(mr/ha). Es ist ein Megaprojekt, das in diesen Tagen in Hamburg gedreht wird – und zwar mit großem Aufwand. Wie die MOIN Filmförderung mitteilt, untertützt sie ein außergewöhnliches Serienprojekt mit einer Rekordsumme: Die deutsch-britische Produktion HAMBURG DAYS, die von den Anfangstagen der Beatles auf dem Hamburger Kiez und der Freundschaft um eine deutsche Künstlergruppe um Klaus Voormann erzählt. Showrunner der Serie: „The Crown“-Regisseur Christian Schwochow. Diese prägende Zeit für die Band wird in einer sechsteiligen Serie für ZDF, BBC und AGC Television erzählt und wird seit einigen Wochen an Originalschauplätzen in Hamburg gedreht. Ihre Hamburger Allgemeine Rundschau traf das Filmteam unter anderem an einer Werft am Moorfleeter Deich, in einem Bürogebäude an der Norderstraße und am Beatles-Platz an. Die TV-Crew wurde kürzlich auch am historischen Thielickestieg in in Sichtweite des Hamburger Michesl gesichtet. Dort wurde eine Nachtszene produziert. Alles streng geheim und von mehreren Sicherheitsmitarbeitern abgeschirrmt. Ob die Halteverbotsschilder von 18 bis 23.59 Uhr galten, rückte der Großteil der Filmcrew erst gegen 21.30 Uhr an. Offenbar hatte das Filmteam zuvor noch an einem anderen Drehort gedreht. Drei Oldtimer wurden fernsehgerecht an der Treppe am Thielickestieg drapiert, zahlreiche Scheinwerfer aufgestellt.

Fotos: FoTe Press
Die sechsteilige fiktionale Serie für AGC Television, ZDF und BBC wird an Originallocations in Hamburg gedreht. Der Stoff beruht auf dem Buch „Warum spielst Du ‚Imagine‘ nicht auf dem weißen Klavier, John?“ von Beatles-Freund und Grafiker Klaus Voormann und wird auf deutscher Seite produziert von W&B Television – den Produzentinnen und Produzenten hinter Serien-Hits wie „Dark“, „4 Blocks“ oder „Crooks“, wie es auf der Homepage der MOIN Filmförderung heißt.
Helge Albers, Geschäftsführer der MOIN Filmförderung: „Kaum eine Geschichte steht so sehr für Hamburgs popkulturelle DNA wie die Anfänge der Beatles auf der Reeperbahn. ‚Hamburg Days‘ bringt diese Zeit mit großer erzählerischer Kraft zurück – und mit einem Team, das internationales Format hat. Diese Serie hat das Potenzial, die Hansestadt global auf die Playlist zu bringen.“
Die Fördersumme in Höhe von 1,3 Millionen Euro stammt aus den Sondermitteln für High End-Serien der Freien und Hansestadt Hamburg. Damit setzt die MOIN Filmförderung ein deutliches Signal für herausragende Serienproduktionen „made in Hamburg“. Die Serie spielt Anfang der 1960er Jahre. Im Stadtteil St. Pauli pulsiert das Nachtleben und die verrauchten Bars auf dem Kiez ziehen Matrosen, Künstler und Kleinkriminelle gleichermaßen magisch an. In den Clubs des berühmt berüchtigten Rotlichtviertels entwickelt sich zu dieser Zeit eine neue Musik-Szene und so manche Band träumt hier vom großen Durchbruch. Auch das junge Künstlerpaar Klaus und Astrid taucht in diese faszinierende und ihnen bisher unbekannte Welt ein. Als sie eines Abends einer chaotischen Band aus Liverpool begegnen und sich mit den Musikern anfreunden, ahnt noch keiner von ihnen, dass sie schon bald gemeinsam den Stein ins Rollen bringen, der aus dieser unbekannten Kneipen-Band das größte Musikphänomen aller Zeiten machen wird: die Beatles.
Die Idee zur sechsteiligen Serie, die in Hamburg und Liverpool spielt, stammt von Benjamin Benedict („Unsere Mütter, unsere Väter“), die Drehbücher verantwortet Jamie Carragher („Succession“) als Headautor. Christian Schwochow („The Crown”) wird als Showrunner HAMBURG DAYS leiten, Mat Whitecross („Oasis: Supersonic”) übernimmt die Regie. Für die musikalische Gestaltung sorgt der renommierte Produzent und BAFTA-Preisträger David Holmes („Killing Eve“, „Oceans“-Reihe). Das Casting in Großbritannien hat bereits begonnen.

historischen Thielickestieg – herunter.
Benjamin Benedict, Quirin Berg und Max Wiedemann: „HAMBURG DAYS ist nicht nur eine Serie über die Wiege der Popkultur, die transformative Kraft der Kunst und eine deutsch-britische Freundschaft, die internationale Geschichte schrieb. Sie vereint auch alles, was großes serielles Erzählen ausmacht: eine universelle Coming-of-Age-Geschichte über Liebe, Freundschaft, Scheitern und Triumph. Gleichzeitig ist es die Entstehungsgeschichte der einflussreichsten Band der Musikgeschichte – ein zeitlos relevantes Thema, das sich hervorragend für eine episodische Erzählweise eignet. Diese Geschichte verdient es, mit der entsprechenden filmischen Kraft und der internationalen Reichweite erzählt zu werden, die ihr gebührt; allein in ihrer Konzeption trägt sie das Potenzial für weltweite Aufmerksamkeit in sich. Wir freuen uns außerordentlich, mit solch herausragenden Kreativen an diesem Serienprojekt zu arbeiten und es gemeinsam mit unseren großartigen Partnern bei Turbine, AGC, dem ZDF und der BBC sowie mit der Unterstützung der MOIN Filmförderung auf den Weg zu bringen.“
Die Serie basiert auf der Autobiografie „Warum spielst du Imagine nicht auf dem weißen Klavier, John?“: Erinnerungen an die Beatles und viele andere Freunde von Klaus Voormann, der auch als exklusiver Berater fungiert: „Ich wurde in Berlin geboren, aber mein Herz gehört Hamburg. Sowohl meine Tätigkeit als Bassist, als auch meine grafische Karriere – beides hat seinen Ursprung in dieser Stadt. Und so berührt es mich sehr, dass in einer Serie mit entsprechend erzählerischem Raum meine spannenden und prägenden Hamburg Days und die meiner Freunde wieder zum Leben erweckt werden.“
HAMBURG DAYS spielt Anfang der 1960er Jahre: In St. Pauli pulsiert das Nachtleben und die verrauchten Bars auf dem Kiez ziehen Matrosen, Künstler und Kleinkriminelle gleichermaßen magisch an. In den Clubs des berühmt berüchtigten Rotlichtviertels entwickelt sich zu dieser Zeit eine neue Musik-Szene und so manche Band träumt hier vom großen Durchbruch. Auch das junge Künstlerpaar Klaus und Astrid taucht in diese faszinierende und ihnen bisher unbekannte Welt ein. Als sie eines Abends einer chaotischen Band aus Liverpool begegnen und sich mit den Musikern anfreunden, ahnt noch keiner von ihnen, dass sie schon bald gemeinsam den Stein ins Rollen bringen, der aus dieser unbekannten Kneipen-Band das größte Musikphänomen aller Zeiten machen wird: die Beatles.
Christian Schwochow zählt zu den renommiertesten Regisseuren Deutschlands. Er feierte u.a. mit seiner Beteiligung an der Netflix-Produktion „The Crown“, einer der meistprämierten Serien der letzten Jahre, dem Netflix-Film „München: Im Angesicht des Krieges“ (Turbine Studios), der preisgekrönten Serie „Bad Banks“, dem Fernsehfilm „Bornholmer Straße“ sowie dem vielfach ausgezeichneten Film „Mitten in Deutschland: NSU – Die Täter“ (W&B Television) große Erfolge. Kürzlich hat er die Dreharbeiten zur Apple TV Serie „The Dispatcher“ (60Forty Films) als Executive Producer und Regisseur abgeschlossen.
Mat Whitecross begann seine Laufbahn als Editor in der Zusammenarbeit mit Michael Winterbottom und wechselte später zur Regie. Mit seinen Musikdokumentationen, Biopics, fiktionalen Arbeiten und Limited Series wie u.a. „This England“ über die Boris Johnson-Regierung während der Pandemie 2020, sowie „Spike Island“, einem Spielfilm über fünf junge Freunde im Manchester der 1990er Jahre, die alles daransetzen, zu einem Konzert ihrer Lieblingsband zu gelangen, sorgte er für Aufmerksamkeit. Mat Whitecross ist für seine Zusammenarbeit mit Coldplay („Coldplay: A head full of dreams”) und Oasis („Oasis: Supersonic”) in der Musikwelt bestens bekannt und wurde u.a. mit dem Silbernen Bären für die Dokumentation „The Road to Guantanamo“ ausgezeichnet.

AGC International übernimmt den internationalen Vertrieb des Serien-Projekts HAMBURG DAYS, ausgenommen das Vereinigte Königreich (BBC) und Deutschland (ZDF). Aktuell entstehen nach unseren Informationen Innenaufnahmen in einem Gebäude, in dem sich das St. Pauli Museum und der Noho Club befinden. Auf dem Heiligengeistfeld steht die sogenannte Basis. Dort stehen zahlreiche Masken-, Kostüm- und Aufnethaltsmobile für Darsteller und Filmcrew bereit. Die Basis ist komplett abgeschottet und mit Sichtschutzzäunen versehen. Alles streng geheim…
