Schlagersänger Peter Sebastian von maskiertem Mann bedroht

Unfassbar: Schlöagersänger Peter Sebastian wurde von einem Unbekannten geschlagen und bedoht. Foto: ha/Peter Sebastian

(mr). Er gehört zu den guten Menschen! Jahr für Jahr organisiert er (und sein Team) die Starpyramide in Hamburg, dessen Erlöse dem gemeinnützigen Jugendwerk unfallgeschädigter Kinder in der Sportvereinigung Polizei Hamburg von 1920 e. V.  zugute kommen. Seit einigen Jahren setzt er sich darüber hinaus für einen Truck ein, auf dem mehrere Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer am Schlagermove teilnehmen können. Klasse! 2001 erhielt Peter Sebastian für sein soziales Engagement das Bundesverdienstkreuz am Bande. Damit wurde er für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement geehrt, das er vor allem zugunsten des Gemeinnützigen Jugendwerkes unfallgeschädigter Kinder der Hamburger Polizei leistet. Seit 2005 ist er Ehrenkommissar der Hamburger Polizei.

Und heute beginnt Peter Sebastian („Du schwarzer Zigeuner“, „Und das war erst der Anfang“, “ Ich wollte leben ohne dich“) auf seinem offiziellen Facebook-Account mit folgenden Worten: „Man ist wirklich nicht mehr sicher. Heute habe ich am eigenen Leib erfahren, wie schnell sich alles ändern kann. Die Tür ging auf – und ein komplett vermummter Mann kam herein. Ohne Vorwarnung schlug er mir ins Gesicht, warf mich zu Boden und bedrohte mich mit den Worten: Hände nach hinten, sonst steche ich dich ab. Er hatte ein Messer und Kabelbinder dabei.“

Schlagersänger Peter Sebastian gibt seine Titel „Ich wollte Leben ohne Dich“ und „Schwarzer Zigeuner“ zum Besten. Archivfoto: Röhe

Noch unter Schock stehend schreibt er weiter:“ „In genau diesem Moment kam eine Freundin zur Tür herein mit der ich mich gegen 15 Uhr verabredet hatte. Das war mein Glück. Der Unbekannte ließ von mir ab und stürmte zur Tür, um sie zuzuhalten. Dadurch konnte Schlimmeres verhindert werden.“

Nach seinen Angaben zufolge wurden Messer und Kabelbinder von der Polizei sichergestellt und werden nun auf Fingerabdrücke untersucht. Mit den Worten: „Man hört so oft von Gewalt, von Überfällen, von Dingen, die man kaum glauben kann. Aber man rechnet nie damit, dass es einen selbst trifft. Und wenn es dann passiert, bleibt vor allem eines zurück: ein zutiefst verstörendes Gefühl. Ich bin dankbar, dass es nicht noch schlimmer gekommen ist. Und ich hoffe sehr, dass dieser Mensch gefasst wird. Passt auf euch auf“ beendet der Künstler seinen Post.

Zahlreiche Mitmenschen kommentieren diese unfassbare Tat unter anderem mit: „Oh mein Gott Peter. Da hattest du aber einen Schutzengel. Hoffentlich wird der Mann gefasst. Dir wünsche ich auf jeden Fall gute Besserung. Fühl dich gedrück“ oder „Ausgerechnet einem der liebsten und hilfsbereitesten Menschen, den ich kenne, muss so etwas schreckliches erfahren. Es macht mich traurig. Ich hoffe, dass deine Seele nicht viel Schaden genommen hat. Ich wünsche dir gute Besserung und dass der Täter bald gefasst wird.“

Wer Hinwesie zu dem Überfall im Bereich Reeseberg im Bezirk Hamburg-Harburg geben kann und verdächtige Beobachtungen gemacht hat, sollte sich bei der Polizei Hamburg melden: Über das Hinweis-Telefon 040 / 428 65 67 89 oder über die Onlinewache der Polizei Hamburg.


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