Bilanz zur Verkehrssicherheitsaktion „Schulwegsicherung“

Zwei Polizisten stehen mit einem Geschwindigkeitsmeßgerät an einer Straße in der Hamburger Innenstadt. Foto: FoTe Press/Röhe

(ha). Zu Beginn dieses Schuljahres wurden in Hamburg zirka 19.000 Kinder eingeschult. Die Polizei Hamburg begleitete sie auf ihrem neuen und teilweise noch unbekannten Weg mit der wiederkehrenden Verkehrssicherheitsaktion „Schulwegsicherung“.

Im Rahmen der dreiwöchigen Verkehrssicherheitsaktion führten die Einsatzkräfte der Verkehrsdirektion und der Polizeikommissariate insgesamt mehr als 2.100 präventive und repressive Aktionen durch. Die Beamtinnen und Beamten legten dabei ihren Fokus auf folgende Gefahren:

  • Missachtung des Rotlichts von Ampeln
  • überhöhte Geschwindigkeit, insbesondere im Bereich von Schulen
  • Nichtbeachtung des Vorrangs von Fußgängerinnen und Fußgängern an Fußgängerüberwegen
  • verkehrswidriges Halten und Parken im Schulumfeld (zum Beispiel durch
    sogenannte „Elterntaxis“)
  • unzureichende Sicherung von Kindern in Fahrzeugen
  • mangelnde Sichtbarkeit von Schulkindern

Im Rahmen der Maßnahmen führten die Polizistinnen und Polizisten mehr als 9.100 aufklärende Gespräche mit Kindern, deren Eltern sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern und wiesen in diesem Zusammenhang auf die besonderen Gefahren des Straßenverkehrs hin. Zudem kontrollierten sie 2.668 Fahrzeuge sowie 1.896 Personen und leiteten mehr als 7.700 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Die Polizei Hamburg wird auch in Zukunft, insbesondere im Rahmen der Kampagne „Hamburg gibt Acht!“ (nähere Informationen hierzu sind zu finden unter: https://www.hamburg.de/verkehr/verkehrssicherheit/hamburg-gibt-acht), ähnlich gelagerte Aktionen durchführen, um die Sicherheit auf Hamburgs Straßen zu erhöhen und alle Verkehrsteilnehmenden weiter zu sensibilisieren.