Jessica Schwarz: viel zu schwarze Augen als JugendsĂĽnde

Schauspielerin Jessica Schwarz (Markenbotschafterin des Unternehmens "Marbert" und Daniel Palermo (Global Director des Unternehmens "Marbert"). Foto: FoTe-Press

(mr). „Im Alter von 16 Jahren habe ich viel ausprobiert. Ich hatte jede Menge Farbe im Gesicht – das kann ich sagen. Und vor allem viel zu schwarze Augen“, sagt Schauspielerin Jessica Schwarz. Die 42-Jährige, die im Baden-WĂĽrttembergischen Michelstadt zwei Hotels betreibt und in der Region beheimat ist, kam kĂĽrzlich in die Hansestadt, um fĂĽr Traditionskosmetik eines Unternehmens (ebenfalls aus Baden-WĂĽrttemberg) zu werben, deren Markengesicht sie seit Anfang des Jahres ist. Die schwarzen Augen seien aber die einzigen „JugendsĂĽnden“ gewesen. „Ich hatte noch keine Tattoos, kein Arschgeweih. Einen kleinen Piercing habe ich mal getragen, mehr nicht. Aber der ist längst wieder weg, genauso wie meine Ohrringe“, lacht die Schauspielerin.

Auf einer Pressekonferenz im Hamburger Nobelhotel „Vier Jahreszeiten“ verriet die gebĂĽrtige Erbacherin, dass sie vor sieben Jahren von ihrer Maskenbildnerin angesprochen wurde, mit dem Rauchen aufzuhören. „Seitdem bin ich konsequenter Nichtraucher“, sagt Jessica Schwarz. In den vergangenen sieben Jahren hätte sich das Hautbild bei der beliebten Schauspielerin verändert und sie fĂĽhle sich einfach wohler.

Und was macht Jessica Schwarz, die zu Deutschlands erfolgreichsten Schauspielerinnen gehört und unter anderem mit dem Adolf-Grimme-Preis (2003, „Die Freunde der Freunde“), dem Bambi (2009, „Romy“) und dem Hessischen Fernsehpreis (2010, „Romy“) ausgezeichnet wurde, noch so fĂĽr ihr Ă„uĂźeres? „Drei bis vier Mal in der Woche versuche ich das Intervalfasten umzusetzen. Das gelingt ganz gut und ist effektiv“, sagt Schwarz. Aber wie bei Millionen von Frauen, gehöre natĂĽrlich auch das regelmäßige Schminken bei ihr dazu. „Gerade beim vielen Reisen ist ein Make Up sehr wichtig. Es sieht gut aus, wenn ich etwas aufgetragen habe“, ergänzt Schwarz, die an dieser Stelle ihre Mutter ins Spiel bringt: „Ich bin sehr dankbar, dass ich die Gene meiner Mutter bekommen habe. Zwar merke ich in meinem Alter, das ich täglich mehr Pflege brauche, aber im digitalen Zeitalter mit hochmodernen 4K-Kameras, auf denen jeder kleinste Pickel gestochen scharf auf den Fotos oder im Bild zu sehen ist, kein Wunder!“ Das tägliche Schminken gehe aber nur mit qualitativ guten Produkten – da kommt eine Kooperation mit dem Unternehmen aus Wertheim, das nur wenige Kilometer von ihrem Heimatort entfernt liegt, gerade recht.

„Ich habe einige Zeit lang verschiedene Produkte ausprobiert und war von Anfang an begeistert. Ich freue mich, dass ich nun fĂĽr das Unternehmen als Markenbotschafterin fungiere“, ergänzt Schwarz. Damit sie auch weiterhin in zahlreichen Filmen eine gute Figur und ein schönes Gesicht macht, geht die 42-Jährige ĂĽbrigens auch gerne schwimmen. „Auch Pilates finde ich cool“, sagt Schwarz. FĂĽr sie gibt es einen groĂźen Wunsch: „Ich reite gerne, aber leider kommt das viel zu kurz. Deshalb wĂĽrde ich gerne mal wieder eine Filmrolle haben, in der ich reite.“ Bislang war sie nur einmal in einem Film zu sehen, auf dem sie geritten ist.


