(ha). Brutale Messerattacke heute Morgen in Hamburg. Nach Angaben der Polizei steht ein 40-Jähriger im Verdacht seine 34-jährige Ehefrau in ihrer Wohnung in Barmbek-Süd getötet zu haben. Er stellte sich anschließend bei der Polizei. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.
Nach den bisherigen Erkenntnissen erschien ein 40-jähriger Afghane heute Morgen am Polizeikommissariat 31 (PK 31) und berichtete, er habe seine Ehefrau getötet. Polizistinnen und Polizisten suchten umgehend die Wohnung in der Von-Essen-Straße auf und fanden dort eine leblose Frau vor.
Die ebenfalls alarmierten Rettungskräfte der Feuerwehr übernahmen die von den Polizeikräften begonnenen Reanimationsmaßnahmen und transportierten die 34-jährige Frau in ein Krankenhaus. Dort verstarb sie wenig später. Den 40-Jährigen nahmen die Polizeibeamtinnen und -beamten am PK 31 daraufhin vorläufig fest. Die Frau soll Mutter von drei Kindern gewesen sein. Polizisten holten nach Informationen der Hamburger Allgemeinen Rundschau die Kinder von der Schule ab und überbrachten die traurige Nachricht. Sie werden nun bei Angehörigen unterkommen.
Das Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes übernahm die psychosoziale Akutbetreuung von Angehörigen. Die Mordkommission (LKA 41) übernahm in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Hamburg (Abteilung für Kapitaldelikte) die Ermittlungen am Tatort.
Der 40-jährige Tatverdächtige wird dem Untersuchungsgefängnis zugeführt und muss sich dort morgen vor einem Haftrichter verantworten. Die Ermittlungen dauern an.
