nach rechts über die Fahrbahn: das bringt Unglück! Dabei ist statistisch gesehen Freitag der 13. kein risikobehafteter Wochentag in Sachen Unglück, als andere Tage im Jahr auch. Eine Person, die sich krankhaft vor einem Freitag den Dreizehnte fürchtet, leidet unter Paraskavedekatriaphobie. Davon Betroffene ändern ihren gewohnten Tagesablauf: sie stornieren Reisen und Termine, gehen nicht aus dem Hause und bleiben im Bett liegen. Selbst private Verabredungen werden an diesem Tag vermieden. Ob Freitag der 13. nun ein positiver oder negativer Tag wird, wissen wir bekanntlich immer erst hinterher. Im Voraus hingegen sei an dieser Stelle schon einmal verraten: im Jahr 2012 fällt Freitag der 13. auf den 13. Januar, 13. April und 13. Juli. Ein seltenes Unterfangen, dass in einem Jahr gleich dreimal der Freitag auf einen 13. fällt. Erst im Jahr 2015 haben wir erneut drei Freitage, die auf den 13. fallen. Danach erst wieder im Jahr 2026.

Christoph Hansa stieg 1.410 Mal in die Luft

(ft) In Hamburg startete der ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph Hansa“ vom Typ Eurocopter EC 135 im letzten Jahr zu 1.410 Einsätzen. Gutes Flugwetter im Frühling und Herbst ließ gegenüber 2010 die Einsatzzahlen um 65 Flüge steigen. Neben dem Haupteinsatzgebiet Hamburg mit nahezu gleich bleibenden 959 Einsätzen, führten vermehrt Flüge nach Niedersachsen (228) und Schleswig-Holstein (209). Die Besatzung bestehend aus Pilot, Notarzt und Rettungssanitäter versorgte 1.123 Patienten (1.058 in 2010) im Großraum Hamburg. Stationiert ist der gelbe ADAC-Rettungshubschrauber am Hamburger Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus (BUK) Boberg, das auch das medizinische Personal stellt. Bundesweit mussten die Hubschrauber der ADAC Luftrettung ebenfalls häufiger in die Luft: Die Zahl der oft lebensrettenden Einsätze stieg auf 47.315, das sind 3.232 Starts oder 7,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Bei rund 130 Rettungsflügen pro Tag versorgten die 34 Stationen der Gelben Engel insgesamt 43.273 Patienten. Neben den langen Schönwetterperioden, die sowohl für einen Anstieg bei den Freizeit- und Verkehrsunfällen als auch bei den internistischen Notfällen sorgten, sind es technische Innovationen bei den Rettungsleitstellen, die einen noch besser abgestimmten und somit häufigeren Einsatz der Rettungshubschrauber ermöglichen. Bei rund der Hälfte aller ADAC Einsätze (48,8 Prozent) handelte es sich um internistische Notfälle wie akute Herzerkrankungen. Der zweithäufigste Anforderungsgrund für die ADAC Hubschrauber waren neurologische Notfälle wie zum Beispiel Schlaganfälle (12,5 Prozent). Bei 10,7 Prozent aller Einsätze wurden die Gelben Engel zu Verkehrsunfällen gerufen.
Die gemeinnützige ADAC-Luftrettung GmbH beschäftigt derzeit mehr als 180 Mitarbeiter an 34 Stationen sowie in der Verwaltung und arbeitet dabei mit 760 Ärzten und 280 Rettungsassistenten der verschiedenen Standortkliniken und Hilfsorganisationen zusammen. Bisher hat der ADAC als einer der Wegbereiter der Luftrettung in Deutschland und als größter ziviler Anbieter über 250 Millionen Euro in den Ausbau der Luftrettung in Deutschland investiert.

 

Dienstwagen der Polizei

 

Das gibt's doch gar nicht? DOCH!

(mr/ha) Polizeibeamte haben des öfteren auch mit Geschichten aus der Kategorie "Das gibt's doch gar nicht" zu tun. So auch Beamte der Davidswache auf St. Pauli: Ein Mann zeigte den Diebstahl seines Fahrzeugs an und hatte nicht damit gerechnet, dass der aufnehmende Beamte ihn unmittelbar der Lüge überführte. Der Tatverdächtige aus dem Hamburger Umland hatte sich an das Polizeikommissariat 15 (Davidwache) gewandt, um den Diebstahl seines Renault Traffic anzuzeigen. Angeblich hatten unbekannte Täter das Fahrzeug in der Nacht in der Bernhard-Nocht-Straße entwendet. Noch während der Polizeibeamte die Anzeige des Deutschen entgegen nahm, kamen ihm Zweifel am Wahrheitsgehalt der gemachten Angaben. Der Anzeigende verstrickte sich zunehmend in Widersprüche. Nach weiteren Ermittlungen gab der 37-jährige Anzeigenerstatter zu, dass er den Diebstahl aus finanziellen Gründen vortäuschen wollte. Gegen ihn wird nun ein Strafverfahren wegen des Vortäuschen einer Straftat eingeleitet. Polizeibeamte erkennen sehr schnell, ob eine Straftat tatsächlich stattgefunden hat oder nicht. Das Vortäuschen einer Straftat ist kein Kavaliersdelikt. Polizeibeamte müssen dafür Zeit investieren, die für andere Ermittlungsverfahren benötigt wird.