Anne-Sophie Mutter: 2 Charity-Konzerte in der Elbphilharmonie

Burkhard Glashoff, Anne-Sophie Mutter und Susanna KrĂĽger (von links) bei der Pressekonferenz von „Save the Children“ in Hamburg. Foto: FoTe-Press

(ha). â€žMillionen jemenitischer Kinder sind dem Krieg schutzlos ausgeliefert, sterben bei Bombenangriffen auf ihre Schulen oder Krankenhäuser, haben nicht ausreichend zu essen und leiden an dem Zusammenbruch jeglicher Gesundheitsversorgung. Das Leid dieser Kinder ist unermesslich und die Welt schaut schon viel zu lange zu“, erklärt Anne-

Anne-Sophie Mutter.

Sophie Mutter. Sie und die Musiker des Kammerorchesters Wien-Berlin spenden ihre Gagen vom Konzert am 18. Mai 2019 in Hamburgs Elbphilharmonie für Hilfsprojekte von „Save the Children“ im Jemen. Sie rufen an beiden ausverkauften Konzerten in der Hamburger Elbphilharmonie am 11. Mai 2019 und 18. Mai 2019 die Öffentlichkeit und Zuschauer auf, gemeinsam ein Zeichen für die notleidenden Kinder im Jemen zu setzen und mit einer Spende zu unterstützen.

Der Veranstalter, die Konzertdirektion Rudolf Goette, Hamburg, spendet ihrerseits einen namhaften Betrag aus den Einnahmen beider Konzerte. Seit über vier Jahren tobt im Jemen ein Bürgerkrieg und er ist inzwischen zur größten humanitären Katastrophe weltweit geworden. 24 Millionen Menschen, 80 Prozent der Bevölkerung sind auf humanitäre Hilfe oder Schutz angewiesen, darunter etwa 14,3 Millionen Kinder.

„Mehr als 85.000 Kinder sind seit Kriegsbeginn im Jemen verhungert. Damit sind mehr Mädchen und Jungen durch die Folgen von Mangelernährung gestorben als durch Bomben und Kugeln. Dies ist umso trauriger, weil diese Todesfälle komplett zu vermeiden gewesen wären. Grund genug für mich, zu handeln und mehr Menschen dazu aufrufen, diesen Kindern sofort zu helfen. Es ist eine Herzensangelegenheit für mich, alles dafür zu tun, dass Kinder geschützt werden und sicher aufwachsen können – so wie Save the Children es bereits seit 100 Jahren versucht“, betont Weltstar Anne-Sophie Mutter.

Susanna KrĂĽger.

Beide Konzerte fanden im Rahmen des Internationalen Musikfests Hamburg statt; das erste der beiden Konzerte fand bereits am 11. Mai 2019 im Rahmen des Internationales Musikfest Hamburg der Elbphilharmonie statt, zeitgleich zum Hamburger Hafengeburtstag, und bildete damit einen klangvollen Auftakt für den Spendenaufruf. Die Klassikdarbietung aus Werken von Mozart wurde ab 20 Uhr live auf dem Platz der Deutschen Einheit vor der Elbphilharmonie auf eine Großbildleinwand übertragen. Einspieler informierten die Zuschauer vor der Elbphilharmonie über „Save the Children“ und ihre Arbeit im Jemen.
Auch am 18. Mai konnte Anne-Sophie Mutter im Rahmen ihres Konzerts etwas zur Situation im Jemen sagen und zu Spenden aufrufen. Zudem stellt die Konzertdirektion Rudolf Goette als Veranstalter eine Spende von 20.000 Euro aus den Konzerten am 11. und 18. Mai zur Verfügung. „Wir unterstützen Anne-Sophie Mutter und die Musiker des Kammerorchesters Wien-Berlin aus ganzem Herzen und tragen sehr gern unseren Teil zu dieser Spendenaktion bei““, erklärt Burkhard Glashoff, Geschäftsführer der Konzertdirektion Rudolf Goette und Veranstalter der traditionsreichen ProArte-Reihen.

