(ha). Gemeinsam mit Bezirksamtsleiter Ralf Neubauer und weiteren Gästen hat Cornelius „Corny“ Littmann seinen Stern vor dem Schmidt Theater enthüllt. Im Jahr seines 50-jährigen Bühnenjubiläums erhält der Theatergründer, Regisseur und Schauspieler damit eine besondere Auszeichnung für sein jahrzehntelanges kulturelles Engagement und seinen nachhaltigen Einfluss auf St. Pauli und Hamburg. Nach dem Stern für Hamburgs Ehrenbürger Udo Lindenberg ist der Stern für Corny Littmann der zweite Stern in Hamburg.
Ralf Neubauer, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte: „Corny Littmann steht wie kaum ein anderer für die Verbindung von Kultur und gesellschaftlichem Engagement. Mit dem Stern ehren wir ihn – einen Theatergründer, politischen Menschen und eine Kiez-Legende, der Hamburg seit über fünf Jahrzehnten mit seinem Wirken bereichert. Der Ort für diese Auszeichnung könnte kaum passender sein: direkt vor dem Schmidt Theater, das untrennbar mit seinem Namen verbunden ist.“
Corny Littmann: „Ein Stern auf der Reeperbahn, direkt vor dem Schmidt Theater – ohne Udo nahetreten zu wollen: Das ist für mich ab sofort die schönste Gehwegplatte auf dem Kiez.“
Axel Strehlitz, Vorstand der Corny Littmann-Stiftung für Kunst und Kultur: „Wir ehren heute einen Mann, der immer die Stärke hatte, Vorbild zu sein. Einen, der Eier hat. Dem es nie zu bequem ist, Haltung zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen. Mit ganz aktuellem Blick auf Berlin ist es umso wichtiger, laut zu sein, Mut zu zeigen und sich einzusetzen. Das kann in Hamburg keiner besser als Corny Littmann.“
Arne Platzbecker, Vorsitzender des Kulturausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft: „Politik kann kulturelle Freiräume schützen und verlässliche Rahmenbedingungen schaffen. Aber sie kann nicht ersetzen, was Menschen wie Corny Littmann leisten: selbst vorangehen, etwas wagen und Orte schaffen, die eine ganze Stadt prägen. Corny hat St. Pauli kulturell und gesellschaftlich verändert – als erfolgreicher und streitbarer Theatermacher und als entschiedene Stimme für Freiheit und queere Sichtbarkeit. Gerade während der Pride Week erfüllt es mich mit besonderem Stolz, dass wir heute einen Menschen ehren, der seit Jahrzehnten offen lebt und dafür kämpft, dass auch andere frei und ohne Angst sie selbst sein können.“
Tessa Aust, Hannes Vater, Geschäftsführung Schmidts Tivoli GmbH, Martin Lingnau, Gesellschafter/ Künstlerischer Leiter Schmidts Tivoli GmbH und Prof. Norbert Aust, Gesellschafter Schmidts Tivoli GmbH werden wie folgt zitiert: „Corny Littmann setzt sich seit Jahrzehnten unermüdlich für Kunst, Kultur und den Kiez ein. Die drei Schmidt-Theater, die er gemeinsam mit Norbert Aust aufgebaut hat, haben St. Pauli und die Reeperbahn entscheidend geprägt und tragen maßgeblich zur kulturellen Vielfalt der Stadt bei. Wir gratulieren Corny von Herzen und freuen uns sehr über diese besondere Art der Würdigung.“
Als Gründer und Mitinhaber der Schmidts Tivoli GmbH verantwortet Littmann bis heute das Schmidt Theater, Schmidts Tivoli und das Schmidtchen. Unter seiner Intendanz wurden die Häuser zu festen Größen der Hamburger Kulturlandschaft. Darüber hinaus engagiert er sich seit Jahrzehnten für die Rechte und Sichtbarkeit homosexueller Menschen und setzt mit seiner Stiftung kulturelle Projekte in St. Pauli um.
TV-Produktion verortet Hamburger Volkspark in den Teutoburger Wald

(mr/ha). Bäume rascheln, Vögel twitschern, ab und zu bellen Hunde. Aber die Ruhe ist schnell vorbei: Durch den beschaulichen Volkspark in Stellingen fahren mehrere Funkstreifenwagen der Polizei Nordrhein Westfalen herum. Auch zahlreiche andere Personkraftwagen aus Nordrehin Westfalen – unter anderem mit Kennzeichen LIP – stehen an der Nansenstraße in Nähe der Waldbühne. Was ist denn hier los? Ermittelt die Landespolizei aus dem bevölkerungsereichsten Bundesland bei uns in Hamburg?
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