(ha). Gestern Abend haben zivile Polizistinnen und Polizisten in Hamburg-Wandsbek zwei Männer vorläufig festgenommen, die im Verdacht stehen, in mehrere Geschäfte eingebrochen zu sein. Beide Tatverdächtigen müssen sich heute vor einem Haftrichter verantworten.
Nachdem zunächst Unbekannte am Sonntag- sowie am Montagabend in mehrere Geschäfte eingebrochen waren, hat das für Einbruchdelikte zuständige Landeskriminalamt der Region Wandsbek (LKA 152) die Ermittlungen übernommen. Nach derzeitigen Erkenntnissen gelang es den Tätern, durch körperliche Gewalteinwirkung die Glaselemente der Eingangsbereiche der Geschäfte zu öffnen und aus dem Verkaufsbereich Bargeld zu entwenden.
Gestern Abend wurden Zivilfahnderinnen und Zivilfahnder der Region Wandsbek auf zwei Männer aufmerksam, die sich an einem Eingangsbereich eines Geschäfts in der Wandsbeker Markstraße zu schaffen machten und versuchten, die Eingangstür zu öffnen. Die Polizistinnen und Polizisten nahmen die beiden Tatverdächtigen, einen 35-jährigen Afghanen und einen 42-jährigen Marokkaner, daraufhin vorläufig fest. Im Zuge der weiteren Ermittlungen und einer Videoauswertung ergaben sich Hinweise, dass die beiden Männer auch für die Vortaten (Sonntag / Montag) verantwortlich sein könnten.
Die Ermittlungen des LKA 152 dauern an. Die beiden Tatverdächtigen werden heute dem Untersuchungsgefängnis zugeführt, wo sie sich vor einem Haftrichter verantworten müssen.
