(ha). Am 20. Januar 2026 kontrollierten Fahndungsbeamte der Bundespolizeiinspektion Hamburg gegen 17:15 Uhr einen 25-jährigen afghanischen Staatsangehörigen im Hamburger Hauptbahnhof auf dem Südsteg. Eine Überprüfung der Personalien des Mannes ergab, dass er aufgrund eines Haftbefehls des Amtsgerichts Hamburg zur Festnahme ausgeschrieben war.
Er ist demnach dringend verdächtig, zwischen Februar und Oktober 2025 in drei Fällen jeweils im Hamburger Hauptbahnhof Personen körperlich angegriffen zu haben. Wie die Bundespolizei mitteilt, soll er im ersten Fall am 9. Februar 2025 zwei Sicherheitsdienstmitarbeiter der DB Sicherheit mit einer Glasflasche beworfen und billigend in Kauf genommen haben diese bei der Tathandlung zu treffen.
Fall 2: Er soll am 19. März 2025 einer im Rollstuhl sitzenden Frau gegen den Hinterkopf geschlagen haben.
Fall 3: Er soll am 24. Oktober 2025 bei einer Polizeimaßnahme der Bundespolizei eine verdeckt mitgeführte Nagelschere durch den Handschuh eines Bundespolizisten gestoßen haben.
Aufgrund von Fluchtgefahr erließ eine Richterin auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hamburg einen Haftbefehl. Nach Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen wurde er in die Untersuchungshaftanstalt eingeliefert.
