(mr). Am 24. Juli verlor eine 52-jährige Radfahrerin infolge eines tödlichen Abbiegeunfall mit einem Lkw am Hammer Steindamm Ecke Sievekingsallee ihr Leben. Sie ist damit das siebte radfahrende Unfallopfer, das 2025 auf Hamburgs Straßen getötet wurde. Zwei Tage später haben am Unfallort im Stadtteil Hamm etwa 200 Personen der verstorbenen Radfahrerin gedacht.
Organisiert wurde die Gedenkveranstaltung vom ADFC. „Wir sind entsetzt, dass in diesem Jahr in Hamburg bereits sieben Radfahrende im Straßenverkehr getötet wurden“, sagt Thomas Lütke vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club und ergänzt: „Unser Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen des Opfers.“ Die Radfahrerin war am Morgen des 24. Juli 2025 auf dem Hammer Steindamm unterwegs, als sie durch einen rechts abbiegenden Lkw-Fahrer überfahren und mehrere Meter mitgeschleift wurde. Sie erlag noch am Unfallort ihren tödlichen Verletzungen. Der Fahrradclub fordert bereits seit Langem wirksame Maßnahmen zum Schutz von Verkehrsteilnehmern, die zu Fuß und mit dem Rad unterwegs sind. Nachdem im Vorjahr ein trauriger Rekord von zehn getöteten Radfahrenden auf Hamburgs Straßen zu beklagen war, setzt sich offenbar der Trend in 2025 ungemindert fort. Lütke: „Der Senat muss dringend einen Masterplan entwickeln, der das Ziel von null Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr mit konkreten Sofortmaßnahmen füllt.“
Die Ermittlungen zum schweren Unfall sind noch nicht abgeschlossen. Personen, die den Unfallhergang beobachtet haben oder sonstige Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter 040 / 428 65 67 89 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden.