(ha). Eigentlich haben sie endlich mal Urlaub, doch daraus wird wohl nichts: Bundespolizei-Hauptkommissar Thorsten Falke (Wotan Wilke Möhring) und Cyber-Kriminalist Mario Schmitt (Denis Moschitto) werden von Tanja Radetzky (Silke Bodenbender) um Hilfe gebeten. Ihr Mann ist tot, und sie glaubt nicht an die Diagnose „Herzinfarkt“. So ermitteln die beiden Kommissare zunächst auf eigene Faust im NDR „Tatort: Paranoia“ (AT) in einem rätselhaften Todesfall, bei dem die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Verfolgungswahn verschwimmen. Der neue Film (Buch und Regie: Thomas Stiller) entsteht derzeit in Hamburg und wird voraussichtlich 2027 im Ersten gezeigt.
Ihre Hamburger Allgemeine Rundschau fand das Filmtean kürzlich an der Annenstraße. Dort wurden mehrere Innen- und Außenszenen mit den Schauspielerinnen und Schauspielern gedreht. An mehreren aufeinanderfolgenden Tagen wurden dort Szenen produziert.
Zur Handlung teilt der Norddeutsche Rundfunk (NDR) mit: Enthüllungsjournalist Steffen Radetzky (Marco Hofschneider) stirbt nach einer Lesung plötzlich. Seine Witwe glaubt nicht an einen natürlichen Tod und bittet Bundespolizist Falke um Hilfe. Hinweise auf manipulierte Medikamente, ein verschwundenes Manuskript und Überwachungen auf vielen Ebenen deuten darauf hin, dass die Witwe Recht haben könnte mit ihrer Vermutung.. Falke und Schmitt stoßen auf eine geheimnisvolle Vereinigung und geraten selbst in Gefahr…
Zu den weiteren Darstellerinnen und Darstellern gehören unter anderem Alma Leiberg, Nele Mueller-Stöfen, Anja Herden, Karsten Antonio Mielke, Hans-Martin Stier, Verena Wolfien und Till Huster.
Produzentinnen sind Katinka Seidt und Wiebke Andresen (Letterbox Filmproduktion), Kamera: Marc Liesendahl, Herstellungsleitung: Marcus Kreuz, Produktionsleitung: Daniel Buresch (NDR) und Ulrike Zirzow (Letterbox Filmproduktion). Die derzeit stattfindenden Dreharbeiten sollen bis zum 8. Juli in Altona, St. Pauli, Neustadt und Rahlstedt laufen. Nach Informationen der Hamburger Allgemeinen Rundschau könnte das Datum für den avisierten Drehschluss allerdings nach hinten verschoben werden. Grund: Der Regsisseur soll erkrankt sein. Dies bestätigt auch die Pressestelle des NDR in einer Einladung zu einem Set-Termin, an dem Fotografinnen und Fotografen sowie Journalistinnen und Journalisten geladen wurden.