46 statt 37 Euro: Gebühren für Personalausweis steigen drastisch

Ein Bundespersonalausweis. Symbolfoto: FoTe Press

(mr/ha). Preisschock beim Personalausweis! Wer einen neuen Perso braucht, muss ab sofort mehr dafür zahlen. Personen, die bei der Antragstellung 24 Jahre oder älter sind, müssen ab sofort 46 Euro statt bisher 37 Euro zahlen. Für Personen unter 24 Jahren steigt der Preis von 22,80 auf 27,60 Euro. Der Personalausweis für diese Altersklasse gilt allerdings nur sechs, statt zehn Jahre. Das Bundesinnenministerium begründet die Erhöhung mit gestiegenen Herstellungs- und Personalkosten.

Die Gebührenerhöhung betrifft alle deutschen Staatsangehörigen, die seit Sonnabend, dem 7. Februar 2026, einen neuen Personalausweis beantragen. Angehoben wird auch die Gebühr für Reiseausweise als Passersatz. Diese steigt von bislang 8 Euro auf 32 Euro. Das Bundeskabinett hatte die entsprechende Verordnung zur Anhebung der Gebührensätze bereits am 14. Januar dieses Jahres beschlossen. Eine erste Fassung der Verordnung vom Dezember war an Einwänden des Bundesrats gescheitert.

Grund: gestiegene Kosten bei Ausstellung

Hintergrund der drastischen Gebührenerhöhung bei der Ausstellung von Personalausweisen sind nach offiziellen Angaben gestiegene Kosten für Verwaltung und beim Ausweishersteller. Die Mehreinnahmen sollen nach Angaben des Bundesministeriums des Inneren in verbesserte Sicherheitsstandards und den „weiteren Ausbau digitaler Prozesse im Ausweiswesen“ fließen. Vor allem neue Technologien zur Identitätsprüfung und die fortschreitende Digitalisierung würden einen höheren organisatorischen und technischen Aufwand erfordern.

Zuletzt wurden die Gebühren für die Ausstellung eines Personalausweises im Jahr 2021 angehoben. Der Gesetzgeber hat in § 31 Absatz 2 des Personalausweisgesetzes festgelegt, dass die Gebühr für den Personalausweis die Kosten aller an der Leistung Beteiligten decken soll. Weitere Informationen rund um den Bundespersonalausweis finden Sie hier.


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