Versuchtes Tötungsdelikt in St. Georg: Täter festgenommen

Der Schriftzug "Polizei" an einer Tür eines Streifenwagen der Polizei Hamburg. Symbolfoto: FoTe Press

(ha). Nachdem am Dienstag ein 30-Jähriger im Stadtteil St. Georg durch mehrere Messerstiche lebensgefährlich verletzt worden war, nahmen Einsatzkräfte der Bundespolizei am Freitag einen 30-jährigen Franzosen am Bahnhof Uelzen (Niedersachsen) vorläufig fest. Nach den derzeitigen Erkenntnissen gerieten der spätere Geschädigte und der Tatverdächtige auf dem Vorplatz der dortigen Drogenhilfeeinrichtung in einen Streit, in dessen Verlauf der Unbekannte den 30-Jährigen durch mehrere Messerstiche in den Oberkörper zunächst lebensgefährlich verletzte.

Anschließend flüchtete der Angreifer in unbekannte Richtung. Umfangreiche Ermittlungen der Mordkommission (LKA 41), insbesondere Aussagen von Tatzeugen, führten die Beamtinnen und Beamten auf die Spur des 30-jährigen tatverdächtigen Franzosen. Er wurde am Freitag in einem Zug zwischen Hamburg und Hannover von der Bundespolizei bei einer Fahrkartenkontrolle angetroffen und vorläufig festgenommen.

Der Mann wurde dem Untersuchungsgefängnis Hamburg zugeführt, wo er sich vor einer Haftrichterin verantworten musste. Diese erließ einen Haftbefehl gegen den 30-Jährigen.

Die Ermittlungen der Mordkommission (LKA 41) und der Abteilung für Kapitaldelikte der Staatsanwaltschaft Hamburg dauern weiter an.


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