72-J√§hrige auf Friedhof Altona √ľberfallen

Ein Streifenwagen der Polizei. Foto: FoTe-Press

(ha). Die Polizei fahndet nach einem unbekannten Täter, der am Ostermontag gegen 16 Uhr eine 72-Jährige auf dem Hauptfriedhof Altona beraubt hat.

Nach ersten Erkenntnissen sa√ü die Seniorin auf einer Bank auf dem Friedhofsgel√§nde, als ein Fu√üg√§nger an ihr vorbeiging. Wenig sp√§ter kehrte der Mann um und versuchte, der Gesch√§digten im Vorbeigehen ihre im Scho√ü abgelegte Handtasche zu entrei√üen. Die Frau sprang auf und hielt ihre Tasche zun√§chst fest. Nachdem der T√§ter die Gesch√§digte daraufhin zu Boden gesto√üen hatte, konnte er ihr die Handtasche entrei√üen und in Richtung Stadionstra√üe fl√ľchten.

Die 72-Jährige wurde bei dem Überfall leicht verletzt

Sofort eingeleitete Fahndungsma√ünahmen mit elf Streifenwagen f√ľhrten nicht zur Festnahme des T√§ters.

Ein bislang unbekannter Zeuge soll den Fl√ľchtenden nach der Tat verfolgt haben. Die Polizei bittet insbesondere diesen Zeugen, aber auch andere Personen, die im Zusammenhang mit der Tat verd√§chtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zum T√§ter geben k√∂nnen, sich beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040 / 428 65 67 89 oder an einer Polizeidienststelle zu melden.


Zwangsräumungen und Stromsperren werden ausgesetzt

Symbolfoto zum Thema Stromrechnung. Foto: FoTe Press

(ha). Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, werden die Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher in Hamburg Zwangsvollstreckungen in weiten Teilen aufschieben. Der Außendienst wird damit auf das Notwendigste heruntergefahren.

Im Kampf gegen die rasche Ausbreitung von Covid-19 sollen Termine unter anderem zur Durchf√ľhrung einer Zwangsr√§umung und einer Z√§hlerwegnahme vorerst abgesagt werden. Das gilt auch f√ľr die Abgabe der Verm√∂gensauskunft. Diese Termine sollen zu einem noch nicht festgelegten Zeitpunkt nachgeholt werden. Das haben die Justizbeh√∂rde und die zust√§ndigen Amtsgerichte vereinbart.

Gewaltschutzsachen sind ausgenommen

Davon ausgenommen sind eilbed√ľrftige Ma√ünahmen wie zum Beispiel in Gewaltschutzsachen. Dabei vollstrecken die Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher die entsprechenden Anordnungen zum Schutz vor Gewalttaten und Nachstellungen. Bei diesen Terminen gelten die generellen Empfehlungen zum Gesundheitsschutz, wie zum Beispiel Abstand zu halten und die Hygieneregeln zu beachten.

Sprechzeiten bei den Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollziehern finden nur noch in dringenden Angelegenheiten statt. Die Kontaktaufnahme soll dabei per Telefon oder E-Mail erfolgen, um auch hier physische Kontakte zwischen Personen zu vermeiden. Angesichts der aktuellen Lage und den Einschr√§nkungen des √∂ffentlichen Lebens soll unb√ľrokratisch reagiert werden.

Soweit das zul√§ssig ist, sollen die Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher Dokumente per Post zustellen lassen. Die Mehrkosten f√ľr zus√§tzlich entstandene Portokosten tr√§gt die Landeskasse.


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