Save the Children verwendet die Spenden, um die Kinder im Jemen unter anderem mit Spezialnahrung und Vitaminpräparaten gegen Mangelernährung, sauberem Trinkwasser und Hygiene-Sets zu versorgen. „Das Gesundheitssystem im Jemen ist komplett zusammengebrochen,
täglich kämpfen wir gegen Mangelernährung und Krankheiten wie Cholera und Diphterie. Mit den Spenden bauen wir Gesundheitseinrichtungen wieder auf und richten mobile Gesundheitsteams ein. Seit der Konflikt im März 2015 eskaliert ist, haben wir mehr als drei Millionen Menschen im Jemen mit unserer Nothilfe erreicht – darunter mehr als zwei Millionen Kinder“, berichtet Susanna Krüger, Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland. „Wir sind sehr dankbar für das Engagement unserer langjährigen Unterstützerin Anne-Sophie Mutter und ihrer Partner, denn das Leben von Millionen Kindern steht auf dem Spiel.“

Ăśber Save the Children
Im Nachkriegsjahr 1919 gründete die britische Sozialreformerin und Kinderrechtlerin Eglantyne Jebb Save the Children, um Kinder in Deutschland und Österreich vor dem Hungertod zu retten. Heute ist die inzwischen größte unabhängige Kinderrechtsorganisation der Welt in über 120 Ländern im Einsatz. Save the Children ist da für Kinder
in Kriegen, Konflikten und Katastrophen – seit 100 Jahren und darüber hinaus. Diese Kinder zu schützen, zu stärken und zu fördern ist das zentrale Anliegen der Organisation. Die Schwerpunkte der Arbeit liegen in den Bereichen Schule und Bildung, Schutz vor Ausbeutung und Gewalt sowie Überleben und Gesundheit. Save the Children setzt sich ein für eine Welt, die die Rechte der Kinder achtet. Eine Welt, in der alle Kinder gesund und sicher leben und frei und selbstbestimmt aufwachsen können.


Das neue Logo der Hamburger Allgemeine Rundschau mit dem Claim „Hummel Hummel. Infos Infos.

Obst und GemĂĽse im Handel zu fast zwei Dritteln in Plastik verpackt

Weintrauben in einer durchsichtigen PlastiktĂĽte. Foto: FoTe-Press

(ha). Laut einem aktuellen Marktcheck der Verbraucherzentrale Hamburg und des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) in insgesamt 42 Filialen der wichtigsten acht Lebensmittelhändler wird Obst und GemĂĽse noch immer zu fast zwei Dritteln in Plastikverpackungen verkauft. Die VerbraucherschĂĽtzer ĂĽberprĂĽften in einer nicht-repräsentativen Stichprobe das Sortiment an Tomaten, Möhren, Paprika, Gurken und Ă„pfeln und nahmen in Summe 1.394 Angebote in Augenschein, wie die Verbraucherzentrale mitteilt.

  • Der Anteil an in Plastik verpacktem Obst und GemĂĽse im Einzelhandel ist unverändert hoch, allerdings mit deutlichen Unterschieden zwischen einzelnen Einkaufsmärkten.
  • Discounter verkaufen deutlich mehr Obst und GemĂĽse in Plastikverpackungen als Supermärkte. Bei Penny und Aldi ist die durchschnittliche Plastikquote mit 81 Prozent und 74 Prozent besonders hoch, bei Edeka mit 48 Prozent deutlich geringer.
  • Unverpacktes Obst und GemĂĽse ist häufig teurer. Bei deutlich mehr als der Hälfte von 162 vorgenommenen Preisvergleichen war die unverpackte Variante kostspieliger. Nur bei rund einem Drittel konnten Verbraucher durch den Verzicht auf Plastik auch Geld sparen.