Taschendieb gerät an den Falschen...
Zivilfahnder der Davidwache beobachteten einen Mann, der sich immer wieder auffällig an offensichtlich betrunkene Passanten heranmachte und sehr offensiv Körperkontakt suchte. Dabei machte er auch vor einem der Fahnder nicht Halt, der als vermeintlich Betrunkener eine offensichtlich überzeugende Vorstellung bot. Der Verdächtige umarmte den Fahhnder und hob ihn an, um sein Gewicht zu schätzen. Bei seiner Festnahme hielt er das Portmonee des Polizisten, das er aus der Gesäßtasche entwendet hatte, noch in der Hand.
 

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Neuer Informationsfilm „Hautkrebs“ / Deutsche Krebshilfe bringt kostenlose DVD heraus

(ha) Hautkrebs ist die häufigste Krebsart in Deutschland: 140.000 Menschen erkranken jährlich daran. Etwa 22.000 von ihnen leiden am besonders gefährlichen Malignen Melanom, auch „schwarzer Hautkrebs“ genannt. Um über die Prävention, Früherkennung und Therapie von Hautkrebs zu informieren, hat die Deutsche Krebshilfe jetzt in ihrer Reihe „Die blaue DVD“ den Patienten-Informationsfilm „Hautkrebs“ herausgegeben. „Wir möchten dazu beitragen, dass die Menschen angstfrei mit der Krankheit umgehen können. Denn ein aufgeklärter Patient, der weiß, was mit ihm geschieht, kann aktiv gegen seine Erkrankung angehen“, so die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, Professor Dr. Dagmar Schipanski. Die DVD kann ab sofort kostenlos bestellt werden. Angesehene Experten erklären, wie Hautkrebs entsteht, wie man sich schützen kann und welche Früherkennungsmaßnahmen es gibt. Denn die Früherkennung ist gerade beim schwarzen Hautkrebs besonders wichtig. „Wenn der Patient früh genug zum Arzt gegangen ist, dann ist so ein Tumor immer heilbar“, so Professor Dr. Eckhard Breitbart, Direktor des Dermatologischen Zentrums des Elbe Klinikums Buxtehude. Die Deutsche Krebshilfe informiert auf der DVD in zwei Hauptfilmen über die verschiedenen Hautkrebs-Arten: den „weißen Hautkrebs“ (Basalzellkrebs und Stachelzellkrebs) und den „schwarzen Hautkrebs“ (Malignes Melanom). Diese Erkrankungen sind auf einen allzu sorglosen Umgang mit UV-Strahlung zurückzuführen. „Man kann sich am besten vor Hautkrebs schützen, indem man sich möglichst wenig in der Sonne aufhält, vor allem zu Zeiten, in denen die Sonne sehr intensiv ist“, rät Professor Dr. Dr. Cornelia Mauch von der Klinik und Poliklinik für Dermatologie der Universität zu Köln. „Ich empfehle allen, dass sie die Mittagssonne meiden und im Freien eine entsprechend dichte Kleidung und eine Kopfbedeckung tragen sowie Sonnencreme benutzen“, so die Expertin. Die DVD ist entweder zusammen mit der Broschüre „Hautkrebs“ („Blaue Ratgeberreihe der Deutschen Krebshilfe“) oder einzeln kostenlos erhältlich bei der Deutschen Krebshilfe, Postfach 1467, 53004 Bonn. Ausschnitte aus den Filmen stehen auch im Internet unter www.krebshilfe.de. Verfügbar sind außerdem DVDs über Darmkrebs, Hodgkin Lymphom und Palliativmedizin. Weitere Filme zu den Themen Prostatakrebs und Fatigue sind in Vorbereitung. Die Deutsche Krebshilfe finanziert ihre Aktivitäten ausschließlich aus Spendengeldern der Bevölkerung. Ihr Spendenkonto: 90 90 93 bei der Sparkasse KölnBonn.

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