(mr). In der Beatles-Serie „Hamburg Days“ sollte Schauspielerin Luna Jordan die Fotografin Astrid Kirchherr spielen. Wie heute bekannt wurde, soll sie im Alter von 25 Jahren gestorben sein. Dies berichten mehrere Medien übereinstimmend.
Am 8. Mai postete Luna Jordan auf ihrem offiziellen Instagram-Kanal zuletzt ein Foto. Das Foto zeigt einen Screenshot eines Berichts des US-Fachmagazins „Variety“, in dem über die Besetzung einer neuen Serie über die Beatles mit dem Arbeitstitel „Hamburg Days“ berichtet wird, die aktuell in Hamburg gedreht wird. Ihre Hamburger Allgemeine Rundschau berichtete bereits über die Filmarbeiten. Jordan spielt darin die Rolle der berühmten Fotografin Astrid Kirchherr (1938–2020). Kirchher spielte eine große Rolle in den 60er Jahren der Beatles und gilt als Erfinderin der Pilzkopf-Frisur.

Bereits in jungen Jahren spielte Luna Jordan, deren genaues Geburtsdatum selbst bei Wikipedia nicht öffentlich bekannt ist, in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen mit. Erst im März dieses Jahres trat sie im „Polizeiruf 110“ auf. Weitere Rollen hatte sie beispielsweise in der „SoKo Hamburg“, „Kommissarin Lucas“, „Unschuldig – Der Fall Julia B.“ und „Euphorie“. Bekanntheit erlangte sie auch durch ihre Rolle in der ZDF-Serie „Jenseits der Spree“ an der Seite von Jürgen Vogel und Aybi Era. In diesen Tagen arbeitete sie an der neuen Serie „Hamburg Days“, die sich mit den frühen Jahren der Beatles in der Hansestadt beschäftigt und aktuell gedreht wird. Ob bereits alle Szenen mit ihr abgedreht sind, ist unbekannt. Die Filmarbeiten sind streng abgeschirrmt und über die Produktion werden keine detaillierten Auskünfte erteilt. Lediglich eine offizielle Pressemitteilung wurde veröffentlicht, die wir weiter unten gerne veröffentlichen.
Am 29. April 2026 hat ein Fotoreporter das Filmteam bei der Arbeit begleitet und einige Fotos gemacht. Im Jahr 2022 wurde Luna Jordan beim Österreichischen Filmpreis als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung nutzte sie ihre Dankesrede dazu, um auf einen Machtmissbrauch und sexuelle Übergriffe im Theater und in der Filmbranche anzuprangern. Sie sagte bei ihrer Rede: „Ich bin gerade einmal 20 Jahre alt, und ich bin vielfach Opfer sexuellen Missbrauchs an Filmsets und im Theater geworden.“ Luna Jordan verstarb bereits am 13. Mai – ihr Tod kam „plötzlich und unerwartet“, teilt ihre Agentur mit. Die Berlinerin wurde nur 25 Jahre alt. Die Todesursache ist noch nicht bekannt.
An dieser Stelle die Pressemitteilung bezüglich der Filmarbeiten „Hamburgs Days“: Vor Kurzem haben die Dreharbeiten zur sechsteiligen Dramaserie „Hamburg Days“ begonnen: Die Serie von Showrunner Christian Schwochow („The Crown“, „Bad Banks“) und Headautor Jamie Carragher („Succession“) basiert auf Teilen der Autobiografie des deutschen Musikers und Künstlers Klaus Voormann. Sie erzählt von den frühen Jahren der Beatles und der prägenden Hamburger Zeit, in der sich die später weltberühmte Band formte. Die Dreharbeiten finden derzeit in Hamburg und anschließend in München und Liverpool statt.

Anfang der 1960er-Jahre: In St. Pauli pulsiert das Nachtleben. Die verrauchten Bars auf dem Kiez ziehen Matrosen, Künstler und Kleinkriminelle gleichermaßen magisch an. In den Clubs des berühmt-berüchtigten Rotlichtviertels entwickelt sich zu dieser Zeit eine neue Musikszene und so manche Band träumt hier vom großen Durchbruch. Auch das junge Künstlerpaar Klaus und Astrid taucht in diese faszinierende und ihnen bisher unbekannte Welt ein. Als sie eines Abends einer chaotischen Band aus Liverpool begegnen und sich mit den Musikern anfreunden, ahnt noch keiner von ihnen, dass sie schon bald gemeinsam den Stein ins Rollen bringen, der aus dieser unbekannten Kneipenband das wohl größte Musikphänomen aller Zeiten machen wird: die Beatles.
In den Hauptrollen spielen Rhys Mannion („It Is In Us All“, „Freud’s Last Session“) als John Lennon, der Liverpooler Singer-Songwriter Ellis Murphy als Paul McCartney, Harvey Brett als George Harrison, Louis Landau („Rivals“, „Concordia ‒ Tödliche Utopie“) als Stu Sutcliffe, Patrick Gilmore als Pete Best, Casper von Bülow („DRUCK“, „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“) als Klaus Voormann sowie Luna Jordan („Unsichtbarer Angreifer“, „Jenseits der Spree“) als Astrid Kirchherr. In weiteren Rollen stehen Laura Tonke „22 Bahnen“, „Sløborn“), Trystan Pütter („Ku’damm 56‒63“) sowie Max von der Groeben („Fack Ju Göhte“) vor der Kamera. Die Idee zur sechsteiligen Serie stammt von Benjamin Benedict („Unsere Mütter, unsere Väter“), die Drehbücher verantwortet Jamie Carragher als Headautor. Showrunner Christian Schwochow übernimmt gemeinsam mit Laura Lackmann („Mängelexemplar“) auch die Regie. Für die musikalische Gestaltung sorgt der renommierte Produzent und BAFTA-Preisträger David Holmes. Klaus Voormann selbst fungiert als exklusiver Berater. Für die Bildgestaltung zeichnet Frank Lamm („Andor“, „The Crown“) verantwortlich.
„Hamburg Days“ wird gemeinsam von W&B Television (Produzenten: Benjamin Benedict, Quirin Berg, Max Wiedemann), Turbine Studios (Produzenten: Andrew Eaton, Justin Thomson), Christian Schwochow und Jamie Carragher für AGC Television (Produzenten: Stuart Ford, Lourdes Diaz und Miguel A. Palos Jr.), das ZDF und die BBC produziert. Ausführende Produzentinnen sind Isabel Haug von W&B Television und Katharina Haase. Die verantwortliche Redaktion im ZDF haben Alexandra Staib, Caroline von Senden und Sandra Dettki. Die Serienproduktion wird vom German Motion Picture Fund, der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, dem FilmFernsehFonds Bayern sowie dem Medienboard Berlin-Brandenburg unterstützt. Die Dreharbeiten dauern voraussichtlich bis Anfang August, ein Sendetermin steht noch nicht fest.
Nach unseren Informationen soll die Produktion „Hamburg Dasy“ aktuell pausieren.