„Es reicht nicht, Verbrauchern Mehrwegnetze anzubieten, wenn sie dann überwiegend vorverpackte Produkte in den Regalen finden. Der Handel ist in der Pflicht, das Angebot an unverpacktem Obst- und Gemüse zu vergrößern. Einige Läden zeigen bereits, dass das geht. Vor allem Discounter müssen ihre Hausaufgaben noch machen“, sagt vzbv-Vorstand Klaus Müller. Michael Knobloch, Vorstand der Verbraucherzentrale Hamburg ergänzt: „Händler, die mehr Geld für unverpacktes Obst und Gemüse verlangen, ohne dass dieses qualitativ besser ist, tun weder Verbrauchern noch der Umwelt einen Gefallen. Wer umweltfreundlich einkaufen will, darf dafür nicht zusätzlich zur Kasse gebeten werden.“

Plastikflut bei Tomaten, Lichtblicke bei Gurken

Die Plastikbilanz von Tomaten war besonders schlecht. Insgesamt 360 Fälle von verpackten Tomaten standen nur 103 unverpackte Angebote gegenüber, was einer durchschnittlichen Plastikquote von 78 Prozent entspricht. In einem Kaufland-Markt waren 14 von 16 verschiedenen Tomatensorten in Plastik verpackt und damit 88 Prozent. Bei jeweils einer Lidl- und Penny-Filiale fiel die Quote mit neun verpackten und einer unverpackten Sorte (90 Prozent) sogar noch höher aus.

Paprika und Möhren waren bei einigen Discountern ausschließlich in Plastikverpackungen erhältlich. Discounter Penny beispielsweise verkaufte Paprika in keiner einzigen seiner insgesamt sechs überprüften Filialen ohne Plastikhülle. In den jeweils fünf besuchten Märkten von Lidl und Netto wiederum waren keine Möhren ohne Plastikschale oder -beutel zu finden.

Kleine Lichtblicke konnten die VerbraucherschĂĽtzer bei Gurken ausmachen. Sie schnitten mit einer Plastikquote von 43 Prozent am besten ab. Normale Schlangengurken werden praktisch nur noch ohne PlastikhĂĽlle verkauft, kleinere Snackgurken hingegen stecken oft in Plastikcontainern.

Unverpackte Ware meist teurer

Im Mittel war bei 57 Prozent der durchgeführten Preisvergleiche zwischen verpackten und unverpackten Ernteprodukten die Plastik-Variante günstiger, nur in 35 Prozent der Fälle teurer. Besonders aufgefallen sind Möhren und Äpfel: 96 Prozent der Möhren und 76 Prozent der Äpfel kosteten unverpackt mehr als das jeweilige Pendant mit Plastikhülle. Nur Rispentomaten waren unverpackt überwiegend (88 Prozent) günstiger. In 31 der insgesamt 42 besuchten Discounter und Supermärkte zahlen Verbraucher für einen umweltfreundlichen Einkauf mehr Geld. Bei 162 vorgenommenen Preisvergleichen der Stichprobe müssten Konsumenten, die auf Plastik verzichten wollten, 273,64 statt 233,92 Euro berappen.

Forderungen der Verbraucherzentrale

  • Der Handel muss endlich Ernst machen und sein Angebot an unverpacktem Obst und GemĂĽse deutlich ausweiten. Ă–ffentlichkeits-wirksame Aktionen wie hĂĽllenlose Gurken reichen nicht aus. ErfĂĽllt die Verpackung keine Schutzfunktion, ist sie ĂĽberflĂĽssig.
  • Verbraucher mĂĽssen unverpackt einkaufen können, ohne höhere Preise oder längere Wege in Kauf nehmen zu mĂĽssen.
  • Die im Verpackungsgesetz geforderte Verpackungsvermeidung spielt in der Praxis keine Rolle. Die Politik muss sich mit Handel und Herstellern auf verbindliche quantitative Reduktionsziele einigen, die zeitnah umgesetzt werden.