(ha). Schnee und Glätte in Hamburg: aufgrund der aktuellen Wetterlage kam es gestern und heute im gesamten Hamburger Stadtgebiet zu einer erhöhten Anzahl von Einsätzen für die Feuerwehr Hamburg. Im Zeitraum von 6 Uhr bis 15 Uhr wurden gestern (2. Januar 2026) zirka 100 Einsätze durch die Feuerwehr und annähernd 20 Einsätze durch den Rettungsdienst Hamburg bewältigt. Um die Vielzahl der wetterbedingten Einsätze effizient abarbeiten zu können, hat die Feuerwehr Hamburg zwei zusätzliche Drehleitern in Dienst genommen. Die Einsatzkräfte waren im gesamten Stadtgebiet gefordert, um Hilfe zu leisten und Gefahren zu beseitigen.
Während des genannten Zeitraums ist es zum folgenden besonders erwähnenswerten Einsatz gekommen:
Gestern Nachmittag kam es zu einer starken Rauchentwicklung aus dem Dachstuhl eines Wohngebäudes. Die Feuerwehr Hamburg erhöhte aufgrund der Lage das Alarmstichwort und leitete umfangreiche Maßnahmen ein. Das Feuer betraf den Dachstuhl auf einer Länge von etwa 20 Metern. Die Brandbekämpfung erfolgte von innen und außen mit zwei Drehleitern. Den Einsatzkräften gelang es, das Feuer zügig unter Kontrolle zu bringen und durch eine Riegelstellung eine Ausbreitung auf das Nachbargebäude zu verhindern. Insgesamt waren 55 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr zirka zwei Stunden im Einsatz. Die Polizei prüft die Brandursache, ein Blitzeinschlag kann nicht ausgeschlossen werden.
Die Feuerwehr Hamburg bedankt sich für das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger und empfiehlt, bei wetterbedingten Gefahrenlagen besondere Vorsicht walten zu lassen sowie im Notfall den Notruf 112 zu wählen.
Auch am heutigen Sonnabend rückte die Feuerwehr mit zahlreichen Fahrzeugen aus, um verletzte Personen zu retten, die aufgrund der Straßenglätte gestürzt sind und sich verletzt haben. Auch mehrere Bäume drohten zu Fallen, weswegen zahlreiche Drehleitern im Einsatz waren.