(ha). Am 31. März 2026 gegen 00.15 Uhr entdeckte eine Präsenzstreife der Bundespolizei einen offensichtlich stark alkoholisierten Mann, der vor dem Nebeneingang vor dem Bundespolizeirevier am Hamburger Hauptbahnhof schlief. Der bulgarische Staatsangehörige konnte schwer geweckt werden. Auf Nachfrage, ob er Hilfe benötigt, konnte der Mann nur noch lallend und unverständlich antworten. Von dem Mann ging starker Atemalkoholgeruch aus, alleine konnte der 42-Jährige nicht mehr aufstehen. Gestützt von den Polizeibeamten wurde er wieder auf die Beine gestellt.
Vor Ort stellte die eingesetzte Streife der Bundespolizei sehr schnell fest, dass der stark alkoholisierte Mann nicht mehr „wegefähig“ war. Versuche alleine zu gehen scheiterten mehrfach. Daraufhin wurde der hilflose Mann in Gewahrsam genommen und gestützt durch die eingesetzten Bundespolizisten zum Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof verbracht.
Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,62 Promille. Anschließend bekam er in einer Zelle auf der Wache ausreichend Gelegenheit zur Ausnüchterung und wurde später wieder „wegefähig“ entlassen.
„Leider kommt es durch stark alkoholisierte Personen, verbunden mit leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen, immer wieder zu schweren Unfällen im Bahnbereich, insbesondere durch Gleisstürze. Häufig gefährden sich alkoholisierte Personen durch ihr leichtsinniges Verhalten nicht nur selbst, sondern auch Reisende und Helfer“, sagt Pressesprecher der Bundespolizei und Polizeioberkommissar Rüdiger Carstens.
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